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Analyse

Stolpert Trump über diese drei Männer?

Paul Manafort, Michael Cohen und Michael Flynn: Sie haben alle bei Trumps dubiosen Russlandgeschäften mitgemischt und können nun dem Präsidenten mit ihren Aussagen gefährlich werden.



Je länger die Untersuchung gegen die Geschäfte des US-Präsidenten dauert, desto klarer zeigt sich: Trumpworld ist eine sonderbare Mischung aus wahrscheinlich krimineller Korruption und Dummheit.

Am besten lässt sich das an den Dokumenten aufzeigen, die Robert Mueller und die Justizbehörde des Southern District of New York in den letzten Tagen bei verschiedenen Gerichten eingereicht haben. Sie betreffen drei Schlüsselpersonen der Russland-Affäre: Michael Flynn, Michael Cohen und Paul Manafort.

Michael Flynn: der reuige Sünder

Michael Flynn hat eine eindrückliche militärische Karriere hinter sich. Er hat 30 Dienstjahre auf dem Buckel und fünf Kampfeinsätze im Irak und in Afghanistan geleistet. Dabei brachte er es bis in den Rang eines Lieutenant General. Danach wurde er mit dem Amt des Direktors der Defense Intelligence Agency, dem militärischen Geheimdienst der USA, belohnt.

FILE - In this Jan. 28, 2017, file photo, President Donald Trump accompanied by, from second from left, Chief of Staff Reince Priebus, Vice President Mike Pence, White House press secretary Sean Spicer and National Security Adviser Michael Flynn speaks on the phone with Russian President Vladimir Putin in the Oval Office at the White House in Washington. Flynn resigned Monday, Feb. 13, 2017. (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Michael Flynn (ganz rechts) im Oval Office mit dem Präsidenten. Bild: AP/AP

Flynn war ein ausgezeichneter Soldat, aber ein lausiger Manager. Deshalb wurde er bald als Geheimdienst-Chef von Präsident Barack Obama wieder abgesetzt. Diesen Karrierebruch hat er nie verkraftet. Einst hatte er mit den Demokraten sympathisiert, nun wandte er sich den Republikanern zu.

Dank seinem ausgeprägten Hass auf Muslime und seiner paranoiden Seite verstand er sich bald bestens mit Trump. Flynn wurde der sicherheitspolitische Berater und ständige Begleiter des Präsidentschaftskandidaten. Auch persönlich verstanden sich die beiden gut. Nach dem Wahlsieg ernannte ihn der Präsident zum nationalen Sicherheitsberater, einem der wichtigsten Ämter in der US-Regierung.

Wie Trump hat auch Flynn eine Vorliebe für Russland. Er trat am Propaganda-Sender RT auf und sass an einem Dinner in Moskau am gleichen Tisch wie Wladimir Putin. Während der Übergangszeit zwischen Obama und Trump telefonierte Flynn mehrmals mit Sergei Kisliak, dem damaligen russischen Botschafter in Washington.

epa05794673 A picture made available on 15 February 2017 shows Russian President Vladimir Putin (R) and then retired US Army Lieutenant General Michael T. Flynn (L) attend an exhibition marking the 10th anniversary of RT (Russia Today) TV news channel in Moscow, Russia, 10 December 2015. Flynn on 14 February 2017 resigned from his position as US President Trump's National Security Advisor - though media also report that Trump fired him - after facing increased scrutiny due to reports that the Justice Department contacted the White House in regards to Flynn's alleged pre-inauguration conversations with the Russian ambassador concerning sanctions.  EPA/MICHAEL KLIMENTYEV / SPUTNIK / KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

Am Tisch mit dem Präsidenten: Flynn diniert mit Putin. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Dabei besprachen die beiden, wie sie auf die Sanktionen reagieren sollten, die der noch amtierende Präsident Obama gegen Russland verhängt hatte. Das war ein Verstoss gegen den Logan Act, ein Gesetz, das es Privatpersonen verbietet, mit ausländischen Regierungen Abmachungen zu treffen. Die Gespräche zwischen Flynn und Kisliak wurden vom FBI abgehört.

Flynn bestritt diese Gespräche zunächst heftig, auch gegenüber dem FBI. Er musste sie später jedoch zugeben und wurde nach nur 20 Tagen im Amt entlassen. Das FBI anzulügen, ist eine Straftat. Deshalb geriet Flynn ins Netz des Sonderermittlers. Er hat sofort gestanden und in eine Kooperation eingewilligt.

In insgesamt 19 Sitzungen mit dem Mueller-Team hat er umfassend Auskunft erteilt. Das hat sich für ihn ausgezahlt. Mueller schlägt dem zuständigen Richter vor, Flynn nicht ins Gefängnis zu schicken. Seine Begründung lautet: «Seine (Flynns) frühe Kooperation war besonders wertvoll, denn er ist einer der wenigen Leute mit langjähriger Erfahrung aus erster Hand.»

Muellers Begründung für die Empfehlung an den Richter ist zu grossen Teilen eingeschwärzt. Deshalb ist unklar, was genau Flynn verraten hat. Trump dürfte es auf jeden Fall einen heiligen Schrecken eingejagt haben. Die Milde des Sonderermittler ist ein klares Zeichen dafür, dass es bedeutend sein muss. Offenbar ist Flynn nun ein reuiger Sünder geworden ist, der mit sich und dem Gesetz ins Reine kommen will.

Michael Cohen: der ein bisschen reuige Mafioso

Michael Cohen ist der Sohn von Einwanderern aus der Ukraine. Er hat Jus studiert und sich zunächst mehr schlecht als recht als kleiner Anwalt in New York durchgeschlagen. Er lebte in einer Wohnung, die einst zum Trump-Imperium gehört hat. Als ein Teil der Bewohner den Namen «TRUMP» am Gebäude entfernen wollte, organisierte Cohen den Protest dagegen.

Michael Cohen, an attorney for President-elect Donald Trump, arrives in Trump Tower in New York, Friday, Dec. 16, 2016. (AP Photo/Richard Drew)

Ging einst im Trump Tower aus und ein: Michael Cohen. Bild: AP/AP

Trump war darob so angetan, dass er Cohen zu seinem persönlichen Anwalt und Mann fürs Grobe machte. Für diese Funktion war Cohen wie geschaffen. Die Strafverfolger des Southern District of New York, die das Verfahren gegen Cohen wegen Wahlverfälschung durchführen, schreiben in der Strafempfehlung an die zuständige Richterin, Cohens Lügen und finanzielle Verbrechen «seien Teil eines Täuschungsmusters, das sein gesamtes Berufsleben durchziehe».

Cohen hat Trump während rund zwölf Jahren gedient. Er hat sich stets gerühmt, Kontakte zur russischen Mafia unterhalten zu haben. Er hat auch das Schweigegeld an den Pornostar Stormy Daniels und das Playboy-Model Karen McDougal organisiert.

Es handelt sich dabei um einen Verstoss gegen das Wahlgesetz. In diesem Punkt hat Cohen sich schuldig bekannt. Brisant dabei ist, dass er ausgesagt hat, auf Befehl von «Individual #1» gehandelt zu haben. Hinter diesem Pseudonym im Empfehlungsschreiben an die Richterin verbirgt sich der Präsident persönlich.

Rechtlich bedeutet dies, dass Trump ab sofort ein sogenannter «nicht angeklagter Mitverschwörer» (unindicted co-conspirator) in einer Straftat ist. Es ist umstritten, ob ein amtierender Präsident angeklagt werden kann oder nicht. Sonst müsste sich Trump nun vor dem Kadi verantworten.

FILE - In this May 23, 2018 file photo Stormy Daniels, speaks during a ceremony for her receiving a City Proclamation and Key to the City in West Hollywood, Calif. A federal judge will consider Monday, Sept. 24, whether to toss out a lawsuit brought by Daniels against President Donald Trump and his former lawyer, Michael Cohen, weeks after Trump conceded a non-disclosure deal she signed just before the 2016 presidential election is invalid. (AP Photo/Ringo H.W. Chiu, File)

Über sie ist Cohen gestolpert: Pornostar Stormy Daniels. Bild: AP/FR170512 AP

Wie Flynn war Cohen ebenfalls in Trumps Russlandgeschäfte involviert. Zusammen mit dem russischen Mafioso Felix Sater hat er das Projekt eines Trump Towers in Moskau vorangetrieben und hatte dabei Kontakt mit Sergejewitsch Peskow, dem Pressechef und engem vertrauten Putins. Cohen hat zugegeben, dieses Projekt noch im Sommer 2016 verfolgt zu haben, zu einem Zeitpunkt also, in dem Trump bereits als republikanischer Präsidentschaftskandidat feststand. Trump selbst hat dies stets vehement bestritten.

Wie Flynn hat Cohen aus persönlicher Enttäuschung die Seiten gewechselt. Er hatte sich für seine Dienste einen prestigereichen Job im Weissen Haus erhofft, doch der Präsident liess ihn mehr oder weniger fallen. Das dürfte mit ein Grund sein, weshalb Cohen nun mit den Strafbehörden zusammenarbeitet.

Er tut dies jedoch nur halbherzig. Die Ankläger des Southern District of New York empfehlen daher eine langjährige Gefängnisstrafe, Mueller hingegen plädiert für ein bisschen Milde.

Paul Manafort: der gar nicht reuige Lügner

Für Paul Manafort ist Politik gleichbedeutend mit Geschäft. Er liebt den Luxus und ist bereit, dafür jede Schandtat zu begehen. Deshalb hat er seine Dienste den übelsten Diktatoren der Welt angeboten, so etwa Ferdinand Marcos, dem ehemaligen Präsident der Philippinen, oder dem Schlächter von Zaire, Sese Seko Mobutu.

In this photo taken July 21, 2016, then-Trump Campaign manager Paul Manafort stands between the then-Republican presidential candidate Donald Trump and his daughter Ivanka Trump during a walk through at the Republican National Convention in Cleveland. Manafort, secretly worked for a Russian billionaire to advance the interests of Russian President Vladimir Putin a decade ago and proposed an ambitious political strategy to undermine anti-Russian opposition across former Soviet republics, The Associated Press has learned. (AP Photo/Evan Vucci)

Paul Manafort (Mitte) mit Vater und Tochter Trump. Bild: AP/AP

In der Ukraine hat Manafort dem russlandfreundlichen Wiktor Janukowytsch ins Präsidentenamt geholfen und dafür rund 16 Millionen Dollar kassiert. Gleichzeitig hat Manafort beste Kontakte zu russischen Oligarchen, speziell zu Oleg Deripaska, einem Geschäftsmann im engen Umkreis von Putin.

Im Sommer 2016 leitete Manafort rund drei Monate lang das Wahlkampfteam von Trump. Als ruchbar wurde, dass auf sein Drängen hin die republikanische Wahlplattform zugunsten Russlands abgeändert wurde, musste er gehen. Bekannt wurde auch, dass Manafort Deripaska Unter-vier-Augen-Gespräche mit Trump angeboten hatte, als Gegengeschäft für eine Schuld in zweistelliger Millionenhöhe.

Manaforts Sorgen begannen, als seine ehemalige Nummer 2, Rick Gates, beim Sonderermittler zu singen begann. Mueller hatte bald genügend Beweise, um ihn der verschiedensten Verbrechen, darunter Steuerhinterziehung und Bankbetrug, anzuklagen. Ein Gericht in Virginia hat ihn deswegen verurteilt.

Was wusste Trump – und wann wusste er es?
Mir fehlt im Artikel nur ein aktuelles Foto von Paul Manafort. Deshalb reiche ich den Mugshot aus dem Knast doch einfach selber nach. Da werden sicher noch einige folgen.

Sitzt im Knast und hofft auf eine präsidiale Begnadigung: Paul Manafort. Bild: comments://744709175/1370064

Manafort sitzt seit dem vergangenen Mai in Untersuchungshaft. Um einem zweiten Gerichtsverfahren zu entgehen, hat Manafort zunächst eingewilligt, ebenfalls mit Mueller zu kooperieren. Er hat dabei jedoch offensichtlich erneut gelogen, und er hat den Inhalt seiner Gespräche mit dem Mueller-Team an Trumps Anwälte weitergeleitet.

Mueller hat den Deal daher aufgekündigt. Manafort muss damit rechnen, den Rest seines Lebens im Gefängnis zu verbringen. Seine letzte Hoffnung ist eine Begnadigung durch den Präsidenten.

Trotz den jüngsten Entwicklungen bleibt in der Russlandaffäre noch vieles im Dunkeln. Grosse Teile der beim Gericht eingereichten Dokumente sind eingeschwärzt, im Fall von Manafort ist gar ein ganzer Anhang versiegelt. Trotzdem ist erkennbar geworden, dass «Individual #1» sich in gröberen Schwierigkeiten befindet. Zusammen mit Michael Cohen hat er im Fall der Schweigegelder bereits eine Straftat begangen.

Gleichzeitig wird immer offensichtlicher, dass Trump wahrscheinlich mehr als dubiose Geschäfte mit Russland getätigt hat oder tätigen wollte, und dass er deswegen von den Russen erpressbar geworden ist. Ebenso zeichnet sich ab, dass der Sonderermittler sehr viel darüber weiss.

President Donald Trump talks with reporters before departing for Kansas City to address the 2018 Project Safe Neighborhoods National Conference, on the South Lawn of the White House, Friday, Dec. 7, 2018, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Hat grossen Erklärungsbedarf: Präsident Trump. Bild: AP/AP

Trump ist für das Endspiel schlecht gerüstet. Sein Stabschef John Kelly verlässt das Weisse Haus. Nick Ayers, der Wunschkandidat als Nachfolger, hat dankend abgewinkt. Das ist nicht erstaunlich: Die «Washington Post» hat ausgerechnet, dass mindestens 14 Mitglieder des Trump-Teams Kontakte zu Russen unterhalten haben.

Der Präsident selbst will davon nichts wahrhaben. Seine Reaktion auf die jüngsten Enthüllungen waren ein Tweet mit dem Inhalt: «Totally clears the President. Thank you!».

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    Alle Leser-Kommentare
  • Le_Raclette 10.12.2018 22:40
    Highlight Highlight An die Redaktion:
    "Das war ein Verstoss gegen den Logan Act, ein Gesetz, das es Privatpersonen verbietet, mit ausländischen Regierungen Abmachungen zu treffen. Die Gespräche zwischen Flynn und Kisliak wurden vom FBI abgehört." << das G in Gespräch ist noch durchgestrichen (und der Logan Act brach auch Obama mit dem Iran ;) )
  • c_meier 10.12.2018 22:27
    Highlight Highlight Stolpert er.... => nein zumindest nicht in der nächsten Wochen

    Daher nochmals lieber Herr Löpfe wenn Sie sich übers Ausland berichten, zeigen Sie doch Real-Politik auf, was für Gesetze werden beschlossen in den verschiedenen Ministerien, wo wird eine Industrie bevorteilt usw.
    Das kommt seit dem Amtsantritt des Präsidenten viel zu kurz (ist wohl auch so gewollt vom Präsident..)
  • The fine Laird 10.12.2018 22:25
    Highlight Highlight "Trump wird das Jahr 2018 nicht als Präsident überleben."


    Noch 21 Tage lieber herr Löpfe😏😏😏
    Benutzer Bild
    • Mia_san_mia 11.12.2018 16:24
      Highlight Highlight Oha, ja zum weinen hat er genug 😜
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 10.12.2018 21:29
    Highlight Highlight Ich traue dem POTUS sogar zu, dass er das Gesetz für präsidiale Amtsinhabe von 8 Jahren auf unendlich erhöht, als dass er impeached wird.
    • Nonald Rump 10.12.2018 21:44
      Highlight Highlight Nein, keine Chance. Wenn du schon mal die US Politik verfolgt hast weisst du, wie populär die Zwei-Amtszeiten-Regelungen ist bei beiden Parteien.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 11.12.2018 08:40
      Highlight Highlight Slypher, ich habe natürlich nicht gesagt, dass mir das gefallen würde. Und ja, ich kenne mich zu wenig in der US-Plitik aus, um einzuschätzen, ob das der POTUS überhaupt legal kann. Wenn es legal möglich ist, traue ich es ihm aber zu. Dem muss man alles zutrauen.
  • Blake Kingston 10.12.2018 21:28
    Highlight Highlight Stolpert und strauchelt Trump nicht schon tagtäglich und bleibt trotzdem im Amt?

    Diese Betitelungen lassen in uns immer die „insgeheime Hoffnung“ auf Trumps Niedergang aufkeimen.

    Find ich nicht in Ordnung. ;)
  • Magnum44 10.12.2018 21:23
    Highlight Highlight Dazu nur folgende Bemerkung:
    1. Der Senat ist in den Händen der GOP
    2. Die Amis halten an Doni fest

    Bis jetzt gehe ich immer noch von weiteren 6 Jahren Trump aus.
    Benutzer Bild
    • RandyRant 10.12.2018 21:42
      Highlight Highlight Im Vergleich zu Macron sind das ja fast schon Spitzenwerte ;)
    • Nicolas Maar 10.12.2018 23:56
      Highlight Highlight Naja, irgendwann reicht es auch für Doni nicht mehr, und die Republikaner werden sich abwenden. Die Untersuchung wird nicht einfach verschwinden.. too late!
  • Julian Roechelt 10.12.2018 21:19
    Highlight Highlight Was interssieren sich denn die Schweizer dermassen für Trump? Sie werden sich ja trotzdem weiter ihre Gehirne von den USA waschen lassen, mit Netflix, Amazon, Apple und co.
    Für eigene Ideen und unabhängige Meinungen reicht es offenbar nicht.
    • RandyRant 10.12.2018 21:44
      Highlight Highlight Vor allem mit einer Berichterstattung (Bestattung?) der es dermassen an Distanz mangelt, dass man gleich auf US-Medien zurückgreifen könnte...
  • Habra 10.12.2018 21:17
    Highlight Highlight Aus gutem Grund ist schwierig, einen demokratisch gewählten Präsidenten mittels Anklageerhebung des Amtes zu entheben. Deswegen hat sicherlich auch Mueller Respekt vor dem Amt und respektiert eine gewisse Immunität des Präsidenten.
    Kritisch wird es für Trump, falls er keine zweite Amtszeit mehr erhält. Dann könnte Trump die volle Härte des amerikanischen Rechtssystem treffen - man kann davon ausgehen, dass nicht nur Russlandkontakte, sondern sicherlich auch Steuervergehen und Korruption eine gewisse Rolle spielen dürften.
    Nach der zweiten Amtszeit wird die Biologie die Anklage übertrumpfen.
  • RandyRant 10.12.2018 21:06
    Highlight Highlight Na wenn die Analysen über Trump so zuverlässig sind wie die über Macron, sind das ja super Aussichten für Trump.
  • Xriss 10.12.2018 21:06
    Highlight Highlight Ohne den Artikel gelesen zu haben - NEIN Herr Löpfe. Hören sie mal auf sich an jedem Strohhalm festzuklammernnund Trumps Ende herbeizureden!

    Er wird wohl oder übel seine Amtsperiode zu Ende präsidieren dürfen und wird dann hoffentlich von den Wählern abgestraft.
  • rolf.iller 10.12.2018 21:03
    Highlight Highlight Da gibt es viele Unkenrufe, die da meinen, dass am Teflon-Trump alles abprallt. Bis heute ist das richtig. Die zwei Jahre bisher waren qualvoll lang.

    Doch das wird sich ändern! Packt das Popcorn aus und geniesst die Freakshow.

    Watergate dauerte über 2 qualvolle Jahre bis Nixon zurück treten musste. Sein zu tiefst korrupter ursprünglicher Vizepräsident Spiro Agnew hielt sich sogar 5 Jahre im Amt, bevor er gehen musste.

    Wens interessiert, Podcast dazu: https://www.msnbc.com/bagman

    History repeating.
    • HeroOfGallifrey 11.12.2018 14:03
      Highlight Highlight Nixon und Agnew... erinnert mich an das:
      Benutzer Bild
  • prestige 10.12.2018 20:59
    Highlight Highlight Sater ist soweit ich weiss unteranderem auch für die CIA und das FBI Informant gewesen - man sagt ihm auch nach ein er sei gar ein Doppelagent (für das FSB). Aber mit den US Geheimdiensten hat er mehrmals kooperiert, weil er eine Anklage am Hals hatte wegen Aktienbetrugs.
  • Watson - die Weltwoche der SP 10.12.2018 20:40
    Highlight Highlight Kurz und knapp: nein
  • Randen 10.12.2018 20:35
    Highlight Highlight Trump scheint sehr sicher im Sattel zu sitzen. Niemand kann ihm etwas anhaben. Bis jetzt ist alles an ihm abgeprallt und er wurstelt ungestört weiter.
    • Pana 10.12.2018 21:16
      Highlight Highlight Schau dir mal seinen Twitter Feed an.. Der Junge ist nervös. Sehr nervös. #SmockingGun
    • Mia_san_mia 10.12.2018 21:44
      Highlight Highlight @Pana: Er twittert immer komische Zeugs, das hwisst leider nichts. Und er ist ein alter Mann.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.12.2018 20:26
    Highlight Highlight Und ich dachte schon diese Serie hätte ein Ende gefunden, nun ich werde eines besseren belehrts.
    Meine Prognose, Trump bleibt und seine Chancen für die Wiederwahl stehen nicht schlecht, zumindest ist sein approvalrating höher als das von Macron..
    Bekommen wir jetzt auch eine ein wöchentliches Up-Date, weshalb, für Macron dieser Streit, dieser linke Volkstribun oder jene "Patriotin" aka rechtsnationalisitische Mutter der Nation zur Gefahr für ihn wird?
  • Dummbatz Immerklug 10.12.2018 20:14
    Highlight Highlight Ich würde es Herrn Löpfe echt bald gönnen, wenn sie den Donald endlich kriegen. Sonst wird das noch sein Waterloo 😫 Freu mich schon auf den triumphalen Artikel 😊
    • Mia_san_mia 10.12.2018 21:45
      Highlight Highlight Wieso sollte der dann triumphal sein? Trump wäre ja nicht wegen ihm weg.
  • darkshadow 10.12.2018 20:03
    Highlight Highlight lock him up
  • Moelal 10.12.2018 19:54
    Highlight Highlight Hoffentlich werden die endlich gefährlich für ihn. Bisher scheint alles etwas heisser Wind. Mal was Handfestes um der Trump endlich loszuwerden ist schon lange fällig!
    • roger.schmid 10.12.2018 20:50
      Highlight Highlight @Moleal: Unter all den geschwärzten Linien in den Anklageschriften von Mueller werden sich kein Guetslirezepte verbergen.. Mueller hat sehr viel in der Hand, aber er legt die Karten aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht auf den Tisch - doch das kommt noch.

      Und bis jetzt hat es ja schon viele Komplizen erwischt. Das ganze Kartenhaus wird zusammenbrechen.
      Benutzer Bild
    • Dragona 12.12.2018 09:45
      Highlight Highlight Guetzlirezepte sind wohl wirklich nicht unter den schwarzen Stellen zu finden. da gebe ich Ihnen recht. Aber ob die von vielen doch recht stark herbeigesehnten Verbrechen wirklich darunter zu finden sind, weiss eben wirklich niemand, auc roger.schmid nicht.
      Bisher ist es vor allem ein Krieg darüber, wer die Deutungshoheit erringt.

Analyse

Die Impeachment-Farce im US-Senat: «Möge Gott uns helfen!»

Die Senatoren werden den Präsidenten freisprechen, vielleicht noch heute. Dabei wissen selbst die Republikaner, dass Donald Trump seine Macht missbraucht hat. Sie haben Trump damit einen Freibrief für weitere Schandtaten erteilt.

Lamar Alexander hat den letzten Funken Hoffnung ausgetreten. Er werde nicht dafür stimmen, dass weitere Zeugen vorgeladen werden, liess er gestern verlauten. Obwohl der republikanische Senator aus dem Bundesstaat Tennessee nicht mehr zur Wiederwahl antritt und damit frei gewesen wäre, sich dem gewaltigen Druck der Grand Old Party (GOP) zu entziehen, hat er sich dagegen entschieden.

Damit steht mehr oder weniger fest: Die Demokraten werden die nötigen 51 Stimmen für weitere Zeugen nicht …

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