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epa08061324 US President Donald J. Trump walks to Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 10 December 2019, as he departs for a Keep America Great Rally in Hershey, Pennsylvania.   EPA/Stefani Reynolds / POOL

Steht im Regen: Donald Trump auf dem Weg zu einer Wahlkampfveranstaltung in Hershey (Bundesstaat Pennsylvania). Bild: EPA

Analyse

Aus diesen drei Gründen muss Donald Trump impeached werden

Die Demokraten haben keine Alternative. Sie müssen Trump anklagen, wenn sie Amerika retten wollen.



Die Abkürzung KISS fehlt in keinem Management-Ratgeber. Sie steht für «keep it simple and stupid», was auf gut Deutsch heisst: Halte die Dinge möglichst simpel.

Bei der Abfassung der Resolution zum Impeachment von Donald J. Trump haben sich die Demokraten streng an diese Regel gehalten. Auf wenigen Seiten und in glasklarer Sprache haben sie ihre zwei Anklagepunkte zusammengefasst. Sie lauten:

Der Präsident hat seine Macht missbraucht. Er hat zugunsten seines eigenen Vorteils die Regierung der Ukraine aufgefordert, eine Untersuchung gegen einen politischen Gegner einzuleiten. Ebenfalls wollte er sie dazu bewegen, eine längst widerlegte Verschwörungstheorie wieder aufzugreifen, wonach die Manipulationen der US-Wahlen nicht aus Russland, sondern aus der Ukraine erfolgt seien.

People wait in line to attend a campaign rally with President Donald Trump in Hershey, Pa., Tuesday, Dec. 10, 2019. (AP Photo/Matt Rourke)
Donald Trump

Trump-Fans auf dem Weg zur Wahlkampfveranstaltung. Bild: AP

Der Präsident hat die Justiz behindert. Er hat seinen Mitarbeitern verboten, Dokumente auszuhändigen und vor dem Kongress auszusagen. Damit hat er gegen die Gewaltentrennung verstossen, die vorschreibt, dass der Kongress das Recht hat, die Tätigkeit der Regierung zu überprüfen.

Trotz der massiven Behinderung der Justiz ist die Beweislast gegen den Präsidenten überwältigend. Das haben die Hearings vor dem Intelligence Committee und dem Justizausschuss des Abgeordnetenhauses klar aufgezeigt. Zeuge für Zeuge – die meisten unparteiische Karriere-Beamte – haben den Machtmissbrauch des Präsidenten unabhängig voneinander bestätigt.

epa08058587 House Judiciary Committee ranking member Rep. Doug Collins participates in a hearing to receive counsel presentations of evidence from the impeachment inquiry into US President Donald Trump, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 09 December 2019. The committee is hearing evidence from the House Judiciary Committee and the House Permanent Select Committee on Intelligence staff lawyers of both parties as it considers whether President Trump's actions rise to the level of impeachable offenses.  EPA/JONATHAN ERNST / POOL

Keine Argumente: Doug Collins, der Anführer der Republikaner im Justizausschuss. Bild: EPA

Dem Präsidenten und den Vertretern der Grand Old Party (GOP) ist es nicht gelungen, diese Fakten zu entkräften. Sie mussten nach dem Grundsatz handeln: Wenn die Fakten und das Recht gegen dich sprechen, dann hau auf den Putz.

Angesichts dieser Faktenlage ist ein Impeachment des US-Präsidenten unausweichlich geworden. Und das sind die Gründe:

Angriff auf die Demokratie

Benjamin Franklin, einer der Gründungsväter der Vereinigten Staaten, erklärte nach dem Erfolg der Revolution an die Adresse seiner Landsleute: «Nun habt ihr eine Demokratie –, wenn es euch gelingt, sie zu erhalten.»

Benjamin Franklin

Warnte vor Rückfall in einen autoritären Staat: Gründungsvater Benjamin Franklin.

Die Angst vor einem allmächtigen König und einem Rückfall in einen autoritären Staat zieht sich wie ein roter Faden durch die amerikanische Geschichte. Es war ein Glücksfall, dass der erste Präsident, George Washington, keine leiblichen Kinder hatte und damit schon zu Beginn eine Dynastie verhindert wurde.

Trump hingegen hegt ganz offensichtlich Allmachtsphantasien. So legt er den 2. Artikel der Verfassung in seinen eigenen Worten wie folgt aus: «Als Präsident kann ich tun, was ich will.»

Das sind keine hohlen Worte: Trump weigert sich nicht nur, seine Steuererklärung offenzulegen. Er kämpft auch mit allen juristischen Tricks dagegen. Er stellt die Gewaltentrennung in Frage, indem er seinen Mitarbeitern verbietet, vor dem Kongress auszusagen. Seine Anwälte haben dem Gericht erklärt, der Präsident dürfe nicht nur nicht angeklagt werden, es dürfe nicht einmal gegen ihn ermittelt werden.

Kurz: Präsident Trump will sich über das Gesetz stellen und wie ein König herrschen.

Angriff auf den Rechtsstaat

Seit seinem ersten Tag im Weissen Haus attackiert Trump, was er den «deep state» nennt. Er versteht darunter Beamte, Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter, die ihre Karriere ihren Verdiensten und nicht ihrer Parteizugehörigkeit verdanken. Dieser angebliche «deep state» würde gegen ihn intrigieren und plane gar einen Staatsstreich, jammert Trump im Chor mit seinen Speichelleckern bei den konservativen Medien.

epa06703266 Former FBI Director James Comey participates in a book discussion on his book 'A Higher Loyalty - Truth, Lies, and Leadership', at George Washington University in Washington, DC, USA, 30 April 2018. Comey, who was fired as FBI director by US President Donald J. Trump, wrote in the book that Trump is 'morally unfit to be president'.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Von Trump gefeuert: der ehemalige FBI-Direktor James Comey. Bild: EPA/EPA

Auch die Geheimdienste sind im Visier des Präsidenten, vor allem das FBI. Eigentlich erstaunlich, denn bisher galten die G-Men als konservativ, weiss und tendenziell der GOP zugetan. Donald Trump hingegen hat sie kürzlich an einer seiner Wahlkampfveranstaltungen als «Abschaum» betitelt.

Die Ermittlungen in der Russland-Affäre haben den Zorn Trumps erregt. Deswegen hat er Direktor James Comey gefeuert. Aber nun steht auch der von ihm selbst ernannte Nachfolger Christopher Wray im präsidialen Tweet-Trommelfeuer. Der Grund: Wray hat sich hinter einen Bericht des Inspector Generals des Justizministeriums gestellt.

Dieser Bericht stellt fest, dass das FBI in der Russland-Affäre rechtmässig gehandelt hat, sich nicht von parteipolitischen Vorurteilen hat leiten lassen und Trump auch nicht ausspioniert hat.

Damit hat Horowitz auch die Klagen gegen den vermeintlichen «deep state» entkräftet. Das wollte Trump nicht auf sich sitzen lassen. «Ich weiss nicht, welchen Bericht der FBI-Direktor Christopher Wray gelesen hat, aber es war sicher nicht der gleiche, den ich erhalte habe», tobte Trump per Twitter.

Attorney General William Barr attends a roundtable with members of local, state and federal law enforcement agencies at the Cleveland Police Department's Third District station, Thursday, Nov. 21, 2019, in Cleveland. (AP Photo/Patrick Semansky)
William Barr

Stellt sich vorbehaltlos hinter den Präsidenten: Justizminister William Barr. Bild: AP

In einem Interview mit dem TV-Sender NBS erklärte sein Justizminister William Barr derweil: «Die grösste Gefahr für unsere freie Gesellschaft ist die Tatsache, dass eine amtierende Regierung (gemeint ist die Regierung Obama, Anm. d. Verf.) den Staatsapparat, speziell die Gerichte und die Geheimdienste, dazu missbraucht, ihre politischen Gegner auszuspionieren und den Ausgang der Wahlen zu manipulieren.»

Barr stellt sich damit voll hinter Trump und dessen widerlegte Deep-State-Verschwörungstheorie. Er verletzt damit im Auftrag des Präsidenten die Gewaltentrennung und die Unabhängigkeit der Justiz.

Angriff auf die Moral

Streng gläubige Evangelikale stellen sich zwar auf den Standpunkt, der Allmächtige suche sich gelegentlich Sünder aus, um seinen göttlichen Plan umzusetzen. Mag sein. Aber mit Trump geht er entschieden zu weit.

Vergessen wir nicht: Der Geschäftsmann Trump musste mehr als 20 Millionen Dollar Busse bezahlen, weil er mit seiner Universität wertlose Diplome an Menschen verkaufte, die sich dafür hoch verschuldet haben. Und ein Gericht in New York hat ihn kürzlich gezwungen, seine Wohltätigkeitsorganisation zu schliessen, weil er die Spenden für persönliche Zwecke missbraucht hat.

An attendee cheers ahead of a President Donald Trump campaign rally in Hershey, Pa., Tuesday, Dec. 10, 2019. (AP Photo/Matt Rourke)

Lässt sich auch durch ein Impeachment nicht beirren: Trump-Fan an einem Rally. Bild: AP

Als Präsident hat sich Trump nicht nur als notorischer Lügner profiliert, er hat auch immer wieder sein Amt für persönliche Bereicherung missbraucht. Darüber kann auch die boomende Wirtschaft nicht hinwegtäuschen, zumal umstritten ist, wie weit er dazu beigetragen hat.

Wie ein Mann wie Donald Trump je Präsident werden konnte, darüber werden sich die Historiker und Politologen noch lange streiten. Weshalb er abgesetzt werden muss, stellt Thomas Friedman in der «New York Times» sehr treffend klar:

«Uns (Amerikanern) ist es wichtig, dass wir einen Präsidenten haben, der nicht 20 Mal am Tag lügt. Uns ist es wichtig, einen Präsidenten zu haben, der seine Gegner nicht erniedrigt und sich über ihr Aussehen lustig macht. Uns ist es wichtig, einen Präsidenten zu haben, der nicht dem russischen Präsidenten mehr vertraut als seinen Geheimdiensten. Uns ist es wichtig, einen Präsidenten zu haben, der nicht in Verschwörungstheorien verwickelt ist und seine Mitarbeiter damit terrorisiert. Uns ist es wichtig, einen Präsidenten zu haben, der die Leistung unabhängiger Beamter honoriert. Uns ist es wichtig, einen Präsidenten zu haben, der sich um das Wohl des ganzen Landes und nicht nur das seiner Anhänger kümmert.»

Schafft es Trump im Amt zu bleiben?

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • subreena 12.12.2019 14:08
    Highlight Highlight Sollte Trump wirklich des Amtes enthoben werden, fresse ich einen Besen. Ohne Ketchup einfach pur... Solange die Demokraten nicht in beiden Häusern die Mehrheit haben wird ein Amtsenthebung nicht drin liegen, es sei denn, die republikanischen Senatoren fallen "ihrem" Präsidenten reihenweise in den Rücken.
    Aus meiner Sicht sollten sich die Demokraten auf ihren Job besinnen und wieder Politik betreiben. Und daneben eine echte Alternative zu Trump für den nächsten Wahlkampf aufstellen. Das wird der einzige Weg sein, Trump aus dem Amt zu bekommen.
  • schrat 11.12.2019 23:38
    Highlight Highlight https://www.politico.com/news/2019/12/11/poll-impeachment-voter-support-081122

    Benutzer Bild
  • piatnik 11.12.2019 20:37
    Highlight Highlight gibt es auch gründe die dagegen sprechen?
  • Spooky 11.12.2019 20:26
    Highlight Highlight Wenigstens weiss man bei Herrn Löpfe,
    auf welcher Seite er steht. 😆
  • Der Bosnier 11.12.2019 19:53
    Highlight Highlight Leider gibt es Hunter S. Thompson nicht mehr. Seine Kolumnen würden perfekt in dieses Zeitalter passen.
  • Sweetwater 11.12.2019 18:43
    Highlight Highlight Im Titel sollte es realistischerweise heissen: „müsste impeached werden“.
    Im Senat haben die Republikaner die Mehrheit. Äusserst unwahrscheinlich, dass dort eine 2/3 Mehrheit für ein Impeachment zusammenkommt.
    Ebenso klar ist aber, dass DT trotz Nichtverurteilung nicht ohne Negativwirkung davonkommt. Die Spätfolgen könnten ihn die Wiederwahl kosten...
    • Bruuslii 11.12.2019 19:10
      Highlight Highlight so weit och es verstanden habe, heisst impeached, dass das verfahren effektiv eingeleitet ist (>50% zustimmung bei den repräsentanten erfolgt). clinton wurde auch impeached und dann doch nicht des amtes enthoben.
  • locogoa 11.12.2019 17:42
    Highlight Highlight Eines ist für mich jetzt schon klar,
    Ob Trump impeached wird oder nicht, ob er wieder gewählt wird oder nicht, nach ihm kommt die Sintflut, die republikanische Partei zerbricht, Trump landet vor Gericht oder in der Irrenanstalt!!
    Freue mich schon auf die Ausreden aller Trump supporter warum man ihn doch unterstützen musste, oder dass man doch nicht wissen konnte dass Trump ein psychopatischer egomane ist den nichts aber gar nichts interessiert ausser Trump Trump Trump und nochmal Trump
  • Bruuslii 11.12.2019 17:35
    Highlight Highlight falls das impeachment scheitert, ist camacho der einzige erfolgsversprechende gegner von trump.

    wann begreift man das hier und drüben endlich?
    Benutzer Bild
  • tinu77 11.12.2019 17:31
    Highlight Highlight Dran bleiben Löpfe, den schreibst Du schon noch aus dem Amt! 👊😃
  • Ueli der Knecht 11.12.2019 16:53
    Highlight Highlight "Die Abkürzung KISS fehlt in keinem Management-Ratgeber. Sie steht für «keep it simple and stupid», was auf gut Deutsch heisst: Halte die Dinge möglichst simpel."

    KISS bedeutet in diesem Managment-Ratgeber-Kontext:

    Keep it simple, stupid!
    (nicht: "Keep it simple and stupid").

    Halte es einfach, Dummkopf!
    (nicht: Halte es einfach und dumm!)

    Oder etwas netter formuliert: Weil wir alle dumm sind, soll es möglichst einfach sein.
    • Bruuslii 11.12.2019 17:25
      Highlight Highlight bei trump heisst es eher:

      keep it stupid, stupid!
    • Picker 11.12.2019 17:26
      Highlight Highlight Dann haben all Deine Ratgeber das Zitat falsch übernommen oder falsch interpretiert. Der Ingenieur, welcher den Begriff geprägt hat (Kelly Johnson), verwendete eben KEIN Komma:
      https://www.interaction-design.org/literature/article/kiss-keep-it-simple-stupid-a-design-principle
    • JJTheBigDog 11.12.2019 19:06
      Highlight Highlight Covfefe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 11.12.2019 16:34
    Highlight Highlight Er wird nicht impeached, dafür gibt es keine Anzeichen von Seiten Republikaner. Ich kann nicht nachvollziehen, wie ein Colbert oder Trevor Noah darauf herumreiten, aber kaum ein Wort über den Afghanistanreport oder die Saudiausbildung der Amis verlieren. Das hat für mich System. Ich empfehle mal einige Sendungen "the hill" zu schauen, da wird das super beleuchtet.
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    • Bruuslii 11.12.2019 17:26
      Highlight Highlight whataboutism
    • Albert Stpeck 12.12.2019 10:32
      Highlight Highlight @felixJongleur
      Super, dass du dermassen spezifische Beispiele bringst. Und witzig, dass Trevor Noah vor 8 Stunden ausgerechnet ein ganzes Segment über den Afghanistan-Report gebracht hat.
    • felixJongleur 12.12.2019 11:51
      Highlight Highlight Sali Albert, ja habe ich gesehen heute Morgen, da habe ich mich doch gerne falsch ereifert. Schön kam da noch was. Die Sendung habe ich noch nicht angekuckt. War etwas schäbs aus dem Ärmel geschüttelt von mir, ändert aber nichts was mir wichtig war mitzuteilen - das Format "the hill" lohnt sich echt anzuschauen. Hat mir den Blick geöffnet das es eine progressive USA fernab von Impeachment, MSNBC und der Clintonmafia gibt.
  • der_senf_istda 11.12.2019 16:32
    Highlight Highlight Witch Hunt !
    • reactor 11.12.2019 17:08
      Highlight Highlight Da ich Respekt vor Hexen habe, würde ich es eher Idiot bashing nennen. Was ja durchaus korrekt wäre in diesem Fall.
    • Bruuslii 11.12.2019 17:26
      Highlight Highlight hey du dödel. du hast schon wieder IRONIE OFF vergessen 🤦🏻‍♂️
  • Dr. Unwichtig 11.12.2019 15:48
    Highlight Highlight der erwiesenermassen mit falschen Behauptungen und Beweisen einen Angriffskrieg begonnen hat? 3. Der Rechtsstaat ist ein berechtigter Punkt. Allerdings ist dieser ohnehin schon ausgehöhlt durch die Tatsache, dass ein amtierender Präsident nicht angeklagt werden kann. Somit bleibt bei Missbrauch eine Amtsenthebung das einzig legitime Mittel, welches durch die erwähnte Machtverteilung in den Häusern wiederum da absurdum geführt wird. Trump ist nicht das grösste Problem der USA und seine Entfernung rettet gar nichts.
  • Dr. Unwichtig 11.12.2019 15:42
    Highlight Highlight Das ist eher die Beschreibung einer subjektiven Wahrnehmung, als eine objektive Analyse. Punkt 1: Objektiv betrachtet ist die „Demokratie“ in den USA seit längerem abgeschafft, wenn man darunter die Möglichkeit des Wählers versteht, zwischen politischen Strömungen zu entscheiden. Das Wahlsystem hat zur Alleinherrschaft zweier Parteien geführt, die sich inhaltlich nicht sonderlich unterscheiden. 2. Von der Rettung der „Moral“ zu faseln bei einem Land, das seit Jahren unzählige Kriege direkt und indirekt führt, soll wohl ein Scherz sein. Wo war der Ruf nach Amtsenthebung bei einem Präsidenten,
    • WHYNOT 11.12.2019 18:04
      Highlight Highlight you got it!
  • Glenn Quagmire 11.12.2019 15:41
    Highlight Highlight Fox News und seine Fans kennen wohl mindestens 10'000 Gründe, weshalb er nicht rausgworfen werden soll
  • Real John Doe 11.12.2019 15:33
    Highlight Highlight Diese hier aufgeführten Punkte sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Ganz ehrlich, alleine schon die "grab them by the pussy" Geschichte (und ähnlich haarsträubendes gab es ja zu Hauf) hätten andere Politiker definitiv den Job gekostet. Nicht so in den USA. Und das wird auch so bleiben, die Republikaner werden kein Impeachment zulassen.
  • Heinzbond 11.12.2019 15:30
    Highlight Highlight Anfangs hatte ich immer gewitzelt im Bekanntenkreis das ihn a Putin fallen lässt, b irgendeine seiner Affären zu Fall bringt oder c der secret Service ihn mit dem Cabrio nach dallas schickt...
    Heute befürchte ich das wir die Geburt einer trump Dynastie erleben...
  • luegeLose 11.12.2019 15:30
    Highlight Highlight Das dritte Argument alleine sollte genügen, Trump abzusetzen. Nur die Republikaner haben den grössten Nitzen an einem Präsidenten Trump.
  • Koboi 11.12.2019 14:47
    Highlight Highlight Herr Löpfe, es genügt halt einfach nicht ein paar intellektuelle Stimmen aus New York oder San Francisco wiederzugeben. Hören Sie doch mal die einfachen Leute an, zum Beispiel die aus dem Rostgürtel. Keinen davon interessiert was ausserhalb der USA passiert, und innenpolitisch macht der orange Trottel für seine Wähler relativ viel richtig. Er bewegt sich voll und ganz auf denen ihrem Niveau. Das ist was zählt, das wird ein Impeachment verhindern und ihm eine zweite Amtszeit einbringen. Unsere Meinung in Europa zählt schlicht und einfach nicht. Alles andere ist Wunschdenken.
    • Patrick59 11.12.2019 16:02
      Highlight Highlight Auch meine Meinung. Nur die Elite an der Ost- und Westküste und sicher einige besser gebildete Amerikaner, verteilt über das ganze Land sind gegen Trump. Dem einfache Amerikaner mit Angst vor Jobverlust oder schon in der Arbeitslosigkeit ist es völlig egal, wer Präsident ist, und wenn nicht dann lieber Trump. Die grössten Sorgen des "Amerikaners" so er nicht zur Oberschicht und Elite gehört, sind Krankheit und dass er die Raten für seinen Wagen und sein Haus nicht mehr bezahlen kann. Dazu oft ein religiös eingeschränktes Weltbild, und diese Wähler fühlen sich bei Trump bestens aufgehoben.
    • Patrick59 11.12.2019 16:18
      Highlight Highlight Zum Zweiten: Amerika ist nicht NY, Los Angeles, Aspen oder Santa Monica. In Amerika gibt es besonders im mittleren Teil ganze Landstriche mit verlassenen oder verlotterten Kleinstädten, endlosen Ruinen von geschlossenen Fabriken und alter malls. Manche Ortschaften haben nicht mal mehr einen Walmart ( und der war ja mal überall..) Wer jetzt noch das Gefühl hat, dass es dort viele interessiert wer gerade Präsident ist, hat Amerika nie richtig begriffen.
    • Chrigi-B 11.12.2019 17:06
      Highlight Highlight Wie Michael Moore korrekterweise gesagt hatte: Das grösste "Fuck you" in der neueren Geschichte Amerikas an die Politiker in DC.

      Die Demokraten habens mit ihren Untersuchungen geschafft, dass nun sogar Independents für Trump und gegen ein Impeachment sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 11.12.2019 14:46
    Highlight Highlight "Die Demokraten haben keine Alternative. Sie müssen Trump anklagen, wenn sie Amerika retten wollen."

    Ich fürchte, dass die USA nicht mehr zu retten sind. Jahrzehnte Berieselung mit Werbung und Propaganda-TV, die NRA etc. haben es geschafft, dass die Demokratie in den USA sich selber und auf demokratischem Weg selber abschafft.
  • Andre Buchheim 11.12.2019 14:22
    Highlight Highlight Ein hervorragender Artikel. Es wird allerhöchste Zeit, Trump mit Schimpf und Schande aus dem Amt zu jagen. Er war ja sehr fleißig und kreativ, um genau das zu verdienen.
    Danke auch für den Verweis auf Franklin. Einen Menschen diesen Formates bräuchte Amerika / die Welt jetzt, um die Wunden wieder zu schließen, welche ein tollwütiges Trumpeltier aggressiv aufgerissen hat in der Weltpolitik!
    Hoffentlich erwachen die Amerikaner endlich aus dieser Trance und reihen sich wieder in die Weltgemeinschaft ein. Mutter Erde braucht Euch bei ihrer Heilung! Und wir geben Euch nicht auf.
  • Ehrenmann 11.12.2019 14:15
    Highlight Highlight haha der Herr Löpfe. Respekt wie man ich 4 Jahre so verbissen gegen eine Person einschiessen kann und mit jedem neuen Artikel wieder eines besseren belehrt werden.
    Die Frage ist nur, macht auch Herr Löpfe die nächsten Amtsperiode von Donald mit und versucht es weiter?
    Meine grösste Bewunderung dran zu bleiben obwohl man jedesmal aufs neue Scheitert und doch dran bleibt :) Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    • homo sapiens melior 11.12.2019 14:48
      Highlight Highlight Oh Mann, dein Nick passt 1a zu deinem Kommentar. Schon mal ein Geschichtsbuch gelesen?

      Nach welchem Zeitraum soll man denn aufhören, gegen Diktatoren vorzugehen? Nach 1 Woche? Nach 2 Monaten? Nach dem nächsten Weltkrieg?
      Und mach dir nichts vor! Trump ist ein Diktator wie aus dem Bilderbuch. Allein das - vorläufig noch bestehende - US-System und entsprechende Gesetze unterscheiden ihn von z.B Kim Jong-un und ähnlichen Psychopathen.

      Ich danke Herrn Löpfe für sein unermüdliches Vorgehen und seine sehr treffenden Analysen. Sie gehören zum Besten auf Watson. Weiter so!
    • das hani ghört 11.12.2019 15:46
      Highlight Highlight Hei Du Ehrenmann...(???)

      Weisst Du was Journalismus bedeutet?
      Hast Du eine Ahnung von Recherche?

      Ich finde die recherchierten Artikel vom Journalisten gut wiedergegeben und muss diesen deshalb nicht ständig (zwischen den Zeilen) auslachen!

      Habe Fertig Ehrenmann (????)
    • Whitchface 11.12.2019 16:02
      Highlight Highlight @Homo Sapiens Halt, Trump ist per Definition kein Diktator. Er wäre es wohl gerne, aber das ist eine andere Geschichte. Bei deinem Kommentar fehlt nur noch der Hitler Vergleich der immer wieder gerne gemacht wird. Ist dir bewusst, dass du mit solchen Vergleichen niemandem hilfst? Führt nur dazu, dass gewisse vergessen, dass auf Kim Jong-Un's Konto tausende Tote gehen.
      Zum Thema Schulbuch: Ich würde sonst mal den Begriff und Ursprung des Wortes Diktator nachlesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 11.12.2019 14:14
    Highlight Highlight Wird der Schurke nicht sanktioniert gelten die neuen Regeln für alle zukünftigen Präsidenten. Auch für demokratische falls die genug Geld, Skrupellosigkeit und Einfluss haben um das Steuer nochmals herumzureissen.
  • just sayin' 11.12.2019 13:49
    Highlight Highlight wir haben offensichtlich nicht die gleichen hearings angeschaut.
    Benutzer Bild
    • max julen 11.12.2019 14:42
      Highlight Highlight just sayin, andere haben eben auch noch zugehört und nicht wie du nur das theater der reps zugeschaut! 🤡
    • Sandro Lightwood 11.12.2019 16:19
      Highlight Highlight Ich habs gehört. Just, komm bring die Inhalte.
    • just sayin' 11.12.2019 16:31
      Highlight Highlight @max julen

      du meinst "muahahaha"?

      @Sandro Lightwood

      "Ich habs gehört. Just, komm bring die Inhalte."

      obwohl die hearings stundenlang andauern, kann man es locker in folgendes zusammenfassen:

      1) demokraten lamentieren und tun so als wäre alles bewiesen und klar

      2) republikaner fragen nach konkreten beweisen

      3) repeat

      daraus ein solcher artikel zu basteln ist.... em... "kreativ".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 11.12.2019 13:48
    Highlight Highlight Eines wäre interessant:
    Herr Trump könnte mit der originalen Wort-für-Wort-Abschrift, die momentan in einem ultrasicheren Server vor sich hin dümpelt, auftauchen beim Verfahren (er war ja eingeladen), diese vorlegen und zeigen, wie perfekt das Telefonat war.

    Die Demokraten wären blamiert bis auf die Knochen und das Verfahren würde nicht einmal mehr durch das Repräsentantenhaus kommen.

    Warum macht das Weiße Haus das nicht, sondern legte ein Gedächtnisprotokoll vor?
    • just sayin' 11.12.2019 14:02
      Highlight Highlight was ist nicht ist kann noch werden.

      je länger die demokraten rumtäupelen, je schlimmer würde ihr ansehen dann schaden nehmen.
    • P.Rediger 11.12.2019 14:04
      Highlight Highlight Ja, weshalb wohl?
    • Chrigi-B 11.12.2019 14:30
      Highlight Highlight Wiso? Weil sie auf die Senatsverhandlungen warten.

      Das kommt ihm wie gelegen, Bernie und Warren können nicht mehr Wahlkampf betreiben wen der Senat über ein Impeachment verhandelt. Dann laden die Republikaner Biden Senior und Jr. vor und die Feuerwerksshow beginnt. Sollte er im Verlauf dieses Verfahrens auch noch das gemäss Trump "perfekte" Wort für Wort Transkript rausrücken oder eine Tonaufnahme, die Demokraten stehen wie die Idioten da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amateurschreiber 11.12.2019 13:47
    Highlight Highlight Ich glaube nicht an ein (erfolgreiches) Impeachment. Die Beweise sind ja eindeutig. Aber aus politischen Gründen wird es wohl keine Mehrheit finden.
    Bei Bill Clinton war es ähnlich. Er hat seinerzeit offen und unverholen in aller Öffentlichkeit gelogen. Für mich wäre das ein eindeutiger "Ausschlussgrund" gewesen, egal ob Parteifreund oder nicht. Aber eben: Es gab keine Mehrheit für ein Impeachment.
    • Asmodeus 11.12.2019 14:26
      Highlight Highlight Clinton wurde beinahe impeached weil er gevögelt hat.

      Trump hat vergewaltigt, gestohlen, betrogen, erpresst, bestochen, Landesverrat begangen....... ..... ....... und wird aufgrund der Republikaner trotzdem im Amt bleiben.
    • Kyle C. 11.12.2019 14:33
      Highlight Highlight Bill hat aber in einer sehr unwichtigen Sache gelogen. Das war in den pseudo-religiösen Kreisen der Republikaner natürlich Wasser auf deren Mühlen, weshalb sie die Sache unverhältnismässig aufgebauscht haben. Nicht dass es OK war, aber der Vergleich hinkt gewaltig angesichts der jetzigen Problematik.

      Überhaupt, um das Lügen geht es ja vordergründig gar nicht, sondern um die Fakten. Sonst müsste man wohl 90% der Politiker impeachen...
    • just sayin' 11.12.2019 14:46
      Highlight Highlight @Asmodeus

      "Clinton wurde beinahe impeached weil er gevögelt hat."

      nein. weil er die praktikantin zu sex gedrängt hat (seine aussage).

      "Trump hat vergewaltigt, gestohlen, betrogen, erpresst, bestochen, Landesverrat begangen."

      harte beschuldigungen/vermutungen, welche du sicher gerne mit gerichtsurteilen etc belegen wirst.

      ansonsten bleiben sie eben nur vermutungen und üble nachrede.
    Weitere Antworten anzeigen
  • techiesg 11.12.2019 13:41
    Highlight Highlight Hey @watson. Der Schlusssatz fehlt:

    „Und trotz allem bleibt Tronald Dump Präsident. Er wird auch dieses Impeachment überstehen.“
    • Asmodeus 11.12.2019 14:27
      Highlight Highlight Der Wortlaut müsste heissen: "Doch all diese Fakten ändern nichts daran, dass die Wahrscheinlichkeit eines Impeachments astronomisch klein ist, da die Republikaner im Senat sich nicht getrauen werden Trumps Anhänger und somit Wählerstimmen zu vergraulen."
  • Linus Luchs 11.12.2019 13:35
    Highlight Highlight Die drei Gründe basieren auf Vernunft, Ethik und Verantwortungsbewusstsein. Den Abgeordneten der Reps, welche der Absetzung ihres Präsidenten zustimmen müssten, sind diese Kriterien abhanden gekommen. Zumindest geben sie bis jetzt dieses Bild ab. Es geht ihnen nur noch um Machterhaltung und Privilegien. Sie funktionieren wie der Regierungsklüngel in einer Bananenrepublik. So sehr ich mir ein erfolgreiches Impeachment wünsche, ich glaube nicht mehr daran. Die GOP ist korrumpiert. Die nächste Chance, den Tyrannen loszuwerden, bietet sich in einem Jahr bei den Präsidentschaftswahlen.
    • RicoH 11.12.2019 14:59
      Highlight Highlight Ist ja lustig, dass Trump mit dem Versprechen angetreten ist, einen solchen Sumpf auszutrocknen.
      Statt dessen hat er ihn kräftig bewässert. Aber erzähl das mal seinem Gefolge...
  • Auric 11.12.2019 13:32
    Highlight Highlight Und überhaupt! weil ich das so will...

    ist vergessen worden.

    Wir werden es ja sehen, OB und WANN

    ;-)
  • Musikuss 11.12.2019 13:32
    Highlight Highlight Das Schlimmste daran ist, dass der Trumpismus hoch ansteckend ist, weltweit!
  • bullygoal45 11.12.2019 13:30
    Highlight Highlight Ich bin sehr sehr interessiert am Weltgeschehen und hoffe sehr (!) das Amerika bald zur Vernunft kommt.

    Doch eine Frage an die Leser hier:
    Gibt es noch einige die JEDEN Trump Artikel lesen?

    Ich warte nur noch auf die Meldung: Trump bleibt Präsident - 3 Gründe für das grösste Debakel der US Geschichte (Wetten?)

    Alles was dazwischen passiert löst bei mir nur noch ein gähnen aus...😴
    • Ich hol jetzt das Schwein 11.12.2019 14:27
      Highlight Highlight Ja, gibt es. Ich zum Beispiel. Dies einerseits weil ich so ziemlich alle Artikel über internationale Geschehnisse lese und andererseits vermutlich (ich kann es mir noch nicht so eingestehen) aus ähnlichen Gründen, wie Leute Sendungen wie "Bachelor" u.ä. schauen...
    • Sandro Lightwood 11.12.2019 15:06
      Highlight Highlight Naja, sobald die Trump-Artikel nicht mehr angeklickt werden, wird es auch weniger davon geben.

      Beantwortet zwar nicht, ob die Artikel gelesen werden, aber zumindest rege angeklickt (und jeweils auch kommentiert).

    • Silent_Revolution 11.12.2019 15:12
      Highlight Highlight Sie sorry aber selbst der Bachelor liefert mehr Abwechslung als Löpfe Artikel.
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  • Scrat 11.12.2019 13:27
    Highlight Highlight «...muss impeached werden.»? Wohl eher "müsste" - denn passieren wird sowieso nichts, weil die Reps aufgrund von Machtgeplänkeln beide Augen vor der Wahrheit verschliessen.
    • Neemoo 11.12.2019 14:42
      Highlight Highlight ...aber vielleicht wird es jetzt einigen "Reps"doch langsam zu heiss unter den Sohlen und wenn das passiert...
    • just sayin' 11.12.2019 15:49
      Highlight Highlight @Scrat

      ...oder weil es einfach keine richtigen beweise gibt.

      so oder so, ist der titel falsch. da hast du recht.

      aber wenn etwas falsches lange genug erzählt wird, wird es zur wahrheit.
    • Scrat 11.12.2019 16:19
      Highlight Highlight @just sayin‘: Du meinst also, nur weil das Weisse Haus Aussagen von Beamten verhindert und die Dokumente, welche die Wahrheit beweisen könnten, nicht herausgibt, sind alle restlichen Informationen/Aussagen fake? Oder meinst Du Verschwörungstheorien, wonach die Ukraine angeblich an den Wahlmanipulationen 2016 beteiligt sein sollen? Ich stelle nur fest: das sind allesamt Verschwörungstheorien, die das Weisse Haus gezielt steuert resp. deren Aufklärung durch Verweigerung verhindert - gerade so, wie‘s gerade in den Kram passt und persönlich von Nutzen ist. Merkst Du jetzt, was da schief läuft?
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  • alessandro 11.12.2019 13:21
    Highlight Highlight Aber auch da ist das Theater am Start. Pelosi schadet allen. Und warum nicht die anderen impeachementwürdigen Punktw auch angebracht werden ist fraglich. Aber naja, Pelosi hat vor kurzem im TV damit angegeben von den Lügen Bushs bestens Bescheid gewusst zu haben und dennoch nichts getan. Pelosis Vermögen ist übrigena 100 Millionen. wen wundert es, dass sie so stark an einem Status Quo interessiert ist?
    • Walter Sahli 11.12.2019 14:35
      Highlight Highlight Zur Erinnerung: Amerika funktioniert politisch wie das alte Rom. Nur die Reichen haben eine Chance, in der Politik aufzusteigen.
  • Henzo 11.12.2019 13:19
    Highlight Highlight Trump könnte analog zu Kashoggi jemanden illegal ermorden lassen, dabei erwischt werden und er würde dennoch nicht impeached werden. Die Republikaner lassen ihn niemals fallen. Die fronten sind zu verhärtet.
    • Asmodeus 11.12.2019 14:29
      Highlight Highlight Er könnte auf die US-Flagge kacken und damit jemanden erwürgen und seine Anhänger würden einen Grund finden ihn dafür zu feiern.
  • Sherlock_Holmes 11.12.2019 13:17
    Highlight Highlight Wie ich bereits an anderer Stelle bemerkte:

    Die USA stehen am Scheideweg • zwischen einer Demokratie und Autokratie, • zwischen Rechtsstaat mit funktionierender Gewaltentrennung auf Basis der Verfassung und alleinigem Machtanspruch mittels Korruption, • zwischen Stabilität und der Gefahr eines Bürgerkrieges.

    Sollten die USA scheitern, sind die politischen und wirtschaftlichen Folgen für die ganze Welt unabsehbar.



    • just sayin' 11.12.2019 15:53
      Highlight Highlight @Sherlock_Holmes 11.12.2019 13:17

      "Wie ich bereits an anderer Stelle bemerkte:
      Die USA stehen am Scheideweg"

      jep. sehe ich auch so.
      egal wie dieses theater ausgeht. die usa wird sich verändern.

      "zwischen einer Demokratie und Autokratie, • zwischen Rechtsstaat mit funktionierender Gewaltentrennung auf Basis der Verfassung und alleinigem Machtanspruch mittels Korruption"

      wenn es effektiv richtige beweise gäbe, wären die hearings schon lange beendet und trump des amts enthoben.
    • Sandro Lightwood 11.12.2019 16:23
      Highlight Highlight @just: Also doch immer noch die Beweise, welche Barr zurückhält?
    • Basti Spiesser 11.12.2019 18:53
      Highlight Highlight @Sherlock

      „Sollten die USA scheitern, sind die politischen und wirtschaftlichen Folgen für die ganze Welt unabsehbar.“

      Hat es das nicht bereits vor der Wahl geheissen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • irgendwie so: 11.12.2019 13:16
    Highlight Highlight Demokratie?!?!? Phhhhhh
    Gewaltenteilung?!?? Ist für Loser
    Moral? Haben wir, wir geben nicht auf😈

    Alles was ich will ist Unterhaltung, und da liefert Donald echt was ab, jeden Tag.

    So what....

    Sarkasmus off
    • just sayin' 11.12.2019 15:55
      Highlight Highlight @irgendwie so

      "Alles was ich will ist Unterhaltung, und da liefert Donald echt was ab, jeden Tag.

      also... die einzigen welche im moment beste unterhaltung bieten ist der congress und die hearings. und da ist trump nicht anwesend.
  • Froggr 11.12.2019 13:15
    Highlight Highlight Und vor allem: Er macht nicht die Politik, welche die Linken (und damit auch Watson) gut fänden. Trump wird nicht impeached. Das ganze Drama wird ihm 2020 zur Wiederwahl helfen.
    • P.Rediger 11.12.2019 14:07
      Highlight Highlight Zeigen Sie mir bitte "Linke" in den USA. Was Sie als links bezeichnen, also wohl die Demokraten, wäre hier ungefähr bei der FDP oder noch eher rechts davon anzusiedeln. Also bitte werfen Sie Watson nicht in denselben Topf wie die Demokraten.
  • Dong 11.12.2019 13:13
    Highlight Highlight (1) Demokratie-Verständis wäre, den (verhassten) Präsidenten zu ertragen. (2) Rechtsverständnis wäre, anzuerkennen, dass Trump keine Straftat nachgewiesen wurde, und solange die USA keine Länder kaputt machen bin ich bei (3) inzwischen recht kulant.
    • phreko 11.12.2019 14:19
      Highlight Highlight Ab wann ist es für dich "Behinderung der Justiz"?

      Wie weit soll man autokratisches Verhalten "ertragen"?
    • Jaklar 11.12.2019 14:30
      Highlight Highlight Moment dong. Seine straftaten sind bewiesen. Vor einem gericht würde er bestraft. Ganz klar.
      Abgesetzt wird er nicht, weil seine republikaner das machen müssten. Die haben aber weder den mumm noch das rückgrat dazu.
    • Ich hol jetzt das Schwein 11.12.2019 15:54
      Highlight Highlight Demokratieverständnis wäre, nicht nur immer auf einzelnen Wahl-/Abstimmungsresultaten herumzureiten und einen einmal getroffenen Entscheid (oder einen Gewählten) nicht als für immer und ewig sakrosankt anzusehen, sondern auch die Gewaltenteilung zu akzeptieren und zu sehen, dass die Exekutive der Legislative und, im schlechtesten Fall, auch der Judikative Rechenschaft schuldig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balsthaler 11.12.2019 13:07
    Highlight Highlight Ach Herr Löpfe
    In den USA gilt KISS: hast Du Job, geht es Dir gut.
    Ich komme gerade aus den USA: Fast alle haben einen Job und werden gerne Trump wieder wählen.
    Ausnahmen welche religionsartig (wie Journalisten aus der Schweiz) immer noch an was anderes glauben gehen mit dem letzten S einher...

Kommentar

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