Wirtschaft
Arbeitswelt

Rotstift bei Halliburton: Öldienstleister streicht rund 6000 Stellen

Wegen Ölpreisverfall

Rotstift bei Halliburton: Öldienstleister streicht rund 6000 Stellen

11.02.2015, 00:2211.02.2015, 10:33
8 Prozent der Belegschaft müssen bei Halliburton um ihren Job bangen.
8 Prozent der Belegschaft müssen bei Halliburton um ihren Job bangen.Bild: Getty Images North America

Der rasante Ölpreisverfall wirkt sich immer stärker auf die Energiebranche aus. Der US-Öldienstleister Halliburton streicht nach Angaben vom Dienstag mehr als 6000 Arbeitsplätze. Das sind bis zu 8 Prozent der Belegschaft.

Seit Sommer sind die Ölpreise um rund 50 Prozent eingebrochen. Der Ölpreis-Rückgang sorgte auch anderswo bereits für Sorgenfalten. Der weltgrösste Anbieter von Dienstleistungen zur Öl-Förderung, der US-Konzern Schlumberger, hatte die Entlassung von 9000 Mitarbeitern angekündigt. 

Baker Hughes will 7000 Angestellten kündigen. Die Erdöl-Service-Gesellschaft schliesst sich in einer rund 35 Mrd. Dollar schweren Fusion mit Halliburton zusammen. (kad/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Spritpreise weltweit gestiegen – wo die Schweiz im internationalen Vergleich steht
Der Konflikt im Nahen Osten lässt die Ölpreise steigen – und treibt damit auch die Spritkosten in der Schweiz in die Höhe. Der Liter Bleifrei 95 ist rund 11 Prozent teurer geworden, andere Länder hat es allerdings deutlich härter getroffen.
Der Irankrieg hat die Treibstoffpreise in der Schweiz nach oben schiessen lassen. Zwar sind die Preise seit Anfang April wieder leicht gesunken, Benzin und Diesel kosten aber nach wie vor deutlich mehr als noch vor dem amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran. Gemäss dem TCS muss man in der Schweiz derzeit durchschnittlich 1.85 Franken für einen Liter Bleifrei 95 berappen, Diesel kostet 2.12 Franken pro Liter.
Zur Story