Wirtschaft

Ölpreis purzelt weiter und liegt erstmals seit zwölf Jahren bei unter 31 Dollar

Ölpreis purzelt weiter und liegt erstmals seit zwölf Jahren bei unter 31 Dollar

12.01.2016, 07:5212.01.2016, 07:54

Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Talfahrt fortgesetzt und sind auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren gerutscht. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 30.66 US-Dollar, 89 Cent weniger als am Vortag.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 78 Cent auf 30.63 Dollar – ebenfalls der niedrigste Stand seit 2004. Die Erholung am chinesischen Aktienmarkt konnte die Ölpreise nicht stützen.

Weiterhin lastet das weltweit hohe Angebot an Rohöl auf den Preisen. Zudem dürfte bald auch der Iran wieder mehr Rohöl exportieren, da die endgültige Aufhebung der Sanktionen offenbar näher rückt.

«Meine Erwartung ist, dass dieser Tag recht bald kommen wird», sagte EU-Aussenbeauftragten Federica Mogherini am Montag. Es gebe aber noch keinen festen Termin. Voraussetzung sei, dass der Iran alle Verpflichtungen aus dem Atomabkommen erfülle.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wegen Steuerplänen: Trump droht Europäern mit Zöllen von 100 Prozent
Neue Drohgebärden vom US-Präsidenten. Dieses Mal geht es Trump um eine mögliche europäische Digitalsteuer.
US-Präsident Donald Trump droht europäischen Ländern mit neuen Zöllen in Höhe von 100 Prozent, sollten sie Digitalsteuern beschliessen. Die Zölle würden an die Stelle vereinbarter Zollabkommen treten, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Das gelte unabhängig davon, ob die Abkommen bereits umgesetzt oder unterschrieben seien.
Zur Story