Wirtschaft

90 Stellen weg: Pharmaunternehmen Lonza baut Personal ab

90 Stellen weg: Pharmaunternehmen Lonza baut Personal ab

22.07.2015, 07:3322.07.2015, 08:15

Der Pharmazulieferer Lonza hat im ersten Halbjahr zwar trotz Frankenstärke beim Umsatz zugelegt. Der Reingewinn liegt aber um einen Fünftel tiefer. Am Standort Visp sollen nun Stellen abgebaut werden.

Durch Einstellungsstopps in gewissen Bereichen und natürliche Fluktuationen soll es zu einem Personalabbau von 90 Mitarbeitern kommen, teilte Lonza am Mittwoch mit.

Wirtschaft

Bereits nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Januar hatte Lonza Massnahmen angekündigt, ohne diese aber zu präzisieren. In Visp bestehe die Gefahr, dass Lonza aufgrund der vom Schweizer Franken abhängigen Fixkostenbasis weniger wettbewerbsfähig sei, begründet das Unternehmen in der Mitteilung.

In den ersten sechs Monaten hat Lonza beim Umsatz um 5,8 Prozent auf 1.9 Mrd. Franken zugelegt. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA wuchs um 3,6 Prozent auf 375 Mio. Franken. Der Reingewinn fiel um knapp 21 Prozent auf 111 Mio. Franken. (wst/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Holcim meldet Gewinneinbruch von über 73 Prozent – so kam es dazu
Der Baustoffkonzern Holcim hat im vergangenen Jahr einen Gewinnbruch erlitten. Der Reingewinn fiel von 1,46 Milliarden auf 387 Millionen Franken. Grund ist der Verkauf des Geschäfts in Nigeria, der einen hohen Währungsverlust von 1,38 Milliarden Franken einbrockte, wie Holcim am Freitag bekannt gab. Ohne diesen Sondereffekt sei der Reingewinn dagegen um 3,9 Prozent auf 1,78 Milliarden Franken gestiegen.
Zur Story