Wirtschaft
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Einigung mit Behörden steht bevor

Krumme Hypotheken-Geschäfte können Citigroup 4 Milliarden Dollar kosten



(FILES) A man walks by a Citibank branch at the US bank Citigroup world headquarters on Park Avenue, in New York, in this November 17, 2008 file photo.  A US federal appeals court on June 4, 2014 ruled that a lower court judge abused his discretion when he blocked a settlement between Citigroup and regulators over alleged mortgage-securities fraud. The appeals court overturned a November 2011 decision by US District Judge Jed Rakoff refusing to approve a $285 million settlement of US allegations that Citigroup misrepresented its role in preparing mortgage-backed securities in which investors lost millions. AFP PHOTO/Emmanuel Dunand

Bild: AFP

Fragwürdige Geschäfte mit Hypothekenpapieren könnten die US-Grossbank Citigroup einem Medienbericht zufolge rund 4 Mrd. Dollar kosten. Laut Wall Street Journal steht das Finanzinstitut kurz vor einer Einigung mit den US-Behörden.

Das «Wall Street Journal» berichtete am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauen Personen, dass das Unternehmen und die US-Regierung die Einigung bereits in der nächsten Woche bekanntgegeben könnten. 

Milliardengewinne mit Riskanten Hypotheken

Citigroup wird vorgeworfen, im Vorfeld der Finanzkrise Investoren hochriskante Hypothekenpapiere verkauft und damit um Milliarden von Dollar gebracht zu haben. Ein Citigroup-Sprecher wollte sich nicht dazu äussern. Zuletzt hatte es aus Kreisen geheissen, das US-Justizministerium verlange mehr als 10 Milliarden, die Bank habe aber nur 4 Mrd. angeboten.

Die Behörde ermittelt gegen eine ganze Reihe von Banken. Diese hatten vor 2008 in grossem Masse Hypothekenpapiere verkauft, die in den Wirren der Krise dann massiv an Wert verloren. Der Vorwurf lautet, die Banken hätten ihre Kunden über die Risiken dieser Papiere nicht genügend aufgeklärt oder gar in die Irre geführt. Es wurden bereits Entschädigungen und Strafen in Milliardenhöhe bezahlt.

Die Citigroup-Busse würde deutlich unter den rekordhohen fast 9 Mrd. Dollar liegen, welche die französische Grossbank BNP Paribas wegen Verstössen gegen Sanktionen gegen Staaten wie dem Sudan, dem Iran und Kuba hatte bezahlen müssen. Die Vorwürfe sind jedoch auch andere. (sda/reu)

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