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Mythos Elektroauto. Die Gegner verbreiten vor allem FUD (Fear, Uncertainty and Doubt – Angst, Unsicherheit und Zweifel). bild: shutterstock

5 Elektroauto-Gerüchte im Check: Ein paar sind richtig, ein paar aber kreuzfalsch



Beim Thema Auto kocht das Schweizer Blut. Gestern präsentierten wir die 25 meistverkauften Autos der Welt, woraufhin sich die Autoliebhaber und Autogegner in den Kommentarspalten Saures gaben.

Ein beliebtes Thema: Wie sozial und umweltfreundlich sind eigentlich Elektroautos?

Es ist Zeit, immer wieder vorgebrachte Kritikpunkte zu überprüfen.

«Scheissbatterien sind verdammtes Dreckszeugs!»

Dieses Gerücht bezieht sich auf die ersten Hybrid-Fahrzeuge (zum Beispiel den Prius in den 90ern), bei denen Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) verwendet wurden. NiMH benötigen zum Bau seltene Erden (seltene Metalle). So steckt in jedem Prius zwischen 10 und 15 Kilogramm Lanthan.

Neue Elektroautos wie sämtliche Teslas, der Nissan Leaf, der BMW i oder der Opel Ampera-e besitzen alle Lithium-Ionen-Akkus ohne Lanthan. Ganz unproblematisch sind sie deswegen aber nicht.

Denn das «Dreckzeugs»-Image beruht auch darauf, dass für den Bau von Lithium-Ionen-Akkus Cobalt verwendet wird. Der Abbau davon geschieht zu grossen Teilen in der Demokratischen Republik Kongo und unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Laut Amnesty International arbeiten in kongolesischen Minen ca. 40'000 Kinder. Die Menschenrechtsorganisation beanstandete 2017 in einem Bericht, grosse Hersteller wie Apple und Samsung würden ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachkommen.

Der Cobalt-Gehalt in den Akkus hat in den letzten Jahren bei Marktführer Tesla stetig abgenommen. Es wird davon ausgegangen, dass bald schon ganz darauf verzichtet werden kann. Trotzdem müssen Tesla und Co. in Sachen Rohstoffbeschaffung ins Gebet genommen werden.

User woezzl hat mit der Kinderarbeit recht. Dass aber halb Afrika und Südamerika ausgekratzt werden müsse, ist, wie wir auch beim nächsten Punkt sehen werden, etwas überspitzt.

«Aber es hat sowieso zu wenig Lithium, um alle Autos mit Batterien auszurüsten!»

Die Aussage ist falsch.

Sie hat ihren Ursprung in einer Untersuchung aus dem Jahre 2008. Diverse jüngere wissenschaftliche Studien haben die pessimistische Prognose von 2008 widerlegt. Einer der aktuellsten Berichte stammt aus Frankreich und er besagt, dass auch bei einem sehr optimistischen Szenario und einer Elektrifizierung des Strassenverkehrs von 75% die Gefahr von Lithium-Knappheit bis ins Jahr 2050 sehr gering sei.

Die steigende Nachfrage nach Lithium hat einen Boom ausgelöst. Es wird sowohl an neuen Gewinnungsmethoden als auch an der Effizienz der Batterien gearbeitet. Dementsprechend werden sich die Akkus in den nächsten Jahren stark verändern.

Randnotiz: Die grössten bisher bekannten Lithium-Vorkommen befinden sich in Argentinien, Bolivien, Chile, Australien, China und den USA.

«Trotzdem Scheissdreck. Die Produktion der Batterien bläst derart viel CO2 in den Himmel, da kann ich 10 Jahre lang mit meinem Diesel herumgurken.»

Dieses Gerücht beruht auf einer vielzitierten schwedischen Metastudie aus dem Jahr 2017 (nicht peer-reviewt) über die CO2-Produktion bei der Herstellung von Batterien. Für die Produktion der Batterie eines Nissan Leafs könne man 2,7 Jahre einen Benzinverbrenner fahren. Für den Akku eines Teslas gar 8,2 Jahre.

Die Studie wurde umgehend kritisiert. Sie nehme alte Produktionsverfahren aus den 70er-Jahren mit in die Rechnung. Diese seien heute längst überholt.

Für die CO2-Bilanz eines Elektroautos fällt am meisten ins Gewicht, wo es mitsamt Batterie produziert wurde – und wo es gefahren wird. Entscheidend dabei ist der Stromerzeuger. In Polen, China, Australien und Deutschland, wo grosse Anteile des Stromes noch mit Braunkohle erzeugt werden, fällt die Fahrzeug-Bilanz bedeutend schlechter aus als in ... Kalifornien und Nevada.

Dort ist Tesla daran, seine Gigafactory 1 komplett auf den Betrieb mit erneuerbaren Energien umzurüsten. Ende 2019 soll das Ziel erreicht sein. Geplant ist, dass dort Batterien für 500'000 Elektroautos pro Jahr entstehen. Bereits ist aber auch davon die Rede, dass dort Motoren und Antriebseinheiten produziert werden sollen.

Es lohnt sich, sich beim Kauf eines Elektroautos über die Produktionsstätte zu informieren. Dasselbe gilt aber auch für Verbrenner von fossilen Energieträgern. Ein Auto made in Germany oder der VW aus Polen hat eine höhere CO2-Starthypothek als ein Wagen aus Frankreich.

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Das Tesla-Werk in Holland. Der Strom kommt unter anderem von der hauseigenen Solaranlage. Bild: shutterstock.

«Und dann lässt sich die Scheissbatterie nicht recyclen!»

Stimmt nicht.

Einerseits können die grossen Akkupacks für andere Anwendungszwecke weiterverwendet werden (zum Beispiel als Stromspeicher zuhause). Andererseits hat das Recycling in den letzten Jahren starke Fortschritte gemacht.

«Ja gut, aber die Scheissbatterie muss allscheisspott gewechselt werden, weil sie einen Scheiss taugt. Und ein Elektroauto ist vor allem schweineteuer.»

Wieder falsch.

Es gibt bereits Teslas mit über 400'000 gefahrenen Meilen. Fertiggebracht hat das das Taxiunternehmen Tesloop. Die Firma aus Kalifornien hat berechnet, dass die Einsparungen im Vergleich zu einem benzin- oder dieselbetriebenen Fahrzeug 60'000 Dollar betragen. Günstiger Unterhalt und keine Benzinkosten sei Dank.

Und was ist mit der Batterie? Die erste wurde nach 194'000 Meilen ausgetauscht. Der Verlust betrug damals gerade mal 6%. Tesloop lud die Batterie nach eigenen Angaben mehrmals täglich mit dem Supercharger auf – was nicht empfohlen wird.

Das zweite Batteriepack wurde bei 324'000 Meilen und einem Verlust von 22% ersetzt. Es handelte sich um eine mangelhafte Batterie, wie Tesla eingestand. Tesloop ist allerdings auch im Besitz eines Model X mit über 300'000 Meilen – und dieses fährt noch immer mit dem ersten Akkupack. Es verfügt noch über 90% der anfänglichen Aufladekapazität.

Geht doch.

Neue Transportvision von Tesla-Gründer Elon Musk

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Video: watson/Nico Franzoni

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302Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stirling 08.03.2019 11:17
    Highlight Highlight An alle, die jetzt noch von Wasserstoff quasseln. Die Brennstoffzelle für für ein Auto ist schlichtweg nicht effizient.
    Die ganze Umwandlung der Energie(Elektrolyse) um das Wasserstoff herzustellen benötigigt selber sehr viel Energie. Dann die Rückwandlung in Strom im Auto benötigt eine Platinbeschichtete Membran, welche verbraucht wird und Mikroplatin ins Abwasser abgegeben wird. Um auch nur Ansatzweise eine Reichweite zu erhalten muss man Wasserstoff in einer Druckflasche mit 700Bar lagern und die ist dann etwas grösser als der normale Tank. Stationär im Haus als Speicher ok, imAuto sinnlos
  • s.johannson 08.03.2019 09:38
    Highlight Highlight Spannender und aufschlussreicher Artikel. Aber warum muss überall scheiss und verdammt in den Untertiteln stehen? Das kann ich jetzt nicht ohne Erklärung meinem Mami schicken, um die gestrige Diskussion darüber zu erweitern... Find ich durchaus sehr schade.
  • Toerpe Zwerg 08.03.2019 07:37
    Highlight Highlight Interview mit dem Audi Schweiz Chef heute in der NZZ.

    - Wir investieren im grossen Stil in die Brennstoffzelle als Ersatz für den Diesel
    - Wir investieren auch ein wenig in Batterie-E Mobile für die Kurzstrecke
    - Diesel wird noch Jahrzehnte für die Langstrecke Mittel der Wahl bleiben
    - Das Wachstum bei der E-Mobilität ist grösser als wir erwartet haben

    Kurz: Wir haben keinen Plan aber massig Kohle und wir machen alles und alles gleichzeitig.

    Oder: Eine Blaupause für Misserfolg.
  • Mira Bond 07.03.2019 23:49
    Highlight Highlight Danke Watson für die Klärung; bin gerade selber am Überlegen ob mein kommendes Auto elektrisch sein soll und bin immer wieder im Netz über solche Negativ-Informationen gestolpert. Nun warte ich auf den Peugeot e-208. Die Zeit ist reif.
  • clint 07.03.2019 21:40
    Highlight Highlight Tönt wirklich alles gut. Und aber ist schon sehr teslastig...
    • Patrick Toggweiler 07.03.2019 22:13
      Highlight Highlight Tesla legt vor. Auch was die Verkaufszahlen betrifft.
  • sunshineZH 07.03.2019 21:15
    Highlight Highlight V8, das macht Krach in der Nacht 😁
  • sowhat 07.03.2019 20:53
    Highlight Highlight Ich bin beeindruckt von dieser Kommentarspalte. Danke allen, die hier mitgearbeitet haben. Ich habe selten soviel Info in einem Paket bekommen.
    Das ist es, warum ich Watson liebe und lese.
    Einguter Basisartikel und Irreviel Knowhow und Resaeach von den Usern. 👍👏
    • Patrick Toggweiler 07.03.2019 22:17
      Highlight Highlight Ja. Dem Lob (Community) möchte ich mich sehr gerne anschliessen. Ihr wisst gar nicht, wie stolz wir auf euch User sind. Die besten im deutschsprachigen Raum, behaupte ich jetzt mal frech.
  • Urs457 07.03.2019 19:44
    Highlight Highlight Umfassende Infos gegen die absurden Vorurteile über Elektromobilität gibt der Mythbuster Elektromobilität
    http://homepage.hispeed.ch/martin_rotta/Mythbuster-Elektroauto-Rotta.pdf
  • Urs457 07.03.2019 19:41
    Highlight Highlight Akkus die recycelt werden können fallen erst in 10-20 Jahren im grossen Stil an. 10 Jahre Dienst im eAuto und dann nochmals 10 Jahre als stationärer Speicher. VW strebt eine Recyclingquote von 97% an!
    http://tinyurl.com/y2f6bnx8
    • vpsq 08.03.2019 09:07
      Highlight Highlight 97% als langfristiges Ziel, aktuell sind wir bei knapp 50%.. warum?, weil es schlicht zu teuer ist. Und bei aller Ehre, aber der Schummelfirma VW traue ich in Bezug auf Umweltschutz einfach nicht mehr..
  • fm99 07.03.2019 18:38
    Highlight Highlight Hier noch eine kleine Anmerkung zu der Ford F-Series-Diskussion von gestern: Ja, Ford F-Pickups werden oft als “Workhorse” gebraucht und ersetzen teils LKW. ABER es ist kein Geheimnis, dass Pickups gerade in den ländlicheren Staaten der USA zu den meistverkauften Autos gehören, z.T. sind sie sogar DIE meistverkaufte Autokategorie. Eine Mehrheit der verkauften Pickups werden als Alltagsfahrzeuge, und nicht, oder nur teils, als Arbeitsfahrzeug verwendet. Laut http://carsalesbase.com/us-car-sales-data/ford/ford-f-series/wurden rund 900‘000 der ca. 1 Mio verkauften Ford F‘s in den USA verkauft.
  • Teslanaut 07.03.2019 17:28
    Highlight Highlight @Patrick Toggweiler: „Elektroauto-Gerüchte im Check!“ Die Gerüchte wurden längst widerlegt, man sollte die Fakten einfach einmal veröffentlichen. Siehe hier: https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/falsche-zahlen-steile-thesen-die-mythen-der-e-auto-kritiker/23906014.html?share=fb Wie wäre es wenn Sie auch einmal auf diese Fakten hinweisen - der Betrug der deutschen Autoindustrie! Nehmen Sie diese mal unter die Lupe! https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kartellverdacht-autokonzerne-sahen-dieselkrise-kommen-ohne-bescheissen-werden-wir-es-nicht-schaffen/24066992.html?share=fb
    • Dani S 07.03.2019 22:36
      Highlight Highlight Wieso schreiben Sie " der Betrug der deutschen Autoindustrie" wenn es in Wirklichkeit der Betrug des VW Konzerns war???
      Ich finde E Mobilität gut, aber die Brennstoffzelle sollte auch noch kommen.
      Solange fahre ich noch meinen Euro6-D-Temp Diesel aus deutscher Produktion (nicht VW, aber das ist mein privater Entscheid)

    • DerHans 08.03.2019 08:11
      Highlight Highlight Brennstoffzelle ist E-mobilität... solange wird der Diesel nicht mehr überleben bis in Europa Brennstoffzellen kommen. Wasserstoffautos sind noch der letzte Versuch die Kunden nochmals so richtig schön abzuzocken.
  • Gubbe 07.03.2019 14:51
    Highlight Highlight Oj, mein Interesse ist geweckt. Da werde ich schauen, was so mit dem PoleStar 2 passiert.
  • 54er 07.03.2019 14:43
    Highlight Highlight Da muss ich wohl zugeben dass ich zum Teil auch ein wenig falsch gelegen habe..

    Danke für diesen guten Artikel (:
    • Patrick Toggweiler 07.03.2019 22:18
      Highlight Highlight 54er. Mir ging es genau auch so.
  • Pinhead 07.03.2019 14:39
    Highlight Highlight Ich finde auch, dass Elektroautos gefördert werden müssen. Ein Problem muss auch noch gelöst werden: die meisten Schweizer sind Mieter (auch Parkplatzmieter), nicht jeder kann wie ein Wohneigentümer einfach eine Wallbox (Ladestation) installieren. Auch die blauen Zonen-Parkierer gucken derzeit in die Röhre.
    • DerHans 07.03.2019 15:00
      Highlight Highlight Ich parkiere mein Ioniq auf einem Aussenparkplatz ohne Lademöglichkeiten. Bin 20‘000km gefahren ohne stehen zubleiben. Sobald mehr EV vorhanden sind werden diese Probleme automatisch gelöst.
    • walsi 07.03.2019 15:11
      Highlight Highlight Warum willst du dei Elektroauto jeden Tag laden, deinen Benziner tankst du ja auch nichtjeden Tag.
    • Djego 07.03.2019 15:21
      Highlight Highlight Wieso, du tankst deinen Benziner ja auch nicht in der heimischen Garage? Mit der Verbreitung von Elektroautos werden sich auch Ladestationen vermehren. Zu hoffen bleibt, dass der Formatkrieg bald überwunden wird und sich ein einheitliches System durchsetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erba 07.03.2019 14:36
    Highlight Highlight Etwas fehlt noch, meines Erachtens. Es wird immer behauptet dass der Strom bei der Erzeugung viel CO2 ausstösst (basierend auf Kohlekraftwerk). Beim Benzin hingegen wird die Produktion, Transport immer vergessen. Auch sollte beachtet werden welche Umweltkatastrophen wegen Erdöl bereits verursacht wurden (ausgelaufen Tanker, Bohrinseln etc).
    Dazu kommt die Herstellung eines Verbrennungsmotors mit wesentlich mehr Bestandteilen der mehr CO2 ausstösst.
    Macht man wirklich die Vollrechnung, kommt das eAuto um einiges besser weg.
    • Mirko Timm 07.03.2019 19:13
      Highlight Highlight Das mit den öl stimmt. aber das braucht es auch zur Herstellung eines Elektroautos. in der Produktion selber und innen auch bei soviel plastik
  • vpsq 07.03.2019 14:32
    Highlight Highlight Leider wird einmal mehr nicht um die Lithium Problematik eingegangen und was die Farmen für die Menschen in den betroffenen Regionen bedeutet. Grundwasser geht komplett für die stetig wachsenden Farmen drauf, die Menschen verlieren ihre Grundlage zum Leben, die letzten grünen Oasen gehen drauf. Nicht nur der Abbau von Kobald muss man kritisch anschauen. Ich bin für die Elektormobilität, aber nicht mit der aktuellen Akkuentwicklung. Eine sinnvolle Mobilität wäre an dieser Stelle wünschenswerter. Man tut der Umwelt nicht viel besseres, wenn man anstatt mit dem Benziner mit dem e-Mobil pendelt.
    • DerHans 07.03.2019 15:18
      Highlight Highlight Eine Salzwüste würde ich jetzt nicht unbedingt als eine grüne Oase bezeichnen. Und was denken sie aus was zukünftige Akkus bestehen werden? Ohne Rohstoffe wirds wohl nicht gehen. Wichtig ist dass die einmal gewonnenen Rohstoffe solange und so oft wie möglich wieder gebraucht werden damit sie nicht wieder abgebaut werden müssen.
    • vpsq 07.03.2019 16:02
      Highlight Highlight DerHans, stellen Sie sich vor, es gibt auch in der Salzwüste Oasen, welche für Natur, Tier und Umwelt enorm wichtig sind. Aber ja, das bisschen da kann man ja für unser grünes Gewissen und Wohlstand opfern, die da unten sollen sich nicht so anstellen!
    • Teslanaut 08.03.2019 00:25
      Highlight Highlight Sie übersehen dass das Grundwasser in der Wüste eine Salzlake ist - damit kann man weder eine Landwirtschaft betreiben noch können die Bewohner es als Trinkwasser nutzen! Es ist aber richtig dass die Firmen die Bewohner für allfällige Schäden korrekt entschädigen müssen. Leider ist die Erdölindustrie diesbezüglich absolut kein Vorbild, siehe Nigeria - oder Golf von Mexiko, Irak, Kuwait, Iran usw. Wo bleiben hier Ihre Bedenken? Cobalt wird bald nicht mehr benötigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdmPWN 07.03.2019 14:04
    Highlight Highlight Tolle Aufbereitung.
    Schade, dass nicht noch der vergleich zu Erdöl/Benzin/Diesel gemacht wurde. Würde mich interessieren wie ein E-Auto gegen einen fossilen Antrieb da steht wenn die gesamte Umweltverschmutzung und CO2 Verursachung mit einbezieht.
  • Sapperlot! 07.03.2019 13:54
    Highlight Highlight Bei den ganzen Debatten Elektro/Verbrenner dreht es sich meist nur um das CO2. Viel wichtiger finde ich aber dass die Ressourcen grundsätzlich geschont werden - durch Ressourcen schonen steigert man unweigerlich auch den Umweltschutz. Auch hier bieten E-Autos einen wesentlichen Vorteil - viel weniger Teile, weniger Seltene Erden, weniger Verschleiss und und und. ABER dann auch weniger Arbeit für die Garagen und Ersatzteillieferanten...
  • Ohniznachtisbett 07.03.2019 13:53
    Highlight Highlight Für mich ist der grösste Nachteil die Reichweite. Ansonsten ist gegen Stromautos wenig einzuwenden.
    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 14:07
      Highlight Highlight Ist kein wirklicher Nachteil. Wichtig ist bloss die Dichte des Ladenetzes.
    • DonChaote 07.03.2019 14:34
      Highlight Highlight @ohniznachtisbett
      Wie oft fahren sie mehr als 300km am stück?
      Hätte ich bei jedem kunden lademöglichkeiten, könnte ich auch im aussendienst (ganze schweiz und uml. grenzland, tägl., einsätze >2h) mit strom unterwegs sein. Da man sowieso alle 2-3h mal eine pause einlegen sollte (20 min am supercharger) auch für weitere reisen machbar.
      Für den grossen teil normalverkehr und pendeln ist eine umstellung ohne probleme möglich. Ladestationen finden sich bereits jetzt schon überall, müssen aber noch deutlich ausgebaut werden; wird sich mit zuhnehmender anzahl fahrzeuge aber von alleine regeln...
    • Yummy 07.03.2019 14:36
      Highlight Highlight Nein. Die Geschwindigkeit des Aufladens ist wichtig. Wer hat schon Bock sein Auto jeden Abend manuell einzustecken? Oder unterwegs dann 20min für einen Tankvorgang zu warten?

      Ich fahr lieber meine 900km und tanke dann 2min und weiter gehts. Die Märchen von "man macht eh 20min Pause auf langen Fahrten" sind eine Lüge. Bei langen Fahrten mach ich frühestens nach 5-6h eine längere Pause, und solange fährt noch kein Elektroauto...

      Ist aber definitiv die Zukunft, steckt alles noch in den Kinderschuhehn.
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  • Mändel 07.03.2019 13:41
    Highlight Highlight Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, sind alle Videos sehenswert inklusief Wasserstoff!

    Kobalt
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    Lithium
    Play Icon

    • AdmPWN 07.03.2019 13:59
      Highlight Highlight Wo kommt Erdöl?
    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 14:10
      Highlight Highlight Ähm, nein. Nicht sehenswert. Aber wenn die Kinder nicht einschlafen können, komme ich auf diese Videos zurück.
    • Mändel 07.03.2019 14:11
      Highlight Highlight https://www.planet-schule.de/sf/multimedia-zeitreisen-detail.php?projekt=entstehung_von_erdoel

      Und wer hats herausgeholt?

      ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel* 07.03.2019 13:34
    Highlight Highlight Danke für den Bericht. Die Öllobby wird die Facts aber wieder verdrehen.
  • Ökonometriker 07.03.2019 13:12
    Highlight Highlight Da die Schwedenstudie ja von vielen als falsch abgetan wird:
    Kennt jemand eine gute wissenschaftliche Studie die zeigt, wie viel CO2 für das Erzeugen einer Lithium-Ionen-Batterie heute emittiert wird? Am besten von einer guten Uni, nicht von einem privaten Institut?
    Ich würde mich gerne mit besseren Zahlen versorgen.
    Derzeit finde ich überall nur die ca. 3.7 GJ pro KWH Lithium-Batteriekapazität, womit man ja auf die besagten Zahlen der Schwedenstudie kommt. Aber ich habe keinen guten Überblick über die Literatur in dem Gebiet.
  • Aladdin 07.03.2019 13:10
    Highlight Highlight Immer wieder lese ich, die Energie zum Herstellen einer E-Auto Batterie erzeuge gleich viel CO2 wie das Fahren eines Verbrenners über 200‘000km.
    Meine Frage: wo wird diese Energie verbraucht? Beim Reduzieren des Erzes oder in der Batteriefabrik oder wo sonst? Kann man diese benötigte Energie in kWh pro produzierte kWh Batterie angeben?
    Danke für alle Infos dazu.
    • Ökonometriker 07.03.2019 13:22
      Highlight Highlight Siehe Bild:
      Benutzer Bild
    • Ökonometriker 07.03.2019 13:45
      Highlight Highlight Ok, das kann man nicht lesen. Die Studie ist leider nicht frei zugänglich...
      Aber zur Info: die beiden grössten Posten mit je rund 40 Prozent "Drying" (Rot) und "Dry Room Conditioning" (Grau).
    • Aladdin 07.03.2019 14:19
      Highlight Highlight Super! Danke Ökonometriker.
      Das heisst im Klartext, dass zirka 2/3 des Energieverbrauchs in der Fabrik anfallen. Je nach verwendeter Energieform also CO2 emitierender oder eben nicht. Ein direkter Zusammenhang von Batterieproduktion und CO2 Emission besteht also laut deinen Diagrammen nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf Meyer 07.03.2019 12:58
    Highlight Highlight Und jetzt hätte ich gerne noch eine Gegendarstellung von Autos mit Verbrennungsmotoren, beispielsweise wieviel mehr seltene Erden dort eingesetzt werden.
    • Domino 07.03.2019 17:55
      Highlight Highlight Du meinst Aluminium für den Motorblock? Das gehört nicht zu den seltenen Erden. Es ist dritthäufigstes Element und häufigstes Metall.

      Die Giessereien der Automobilzulieferer bekommen es bereits geschmolzen per Lastwagen direkt vom Aluminiumwerk. So wird es nur einmal erhitzt und Energie gesparrt.
      Der rest ist Kaltumformung durch Sägen, Drehen und Fräsen. Diese Bearbeitung braucht relativ wenig Energie.
  • Chrigi-B 07.03.2019 12:55
    Highlight Highlight Jetzt müssen die E-Autos nur noch erschwinglich werden. Ab 2025 dürfte das wohl der Fall sein.
  • whatthepuck 07.03.2019 12:54
    Highlight Highlight Nochmals kurz zusammengefasst:

    - Aussage 1 ist korrekt.

    - Aussage 2 kann man nicht wissen, weil man nicht weiss, wie viel Lithium es gibt und wie viele Elektroautos dereinst auf unseren Strassen rumkurven werden.

    - Aussage 3 ist grossteils widerlegbar. Je nach Stromquelle hat das E-Auto eine bessere oder schlechtere Bilanz.

    - Aussage 4 ist nicht widerlegt, oder ich habe die Argumente übersehen ("stimmt nicht, es ist anders!" ist kein Argument).

    - Aussage 5 ist widerlegt.

    50/50 also.
    • Adumdum 07.03.2019 14:32
      Highlight Highlight Zu 4: Schonmal versucht verbranntes Benzin zu recyclen? 😁 Im Vergleich dazu ist das bei Batterien erstens technisch möglich - und zweitens, sobald Rohstoffe knapper und teurer werden sollten, auch sehr rentabel.
    • Fandall 07.03.2019 16:47
      Highlight Highlight @Adumdum:
      Dein Vergleich hinkt:
      Benzin ist das Äquivalent zum Strom; so wie die Batterie das Äquivalent zum Benzintank ist, welcher wirklich gut reziklierbar ist.
    • Domino 07.03.2019 17:56
      Highlight Highlight Klar kann man Benzin aus Strom herstellen.
  • Ökonometriker 07.03.2019 12:49
    Highlight Highlight Ein E-Auto in Frankreich ist nicht sauberer als eines in Polen, da wir ein Europaweites Stromnetz haben und F keine neuen AKWs mehr baut, sodass zusätzlich benötigte Kraftwerkskapazitäten derzeit mit Braunkohle in Polen gedeckt werden. Massive Übertragungsverluste inklhsive.

    Aber E-Autos sind damit trotzdem noch sauberer als Benziner derselben Gewichtsklasse. Zudem liegt die Verantwortung hier bei der Politik, nicht beim Autokäufer. Wir müssen endlich mal die Stromversorgung in Europa hinterfragen.
  • TheDoctor 07.03.2019 12:49
    Highlight Highlight Leute, das alles darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Privatauto immer noch einen um ein vielfaches höheren Impact auf die Umwelt und das Klima hat, als die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Und: Der Rebound-Effekt kann die Energieersparnis zunichte machen, wenn man nicht bedächtig und bewusst fährt. Heisst: Auch mit dem Tesla macht man keine unnötigen Fahrten, wenn einem das Überleben der Menschheit am Herzen liegt. Und: Man nutzt Carsharing statt Autos als Privatbesitz, zumindest solange, bis Elons Boring Company auch hierzulande ihre Tesla-U-Bahn in Betrieb hat.
  • Toerpe Zwerg 07.03.2019 12:40
    Highlight Highlight Gemäss meiner Erfahrung fahren ca. 80% der fanatischen e-Mobilität Gegner deutsche Proletenschleudern der Marken Mercedes, BMW und Audi. Der Grund für ihre surreale Fundamentalopposition ist simpel:

    Ihre Statussymbole sind plötzlich offensichtlich, was sie eigentlich schon immer waren: Ein Erkennungsmerkmal für Ewige-Gestrigkeit.
    • Forest 07.03.2019 13:08
      Highlight Highlight Nenne uns ruhig Ewig-Gestrige. Mein Fahrzeug ist aus dem letzten Jahrhundert und erfüllt seinen Zweck einwandfrei. Warum sollte ich ein Voll Funktionstüchtiges Fahrzeuge verschrotten oder verkaufen? Der Nutzen eines Fahrzeuges ist es dich von A nach B zu bringen. Diesen Nutzen erfüllen Benzin, Erdgas, Elektro und alle andere Antriebsarten. Warum fährt heute nicht jeder E-Bikes? Ist wer selber trampelt auch ein Ewig-Gestriger?
    • Perwoll 07.03.2019 13:18
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg evtl. haben diese Menschen einfach Spass an diesen Fahrzeugen? Es soll durchaus Menschen welche Spass an einem Auto haben. Jeder wie er will.
    • Ökonometriker 07.03.2019 13:24
      Highlight Highlight Und wenn jemand einen Audi E-Tron fährt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wörtschesterscheir 07.03.2019 12:31
    Highlight Highlight Einfach scheissfröhlich, dieser Artikel!
  • Edwin Schaltegger 07.03.2019 12:27
    Highlight Highlight Mich erinnern diese Dikussionen an die Zeit als die Dampfmaschine und die Eisenbahnen eingeführt wurden. Die rückwärtgerichteten "Hinterwäldler" sterben scheinbar nie aus. Die Fakten sind für mich klar. Die Zukunft gehört der e-Mobilität, sei es auf Basis von Lithium Batterien oder der Wasserstoff-Brennstoffzellen Technologie. Wobei ich denke, dass die Wasserstoff-Technologie sich mittel bis langfristig durchsetzen wird.
    Der Verbrennungsmotor mit nur 30-40% Wirkungsgrad nähert sich seinem Lebensende. Das kostbare Erdöl sollte der Kunststoff- und Carbontechnologie vorbehalten bleiben.
    • Jim_Panse 07.03.2019 13:05
      Highlight Highlight Wie alt sind Sie denn Edwin wenn ich fragen darf
    • Caturix 07.03.2019 13:09
      Highlight Highlight "Die rückwärtgerichteten "Hinterwäldler" sterben scheinbar nie aus."
      Sind vielleicht noch die selben ;)
      Aber da die Akkus in den nächsten paar jahren massiv effizienter, leichter, sauberer... sein werden wird sich Wasserstoff nie durchsetzen der Wirkungsgrad ist einfach zu schlecht.
    • Edwin Schaltegger 07.03.2019 19:54
      Highlight Highlight Verstehen sie etwas von Chemie und Physik?
      Wasserstoff ist das Element mit der höchsten Energiedichte. Die Brennstoffzelle erreicht als
      Gesamtsystem einen Wirkungsgrad von ca. 70%. Wenn wir die Wasserstoffproduktion
      (Elektrolyse) mit berücksichtigen ist der Gesamtwirkungsgrad immer noch über 50%. Die Umweltbelastung ist, wenn für die Wasserstoffgewinnung sauberen Strom benötigt wird, unschlagbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piatnik 07.03.2019 12:26
    Highlight Highlight i love jeremy clarkson!
  • Matti_St 07.03.2019 12:24
    Highlight Highlight Was mich noch interessieren würde (und natürlich auf eine Antwort gespannt), kann der Cobalt wieder verwendet werden nach dem Recycling oder wird der durch den Gebrauch abgebaut?
    • Forest 07.03.2019 12:51
      Highlight Highlight faz.net/aktuell/technik-motor/motor/elektroautos-wie-lithium-ionen-akkus-richtig-entsorgt-werden-15377665.amp.html
    • Caturix 07.03.2019 13:12
      Highlight Highlight Normalerweise ja. Da aber das recycling zur Zeit noch teuer ist lohnt sich es noch nicht. Je mehr Akkus auf dem Markt sind je lohnender wird das Recycling und wenn nicht muss man halt das Gesetz anpassen.
  • Peldar 07.03.2019 12:20
    Highlight Highlight Am umweltfreundlichsten ist es immernoch, sein Mobilitätsverhalten zu überdenken, den öV zu benutzen und wenn möglich sein Fahrrad. Und durch Konsum lässt sich das Klima nicht retten, wir können unser Gewissen rein kaufen jedoch nicht die Umwelt. Und die Lithiunfrage ist in meinen Augen immer noch nicht beantwortet, Studien des Bundes sagen es reiche für ca. 40 Jahre, die Amis behaupten es reiche für 200 Jahre.
    Wie auch immer, in dem ich einen riesen Tesla kaufe, rette ich bestimmt nicht die Umwelt.
    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 12:33
      Highlight Highlight Selbstmord ist noch umweltfreundlicher.
  • Hüendli 07.03.2019 12:19
    Highlight Highlight Was für ein Scheiss!!!111einself 🤣

    Nein, im Ernst: Danke!
  • wipix 07.03.2019 12:05
    Highlight Highlight Wir finden, ein Fahrzeug muss, wie vieles andere technologische (PC/Handy/Rasenmäher/Printer etc.) möglichst lange genutzt werden können. Das ist dann am wenigsten Belastend in vielerlei Hinsicht. Um dieses Ziel zu erreichen sollte es reparierbar sein und eine übersichtliche Steuerung (elektronik, wenn dann modular) besitzen. Zuguterletzt ist ein wichtiges Argument, dass die vielen Teile/Rohstoffe für Herstellung und auch den Betrieb möglichst NICHT um die halbe Welt geschifft, gekarrt und geflogen werden muss! Also spricht diesbezüglich bei uns alles für Elektro Fahrzeuge.
  • Triumvir 07.03.2019 12:01
    Highlight Highlight Sehr gute Zusammenfassung über den aktuellen Stand der Technik. Dies dürfte den Bezinschleuderfans einiges an Wind aus den Seegeln - resp. dem Verbrenner - nehmen....
    • Adumdum 07.03.2019 14:36
      Highlight Highlight Nee, leider nicht. Die werden weiter glauben was sie glauben wollen. Fleissig unterstützt von der Fake-News Autolobby (Verbrenner-Auto...) und ihren Milliarden Werbebudgets. Aber in 10 Jahren hat sich das Thema dann von alleine erledigt.
  • Flarefade 07.03.2019 11:59
    Highlight Highlight Elektroauto Huiii... Lithium förderung PFUII! (nicht wegen Cobalt)

    Danke dafür das auch dieses mal WIEDER NICHT über die förderung des Lithium geschrieben wird und wie sehr Länder wie Argentinien, Bolivien und Chile darunter leiden und wie sehr diese Leute da ausgebeutet werden! Eine Frechheit was da im Moment von statten geht!


    Ansonstem bin ich auch für Elektroautos, aber deswegen muss man nicht Ganze Landstriche zerstören! Oder wenigstens ein Programm in die Welt rufen welche dieses Land wieder bepflanzbar macht.
    • DerHans 07.03.2019 12:43
      Highlight Highlight Können sie mir sagen was sie gern so in einer Salzwüste anpflanzen würden?
    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 13:32
      Highlight Highlight Dann klären Sie und auf, statt zu mötzeln. Mit Quellen. Danke.
    • Makatitom 07.03.2019 13:39
      Highlight Highlight Und welche Pflanzen kann man auf den grossen Salzflächen in Bolivien wieder anbauen? Meines Wissens nach wächst dort genau Salz, sonst nichts
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 07.03.2019 11:51
    Highlight Highlight Naja, wie immer, die einen tun etwas, die anderen motzen nur rum.
  • namib 07.03.2019 11:51
    Highlight Highlight Aus Reputationsgründen kann sich kein (zumindest kein westlicher) Autohersteller leisten, Cobalt aus unkontrolliertem „artisanal mining“ zu beziehen. Der grösste Förderer von Cobalt im Kongo ist Glencore. Bei allen Vorbehalten, die man gegen die Firma haben darf/muss: Glencore steht als börsennotiertes Unternehmen in der Öffentlichkeit und beschäftigt keine Kinder.
    • Mr. Malik 07.03.2019 12:33
      Highlight Highlight Also 2012 war Glencore, wenn ich mich nicht total irre, arg in Bedrängnis wegen happigen Verstössen (inklusive Kinderarbeit und dem Ablassen von Schwefelsäure in Flüsse)...
      Vielleicht haben sie sich ja gebessert... Oder wenigstens ein wenig in ihre PR-Abteilung investiert^^
    • Makatitom 07.03.2019 13:43
      Highlight Highlight Das glaubst du aber selber nicht wirklich, oder? Dann beschäftigt das börsenkotierte Unternehmen halt ein Subunternehmen, das ein Subunternehmen beschäftigt, welches wieder ein Subunternehmen unter welchem die Kinder als jeweilige Einzelfirmen vereint sind. Als ob die Rohstoffgangster auch nur ein Jota von ihren das Menschenrecht verachtenden Praktiken abweichen würden.
    • namib 07.03.2019 13:55
      Highlight Highlight Und woher sind Cobalt/Kupfer/Nickel/seltene Erden im Handy, von dem aus du diese Nachricht geschrieben hast? Kommen die aus Nordrhein-Westphalen?

      So, wie du denkst, darfst du kein einziges Produkt auf dieser Welt kaufen! Rohstoffe bilden nun einmal die Basis für alles, was wir brauchen ausser Dienstleistungen. Mir ist wichtig, dass die Produzenten kontrolliert werden. Die Förderung an sich ist unbestritten...Das Cobalt von Glencore kommt übrigens als Nebenprodukt aus Kupferminen und mit Kupfer kommst du täglich zig-fach in Kontakt. Denk mal drüber nach.
  • Domino 07.03.2019 11:50
    Highlight Highlight Heisst solange keine riesigen und bezahlbaren Sprünge in der Akkutechnik gemacht werden ist der Plug-in-Hybrid die Sinnvollste Alternative.
    • Bynaus @final-frontier.ch 07.03.2019 11:57
      Highlight Highlight Wie genau kommt man von dem Artikel zu diesem Schluss? Plug-in-Hybride haben zwei Motoren und sind entsprechend schwer und teurer. Die rein elektrische Reichweite wird nur schon durch dieses zusätzliche Gewicht verringert, genauso wie der Benzinmotor deshalb mehr Gewicht rumschleppen muss... Also: doppelter Resourcenverbrauch für weniger Leistung. Ich weiss nicht, aber "sinnvoll" kann man das kaum nennen!
    • Triumvir 07.03.2019 11:58
      Highlight Highlight Nein, ist sie nicht. Entweder vollelektrisch oder nur Verbrenner. Die bezahlbaren Modelle sind übrigens endlich im Anmarsch. Bis dahin kann man problemlos seine Benzinschleuder weiter fahren.
    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 12:02
      Highlight Highlight Plug-In Hybride sind bereits heute obsolet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 07.03.2019 11:50
    Highlight Highlight Danke! Gerade vor 2 Tagen eine Diskussion darüber gehabt.. und soeben noch was gelernt!
  • Bynaus @final-frontier.ch 07.03.2019 11:46
    Highlight Highlight Vielen Dank. Einfach nur.
  • Bobby_B 07.03.2019 11:40
    Highlight Highlight Was ist mit dem Gerücht das Elektroautos überhaupt nicht wintertauglich sind? Hab gehört das die Reichweite extrem zusammenbricht wenn das Auto beheizt wird oder mal ein Tag lang bei minus Temperaturen parkiert wird.
    • Walter Sahli 07.03.2019 11:50
      Highlight Highlight Märchen! Meine Zoe hat im Winter vollgeladen vielleicht 15 Km weniger Reichweite und sie steht immer mal wieder für ein paar Tage im Oberland rum, ohne dass da ein Reichweiteneinbruch festzustellen wäre. Natürlich hilft es, wenn ich sie dann kurz vorwärme, aber das hat mehr mit Komfort zu tun.
    • DerHans 07.03.2019 11:52
      Highlight Highlight Ich fahre nun meinen Ioniq EV schon den zweiten Winter, habe nur einen Aussenparkplatz und bis auf die 30-40 km Verlust gegenüber dem Sommer nur Vorteile. Kein Scheibenkratzen mehr, Innenraum innerhalb von 5 Minuten warm, könnte ich ihn übernacht anstecken wäre er sogar schon vorgewärmt. Sogar das Fahrverhalten auf Schnee ist besser gegenüber meinem vorherigen 4x4.
  • David Tschan 07.03.2019 11:35
    Highlight Highlight Der „Mythbuster Elektromobilität“ öffnet Augen und erweitert Horizonte...

    http://homepage.hispeed.ch/martin_rotta/Mythbuster-Elektroauto-Rotta.pdf
    • Repplyfire 07.03.2019 12:02
      Highlight Highlight Danke 👍
  • glüngi 07.03.2019 11:24
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag, Ich hätte wirklich gerne einen Tesla 3, aber 70k sind mir zu viel, auch mit leasing.
    • x4253 07.03.2019 11:43
      Highlight Highlight "Andere Mütter haben auch schöne Töchter"
      Hyundai Ioniq
      Hyundai Kona
      Kia Soul EV
      Kia Niro EV
      Nissan Leaf
      Nissan E-NV200
      Renault Zoé

      Bereits verfügbar, auch für Konten mit kleineren Saldi


    • whatthepuck 07.03.2019 13:04
      Highlight Highlight Schön? Warum müssen alle E-Autos bis auf den Zoé hässlich aussehen?

      Einfach eine schöne E-Limousine? Ist das technisch nicht machbar oder was?
    • x4253 07.03.2019 14:13
      Highlight Highlight @whatthepuck
      Sorry, ein Auto ist für mich ein Werkzeug und kein Schmuck. Die Technik muss stimmen und bei den BEVs ist Kia/Hyundai hier richtig gut dabei.

      Von mir aus kann ein Auto auch aussehen wie ein Fiat Multipla, solange es eben seinen Zweck erfüllt und die Technik stimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 07.03.2019 11:23
    Highlight Highlight Ich denke die Ratterkisten Verteidiger werden sich nie überzeugen lassen.
    Sie wollen Krach machen und müssen auffallen warum auch immer, ihr Ego ausleben auf Kosten der Allgemeinheit.
    Buebäzüg....
  • dunou 07.03.2019 11:22
    Highlight Highlight Nehmt doch die Kilometerzahl statt Meilen, dann ist es noch beeindruckender: 400'000 Meilen = fast 650'000 Kilometer.
  • next_chris 07.03.2019 11:18
    Highlight Highlight Cobalt kommt nicht aus Kinderarbeit! Cobalt wird zu 99% aus komplett mechanisierten Minen gefoerdert.
    Kinderarbeit und unzumutbare Arbeitsbedingungen sind ein Humbug sondergleichen. Ein selbst beweihreucherungs Anlass fuer NGO's. Machmal ist es einfach unglaublich welche Luegen zu Cobalt in Europa verbreitet werden. Ich wohne in dieser Gegend und kenne die Situation in und auswendig. Klar gibt es Probleme, aber wir sind nun mal im Kongo und nicht im Bernbiet.
  • Walter Sahli 07.03.2019 11:14
    Highlight Highlight Wenn die Verbrennungsmotorenfans ihrem Antrieb resp. Treibstoff gegenüber doch auch nur so kritisch wären...
    Wie geht's eigentlich dem Tanker, der bei den Solomonen aufgelaufen ist und dort ein Riff zerstört? Verlieren die armen Eigner viel Geld?
  • Zeit_Genosse 07.03.2019 11:14
    Highlight Highlight Eigentlich muss mann keinen Glaubensstreit daraus machen. Doch durch Fakten-Picking werden meist die Stärken eines Systems mit den Schwächen eines anderen Systems verglichen. Eine wissenschaftliche Studie könnte aufzeigen. 1) Herstellung des Antriebsystems, 2) Herstellung/Logistik des Betriebsstoffs und Energiespeicher, 3) Betrieb pro Km im Mix 4) Ökologische Kurzzeit-/Langzeitbilanz, 5) Rückbau/Recycling, 6) Effekte Rohstoffgewinnung, 7) Wertschöpfung, evtl. weitere. Und dann kommt der Verwendungszweck und Nutzungszeit des Fahrzeugs. Und das in einen Index verbauen um vergleichen zu können.
    • Plöder 07.03.2019 11:39
      Highlight Highlight Und der Wirkungsgrad, etc.
      Was auch nicht hilft weil man den Gewichten müsste ..


      Das andere ist, was viele nicht sehen, Benzin und Diesel sind auch nicht energieeffizienter bei der Herstellung und Transport ..
    • Urs457 07.03.2019 20:26
      Highlight Highlight Ökobilanz Mercedes B180 vs Mercedes Electric Drive im Oktober 2014. Kurzes Fazit: Der Stromer reduziert die CO2-Emissionen um 24 bis 64%, je nachdem, wie ökologisch die Produktion des Stroms erfolgt. Ein Blick auf Seite 32/33 der Broschüre genügt zur schnellen Information. https://tinyurl.com/y742hore
  • Kitten 07.03.2019 11:10
    Highlight Highlight Wie verhält es sich den mit dem gigantischen Wasserverbrauch den es für die Lithiumgewinnung braucht?
    Chile wird faktisch ausgetrocknet und ganze Ökosysteme sind bedroht. Solange dieses Problem vorherrscht, sind E-Autos aus meiner Sicht einfach nur bedingt eine Alternative.

    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 11:17
      Highlight Highlight Chile wird faktisch ausgetrocknet

      oder nur postfaktisch ausgetrocknet?
    • DerHans 07.03.2019 11:19
      Highlight Highlight Meines wissens ist Salzwasser nicht geniessbar. Zurzeit werden „nur“ 25% der Lithiumgewinnung für Energiespeicher verwendet, wo waren alle diese Bedenken für die restlichen 75%?
    • infomann 07.03.2019 11:26
      Highlight Highlight Erinnerst du dich noch an die Katastrophe im Golf von Mexiko?
      Wenn nicht informiere dich doch mal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Whitchface 07.03.2019 11:08
    Highlight Highlight Und der wichtigste Punkt wurde wieder vergessen: Strom kommt nicht aus der Steckdose.
    • mr-marple 07.03.2019 11:24
      Highlight Highlight Wurde unter Punkt 3 abgehandelt.
    • p4trick 07.03.2019 11:26
      Highlight Highlight Das stimmt. Strom in der Schweiz produziert verbraucht pro kWh ca. 150g CO2. Bei 14kWh Strom pro 100km ergibt das 2.1kg Co2 pro 100km. was gleichzusetzen ist wie das verbrennen von 1l Benzin. Wenn dein Benziner 1l/100km verbraucht dann gratulieren. Aber es ist eher so dass ein Benziner min. 5l/100km verbraucht und da sind wir bereits bei 5 facher CO2 Belastung.
      Ausserdem kann Strom im Gegensatz von Benzin auch über Solar, Wind und Wasser produziert werden was die CO2 Belastung nochmals senkt.
    • infomann 07.03.2019 11:28
      Highlight Highlight Schon wieder einer der es nicht wissen will.
      Stichworte, Solarenergie, Windenergie, Pumpspeicherkraftwerke wir müssen nur wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • What’s Up, Doc? 07.03.2019 11:08
    Highlight Highlight Zum Punkt 3
    Benutzer Bild
    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 11:15
      Highlight Highlight kann man nicht lesen ...
    • What’s Up, Doc? 07.03.2019 11:17
      Highlight Highlight Hier kann man's dann auch noch lesen. Sorry.
      http://homepage.hispeed.ch/martin_rotta/CO2-Emissionsvergleich-Rotta.pdf
    • What’s Up, Doc? 07.03.2019 11:28
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg, ich habe den Lesbaren-Link auch geschickt vielleicht wird er ja noch geladen. Sorry. Die Tabelle wäre sehr aufschlussreich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 07.03.2019 11:08
    Highlight Highlight Der Verbrennungsmotor hat gegenüber dem Elektromotor keinen einzigen Vorteil und die Speicherung und die Ladevorgänge werden derart rasant optimiert, dass die Disruption unmittelbar bevorsteht. Schöne neue Mobilitätswelt.
    • infomann 07.03.2019 12:27
      Highlight Highlight Ich mag dich..... grins
    • Aladdin 07.03.2019 14:28
      Highlight Highlight „Der Verbrennungsmotor hat gegenüber dem Elektromotor keinen einzigen Vorteil“
      Doch:
      1. Good vibrations?
      2. Die Gewissheit zu haben, dass alle merken: HIER KOMME ICH!
  • DerHans 07.03.2019 11:07
    Highlight Highlight Man könnte ja meinen ein E-Auto braucht zwingend Kobalt dass von Kinderhänden geschürft wurde, sonst sind sie im Akku nutzlos. Das Kobalt dass in einem Verbrenner steckt wurde natürlich auf Bäumen gezüchtet. Hier müssen alle in die Pflicht genommen werden oder hab ich das Fairtradesiegel bei den Verbrennern übersehen?
  • Teslanaut 07.03.2019 11:07
    Highlight Highlight 4. Eine breit angelegte Studie des International Council of Transportation attestierte dem Elektroauto bei einer Lebenslaufleistung von 150.000 Kilometern 30 Prozent weniger CO2 Ausstoß als einem modernen Diesel. https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/falsche-zahlen-steile-thesen-die-mythen-der-e-auto-kritiker/23906014.html?share=fb
  • Matrixx 07.03.2019 11:05
    Highlight Highlight Der einzige Streitpunkt bei Tesla ist die Karrosserie. Die ist aus dickem Aluminium, das ist ökologisch schlechter als Stahlkarrossen.

    Davon kann man aber mMn absehen, wenn man alle andere Vorteile (nicht ökologische) betrachtet.
    • ostpol76 07.03.2019 11:25
      Highlight Highlight Die Stahlkarossen sind dann aber auch einiges schwerer, was die Reichweite reduzieren würde.
    • Matrixx 07.03.2019 11:32
      Highlight Highlight @ostpol
      Genau darauf wollte ich hinaus. Es gibt kein Material, das günstig, ökologisch, einfach in der Herstellung ist und die Sicherheitsstandards erfüllt.
      Deshalb das Aluminium, das im Gegensatz zum Stahl sehr unökologisch ist.
      Das ist dann aber auch der einzig relevante Nachteil.
    • road¦runner 07.03.2019 11:47
      Highlight Highlight Nicht nur bei Tesla ist dies der Fall.
      Leichtbau ist durchaus zu begrüssen, mit den x-Kilometer Kupferkabel welche in einem Auto verlegt werden, u.a. aufgrund den Assistenzsystemen, ein Tropfen auf den heissen Stein.
      Tatsächlich ist der Abbau von Bauxit umstritten und auch der Energieaufwand zur Herstellung von Aluminium immens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Teslanaut 07.03.2019 11:04
    Highlight Highlight 3. Sie weisen immer wieder drauf hin, dass die ihrer Metastudie zugrunde liegenden Annahmen größtenteils veraltet sind. Das hindert zahlreiche Medien und Politiker nicht, sie immer wieder zu zitieren.Selbst wenn man alle bekannten Faktoren zu Ungunsten des Elektroautos auslegt stösst ein E-Auto unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus (Produktion, Betrieb mit Strom bzw. Kraftstoffen und Entsorgung aller Fahrzeugkomponenten inklusive Batterie) bei einer Lebensdauer von zwölf Jahren 27 Prozent weniger CO2 aus als ein Benziner und 17 Prozent weniger als ein Diesel.
  • Triple A 07.03.2019 11:04
    Highlight Highlight Wieso nicht mit Wasserstoff fahren? K(l)eine Batterie, keine Abgase und Elektromotor. Was will man mehr?
    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 11:22
      Highlight Highlight Wieso soll man sich das antun?
    • -V- 07.03.2019 11:23
      Highlight Highlight die Wasserstoffgewinnung ist sehr Energieaufwändig .. und das zeug ist verdammt gefährlich - siehe Hindenburg Zeppelin...
    • RandomNicknameGenerator 07.03.2019 11:26
      Highlight Highlight Das Problem ist die Effizient. Beim herstellen und verbrauchen des Wasserstoffs geht viel Energie verloren, womit der Wirkungsgrad geringer ist. Das ist aber keine Grenze, die man mit guter Ingenieurskunst umgehen kann - sondern eine thermodynamische Grenze.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe924 07.03.2019 11:04
    Highlight Highlight Das Battery Management hat Tesla wirklich im Griff, wenn man den Akku meist nur im Bereich 20% - 80% und meist zuhause langsam lädt halten sie sehr lange.
    Ich bereue es jedenfalls nicht deutlich mehr für das Firmenauto investiert zu haben, auch wenn der Kanton Luzern mich dafür doppelt so hoch besteuert als wenn ich einen Diesel gekauft hätte (.. die haben doch ein Knall).
    Benutzer Bild
    • Primus 07.03.2019 13:39
      Highlight Highlight Mit den Beschleunigungswerten des Teslas und dessen Fahrzeuggewicht erzeugt man Feinstaub (Abrieb der Reifen) und beschädigt den Strassenbelag. Von irgenwo müssen die Kantone das Geld für den Strassenunterhalt bekommen.

      Ein grosser Teil des Feinstaubes und der Fahrbahnabnützung ist eine Funktion des Fahrzeuggewichtes. Gilt natürlich auch für die dicken schweren Dieselfahrzeuge.
    • Joe924 07.03.2019 14:54
      Highlight Highlight Die Felgen haben nach 1000 km noch keinen Bremsstaub und beschleunigen tu ich damit ganz normal. Ich hab auch kein Problem damit Steuern zu zahlen, aber nicht das doppelte von einem gleichschweren Diesel!
      Man sollte Anreize schaffen, nicht Hürden.
    • Primus 07.03.2019 15:41
      Highlight Highlight Bei einem Bekannten war der Reifenverbrauch, als er noch den Tesla S hatte, im Portemonnaie bemerkbar (-> Feinstaub). Dank Rekupertion soll/muss es weniger Bremsstaub geben.

      Aber ja, in Luzern kenne ich mich nicht aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • icarius 07.03.2019 11:03
    Highlight Highlight Eigentlich ist es einfach. Elektroautos haben zumindest das Potential, für eine nachhaltige Mobilität zu sorgen, auch wenn sie es noch nicht ausschöpfen. Verbrenner werden dieses Potential nie haben. Also gibt es auch keine Gründe in Zukunft auf Verbrenner zu setzen.
  • Teslanaut 07.03.2019 11:02
    Highlight Highlight 2. Die Geschichte dieser Zahl ist ein Lehrbuchbeispiel darüber, wie – unabhängig vom Thema – Fake News in die Welt kommen. Sie basiert auf aus dem Kontext gerissenen Worst-Case-Szenarien, auf in die Aktualität extrapolierten, veralteten Daten (der Strommix ist zum Beispiel inzwischen CO2-ärmer), fälschlicherweise auf Deutschland übertragenen schwedischen Größen sowie auf einfachen Übersetzungsfehlern. Sogar die beiden Autorinnen haben sich inzwischen von den zahlreichen unsachgemäßen Presseberichten distanziert.
  • Bart-Olomäus 07.03.2019 11:01
    Highlight Highlight Danke für den Bericht :)
    Ich bin ein gigantischer Fan von Tesla und Elon Musk !

    Tesla macht viel richtig, und ich bin sicher, dass wir durch Tesla einen gigantischen Sprung in wenigen Jahren hinlegen werden ! vergleichbar mit dem Internet in den 1990er Jahre :) ...

    Und endlich ein Bericht, denn ich allen möglichen Kritikern vorlegen kann, danke dafür Watson !
  • Sapperlot! 07.03.2019 11:00
    Highlight Highlight Rund um und über die Elektroautos wird dermassen viel Mist erzählt, unglaublich. Es ist Fakt, dass sehr grosse Teile der Industrie an den E-Autos keine Freude haben und diese mit allen Mitteln (und Studien etc.) verhindern wollen. Vorurteile halten sich halt einfach länger im Hirn als echte Fakten. Was man z.b. nie liest ist, dass Tesla nur Kobald aus zertifizierten Kinderarbeit freien Minen bezieht, die Deutsch z.b. nicht.
    Anyway, man darf nicht immer alles 1:1 glauben was in der Presse steht, da stecken zu viele Interessen dahinter (Autobranche macht den Löwenanteil der Werbung aus...).
  • Teslanaut 07.03.2019 10:59
    Highlight Highlight 1. Gerne wird an dieser Stelle die so genannte „Schweden Studie“ als Beleg für den „Irrweg Elektroauto“ ins Feld geführt, aus der angeblich hervorgehe, dass bei der Herstellung eines E-Autos 17 Tonnen CO2 entstehen. Daher müsse zum Beispiel ein Tesla bis zu 200.000 Kilometer fahren, bis er den enormen CO2-Nachteil aus seiner Produktion gegenüber Dieseln wieder aufzuholen.Das ist aus einer ganzen Reihe von Gründen falsch. Erstens basieren diese Werte (17 Tonnen, 200.000 Kilometer bis zum „Öko-Break-Even“) auf einer ganzen Kette von Fehlern im Zusammenhang mit der schwedischen Studie von 2015.
  • Bangarang 07.03.2019 10:54
    Highlight Highlight Wenn man all die Batterien rausreisst, hats Platz für einen änständigen V8.
    • infomann 07.03.2019 11:07
      Highlight Highlight Kannst ja noch weiter in die Vergangenheit, vielleicht hat sich ein kleiner Pferd platz ...grind
    • Benjamin Goodreign 07.03.2019 11:09
      Highlight Highlight Dazu müsste der V8 aber platt gewalzt werden, was wohl seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen würde 😅
    • Toerpe Zwerg 07.03.2019 11:14
      Highlight Highlight Ein 8-Spänner ... Klasse!

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    Weitere Antworten anzeigen
  • CaptainObvious 07.03.2019 10:54
    Highlight Highlight Die zwei Fahrzeug-Beispiele bei Punkt 5 sind schön und gut, allerdings eine doch äusserst kleine (und selektive?) Auswahl.
    Interessanter und auch solider wäre eine umfassende Tabelle nach Baujahr der E-Autos bzw. des Akkupacks (um den technologischen Fortschritt etwas abzubilden) und der durchschnittlichen Anzahl geleisteter Kilometer.
  • 4n0n1m0u3 07.03.2019 10:50
    Highlight Highlight Vielen Dank dafür. Jetzt herrscht endlich einmal Klarheit.

    Zu erwähnen ist noch das Tesla sämtliches Kobalt aus Minen in Kanada bezieht. Die Minen im Kongo sind vor allem in chinesischen Händen.
    • Score 07.03.2019 11:16
      Highlight Highlight Hi 4n0n1m0u3, das ist tatsächlich eine Spannende Aussage. Gibt es eine Quelle dafür bevor ich dies in Diskussionen verwende? ;-)
    • 4n0n1m0u3 07.03.2019 12:03
    • What’s Up, Doc? 07.03.2019 12:31
      Highlight Highlight @4n0n1m0u3 und @Score
      Tesla hat nie behauptet dass sie Kobalt nur aus Kanada bezieht. Ich habe auf zumindest nie so etwas offiziell gelesen oder gehört und ich befasse mich schon einige Jahre mit Elektromobilität und Tesla. Was allerdings stimmt ist das Tesla von ihren Zulieferern verlangt dass sie US-Recht in ihrer Tätigkeit anwenden. Nachzulesen in dieser Zusammenfassung von electrek
      inklusive offiziellen Tesla Unterlagen. https://electrek.co/2018/05/30/tesla-conflict-minerals-report-battery-cobalt/
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf_CH 07.03.2019 10:48
    Highlight Highlight nun ja die ewiggestrigen Benzin im Blut Freaks lassen sich auch davon nicht überzeugen.

    Verbrennungsmotor wirkungsgrad 35-44% höchstes der Gefühle... Die Gesetze der Thermodynamic sind unumstösslich.
    • Matrixx 07.03.2019 11:06
      Highlight Highlight 35% bringt ein Verbrennungsmotor nicht hin, wenn er eingebaut ist. Im Auto bringt er zwischen 15 und 20%.
    • Walter Sahli 07.03.2019 11:25
      Highlight Highlight 15-20%? Sind die Verbrenner so effizient geworden? Vor 20 Jahren habe ich am Tech noch gelernt, dass im Stadtverkehr 5% das Maximum sei. Auf 40% kamen damals nur die langhubrigen Schiffsmotoren. Ich werde offenbar tatsächlich alt.
    • Aladdin 07.03.2019 11:39
      Highlight Highlight Hallo HansDampf. Du wiederholst hier, was die Verteidiger von Verbrennermotoren gerne tun. Du sprichst nur den Wirkungsgrad bei quasi Volllast an. Fakt ist aber, dass unserr PWs zu 99% im Teillastbereich fahren. Hier liegt der Wirkungsgrad bei zirka 10% - 20%.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 07.03.2019 10:47
    Highlight Highlight Zum Punkt 4 muss man anmerken, dass zwar gegen 99% rezykliert werden können, in der Realität aus ökonomischen und ökologischen Gründen nur gut 50% erreicht werden. Mit dem wachsenden Markt wird sich das hoffentlich verbessern. Tesla (und auch andere) haben gute second-life-Programme, womit sich die Nutzungsdauer verlängern lässt. Am Ende steht aber immer das Recycling. Ich hoffe, dass man dieses Thema bei Autos ernster nimmt als bei Unterhaltungselektronik. Denn nur dann ist ein wirklicher Wertstoffkreislauf möglich.
    • Score 07.03.2019 11:15
      Highlight Highlight Gibt es eine Quelle für diese Aussage?
    • rychro 07.03.2019 11:41
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass eine Autobatterie zu einem höheren Prozentsatz rezykliert wird, da diese eine viel höhere Kapazität hat als ein kleiner Akku in einem Handy. Auch hier gilt Kosten/Nutzen, es lohnt sich halt mehr.
    • Forest 07.03.2019 11:48
      Highlight Highlight m.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/elektroautos-wie-lithium-ionen-akkus-richtig-entsorgt-werden-15377665.amp.html
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  • Fruchtzwerg 07.03.2019 10:46
    Highlight Highlight Sorry, aber wenn man denn wirklich ein Auto braucht, ist es für die Umwelt (und den eigenen Geldbeutel) immer noch am besten, wenn man einen kleinen, sparsamen Gebrauchtwagen kauft und diesen nicht viel fährt.
    Oder halt Carsharing.

    Jedes zusätzlich neu produzierte Auto, ob Verbrenner oder Elektro hat eine fürchterliche Umweltbilanz.
    • DerHans 07.03.2019 11:08
      Highlight Highlight Ihnen ist schon klar das jeder Gebrauchter auch mal neu war?
    • Aladdin 07.03.2019 11:24
      Highlight Highlight Lieber Fruchtzwerg. Ich verstehe, was du meinst. Am Anfang eines Autolebens steht aber die Produktion. Ohne Produktion und einen Erstkäufer wird es nie einen Gebrauchtwagen für dich geben. Deshalb, und auch weil eine Schweiz ganz ohne Autos im Moment illusorisch ist, ist es wichtig, sich über neue Konzepte (wie zum Beispiel „Elektro“) Gedanken zu machen.
    • 7immi 07.03.2019 14:01
      Highlight Highlight @aladdin
      Nutzt man ein Auto länger, werden die Produktionsaufwände auf mehr Gebrauchsjahre verteilt und so die Bilanz verbessert. Denn Produziert wurde es ja schon. Auch bei Elektroautos oder anderen nachhaltigen Antriebskonzepten wird es Occasionen geben und diese werden mit zum Durchbruch ebendieser Technologie mithelfen. So gesehen ist Fruchtzwergs Argument durchaus sinnvoll.
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  • SeboZh 07.03.2019 10:35
    Highlight Highlight Der Titel passt nicht ganz recht... Entweder es ist ein Gerücht, oder aber eine Behauptung stimmt. Beides zusammen geht ja nicht. Sobald ein Gerücht bestätigt ist, ist es ein Fakt. ;) oder seh ich das falsch?
  • Perwoll 07.03.2019 10:35
    Highlight Highlight Könnt Ihr mal auf die problematische, vorallem Umwelt-/Ökosystemtechnische, Förderung von Lithium eingehen?
    • DerHans 07.03.2019 11:11
      Highlight Highlight Ville_16 könntest du mal auf die problematische, vorallem Umwelt-/Ökosystemtechnische, Förderung von Erdöl eingehen? Da hat sich die Diskussion wahrscheinlich schon erledigt.
    • Perwoll 07.03.2019 11:24
      Highlight Highlight @DerHans das ist eine typische Antwort für ihresgleichen. Ich habe eine Frage gestellt und hätte dazu gerne eine Antwort. Irgendwie wird mir da einfach alles zu blumig dargestellt. Allerdings weiss ich es auch nicht besser. Sie anscheinend schon.
    • DerHans 07.03.2019 11:37
      Highlight Highlight Ville_16 weil ihresgleichen immer das Selbe fragt... In der heutigen Zeit kann man sich so einfach Informationen beschaffen. Man könnte die Zeit aufwenden um sich selber mal zu informieren und vorallem auch mit den gesammelten Infos sich selber Gedanken zumachen. Man würde gar nicht auf die Idee kommen so etwas zufragen.
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