Wirtschaft
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Giftpfeile als Retourkutsche

Chef von Privatbank Vontobel schiesst gegen deutsche Steuerbehörden 



Zeno Staub, Chef der Schweizer Privatbank Vontobel, wehrt sich gegen das Vorgehen deutscher Steuerbehörden – und zwar mit ungewöhnlich dezidierten Worten. Im «Spiegel» geisselt er den Umgang mit Schweizer Finanzinstitut mit den Worten: «Wenn der deutsche Staat seine Bürger, die nun in die Steuerehrlichkeit gegangen sind, als Informationsquelle nutzt und daraus im Vierfachsalto eine Kriminalisierung der Bank herleitet, dann irritiert uns das schon ein wenig».

A statue stands in front of the headquarters of the Commerzbank AG in Frankfurt November 20, 2014.  Major clients will have to pay to deposit large amounts of cash at Commerzbank AG  in response to negative rates charged by the European Central Bank, the bank said on Thursday.  Clients needing short-term deposits will be encouraged to consider alternative investments than cash, said Commerzbank, Germany's second-largest bank.     REUTERS/Kai Pfaffenbach (GERMANY  - Tags: BUSINESS)

Eine Statue (die an einen eidgenössischen Nationalmythos gemahnt) vor dem Hauptsitz der Commerzbank in Frankfurt am Main. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Vergleich mit US-Steuerbehörden

Er frage sich, sagt Staub weiter, «ob Behörden in Europa jetzt versuchen, das harte Vorgehen der amerikanischen Justiz nachzuahmen, um Bussgelder von Schweizer Banken einzufordern».

Ganz ohne Hintergrund reitet Staub die Verbalattacke gegen die Behörden im grossen Kanton nicht; demnach sollen unter den Kunden der Commerzbank eine grosse Zahl von Steuerhinterziehern gewesen sein. Die Schweizer Tochter der Commerzbank, die damals zu gut 25 Prozent in deutschem Staatsbesitz war, war 2009 von der Bank Vontobel übernommen worden. (tat)

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