Wirtschaft
Banken

UBS, Citi und Goldman Sachs bieten 235 Mio. im Hypotheken-Streit

Immobiliencrash

UBS, Citi und Goldman Sachs bieten 235 Mio. im Hypotheken-Streit

14.02.2015, 07:3814.02.2015, 07:38

In den USA wollen die Banken UBS, Citigroup und Goldman Sachs eine Klage wegen der Verschleierung von Wertpapier-Risiken gegen Zahlung von 235 Millionen Dollar beilegen. Am Freitag veröffentlichten Gerichtsakten zufolge haben sich die Kläger und die drei Geldhäuser auf einen solchen Vergleich geeinigt.

Die Kläger, angeführt vom dem Investor New Jersey Carpenters Health Fund, haben den Banken vorgeworfen, sie bei der Qualität von hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) vor der weltweiten Finanzkrise 2008 getäuscht zu haben.

Banken nahmen es mit Risiken nicht so genau

In den MBS waren viele Kredite an Hausbauer gebündelt, die aufgrund schmaler Einkommen eigentlich keine Hypothek hätten bekommen dürfen. Viele Banken nahmen es mit den Risiken im Streben nach Profit aber nicht so genau. 

Als mehr und mehr Hausbesitzer ihre raten wegen sinkender Immobilienpreise nicht mehr zahlen konnten, brach das auf zwei Billionen Dollar aufgeblähte System zusammen und löste die Finanzkrise aus. (egg/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Schwere PHP-Sicherheitslücken: Darum gibt der Bund keine Entwarnung
Dem Bundesamt für Cybersicherheit sind bislang keine Details zu Angriffen wegen der Schwachstelle bei der Programmiersprache PHP in der Schweiz bekannt. Ausgeschlossen werden können sie aber nicht.
Noch lassen sich die Auswirkungen der am Dienstag geleakten Informationen zu Schwachstellen in der Programmiersprache PHP auf den Schweizer Cyberraum nicht abschätzen.
Zur Story