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Bitcoin erreicht Rekordwert – an gewissen Börsen

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Symbolbid: Es gibt keine physischen Bitcoins.Bild: keystone

Ka-ching! Noch nie war 1 Bitcoin wertvoller – auf gewissen Börsen

30.11.2020, 17:01
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Mit dem Bitcoin-Höchstwert ist es eine Krux – einig ist man sich nur darüber, wann dieser vor diesem heutigen Montag erreicht wurde: Am 17. Dezember 2017.

Wie hoch aber ist er? Die Antwort hängt vom Handelsplatz ab.

Der offiziell höchste Betrag, der für eine Einheit der Mutter aller Kryptowährungen je bezahlt wurde, beträgt 20'093 Dollar. So viel bezahlte ein Kunde des Kryptohandelsplatzes BitMex. Bei allen anderen Börsen knackte Bitcoin die Hürde von 20'000 Dollar nie.

In den letzten Tagen kam der Bitcoin-Kurs der magischen 20'000-Grenze ziemlich nahe. 500 Dollar fehlten – auf Coinbase wurden Preise um 19'500 Dollar bezahlt. Doch dann brach der Kurs ein. Runter ging es bis auf 16'000 Dollar. Und das innerhalb von nur zwei Tagen.

Nach einer leichten Erholung am Wochenende setzte Bitcoin am Montag zu einem Kurssprung an. Innerhalb weniger Stunden schoss der Kurs auf Coinbase von 18'200 bis auf 19'860 (Stand 16:13 Uhr) Dollar. Auf Bitstamp wurde ein neuer Höchststand von 19'864 US-Dollar verzeichnet. 19'666 Dollar waren es 2017 gewesen.

Die Schweizer Presseagentur SDA vermeldete deshalb bereits einen neuen Höchststand. Auch auf Reddit feiern die Kryptofreunde die neuen Rekordwerte. So richtig Partylaune will aber noch nicht aufkommen. Es ist mit der Stimmung im demokratischen Lager gleich nach den Präsidentschaftswahlen zu vergleichen: Der Sieg ist zwar fast sicher, aber noch nicht in trockenen Tüchern. Die Hürde von 20'000 Dollar bleibt in diesem Jahr weiterhin ungeknackt.

Nach einem Absturz auf unter 4000 Dollar hat Bitcoin in den letzten Jahren langsam aber stetig Boden gut gemacht. Viele Anleger sehen in der beschränkten Anzahl der Coins (21 Millionen) einen sicheren Hafen. Vor allem, weil die Zentralbanken während der Corona-Krise ungebremst «Geld druckten». Die amerikanische Zentralbank alleine «druckte» innerhalb weniger Tage mehrere Trillionen Dollar. Damit wurden fallende Aktienkurse gestärkt – viele amerikanische Rentner sind für ihre Altersvorsorge von ihrem Aktienpaket abhängig.

(tog/sda)

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48 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hack Norris
30.11.2020 17:21registriert Februar 2016
hodl 😎
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Ueli der Knecht
30.11.2020 17:24registriert April 2017
"Die amerikanische Zentralbank alleine «druckte» innerhalb weniger Tage mehrere Trillionen Dollar. Damit wurden fallende Aktienkurse gestärkt"

Und der Wettbewerb massiv verzerrt.

Mit freier Marktwirtschaft und fairem Wettbewerb hat das nichts mehr zu tun. Das ist vielmehr eine Planwirtschaft. Wie das rauskommt, sollte uns die Geschichte eigentlich längst gelehrt haben.

Mehrere Trillionen sind mehrere tausend Milliarden. Die anderen Zentralbanken (auch die SNB) ziehen munter mit, und drucken auch frischfröhlich tausende von Milliarden. Nachhaltig ist das nicht. Nur Symptombekämpfung.
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Zurigo
30.11.2020 17:55registriert Februar 2014
Soviel zu der viel diskutierten Tulpentheorie;-) kann mich nicht erinnern, dass die guten Tulpen das ath jemals wieder erreicht haben;-) hodl!
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