Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Britain's Prime Minister Theresa May gives a press conference outside Downing Street, in London, Tuesday, April 2, 2019. May said Tuesday that she will seek to further delay Britain's exit from the European Union and seek to make an accord with the political opposition in a bid to break the Brexit impasse. May made the announcement after the EU's chief negotiator warned that a chaotic and costly Brexit was likely in just 10 days unless Britain snapped out of the political crisis that has paralyzed the government and Parliament. (Jack Taylor/Pool Photo via AP)

Theresa May spricht am Dienstagabend an der Downing Street zur Presse. Bild: AP/Getty Images POOL

Theresa May will den Brexit erneut verschieben – EU-Partner verlieren derweil die Geduld

Premierministerin Theresa May will eine weitere Verlängerung der Brexit-Frist beantragen. Gleichzeitig streckt sie die Hand in Richtung Opposition aus, um einen Kompromiss zu finden.



May will eine erneute, möglichst kurze Verlängerung der EU-Austrittsfrist beantragen. Das kündigte sie am Dienstag nach einer siebenstündigen Kabinettssitzung in London an. Gleichzeitig will sich May mit der Opposition abstimmen, um doch noch eine Mehrheit im Parlament für das Brexit-Abkommen zu erreichen, das bereits drei Mal abgelehnt wurde.

Nach derzeitiger Planung soll Grossbritannien die EU am 12. April verlassen. Sollte bis dahin weder der Austrittsvertrag noch eine Alternative beschlossen sein, droht ein Ausscheiden ohne Abkommen mit drastischen Folgen für die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche. Das Parlament hat sich bislang sowohl gegen das mit Brüssel ausgehandelte Abkommen ausgesprochen, als auch gegen einen No-Deal-Brexit. Alle anderen Alternativen wurden aber auch abgelehnt.

Der Schritt Mays markiert eine dramatische Kehrtwende in ihrem Brexit-Kurs. Bislang lehnte May Zugeständnisse an die Opposition kategorisch ab. Die oppositionelle Labour-Partei fordert eine weitaus engere Anbindung an die EU nach dem Brexit als bisher von London geplant.

Die Fristverlängerung soll nach dem Willen Mays nicht über 22. Mai hinausgehen, damit Grossbritannien nicht an der Europawahl teilnehmen muss. May machte deutlich, dass es bei den Beratungen mit der Opposition nicht um den Austrittsvertrag gehen soll, sondern um die Politische Erklärung zu den künftigen Beziehungen.

Eventuell vierte Abstimmung

Fraglich ist jedoch, ob die Zeit für das aufwendige Verfahren in Grossbritannien ausreicht, und ob die EU einer weiteren Verlängerung zustimmt.

EU-Chefunterhändler Michel Barnier warnte die Briten. Die Gefahr eines ungeregelten Brexit steige von Tag zu Tag. Er sagte am Dienstag in Brüssel, dass es für eine lange Verschiebung eine gute Begründung brauche: einen «neuen politischen Prozess», ein weiteres Brexit-Referendum oder eine Neuwahl in Grossbritannien. In keinem Fall werde während der Fristverlängerung erneut über das Austrittsabkommen verhandelt oder bereits ein Vertrag über die künftigen Beziehungen geschlossen.

Berichten zufolge könnte die britische Regierungschefin den Abgeordneten das EU-Austrittsabkommen am Donnerstag ein viertes Mal vorlegen. Doch gab es Zweifel darüber, ob der britische Parlamentspräsident John Bercow eine weitere Abstimmung über Mays Brexit-Abkommen zulassen wird.

Denn Bercow hatte schon einmal deutlich gemacht, dass May ihren Deal dem Parlament nicht beliebig oft vorlegen kann. Ob im Unterhaus am Mittwoch wie geplant eine weitere Abstimmungsrunde über Alternativen zu Mays Brexit-Deal stattfinden soll, war zunächst unklar.

epa07479178 A grab from a handout video made available by the UK Parliamentary Recording Unit shows Speaker of the House of Commons, John Bercow annoucing the result of voting by British Members of Parliament after voting on Motion C, D, E and G in the House of Commons in Westminster, central London, Britain, 01 April 2019. British Members of Parliament are taking part in indicative votes on alternative versions for Brexit with Prime Minister Theresa May's cabinet ministers again instructed to boycott the indicative votes.  EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

John Bercow: Lässt er eine vierte Abstimmung zu? Bild: EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT

Harter Brexit droht am 12. April

Wird vor dem 12. April weder der Austrittsvertrag beschlossen noch eine Alternative aufgezeigt, droht ein Ausscheiden Grossbritanniens ohne Abkommen mit drastischen Folgen für die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche.

Barnier warnte jedoch, dass letztlich nur ein Ja zu dem vom Unterhaus bereits drei Mal abgelehnten Austrittsvertrag einen chaotischen Bruch verhindern kann. «Der einzige Weg, einen No-Deal zu vermeiden, wird ein positives Votum sein», sagte der EU-Unterhändler. Zu dem Abkommen gebe es keine Alternative.

Sollte Grossbritannien eine lange Verschiebung wünschen, müsste das Land an den Europawahlen Ende Mai teilnehmen. Barnier warb jedoch für eine andere Variante: Sollte das Unterhaus den Austrittsvertrag in den nächsten Tagen doch noch annehmen, könnte der für kommende Woche geplante EU-Sondergipfel eine kurze Verschiebung beschliessen, die noch vor dem 23. Mai - dem ersten Tag der Europawahlen - endet.

EU-Partner verlieren die Geduld

Die EU-Partner sind angesichts der Blockade in London zunehmend entnervt. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron äusserte sich skeptisch über eine weitere Verschiebung des Brexit.

epaselect epa07480418 French President Emmanuel Macron looks on as he speaks to journalists prior his meeting with Irish Taoiseach (Prime Minister) Leo Varadkar (not pictured) at the Elysee Palace in Paris, France, 02 April 2019. Leo Varadkar is meeting Emmanuel Macron in Paris to discuss issues facing the EU amidst Brexit preparations.  EPA/YOAN VALAT

Emmanuel Macron: Frankreichs Staatschef möchte endlich Klarheit. Bild: EPA/EPA

Die EU könne nicht dauerhaft «Geisel» einer politischen Krisenlösung in Grossbritannien sein, sagte Macron am Dienstag in Paris bei einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Leo Varadkar. «Unsere Priorität muss das gute Funktionieren der Europäischen Union und des Binnenmarktes sein.»

Varadkar sagte: «Wir müssen offen sein, für alle Vorschläge, die sie uns macht.» Er betonte allerdings gleichzeitig, dass der Austrittsvertrag nicht verhandelbar sei.

Darin sind auf knapp 600 Seiten alle Trennungsfragen geregelt - darunter auch die Garantie einer offenen Grenze zwischen Irland und Nordirland. Laut Varadkar sieht es bei der Politischen Erklärung, welche die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Grossbritannien regelt, jedoch anders aus. Hier sieht der Ire noch Spielraum. (cma/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

82
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness 03.04.2019 07:56
    Highlight Highlight Beide brauchen einander. Bei uns ist es ja auch nicht anders. Aber gute Verträge sind win-win für beide und nicht nur für die eine Seite, wie die EU das immer stur und mit Sanktionen will.
  • rodolofo 03.04.2019 07:05
    Highlight Highlight Sehr interessant, zu beobachten, wie solche "Knallharten Verhandlungen" laufen...
    Da weder Gross Britannien, noch die Europäische Union an einem unberechenbaren "No Deal - Brexit" interessiert sein können, werden die "Knallharten Verhandler" im allerletzten Moment doch noch weich.
    Es gibt Verschiebungen, die am Vortag noch kategorisch ausgeschlossen wurden.
    Und es gibt Nachverhandlungen, die aber "Präzisierungen" genannt werden.
    So läuft das eben, wenn "Partner" einander gegenseitig zu erziehen versuchen. ;)
    Das Ganze wird zu einem Pokerspiel zwischen Bluffern mit mittelmässigen Karten...
  • Aurum 03.04.2019 06:58
    Highlight Highlight Eine vierte abstimmung? :D
    Das Ergebnis wird sich auch dann nicht ändern. Und selbst wenn, haben die Verlierer dieser hypothetischen 4. Abstimmung dann ein recht auf eine 5. Abstimmung, weil ihnen diese 4. nicht gefallen hat? :P
  • ujay 03.04.2019 05:49
    Highlight Highlight Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht. Die EU sollte am 12. April dieses Trauerspiel beenden und GB in den ungeregelten Brexit schicken, damit sie sich mit wirklichen Problemen befassen kann.
  • DerSeher 03.04.2019 00:35
    Highlight Highlight Die spinnen die Briten! Wildschwein in Pfefferminz Sauce und lauwarme Cervizia!
    • Dan Ka 03.04.2019 07:54
      Highlight Highlight Ach Obelix, du wusstest es schon damals. 😋
    • Skip Bo 03.04.2019 08:02
      Highlight Highlight Du hast das heisse Wasser mit einem Tropfen Milch vergessen...
  • Pem 03.04.2019 00:31
    Highlight Highlight Das Problem sind nicht die Briten, das Problem ist Brüssel. Es wär einmal spannend es würde innerhalb der EU eine Volksabstimmung geben, wer tatsächlich für die Unionsbürgerschaft ist. Langfristig wäre es für Europa besser, Brüssel würde sich vom schwarz-weiss Schema verabschieden. Nur Föderalismus und freier Handel wird Europa weiterbringen. Die Nation Europa ist ein Hirngespinst und wird früher oder später unweigerlich zum Konflikt führen.
    Weniger Europa würde Europa gut tun. Den Briten bleibt sinnvollerweise nur der Hardbrexit.
    Es lebe der Föderalismus, es lebe die Schweiz und das UK!
    • bokl 03.04.2019 08:24
      Highlight Highlight Warum den Föderalismus nur halb durchziehen und nicht bei der Gelegenheit gleich die auch die Vereinigung des Königsreich auflösen?
    • Fairness 03.04.2019 09:52
      Highlight Highlight Absolut richtig. DieEU würde sichgescheiter reformieren, bevor sie alle(s) kaputt macht.
    • ujay 03.04.2019 13:26
      Highlight Highlight @Pem. Die Zustimmung zur EU in den Mitgliedsländern war noch selten so stark wie heute. Und nein, bei der EU gehts nicht um dein Hirngespinst "eine Nation Europa". In der Union herrscht freier Handel mit den Spielregeln, die durch die EU Staaten demokratisch bestimmt und schlussendlich auch finanziert werden. Wie zum Henker kommen nicht EU Staaten auf die Idee, ohne eigenes Mittun gleich lange Spiesse zu haben. Ein Phänomen und ganz schön naiv. Mit solchen Forderungen können anscheinend immer noch Menschen für dumm verkauft werden, Beispiel Schweiz.
  • häxxebäse 03.04.2019 00:08
    Highlight Highlight Die spinnen die briten....
  • Jo Cienfuegos 02.04.2019 23:21
    Highlight Highlight Der Brexit ist wie Hotel California: "you can check out any time you like, but you can never leave"
    • violetta la douce 02.04.2019 23:40
      Highlight Highlight Die EU ist wie das Hotel California.
  • anundpfirsich 02.04.2019 23:02
    Highlight Highlight Das langsam ne richtig schlechte Seifenoper. Wann macht wohl Netflix ne Serie davon? 😂
  • Seppo 02.04.2019 22:49
    Highlight Highlight Nicht umsonst heisst einer der grössten britischen Hits „Should I stay or should I go“...
    • anundpfirsich 02.04.2019 23:25
      Highlight Highlight Der ist gut 😂
    • anundpfirsich 03.04.2019 05:16
      Highlight Highlight but first we stay, then we go!
    • rodolofo 03.04.2019 07:11
      Highlight Highlight Ach komm, jedeR von uns hat doch schon solche unentschlossenen Blockaden erlebt, bei denen wir uns "für das kleinere Übel" zu entscheiden hatten, aber selbst nach langwierigem Abwägen und Hin- und Her überlegen immer noch nicht wussten, WELCHES das kleinere Übel wäre!
      Die Schweiz befindet sich ja in einer ganz ähnlichen Zwickmühle:
      Entweder soll das EU-Big Business und die von ihr gekaufte Politik zukünftig das Sagen haben, oder Leute wie Glarner, die besorgt sind, weil keine Würstchen mehr im COOP erhältlich sein werden, wegen fehlender Muslim-Nachfrage...
      Da hilft nur:
      Sigg sagg sugg, usw.
  • Baba 02.04.2019 22:25
    Highlight Highlight Die England-Korrespondentin des SRF hat letzte Woche im #SRFglobal etwas sehr sinniges erwähnt: Die britische Politik hat bisher NULL Erfahrung mit direkter Demokratie. Noch nie musste Westminster einen Wunsch der Stimmberechtigten umsetzen, der eigentlich gegen die eigenen Wünsche/Ideen geht. Und das ist tatsächlich ein Riesenhandicap!

    Dazu kommt auch im UK diese verflixte Zweiparteien-Organisation. Tories vs Labour (der Rest ist marginal). Dieses Parlament hat noch nie gelernt, zusammenzuarbeiten, Kompromisse zu finden.

    Ich bin für das CH System unglaublich dankbar, jeden Tag mehr!
    • violetta la douce 02.04.2019 23:44
      Highlight Highlight Ich bin auch dankbar dafür. Aber auch hier hat die Regierung nie richtig gelernt, den Entscheid der Stimmbürger umzusetzen.
      Wie die MEI ja deutlich zeigte.
    • Thomas G. 03.04.2019 08:17
      Highlight Highlight Dandy ach die ewige Leier von den grossen ach sooo komplexen Ländern.
    • Scorpy 03.04.2019 08:39
      Highlight Highlight "Anm.d.R.": nur weil unsere Regierung mit der MEI Umsetzungsprobleme hat, heisst das noch lange nicht, dass sie es nie gelernt hat. Solche Aussagen zeugen nicht gerade von politischer Fachkompetenz und zeigen mir, wo Sie politisch stehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 02.04.2019 21:15
    Highlight Highlight Demnächst in diesem Theater:

    William Shakespeares neueste Tragödie:

    „Die Irren in der Downing Street“

    Man wünscht spannende Unterhaltung!
    • rodolofo 03.04.2019 07:21
      Highlight Highlight Die Psychologische Fachwelt spricht bereits vom "Downing Street - Syndrom":
      Wenn Leute in sehr beengten Platzverhältnissen mit Leuten von einer, oder mehreren Gegenpartei(en) zusammensein müssen, die sie absolut nicht ausstehen können und es nur eine Möglichkeit für das Verlassen dieses Raums gibt: Sich mit diesen unausstehlichen Leuten von der Gegenpartei auf eine Kompromisslösung zu verständigen, befinden sie sich im Dilemma zwischen gegensätzlichen Natur-Instinkten:
      Einerseits wollen sie die Mitglieder der Gegenpartei rausdrängen, oder töten.
      Andererseits wollen sie "zivilisiert" sein.
  • Zing1973 02.04.2019 21:10
    Highlight Highlight Ach Mensch!!! Wann hört dass endlich auf mit dem Brexit??? Ich kann doch nicht ewig Popcorn essen oder?!?🙄😖😩😱😱😱
    • anundpfirsich 02.04.2019 22:51
      Highlight Highlight Und weiter geht! Her mit den 🍿 😂 ich helfe dir dabei 😄
    • Menel 03.04.2019 07:09
      Highlight Highlight Einfach einen genug grossen Vorrat anlegen, dann braucht man die nächsten Wochen auch nicht wieder aufstehen:

      Benutzer Bildabspielen
  • Lunaral 02.04.2019 21:04
    Highlight Highlight "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Albert Einstein
    • najaundso 03.04.2019 00:08
      Highlight Highlight Wenn schon richtig. Vaas Montenegro, Far Cry 3.
  • The oder ich 02.04.2019 20:57
    Highlight Highlight Lukas 23:34
    Benutzer Bild
    • rodolofo 03.04.2019 07:23
      Highlight Highlight Ich glaube, die wissen sehr gut, was sie tun:
      Das ist Demokratie!
      (Aber möglicherweise nicht so, wie wir uns das erträumt haben...)
  • Isodor 02.04.2019 20:52
    Highlight Highlight Oh Britania.....omg, ich wusst ja, dass die ja nicht ganz dicht sind, aber wie kann man nur so borniert sein. 😂😂😂
  • Spooky 02.04.2019 20:34
    Highlight Highlight "EU-Partner verlieren derweil die Geduld"

    Sollen sie doch. Die EU ist auf die Briten mehr angewiesen als die Briten auf die EU. Die EU hat nichts mehr zu melden. Wegen den linken Gutmenschen. Die Chinesen und die Inder und Afrika werden den Westen das Fürchten lernen. Für sie sind wir doofe, harmlose Schafe. Donald Trump versucht das zu stoppen, aber das ist eine Illusion.
    • Markus97 02.04.2019 22:52
      Highlight Highlight Gute Besserung!
    • trio 02.04.2019 23:34
      Highlight Highlight Du bist ein Angsthase Spooky, genau wie die Engländer. Zuerst posaunen und dann nichts Zustande bringen.
    • najaundso 03.04.2019 00:15
      Highlight Highlight Ohne die Briten sind wir EU-Schafe und Trump unser Hirte? Das ist mir zu abgehoben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 02.04.2019 20:17
    Highlight Highlight Alle strategischen Überlegungen drehen sich um die Wahlen für das EU-Parlament.
    Die Briten sollen nicht wählen dürfen, darum will die EU bis vor dem 23 Mai eine Entscheidung.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 02.04.2019 21:01
      Highlight Highlight Die EU will bis zum 12. April geklärt haben, ob GB an der Europawahl teilnimmt. Das halte ich auch für nachvollziehbar.
    • swisskiss 02.04.2019 22:55
      Highlight Highlight Domino: Nicht wählen dürfen? Erklär mit mal den Sinn, wenn man Abgeordnete für 4 Jahre wählt, die spätestens nach einem Jahr das Parlament verlassen müssen?

      Sorry, aber das ist "bireweich"

      Die Briten haben langsam den Bogen überspannt, mit ihrer unglaublichen Unschlüssigkeit und Verzögerungstaktik.
    • FrancoL 03.04.2019 00:46
      Highlight Highlight Meine Güte Domino, woher nimmst Du diese Fehlinfos? Bastelst Du diese selbst oder was? Die Briten dürfen wählen nur müssen sie sich entscheiden, ob sie noch dabei sind oder nicht. Die EU kann und will nichts mehr beitragen, sie akzeptiert den Austritt und wenn noch jemand etwas will dann sind es die Briten und die führen in Trauerspiel auf, der seinesgleichen wohl noch lange suchen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 02.04.2019 20:13
    Highlight Highlight Man sollte es genauso, wie bei der Papstwahl machen. Den Sitzungssaal absperren und warten bis es weiss raucht.
    Oder noch besser... die Parlamentarier ohne Essen einsperren, bis sie sich geeinigt haben.
    Und als harte Version - ohne Toilettengang.
    • Trump's verschwiegener Sohn 02.04.2019 20:56
      Highlight Highlight Na gut....bei englischem Essen könnte Deine Idee in die Hosen gehen.
    • swisskiss 02.04.2019 22:56
      Highlight Highlight dmark: Ohne Essen? Das führt in kürzester Zeit zu Kannibalismus. Armer Boris....
    • dmark 02.04.2019 23:17
      Highlight Highlight @Trump's verschwiegener Sohn:
      Ja, könnte passieren... aber es wäre wenigstens mal EIN Ergebnis. :D
  • paeuli.weischno 02.04.2019 20:02
    Highlight Highlight Und einmal mehr ohne genauere Angabe, was diese Verschiebung bringen soll.
    Seit Dezember versucht sie, ihren Deal durchs Parlament zu bringen, und ihre einzige Strategie ist darauf zu hoffen, dass es mit der Zeit dann wohl schon irgendwann klappen wird.
    Und jetzt das gleiche Spiel mit der EU: Keine Loesung, keine Strategie, aber das wird sich wohl irgendwann von alleine loesen.
    Ich hoffe, dass die restlichen europaeischen Staaten diesem Trauerspiel ein Ende setzen.
    Raus mit den Briten, jetzt!
    Die duerfen spaeter dann gerne um den Wiedereintritt betteln, aber diesmal ohne Spezialbehandlung.
    • sunshineZH 03.04.2019 04:22
      Highlight Highlight Ich denke eher anders rum, GB wird merken, dass der Austritt doch eine sehr gute Idee war 😊
  • Calvin Whatison 02.04.2019 19:53
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • FrancoL 02.04.2019 19:45
    Highlight Highlight Ich bin mir sicher, dass auch bei dieser Verlängerung die EU schuld ist und die Briten von der EU zur Verlängerung gedrängt werden. Es kann ja sicherlich nicht sein das UK, das austreten will, das aus eigenen Stücken verlangen könnte, denn das Böse ist die EU.
  • TanookiStormtrooper 02.04.2019 19:44
    Highlight Highlight Wieso schmeisst man die Briten nicht einfach ohne Deal raus und sieht zu was passiert? Anders werden die komischen Menschen auf der Insel wohl nie gehen. Alle die den Brexit wollten haben sich ja durch die Hintertür verabschiedet und May sieht auch nicht ein, dass es keinen Sinn mehr macht und lässt lieber noch ein paar mal über ihren Deal abstimmen. Vielleicht müssen die Briten mal ein bisschen auf die Schnauze fallen, damit da Bewegung reinkommt?
    • Gurgelhals 02.04.2019 20:09
      Highlight Highlight Weil ein No Deal-Szenario auch den übrigen EU-Ländern schaden wird.

      Zudem ist No Deal schlicht sinnlos. Angenommen GB rasselt ohne Deal aus der EU und möchte dann in freudiger Erwartung mit der EU Verhandlungen über das zukünftige Verhältnis aufnehmen. Die (berechtigte) Antwort der EU steht da schon fest und lautet: Wir verhandeln sehr gerne darüber — aber erst dann wenn ihr a) die Brexit-Bill beglichen habt und wenn wir b) die rechtl. Situation mit in GB lebenden EU Bürgern sowie c) die Nordirlandfrage geklärt haben - also genau die Punkte, die schon im Austrittsabkommen stehen.
    • Ril 02.04.2019 20:41
      Highlight Highlight Genau das passiert in 10 Tagen, sollte sich die UK (oder eher: England) bis dahin nicht zusammenraufen und was Gscheites auf den Tisch bringen, eg Referendum, Deal oder Wahlen.
    • El Vals del Obrero 02.04.2019 22:56
      Highlight Highlight Wenn es denn so aussehen würde, dass es bald eine Lösung für einen Soft-Brexit gäbe und nur die Zeit nicht mehr ganz reicht, dann wäre eine Verlängerung sicher denkbar und für alle sinnvoll.

      Da das aber kaum der Fall ist, würde sich das jetzige Theater nur ohne weitere Resultate in alle Ewigkeit fortsetzen. Da ist ein Ende mit Schrecken vielleicht besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 02.04.2019 19:43
    Highlight Highlight Das Lied ist so passend!
    Play Icon
    • paeuli.weischno 02.04.2019 20:29
      Highlight Highlight Holy crap, die 80er Jahre waren schon ... ****
      Mir fehlt das Wort, kann mir jemand helfen?
    • Oriental 4 02.04.2019 21:04
      Highlight Highlight @paeuli.weischno

      Weise?😉
    • Baba 02.04.2019 22:30
      Highlight Highlight Fängts mit g an, hört mit l auf und dazwischen zwei Vokale? Ja, das waren die 80er auf jeden Fall!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wander Kern 02.04.2019 19:40
    Highlight Highlight Juncker: The same procedure as last week, Madam?
    May: The same procedure as every week, Jean.
  • Miles Prower 02.04.2019 19:40
    Highlight Highlight Eine weitere Verlängerung der Frist?

    Wäre ich die EU, hatte ich wohl langsam die Schnautze voll...
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 02.04.2019 19:36
    Highlight Highlight Und täglich grüsst das Murmeltier 🤷🏼‍♂️
    • Alex_Phil 02.04.2019 19:57
      Highlight Highlight Haha
      Dachte ich auch

«Du bist verwöhnt»: Boris Johnson streitet mit Freundin bis die Polizei kommt

Am frühen Freitagmorgen kurz nach Mitternacht ist die Londoner Polizei zum Domizil des früheren britischen Aussenministers Boris Johnson (55) und dessen Freundin Carrie Symonds (31) ausgerückt. Johnson gilt als Favorit auf die Nachfolge von Premierministerin Theresa May. Auslöser des Einsatz war ein Anruf besorgter Nachbarn, die einen lautstarken Streit zwischen dem Paar gehört hatten, wie der «Guardian» berichtet.

Ein Nachbar sagte gegenüber der Zeitung, er habe eine Frau schreien hören und …

Artikel lesen
Link zum Artikel