Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
An employee works on an assembly line producing electronic cars at a factory of Beijing Electric Vehicle, funded by BAIC Group, in Beijing, China, January 18, 2016. Picture taken January 18. REUTERS/Kim Kyung-Hoon

In dieser Fabrik in Peking werden Elektroautos gebaut: Chinas Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 6.9 Prozent gewachsen. Das ist so wenig wie seit 25 Jahren nicht mehr.
Bild: KIM KYUNG-HOON/REUTERS

Chinas Wirtschaft wächst wie erwartet langsamer: 2015 waren es 6.9 Prozent, Tendenz sinkend



Das Wachstum in China ist im vergangenen Jahr mit 6.9 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gefallen. Das berichtete das Statistikamt am Dienstag in Peking. Im vierten Quartal sei die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt gar nur mit 6.8 Prozent gewachsen.

Die Entwicklung im vergangenen Jahr lag damit am unteren Ende der Vorgabe der Regierung in Peking von «rund 7 Prozent». Im Vorjahr war die Wirtschaft noch um 7.3 Prozent gewachsen.

Trotz des geringeren Wachstums und der Turbulenzen an Chinas Aktienmärkten hält Chinas Staats- und Parteichef die langfristigen Grundlagen der chinesischen Wirtschaft für tragfähig.

In der «neuen Normalität» mässige sich das Wachstum, so dass die Wirtschaft strukturell angepasst und die Triebkräfte verlagert werden müssten, sagte Xi Jinping vor der Bekanntgabe der neuen Zahlen.

Die Wirtschaft müsse sich stärker auf heimischen Konsum, den Dienstleistungssektor und Innovation stützen, sagte Xi Jinping. Kurzfristig müsse das Wachstum «stabilisiert» werden.

Zweifel an Zahlen

Angesichts der wachsenden Schuldenlast, einer Immobilienblase und Überkapazitäten erwarten Experten in diesem Jahr aber einen weiteren Rückgang des Wachstums. Viele ziehen auch die offiziellen Zahlen in Zweifel und gehen von lediglich 4 bis 6 Prozent Wachstum aus.

Die schlechten Aussichten für China, das in den vergangenen Jahren zu rund einem Drittel zum globalen Wachstum beigetragen hat, haben in den vergangenen Wochen zu heftigen Turbulenzen an den internationalen Aktienmärkten geführt. (trs/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

WEF-Eröffnung: Chinas Präsident Xi plädiert für mehr internationale Kooperation

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen China und den USA oder Europa hat sich Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping für mehr internationale Kooperation und freien Welthandel ausgesprochen.

Die Probleme der Welt könnten von keinem Land alleine gelöst werden, sagte Xi Jinping am Montag in einer Videorede zur Eröffnung des Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums (WEF), das wegen der Corona-Pandemie diesmal nicht im Schweizer Davos, sondern online stattfindet.

«Die Geschichte und …

Artikel lesen
Link zum Artikel