Wirtschaft
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ARCHIVBILD ZUR BUSSE DER WEKO GEGEN DIE GROSSBANKEN WEGEN EINES DEVISENKARTELLS, AM DONNERSTAG, 6. JUNI 2019 - Paradeplatz square with the tram stop

UBS und CS am Paradeplatz: Wie nahe kommen sich die beiden Grossbanken? Bild: KEYSTONE

«Bin fast vom Stuhl gefallen»: Was steckt hinter den Fusions-Gerüchten von CS und UBS?

Die Meldung des Finanzblogs «Inside Paradeplatz» geht um die Welt und hat die Mitarbeiter von UBS und CS völlig überrascht. Die CH-Media-Redaktion erreichte UBS-Konzernchef Sergio Ermotti auf dem Handy, doch er zeigt sich bedeckt.

Patrik Müller, Daniel Zulauf, Niklaus Vontobel und Andreas Möckli / ch media



Spätestens als die Börsenkurse zu steigen begannen, konnten die Spekulationen auf «Inside Paradeplatz» nicht mehr ignoriert werden. Im vorbörslichen Handel waren die CS- und UBS-Titel noch stabil gewesen, doch nach der Börseneröffnung und der Publikation der Gerüchte auf dem Finanzblog zogen die Aktien - bei insgesamt flacher Börsenentwicklung - um rund 2 Prozent an. Die CS etwas mehr als die UBS.

Die Meldung ging um die Welt: Internationale Finanzportale griffen die sensationelle «Paradeplatz»-Story auf. Nichts weniger als eine Grossfusion der beiden Schweizer Grossbanken soll nächstes Jahr vollzogen werden. Das Projekt habe bei UBS und CS bereits einen Namen: «Signal».

UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber sei die treibende Kraft hinter dem Projekt «Signal», schreibt das Finanzportal unter Berufung auf «eine Auskunftsperson». Weber habe schon mit Finanzminister Ueli Maurer über «Signal» gesprochen.

Und, so Inside Paradeplatz weiter, Weber habe einen ehrgeizigen Zeitplan. Anfang 2021 soll die Fusion vereinbart werden und schon Ende des gleichen Jahres soll es so weit sein: Die Schweiz hätte eine globale Megabank.

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Es würde eine Bank entstehen, die eine Bilanzsumme von 1.7 Billionen Franken auf die Waage brächte und über 116'000 Mitarbeiter zählen würde. Was die Börsenkapitalisierung anbelangt, wäre die fusionierte Bank mit einem Wert von rund 65 Milliarden Franken noch immer ein Leichtgewicht. Dies zumindest im Vergleich mit den drei grossen Novartis, Roche und Nestlé. Allein der Nahrungsmittelkonzern weist eine Bewertung von knapp 317 Milliarden Franken auf.

Die Kommunikationsstellen von UBS und Credit Suisse werden heute von Medien aus aller Welt bestürmt. Was ist dran an den Spekulationen? «Wir nehmen zu Gerüchten keine Stellung», liessen sowohl UBS wie CS unisono verlauten. Zumindest die Kommunikation - sie war abgesprochen.

epa08230376 (L-R) Sergio Ermotti, CEO of Swiss Bank UBS, Axel Weber, Chairman of the Board of Directors of UBS and Ralph Hamers, future CEO of Swiss Bank UBS, during a press conference in Zurich, Switzerland, 20 February 2020. Dutchman Ralph Hamers will replace Sergio Ermotti, who is still UBS boss, on November 1, 2020.  EPA/WALTER BIERI

UBS-Präsident Axel Weber (rechts) soll die treibende Kraft der Fusion sein. Konzernchef Sergio Ermotti (links) sagt zu den Gerüchten: «Kein Kommentar.» Bild: EPA

Die CH-Media-Redaktion versuchte es um den Mittag bei UBS-Konzernchef Sergio Ermotti direkt. Auch er liess sich nicht mehr als ein «Kein Kommentar zu Gerüchten» entlocken, als er das Handy abnahm. Auf die Nachfrage, ob bei einer so grossen Sache wie einer Fusions-Spekulation nicht ein Dementi nötig wäre, sollte nichts dran sein, wiederholte Ermotti: «Kein Kommentar.»

Die Interpretation eines «no comment»

Kann man in diesem Fall, wie bei einem Gerücht über eine kleine Restrukturierung oder eine Klage, auch einfach mit «kein Kommentar» kommunizieren? Bankintern wird dieses Statement als Bestätigung für irgendeine Form der von Gesprächen zwischen CS und UBS gedeutet. «Es muss nicht gleich eine wirkliche Fusion sein», sagt ein CS-Mann, «aber wenn gar nichts wäre, dann würde eine solche Meldung irgendwann im Verlauf des Tages dementiert werden.»

Ein weiterer CS-Manager, der dem höheren Kader zuzuordnen ist, sagt: «Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich die Story las.» Eine Fusion käme völlig überraschend und werde von niemandem erwartet. Sie sei auch nie ein Gesprächsthema gewesen. Und weiter:

«Wenn da was dran ist, muss das bislang im engsten Kreis der Verwaltungsratspräsidenten besprochen worden sein.»

Als gesichert kann gelten: Weber schaut sich europaweit nach möglichen Fusionspartnern um. In deutschen Medien wurde über eine mögliche Fusion von UBS und Deutsche Bank berichtet. Aus verlässlicher Quelle weiss CH Media, dass Weber tatsächlich ein Zusammengehen mit der Deutschen Bank ausgelotet hat. Doch die Deutsche Bank war letzten Endes zu angeschlagen, um den UBS-Aktionären eine Übernahme verkaufen zu können.

Auch ist es ein offenes Geheimnis, dass die europäischen Behörden die Entstehung von Megabanken fördern wollen. Solche europaweiten Champions sollen helfen, die europaweite Konsolidierung des Bankensektors zu ermöglichen. Von der Krise der Eurozone geschwächte Banken sollen in die Arme solcher Champions getrieben werden. Eine UBS/CS würde beispielsweise eine deutsche Commerzbank übernehmen.

Hohe Auflagen der Wettbewerbsbehörden

Doch in der Schweiz hätte Weber einige Probleme zu lösen. Im Schweizer Retailbanking würde ein Zusammengehen von UBS und Credit Suisse wohl eine zu hohe Marktkonzentration zu Folge haben. In vielen Regionen hätten die Kunden nicht mehr allzu viele Auswahlmöglichkeiten. Die Wettbewerbsbehörden würden wohl hohen Auflagen machen.

Auch wäre eine neue Schweizer Megabank endgültig «too big too fail». Sie käme auf eine Bilanzsumme von etwa 2.5 Mal des schweizerischen Bruttoinlandprodukts. Die Schweiz wäre als Standort einer solchen Megabank international unglaubwürdig. Im Falle einer Schieflage wäre sie endgültig überfordert, auch wenn ihr die Rettung der UBS noch gut gelang.

Doch Weber dürfte mehr die internationale Logik im Auge haben: Die UBS würde ihre weltweit führende Vermögensverwaltung vergrössern können, um die Kundschaft der Credit Suisse. Diese wiederum würde ihre deutlich stärkere Investmentbank in das neue Gebilde einbringen.

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Kommen die Regulatoren ins Schwitzen?

In dieser Konstellation könnte die neue Schweizer Megabank auch eher im amerikanischen Markt einen neuen Versuch wagen. Auch wenn den Schweizer Regulatoren wohl nur schon beim Gedanken daran die Schweissperlen auf die Stirn kommen. Die UBS musste 2008 vor allem deswegen gerettet werden, weil sie mit überambitionierten Plänen in den USA krachend gescheitert war.

UBS und CS müssen irgendwie wachsen. Ihre Börsenkurse siechen seit Jahren dahin. Was sie einsparen an Personal, müssen sie wieder ausgeben für Sachaufwand. In der Schweiz sind die Gesamtkosten aller Banken in den letzten zehn Jahren mehr oder weniger gleich geblieben, obschon die Banken heute deutlich weniger Mitarbeiter beschäftigen und der Personalaufwand fast einen Fünftel tiefer liegt.

Ein grosser Posten unter diesem stark gestiegenen Sachaufwand sind Investitionen in die IT. Solche Kosten auf mehr Kunden verteilen zu können - das muss das Ziel aller Banken sein. Also braucht es Zusammenschlüsse, mitunter vielleicht gar eine Megafusion von einer UBS und einer Credit Suisse.

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 15.09.2020 11:48
    Highlight Highlight Wie war das mal mit "too big to fail" usw.?

    Die Schweiz würde ja so sehr von einem Unternehmen abhängig, dass man da kaum mehr von Privatwirtschaft sprechen kann.
  • Pafeld 15.09.2020 09:24
    Highlight Highlight Jeder vernünftige Mensch würde davon ausgehen, dass die WeKo einen für die Volkswirtschaft dermassen gefährlichen Schmarrn niemals zulassen würde. Und dann erinnert man sich kurz daran, wie die UBS entstanden ist. Und dann überlegt man sich kurz, wie man den in ein paar Jahren seinen Wohnpappkarton gerne dekorieren würde.
  • drüber Nachgedacht 15.09.2020 09:17
    Highlight Highlight Grundsätzlich sind die Fusionsgerüchte ja nicht neu.

    Lukas Hässig hat schon vor 4 Monaten in "Inside Paradeplatz" geschrieben, dass der einzige Weg, den die CS und UBS haben um längerfristig schweizerisch zu bleiben, die Fusion ist.
    https://insideparadeplatz.ch/2020/03/13/cs-und-ubs-zusammenlegen/



  • Gunther 15.09.2020 07:36
    Highlight Highlight Ob es eine schlechte oder gute Entwicklung ist, falls es zu einer Banken- Fusion kommt, weiss / verstehe ich immer noch nicht.
    Was meint ihr?
    Aber ich denke, es wird vermutlich einen sehr starken Job Abbau geben. Oder?
  • Eidi 15.09.2020 07:09
    Highlight Highlight Anstatt krankhaft wachsen zu wollen, könnte man doch auch sein Image wechseln und zur ersten "grünen" Superbank werden. Nicht mehr in Rohstoffe u. ä. investieren...

    Nei seich, blibe mir realistisch
  • 97ProzentVonCH68000 15.09.2020 06:40
    Highlight Highlight Wenn die Wettbewerbsbehörden sowas zustimmen,
    kann man sie gleich abschaffen.
  • 97ProzentVonCH68000 15.09.2020 06:38
    Highlight Highlight Kleine Banken schöpfen nachweislich mehr Wert.
    Aber wenn Manager nichts können, machen sie eine vergoldete Fusion - und zerstören meist Wert.
  • circumspectat animo 15.09.2020 05:54
    Highlight Highlight Die wollen uns doch nur wieder das Geld aus der Tasche ziehen !
  • Klirrfactor 15.09.2020 00:28
    Highlight Highlight Bei dieser Grösse von Bank ist es jedoch nicht mehr möglich in einem System zu leben, in dem Banken gerettet werden, um ein System aufrecht zu erhalten, in dem Banken gerettet werden müssen.
  • Simonj 14.09.2020 23:40
    Highlight Highlight Die traditionellen Banken laufen sehenden Auges auf eine massive Disruption zu, die sie in spätestens fünf Jahren in den Abgrund reissen wird. Revolut und Co ist nur der Anfang. Crypto und DeFi wird ihnen den Rest geben. Natürlich wollen sie sich in eine too big to fail Position begeben um dann vom Staat gerettet zu werden.
  • front2back 14.09.2020 23:17
    Highlight Highlight Das würde auf alle Fälle das bespitzeln durch Privatdetektive erleichtern.
  • Alnothur 14.09.2020 23:15
    Highlight Highlight Moment - die EU-Behörden wollen WAS BITTE?!?
  • YvesM 14.09.2020 23:11
    Highlight Highlight Alleine schon diese Gerüchte machen diese Fusion zu Nichte. Abgesehen ist Inside Paradeplatz meist billiger Boulvard mit Banken-Touch.
    • Pafeld 15.09.2020 09:18
      Highlight Highlight Wir nannten das damals im Ferienlager die "man munkelt"-Wand. Und wenn man Inside Paradeplatz einer simple Quellen- und Impressumskontrolle unterzieht, stellt man fest, dass unsere "man munkelt"-Wand im Vergleich dazu nicht gerade selten hochgradig seriös war. #petrastinkt #yves+lorena=<3
  • Pr0di 14.09.2020 22:59
    Highlight Highlight Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass hier viel Wind um nichts gemacht wird, denn einerseits ist Inside Paradeplatz sagen wir mal nicht immer gerade für seriöse Berichterstattung bekannt und andererseits hat die Weko sicher auch noch das eine oder andere Wörtchen mitzureden. Dass Ermotti die Gerüchte nicht dementiert muss auch nichts heissen, schliesslich steigen ja die Kurse dank der Gerüchte, weshalb also nicht die Gerüchte noch etwas weiter am Leben erhalten?
    • Astrogator 14.09.2020 23:28
      Highlight Highlight "denn einerseits ist Inside Paradeplatz sagen wir mal nicht immer gerade für seriöse Berichterstattung bekannt"
      Im allgemeinen ist es missmutig geschriebener Mist. Aber bei den grossen Sachen hat Hässig in der Regel eine gute Nase.
    • MarcusKnacknuss 15.09.2020 07:09
      Highlight Highlight 💯 Absolut!
  • forevernewbie 14.09.2020 22:54
    Highlight Highlight das wäre endlich mal eine gute nachricht...
  • Globemaster 14.09.2020 22:45
    Highlight Highlight Die Börsenkurse der UBS und CS serbeln dahin: ich nicht sicher ob bei diesen beiden Finanzhäusern aus minus & minus wirklich ein plus wird...
    • Torro991 14.09.2020 23:08
      Highlight Highlight Die Rahmenbedingungen für CH und europäische Banken sind auch denkbar schlecht. Im Falle von CH insbesondere durch die Negativzinsen und die verminderte Konkurrenzfähigkeit aufgrund des von BR Widmer-Schlumpf erdachten Swiss finish hinsichtlich der Kapitalstruktur.
    • _kokolorix 15.09.2020 06:44
      Highlight Highlight minus + minus = noch mehr minus
      minus x minus = plus
      Ob eine Fusion einer Multiplikation entspricht, kann durchaus bestritten werden.
      Allerdings kann die gesteigerte Erpressungsmacht das Ergebnis schon aufpolieren, weil die Risiken noch sorgloser dem Steuerzahler aufgebürdet werden können.
  • Ökonometriker 14.09.2020 22:35
    Highlight Highlight Klar wäre eine Megabank erfolgreich - sie hätte in vielen Bereichen in der Schweiz ein Monopol! Sie Weko kann und darf das nicht zulassen.
    • Torro991 14.09.2020 22:47
      Highlight Highlight In diesem Falle würde die fusionierte Bank hald ihren Hauptsitz verlegen. Ich bezweifle, dass dies im Interesse der Schweiz wäre.
    • drüber Nachgedacht 14.09.2020 22:52
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es noch viele andere Banken auf die man ausweichen kann.
      Und wenn man in diesen Grössenverhältnissen spielt, dass die anderen Schweizer Banken nicht mehr ausreichen, vergleicht man eh mit der ausländischen Konkurenz.
      Ich sehe da in keinem Bereich ein Monopol.
    • slick 15.09.2020 00:01
      Highlight Highlight In welchen Geschäftsfelder hätte eine Mega-Bank ein Monopol? Sehe keins, aber lasse mich gerne aufklären.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 14.09.2020 22:29
    Highlight Highlight Ich würde das sehr begrüssen! 💪
    • milkdefeater 15.09.2020 02:30
      Highlight Highlight Warum?
    • PeteZahad 15.09.2020 07:47
      Highlight Highlight Kannst du auch Argumente oder nur Meinungen?
    • Pafeld 15.09.2020 09:20
      Highlight Highlight Natürlich würdest du. Am besten fragen wir deinen Milchmann und deine Eierfrau auch gleich noch um ihre Meinung.
  • Coffeetime ☕ 14.09.2020 22:15
    Highlight Highlight Nun, ist das ein Grund, warum nun die UBS wie auch die CS in Wroclaw ihre Backoffice-Services ausbaut? In der CH werden eh immer weniger beschäftigt... dafür in Polen und Indien umso mehr. 🤷‍♀️
    • [Nickname] 14.09.2020 22:26
      Highlight Highlight Das HR der CS befindet sich sogar in Polen. Stell dir vor man arbeite für eine „Schweizer Firma“ in der Schweiz und muss für Personalfragen nach Polen anrufen.
    • Don Alejandro 14.09.2020 22:40
      Highlight Highlight Bei uns ist die gesamte IT in Polen und Vietnam und ein Grossteil der Administration in Serbien. Der neuste Trend ist aber Automatisierung, wir dürfen jetzt schon klein klein alle Prozesse modellieren und arbeiten im Auftrag der Firma schon jetzt an unserer Überflüssigkeit. Und nein, ich arbeite nicht in einer Bank. Schöne neue Welt.
    • Antigone 14.09.2020 23:13
      Highlight Highlight Bei der UBS muss man für Personal- und Technikfragen auch Polen und Indien kontaktieren. War anfangs schon komisch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dwight D Eisenhower 14.09.2020 22:15
    Highlight Highlight Neuer FCZ Sponsor in 3 Jahren mit Messi und Neymar IM CL Finale...
    In 8 Jahren Erföffnungsspiel im neuen Tempel mit 90 000 Zuschauer, da nach der gewonnen Abstimmung, die nächste kommt für ein grösseres Stadion mit mehr Schatten und weniger Hippies...
  • Stargoli 14.09.2020 22:13
    Highlight Highlight Und wie nennt man das dann? „To superbig to superfail“? Tsbtsf?
    • Hans Jürg 14.09.2020 22:29
      Highlight Highlight So big, that it will be a black hole.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.09.2020 22:35
      Highlight Highlight Nein, too big to fail ist schon das Maximum und kann nicht mehr gesteigert werden. Nur die Beträge könnten grösser werden.
      Evt. könnte man es als Chance sehen und die für die Schweiz wichtigen Teile von den unwichtigen trennen.
    • Hierundjetzt 15.09.2020 01:09
      Highlight Highlight Neoliberaler 😌
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 14.09.2020 22:05
    Highlight Highlight «Wir nehmen zu Gerüchten keine Stellung» - ein Dementi klingt anders.
    • Rookie 14.09.2020 23:50
      Highlight Highlight Das war schon bei SBV/SBG-Fusion das genutzte wording...
  • HappyUster 14.09.2020 21:59
    Highlight Highlight Liebe Bankangestellte
    Bald dürfen 50% von Ihnen eine neue Stelle suchen. Kein CS ist weit von einer UBS entfernt und natürlich auch umgekehrt.
    Da ist "leider" jede zweite Filiale überflüssig.
    MFG ihr
    Mänätschär
    • weissauchnicht 14.09.2020 22:13
      Highlight Highlight Und die Manager die bleiben dürfen kriegen dafür den doppelten Lohn? Die heutigen Löhne im Bankensektor sind ja so prekär...😏🙈
    • NurEineMeinung 14.09.2020 23:05
      Highlight Highlight Wird wegen der Wettbewerbskommion nie passieren - also alles easy!
    • Lustiger Baum 15.09.2020 07:11
      Highlight Highlight Natürlich bleiben die MDs. Pro 40 Angestellte muss ja einer eine Million verdienen. Oh halt, nach der Fusion ists dann vielleicht 1 MD pro 20 Sklaven. Auch das lässt sich mit mehr Outsourcing nach Polen und Co bewerkstelligen.

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