Wirtschaft
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CS UBS Fusion

Kommts zur Grossfusion der Grossbanken? Ein Medienbericht vom Montag heizt Spekulationen an. Die UBS und Credit Suisse schweigen. Bild: shutterstock/Keystone/watson

Fusionieren UBS und Credit Suisse? Medienbericht sorgt für Aufruhr an der Börse

Die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse stehen angeblich vor einer Fusion. Federführend sei UBS-Präsident Axel Weber. Informiert darüber sei bereits auch Finanzminister Ueli Maurer, wie der Finanzblog «Inside Paradeplatz» berichtet.

Patrik Müller, Samuel Christian Thomi / ch media



Stellungnahmen der beiden Banken gibt es keine. Doch geht es nach dem oft gut informierten Onlineportal «Inside Paradeplatz», steht in der Schweiz eine Grossfusion an. Laut einem Bericht vom Montagvormittag heisst das Projekt bei UBS und CS intern «Signal». Und dessen Ziel ist laut dem Artikel nichts geringeres als die Fusion der beiden Institute zu einer einzigen Schweizer Grossbank.

epa07306953 UBS bank chairman Axel Weber speaks during a media event on the UBS White Paper on the sidelines of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 21 January 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Globalization 4.0' from 22 to 25 January 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON

Was hat UBS-VR-Präsident Axel Weber vor? Bild: EPA/KEYSTONE

Treiber des Projekts ist laut dem Artikel UBS-Präsident Axel Weber. Bei der CS involviert sein soll Präsident Urs Rohner. Der Autor und Blog-Betreiber Lukas Hässig verweist dabei einerseits auf interne Quellen aus der Bank.

Andererseits sprächen auch Quellen aus dem Beratungsunternehmen McKinsey, das bei beiden Grossbanken engagiert ist, von etwas, das «alles Bisherige auf dem Finanzplatz in den Schatten stellen» würde. Ziel Webers sei es, mit der fusionierten Grossbank zur Nummer 1 auf dem Bankenplatz in Kontinentaleuropa zu werden.

Laut einem Medienbericht stehen die Credit Suisse und die UBS vor der Fusion. Was denkst du dazu?

Ein Sprecher Webers erklärte gegenüber dem Blog am Sonntag lediglich, Gerüchte würden «grundsätzlich nicht kommentiert». Auf Anfrage von CH Media am Montag erklärten Credit Suisse und UBS, sie würden die Gerüchte ebenfalls nicht kommentieren.

An der Börse werden die Gerüchte offenbar ernst genommen. Die Aktien beider Banken legten im frühen Handel um rund 2 Prozent zu. «Inside Paradeplatz» war es bereits, das einst mit Enthüllungen die Rücktritte von Daniel Vasella bei Novartis und Pierin Vincenz bei Raiffeisen ausgelöst hatte.

Offiziell hüllen sich die Bankchefs zur Fusionsfrage stets in Schweigen. Als die «Schweiz am Wochenende» vor einem halben Jahr Sergio Ermotti, den Noch-UBS-Chef, auf eine Fusion mit der CS ansprach, antwortete er: «Sie werden verstehen, dass ich das schon aus Prinzip nicht kommentiere.»

Doch er betonte, dass die Schweizer Grossbanken heute im internationalen Konzert eigentlich gar keine Grossbanken mehr seien. Ermotti sagte, die Debatte «Too big to fail» sei überholt, heute müsse es vielmehr heissen: «Too small to survive.» Ohne eine gewisse Grösse gebe es im Bankenmarkt keine Zukunft.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Denkblase 14.09.2020 18:28
    Highlight Highlight Sicher eine Idee von McKinsey. Weil keiner der Parteien verdient mehr an einer möglichen Fusion als deren externe Berater. Darum hält man immer bei einem Strategieplan ein Fusionierungsplan in der Hinterhand unf macht kräftig Werbung in der oberen Etage. Kenne es aus eigener Erfahrung! Die Berater aka Teppichverkäufer, sind sehr penetrant bei solchen Ideen
  • John Henry Eden 14.09.2020 17:40
    Highlight Highlight Wieso sollte die WEKO einschreiten? Man kann innerhalb eines Tages online Konten bei mehreren Banken eröffnen.

    So viel Auswahl und Wettbewerb bei Banken gab es noch nie. Aus diesem Grund reden CS und UBS ja überhaupt erst über eine Fusion.

    • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.09.2020 22:45
      Highlight Highlight Für Privatkunden sollte es gar kein Problem sein. Für Geschäfte und Bankgeschäfte für kleinere Banken schon eher. International wäre auch eine fusionierte Bank klein.
  • SchrtrScks 14.09.2020 16:34
    Highlight Highlight Diese Meldung wäre höchstens ein schlechter Aprilscherz. Aus strategischer Sicht spricht gar nichts für eine Fusion.

    Beispiele:
    - Der gesetzlich vorgeschriebene Eigenmittelbedarf wächst überproportional zum Bilanzwachstum. Das heisst Grösse wird bestraft
    - Keine Angebotssynergien und beide schlagen sich mit den gleichen Problemen herum
    - Kostensynergien würden Jahre und Millionen an Kosten verschlingen bevor sie realisiert wären (zB von 2 auf 1 IT System). Dies in einer Zeit wo beide Banken ihre Kräfte auf die digitale Transformation fokussieren möchten
  • Michael Heldner 14.09.2020 16:13
    Highlight Highlight erst schluckt die CS die Aargauer Bank und jetzt noch ne Fusion aus UBS und CS? Ist 2020 das Jahr an dem die Banken ausgedüngt werden? wenn das so weiter geht hats ja bald ein Monopol XD
    • Chesus80 14.09.2020 16:46
      Highlight Highlight Die NAB gehört seit Jahrender CS. Sie liessen sie einfach noch eigenständig laufen. Was in vielen Prozessen nicht immer nachvollziehbar war
    • Moti_03 14.09.2020 18:28
      Highlight Highlight Die NAB war schon immer im Besitz der CS. Nun hat die CS sozusagen das Branding angepasst.
  • Firefly 14.09.2020 14:41
    Highlight Highlight Komisch , dass man bei der Wirtschaft Machtkonzentration begrüsst, während man sie in der Politik und beim Staat als gefährlich erachtet
    • BVB 14.09.2020 18:53
      Highlight Highlight Komisch, dass manche in der Politik und beim Staat Machtkonzentration begrüssen, während sie sie bei der Wirtschaft als gefährlich erachten.
    • Firefly 14.09.2020 20:17
      Highlight Highlight Demokratie ist per Definition Machtverteilung. Wer wünscht sich denn eine Diktatur?
  • Perseverance 14.09.2020 14:00
    Highlight Highlight Finde ich mehr als merkwürdig...Sollte dieses Gerücht tatsächlich der Wahrheit entsprechen, wäre jede Ausarbeitung eines konkreten Fusionsplans doch eine völlig widersinnige Geld- und Zeitverschwendung 🤔 Die Wettbewerbskomission dürfte eine Fusion doch gar nicht erlauben. Die beiden Banken sind dermassen systemrelevant für unsere Volkswirtschaft und gleichzeitig bereits jetzt viel zu gross, um im wirklichen Notfall von unserem Staat gerettet werden zu können.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.09.2020 17:45
      Highlight Highlight Warum sollten sie's nicht erlauben? UBS mit SBV ging in den 90ern auch. Genau so wie CS mit SVB. CS mit UBS ist demnach nur der nächste logische Schritt.

      Weiterbewirtschaften!
    • Perseverance 15.09.2020 08:06
      Highlight Highlight Weisst du, welche Bedingungen die neue UBS damals hat akzeptieren müssen, damit die Fusion überhaupt bewilligt wird? Den grössten Hypothekargeber sowie den grössten Privatkreditgeber der Schweiz fusionieren zu lassen, ist eine ziemlich schlechte Idee.

      Kartellaufsichtsbehörden sind genau dafür da, um solche Spässe zu verhindern.
  • De-Saint-Ex 14.09.2020 13:33
    Highlight Highlight ... und als nächstes Novartis - Roche?
    So wie in den 90ern... diesmal einfach umgekehrt... erst Bank, dann Pharma?
  • Lowend 14.09.2020 13:31
    Highlight Highlight Toll! Das nächste Rettungspaket wird uns in dem Fall nicht mehr 36 Milliarden, sondern eher das doppelte bis dreifachen kosten.
    • Shlomo 14.09.2020 16:08
      Highlight Highlight Welches Bankenrettungspaket meinst du? Das aus dem Jahre 2008 oder die bis zu 40 Mrd dieses Jahr?
    • Moti_03 14.09.2020 18:30
      Highlight Highlight Was spielt gegen ein Rettungspaket? Alles wurde zurück bezahlt und der Staat hat noch Gewinn gemacht. Keine Ahnung haben, aber einfach seine Parolen raushauen..... wenn die welt so einfach wäre...
    • Lowend 14.09.2020 19:44
      Highlight Highlight Ich dachte wirklich nur an 2008, Shlomo, aber es ist schon richtig, dass es 2020 ebenfalls gewaltig Geld gab. Das Resultat der neuesten Bankenhilfe kann noch niemand wirklich beurteilen, aber die Kosten für die Coronakrise werden so oder so massiv werden.

      Ich kann dieses Argument nicht mehr hören Moti.

      Fakt ist, dass diese 36 Milliarden Franken à Fonds Perdu gesprochen wurden und dass es viel Glück und der guten Arbeit der Nationalbank bedurfte, dass daraus ein Geschäft wurde.

      Es hätte auch zum Totalverlust kommen können und dazu kann es bei der aktuellen Rettungsaktion genau so kommen.
  • His Dudeness 14.09.2020 13:23
    Highlight Highlight Weko & Finma sollen das ganze genehmigen. Unter der Bedingung, dass der Staat die Bank niemals finanziell unterstützen wird. Nach 5 Jahren ist die Bank "to-big-to-move-quickly" nach 10 Jahren stützt der Kollos in die nächste Krise. Und ohne Auffangkissen vom Staat wird der Aufprall dann ganz schön schmerzhaft.
    • Hierundjetzt 14.09.2020 14:03
      Highlight Highlight ...und wir alle gehen gleich mit unter, jetzt stimmt der Satz. Irland war ein wunderbares Beispiel, wie mans eben gerade nicht machen sollte.
    • His Dudeness 14.09.2020 14:26
      Highlight Highlight Kapitalismus funktioniert nur wenn jede Firma bankrott gehen kann. Gerade Investment Banken sollten das eigentlich wissen. Natürlich tut's weh, aber das was danach kommt ist stabiler und besser als zuvor. (freier Markt funktioniert nur wenn der Markt frei ist). Irland ist tatsächlich ein wunderbares Beispiel wie mans nicht machen sollte (Banken verstaatlichen, Staatliche Garantien, Staatliche Hilfen, sehe den Punkt nicht ganz..)
    • Shlomo 14.09.2020 14:40
      Highlight Highlight UBS und CS wurden eben gerade in der Coronakrise mit Milliardenkrediten des Bundes gerettet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fireboltfrog 14.09.2020 13:09
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass man auch im Bankenwesen nun im globalen Wettbewerb steht und sich immer mehr auch gehen Big Tech durchsetzten muss, ist die UBS und CS wohl heute wirklich zu klein um da mitzuhalten.
    • bebby 14.09.2020 14:19
      Highlight Highlight Aber dann hätte eine Fusion mit einer Fintechbude wohl mehr Sinn gemacht. Beiden fehlt das Verständnis für fintech, sonst wären die Leute von Revolut nicht von CS weggegangen.
  • Zeit_Genosse 14.09.2020 13:01
    Highlight Highlight An eine komplette Fusion denke ich momentan nicht (Weko/Finma). Aber Teile davon, z.B. der ganze Backofficebereich und der Serviceteil beider Banken, liessen sich in einer neuen Gesellschaft zusammenlegen. Die „Frontends“ können 2 geschärfte Marken sein und z.B. noch eine gemeinsame digitale Bank. So sind die Risiken beider Banken ausgelagert, Kosten können optimiert werden und Stellen abgebaut. Das wäre das Muster von McKinsey.
    • Peter R. 14.09.2020 13:14
      Highlight Highlight Kennen Sie eine Situation, wo der Einfluss von McKinsey echt etwas gebracht hat - nicht nur für das Aktionariat?
    • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 13:20
      Highlight Highlight Passt doch also wunderbar in die jetzige total abstruse Zeit.

      "Unternehmensberater nach erzkapitalistischer Manier sind unser Heil, wie man an der auf allen Ebenen wunderbar funktionierenden Welt von heute sehen kann"

      McKinsey wurde glaube ich auch für die Probleamatik mit den Menschen auf der Flucht vor Krieg, Armut etc. angestellt. Ja, richtig gelesen.

      Jap, mein Gedächnis trügte nicht:

      "EU-Flüchtlingspolitik: Der Millionen-Deal mit McKinsey" im Spiegel. Auch online Wen die total irrsinnigen, kranken Machenschaften, Handlugsweisen der heutigen Regierungen, Gesellschaften interessieren.
    • Zeit_Genosse 14.09.2020 14:17
      Highlight Highlight Wenn Unternehmensberatungen (UB) im Spiel sind, ist es wichtig zu wissen, wer hat die angeheuert und mit welchem Auftrag. Die UB bringen genau auf den Auftrag und Auftraggeberausgerichtet ihre Lösungen. Sie sind also nicht das Übel, auch nicht die Vollstrecker, sie machen einfach einen Teil des Jobs der Chefs.

      Was aber meistens passiert ist, dass die UB bei der Ausübung ihres Jobs weitere Schwachstellen des Unternehmens aufdecken, für die sie dann Zusatzmandate erhalten.

      Die Vorschläge der UB werden öfters durch das Management nicht konsequent befolgt oder verwässert = unstimmige Lösungen
  • drusi_pro 14.09.2020 12:59
    Highlight Highlight Das heutige Geschäftsmodell der Banken ist überholt. Eine Fusion ist Nur ein Zwischenschritt vor dem endgültigen Aus. „Digitalisierung“ bedeutet die Abkehr der Teppich-Etagen.
    • Hierundjetzt 14.09.2020 14:04
      Highlight Highlight Das Revolut 6 Monate kein Geld ausbezahlt oder der Kontozugriff nicht funktioniert hast Du leider vergessen zu erwähnen. Bitte lies doch kurz den Tagi und komm danach wieder mit Deiner "Digitalisierung"
    • n3rd 14.09.2020 17:15
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Revolut ist nicht der einzige ... +1 für Neon 👍
  • Knacker 14.09.2020 12:41
    Highlight Highlight "Inside Paradeplatz" ist das Klatschheftli der Banker. Dass die UBS und CS keine Gerüchte kommentieren ist richtig. Die Kurse von UBSG und CSGN habe ich grad gecheckt, kaum Veränderung heute. Nichts als Wind, lasst euch keinen Bären aufbinden.
    • Hierundjetzt 14.09.2020 14:02
      Highlight Highlight IP war es auch, der Raiffeisen-Vincent zu Fall brachte (das ist der, der kein Gerichtsverfahren will, weil sonst seine sexuellen Eskapaden öffentlich werden)

      Das der Tagi diese Meldung übernommen hat, spricht klar gegen Deine These sehr kindliche These.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 14.09.2020 14:11
      Highlight Highlight @Hierundjetzt...hättest du freude wenn deine Eskapaden öffentlich werden ?
    • Knacker 14.09.2020 15:53
      Highlight Highlight "IP war es auch, der Raiffeisen-Vincent zu Fall brachte"

      Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn bzw. auch ein Medium dass sich sonst nur mit Gerüchten, Klatsch und Trasch befasst landet mal per Zufall einen Volltreffer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 14.09.2020 12:20
    Highlight Highlight Aus betriebswirtschaftlicher Sicht würde das durchaus Sinn machen. Die beiden Grossbanken müssen gegen die Kantonalbanken und die Postfinance antreten, die unfaire Marktvorteile geniessen. Und es ist kein Geheimnis, dass man nicht nur am Paradeplatz, sondern auch im Finanzdepartement ein bisschen von einer international hochkompetitiven Grossbank, einem „national champion“ träumt.

    Aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre ein Zusammengehen aber fatal, die Martkonzentration zu gross. Viel wichtiger wäre es, die Wettbewerbsvorteile der halbstaatlichen Banken endlich abzuschaffen.
    • Leckerbissen 14.09.2020 14:58
      Highlight Highlight Die Kantonalbanken und PF interessieren weder UBS und CS. Die CS und UBS spielen global - Die Fusion ist um HSBC, J.P, Bank of America etc. auszustechen. Die UBS ist schon die Nr. 1 in der Schweiz, vor KB und PF und RaiBa
  • Lümmel 14.09.2020 12:06
    Highlight Highlight SCUBS wäre dann ein schöner Name. 🤷‍♂️
  • Toni.Stark 14.09.2020 12:03
    Highlight Highlight Furore an der Börse? Die Bewegen sich bei + 1 und 2 Prozent. Nicht wirklich ein Feuerwerk...
  • Heini Hemmi 14.09.2020 12:01
    Highlight Highlight Maximales Klumpenrisiko in Sicht!
  • tr3 14.09.2020 12:00
    Highlight Highlight Die entscheidende Frage ist doch: werde ich bei der neuen Bank geduzt?
    • Hierundjetzt 14.09.2020 12:53
      Highlight Highlight Ja (Bereichsleiter Schweiz)
      Nein (CEO CS)
      Vielleicht (aber-nur-in-1-Filiale-am-Europaplatz in Zürich die niemand kennt)
  • -thomi- 14.09.2020 11:58
    Highlight Highlight Man kann von Hässig halten, was man will. Aber er ist genial. Wenn das tatsächlich stimmen sollte, dann hat er tatsächlich mit Beratern einer bekannten Firma, die garantiert ein NDA und auch sonst etliche Verpflichtungserklärungen (keine Aktien kaufen und so) unterschrieben haben, über das Projekt reden können... Eben. Wenn's stimmt. Und dann dürften die nichtmal die Aussage machen, die sie machen.
    Andererseits sind die Kultur von CS und UBS grundverschieden. Und seit Peter Drucker wissen wir: "Culture eats strategy for breakfast". Wird schon schiefgehen und viel kosten.
    • Ueli der Knecht 14.09.2020 12:36
      Highlight Highlight UBS hat allerdings reichlich Erfahrung mit Culture-Clashs. Auch die Fusion der Erzrivalen SBV und SBG ist (unter dem Zepter des SBV) gut gelungen. Allerdings stand damals die SBG mit dem Rücken zur Wand. Ob das bei der CS zur Zeit auch der Fall ist...?
    • My Senf 14.09.2020 15:57
      Highlight Highlight Ähm @Ueli
      Weiss nicht wo du diese Räuberpistole wieder ausgegraben hast. UBS an der Wand? Wegem Meili meinst?
      SBV war am Boden und an der Wand, sprich in der Ecke!
      Die hatten weder die j2000 noch die € Implementierung überhaupt angefangen! Die wären am 1.1.2000 so was von weg vom Fenster!
      Aaaber, sie hatten Ospel, der jeden in den Boden schnurren konnte. Da viel die 800mio Pleite in Japan auch niemandem mehr auf
  • My Senf 14.09.2020 11:46
    Highlight Highlight Das einzig plausible!
    Nachdem jede 2. Filiale geschlossen wird, weil die Leute z.B. (auch einige die hier kommentieren) lieber Revolut und Co haben, Sprich eh keinen Bezug zur "Hausbank" brauchen.
    Zudem, die haben ja alle dieselben HR Outsourcer in Polen und Berater in Ch (McKinsey z.B.)
    Wieso also alles doppelt bezahlen?

    Natürlich, arbeitslose usw.
    Hat bei uber auch niemand gestört oder?
  • Neruda 14.09.2020 11:45
    Highlight Highlight Und als nächstes fusionieren Migros und Coop? Jetzt zeigt sich, ob die Weko wirklich eine Daseinsberechtigung hat oder ob man sie auch gleich abschaffen kann.
  • De-Saint-Ex 14.09.2020 11:43
    Highlight Highlight Das wäre nun die ultimative Unverschämtheit... vor etwas über 20 Jahren fusionierten SBS und SBV zur UBS um an die „Weltspitze“ zu gelangen, um schon nur 10 Jahre später in beispielloser Aktion gerettet werden zu müssen.
    Da scheinen 2 (immer noch Gross-)Banken „vorzusorgen“.
    • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 12:33
      Highlight Highlight ;-)

      Ketzer! Beuge dich vor dem Grosskapital! Solch eine ultimative Unverschämtheit anzuprangern, meimeimei, so nicht. Und dann auch noch als Schweizer, den Finanzplatz, Hochfinanz, die Banken anzuprangern. Als Schweizer!? Pass-Entzug, eigentlich das Allermindeste.

      Gib dein Steuergeld lieber für Rettungen, der armen Zu-Gross-Um-Zu-Fallen (Marktwirtschaft, freier Markt, der Markt spielt, halt!) und trag all die unfassbaren Schäden, welche dieses 'Kapital', respektive die Leute/Banken dahinter mit Investitionen in Urwaldabzolzungen, Öl, Waffen etc. nachweislich milliardenfach verursachen.
    • Johnny Marroni 14.09.2020 12:46
      Highlight Highlight Mimimimi... Beispiellose Aktion... So ein Schmarren. Das gabs und gibts immer wieder. Ausserdem hat det Staat damit das grosse Geld gemacht.
    • De-Saint-Ex 14.09.2020 13:36
      Highlight Highlight Gibt‘s immer wieder? Zum Beispiel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1of8mio 14.09.2020 11:35
    Highlight Highlight Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das die Weko durchwinken würde/dürfte. Eine Zusammenlegung von Servicebereichen wie in der IT oder ähnliches fände ich da schon plausibler.
    • -thomi- 14.09.2020 14:06
      Highlight Highlight Aaaahhhhh!!! Ich will mir als ITler gar nicht vorstellen, wie diese Zusammenlegung aussehen sollte. Zwei verschiedene Systeme (und ich meine verschieden! As in: verschieden seit mehr als 40-50 Jahren), und das ganze Frontend? Die Dargebotene Hand hat in Zukunft viel zu tun 😉
    • 1of8mio 14.09.2020 14:18
      Highlight Highlight @-thomi-

      ...Ich bin ein eingeschworener Jünger von Murphy‘s Law und bin aus der Church of Gsundä Mänscheverstand schon länger ausgetreten ;-).
    • My Senf 14.09.2020 16:02
      Highlight Highlight Ganz einfach -Thomi- wie damals bei SBV es wird einfach alles auf die UBS Plattform transferiert. CS Plattform ist eh nicht brauchbar. Vom e-Banking ganz zu schweigen. Sons noch „unlösbare“ Aufgaben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 14.09.2020 11:30
    Highlight Highlight Und noch ein global Player, der nur noch Ausländer beschäftigen wird.
  • Peter R. 14.09.2020 11:29
    Highlight Highlight Ich hoffe nicht, dass es zur Fusion von UBS und CS kommt. Denn eine solche Situation hilft nur den Aktionären aber nicht den Mitarbeitern und den Kunden.
    Ueberdies passen die verschiedenen Kulturen nicht zusammen.
  • fidget 14.09.2020 11:26
    Highlight Highlight Es sind ja erst Gerüchte, ob das überhaupt stimmt, wissen wir nicht. Und ehe es soweit ist, hat sowohl die Weko, wie auch die Finma noch ein gewaltiges Wörtchen mitzureden. Ich glaube kaum, dass die das zulassen.
    • tostaky 14.09.2020 12:03
      Highlight Highlight Was wohl Mark Branson von der UBS - äääh Finma, dazu sagt?
  • Anna Lyse 14.09.2020 11:26
    Highlight Highlight Die Frage ist, wer davon profitiert. Die Kunden in der Schweiz, international? Die Bank und deren Bilanz- und Erfolgsrechnung? Die Aktionäre? Die Schweizer Wirtschaft? Grossfusionen sind schwer durchzuziehen und vermögen auch Jahre (Jahrzehnte) danach nicht immer zu überzeugen.

    Dann wiederum, was kommentiere ich hier Gerüchte von Inside Paradeplatz? Ha, soweit kommts noch...
    • Nummelin 14.09.2020 11:31
      Highlight Highlight Sicher nicht die Angestellten! Stellenabbau ist da schon vorprogrammiert!!
    • Sharkdiver 14.09.2020 13:11
      Highlight Highlight Und somit ein träumchen für Aktionäre
    • My Senf 14.09.2020 16:04
      Highlight Highlight Hört doch auf mit dem Stellenabbau! Der ist schon lange im Gange. Jeder in der Bank ist darauf gefasst, schon seit 2-3 Jahren. Es werden ja kaum Leute eingestellt
  • Domimar 14.09.2020 11:24
    Highlight Highlight "«Too big to fail» sei überholt, heute müsse es vielmehr heissen: «Too small to survive.»" gut zu Wissen. Bei einem künftigen Crash muss da also kein Geld nachgeschoben werden, die kommen dann alleine klar.
    • De-Saint-Ex 14.09.2020 11:33
      Highlight Highlight Nope: aus zwei too small to survive wird ein WAY too big to fail gemacht... kommt dann einfach entsprechend teurer...
    • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 12:07
      Highlight Highlight Ja selbst schuld wenn man halt ein KMU aufgebaut hat, leitet, in simpler durchschn. Lohnarbeit ist, oder sonstwie normal ist.

      Man muss halt Besitzer und/oder hohe Angestellte eines Megakonzerns sein.

      Dann wäre man jetzt auch 'too big to fail' und nicht so ein totaler Schwächling, also 'too small to survive' (der ist gut, etabliert den!).

      Warum arm sein, wenn man auch einfach reich werden kann? Warum Brot essen, wenns Kuchen gäbe?

      Angelsächsische Kapitalismuslogik since ca. 1970. Thatcher & KKS, "freier Markt" & "schlanker Staat", Blocher & Brabeck, Ospel & Grübel, CS & UBS grüssen.
    • Posersalami 14.09.2020 12:14
      Highlight Highlight CS und UBS sind vieles, aber garantiert nicht "to small to survive".

    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 14.09.2020 11:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Chesus80 14.09.2020 11:23
    Highlight Highlight Es ist 11.21 und beide Titel sind leicht gestiegen. Unglaubliche Aufruhr an der Börse...
    Aber meinem Depot würde eine Fusion definitiv gut tun😉
  • T13 14.09.2020 11:19
    Highlight Highlight Das positive daran wäre, das der Staat dann nur noch eine Bank retten müsste und andere Staaten auch nur noch einen Ansprechpartner bei Klagen hätten. 😂
  • Hier Name einfügen 14.09.2020 11:19
    Highlight Highlight Errinert sich noch jemand an "too big to fail"?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.09.2020 11:11
    Highlight Highlight Was sagt die Wettbewerbskommission und die Finma dazu?
    • Ludwig van 14.09.2020 11:41
      Highlight Highlight Die äussert sich nicht zu Gerüchten
    • My Senf 14.09.2020 11:48
      Highlight Highlight Go for it!
    • Chesus80 14.09.2020 11:55
      Highlight Highlight Nicht viel. Gibt genug Banken in der Schweiz und somit Auswahlmöglichkeitein für die Kunden. Die Weko wird das durchwinken. Btw. ist jeder selber schuld, wenn er noch eine Kundenbeziehung zu einer dieser beiden Banken pflegt.
      Und die Finma wird überglücklich sein; ein big to fail Fall weniger ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChillDaHood 14.09.2020 11:10
    Highlight Highlight Werden dann ein paar Gebäude an der Bahnhofstrasse frei? Das wird wohl wieder ein paar tausend Stellen kosten :-(
    • Scaros_2 14.09.2020 12:11
      Highlight Highlight Man muss es so sehen. Dieser Industriesektor ist so oder so Personalschwindend. Immer mehr Arbeiten/Tasks etc. können von Systemen gemacht werden. Langfristig brauch es immer weniger Personal.
    • versy 14.09.2020 12:13
      Highlight Highlight Die CS hat alleine im Schweizer Markt eh keine grossen Wachstumschancen mehr. Die haben zuviel kaputt gemacht. Und nur mit Wealthmanagent ist man auch nicht mehr Konkurenzfähig mit der UBS.
      Die CS hätte wohl so oder so nochmals Stellen gestrichen.
    • Kri-stu 14.09.2020 15:06
      Highlight Highlight Dafür werden ein paar reiche noch etwas reicher, ist doch doll, nicht?
  • Wullepulli 14.09.2020 11:10
    Highlight Highlight Halte ja nicht viel von der WEKO. Bin mir aber fast sicher, dass eine solche Fusion an ihr scheitern dürfte. More bigger to fail braucht nun wirklich niemand.

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