Wirtschaft
International

Hackerangriff auf die EZB - Notenbank schliesst Webseite

Hackerangriff auf die EZB - Notenbank schliesst Webseite

15.08.2019, 16:4016.08.2019, 09:09
ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DIE EZB DEN LEITZINS AUF NULL PROZENT HAELT, AM DONNERSTAG, 27. APRIL 2017 - epa04344153 This over-sized barbed wire is part of an installation in front of the European Ce ...
Bild: EPA

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach einem Hackerangriff eine ihrer Webseiten bis auf weiteres geschlossen. Email-Adressen und andere Kontaktdaten eines Newsletters ihrer BIRD-Webseite könnten entwendet worden sein, teilte die EZB am Donnerstag in Frankfurt mit.

Auf der BIRD-Webseite konnten sich Banken unter anderem darüber informieren, wie sie Statistik- und Aufsichtsberichte erstellen können. Der unautorisierte Zugriff wurde laut EZB während regulärer Wartungsarbeiten entdeckt.

Die Notenbank teilte zudem mit, sie kontaktiere Personen, deren Daten betroffen sein könnten. Interne Systeme oder marktsensitive Daten seien dagegen nicht betroffen. (sda/awp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der (Wunsch-)Traum vom Wachstum ohne Zuwanderung
Mehr qualitatives statt quantitatives Wachstum: Das wünschen sich viele in der Schweiz angesichts der starken Zuwanderung. Es könnte anders in Erfüllung gehen, als sie denken.
Die Schweiz ächzt unter einer überbordenden Zuwanderung. Dies suggeriert die SVP mit ihrer Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!», über die wir in drei Wochen abstimmen. In der Bevölkerung trifft sie einen Nerv, wie die bisherigen Umfragen zeigen. Viele finden, dass es so nicht weitergehen kann. Sie wollen mehr qualitatives statt quantitatives Wachstum.
Zur Story