Wirtschaft
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Tesla CEO Elon Musk speaks with members of the media at Tesla's headquarters in Palo Alto, Calif., Thursday, April 30, 2015. (AP Photo/Noah Berger)

Der CEO von Tesla fürchtet sich nicht vor neuen Konkurrenten.
Bild: AP

Elon Musk verspottet die Konkurrenz: «Apple ist der Tesla-Friedhof»



Tesla-Chef Elon Musk hat ein gesundes Selbstvertrauen – um es diplomatisch auszudrücken. Der Mann, der mit seinen Elektroautos den Fahrzeugmarkt revolutionieren will, fürchtet sich nicht im geringsten vor der Konkurrenz. In einem Interview mit dem Handelsblatt verhöhnt er den Tech-Konzern Apple, der ins Auto-Geschäft einsteigen will.

Auf die Frage, ob Apple eine Bedrohung darstelle, weil das Unternehmen gerade mehrere wichtige Tesla-Ingenieure abgeworben habe, antwortet Musk:

«Wichtige Ingenieure? Sie haben Leute angestellt, die wir gefeuert haben. Wir nennen Apple scherzhaft den ‹Tesla-Friedhof›. Wenn du es bei Tesla nicht schaffst, gehst du zu Apple. Kein Witz.»

Dass Apple nun in den Automarkt einsteigt, scheint den Tesla-Chef nicht zu beunruhigen. Der Interviewer fragt ihn, ob er Apples Ambitionen ernst nehme. Musk antwortet trocken:

«Haben Sie sich mal die Apple Watch angesehen? (lacht)»

Weiter führt er aus, warum Apple in seinen Augen gar keine andere Wahl hat, als in neue Gebiete vorzudringen.

«Autos sind im Vergleich zu Smartphones und Smartwatches sehr komplex. Du kannst nicht einfach zu einem Hersteller gehen und sagen: Bau mir ein Auto. Aber für Apple ist es der nächste logische Schritt, um endlich wieder eine bedeutende Innovation anzubieten. Ein neuer Kugelschreiber oder ein grösseres iPad allein sind nicht mehr relevant genug.»

Musk, der neben Tesla auch das private Weltraumunternehmen SpaceX gegründet hat, geht mit seinen Angestellten nicht zimperlich um. «Elons schlechteste Eigenschaft ist meiner Meinung nach sein kompletter Mangel an Loyalität oder an menschlicher Bindung», sagt etwa ein früherer Mitarbeiter.

Und Musk-Biograf Ashlee Vance stellt fest:

«Entweder man versucht, ohne Kompromisse etwas Spektakuläres zu schaffen, oder nicht – und wenn nicht, dann ist man für Musk ein Versager»

(rey)

Der Tesla X ist da

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