Wirtschaft
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US-Unternehmen: Amazon glänzt, Microsoft sackt ab, Visa überrascht positiv



Workers prepare orders for customers at the Amazon Fulfillment Center in Tracy, California, in this November 29, 2015 file photo. E-commerce giant Amazon.com Inc reported a 21.8 percent rise in quarterly revenue, helped by strong holiday-period shopping and robust growth in its cloud services business.  REUTERS/Fred Greaves/Files

Amazon-Verteilzentrum in den USA: Bei Amazon lief das Weihnachtsgeschäft wie geschmiert.
Bild: FRED GREAVES/REUTERS

Der weltgrösste Onlinehändler Amazon hat im Weihnachtsquartal seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Das Nettoergebnis sprang von Oktober bis Dezember auf 482 Millionen Dollar gegenüber 214 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der US-Konzern am Donnerstag mitteilte.

Der Umsatz ist demnach um 22 Prozent auf 35,7 Milliarden Dollar geklettert. Und es hätte sogar noch mehr werden können, wenn nicht der starke Dollar ein höheres Plus verhindert hätte. Unter Ausklammerung der Währungseffekte stiegen die Erlöse laut Amazon nämlich um 26 Prozent.

Mit diesem Zuwachs reicht Amazon allerdings immer noch nicht an den Umsatzsprung von 35 Prozent des chinesischen Konkurrenten Alibaba im abgelaufenen Quartal heran.

Weniger Gewinn und Umsatz bei Microsoft 

A child stands at a computer display stand for the Windows 10 operating system at the Microsoft store at Roosevelt Field in Garden City, New York July 29, 2015. Microsoft Corp's launch of its first new operating system in almost three years, designed to work across laptops, desktop and smartphones, won mostly positive reviews for its user-friendly and feature-packed interface. REUTERS/Shannon Stapleton

Weniger verkaufte Computer bedeutet für Microsoft weniger verkaufte Software: Dafür brummt das Cloud-Geschäft.
Bild: SHANNON STAPLETON/REUTERS

Weniger gut gelaufen ist das Quartal dagegen bei Microsoft. Weil immer weniger PCs verkauft werden, gingen beim Software-Riesen sowohl Gewinn (–15 Prozent) wie auch Umsatz (–10 Prozent) zurück. Allerdings verdiente Bill Gates' Unternehmen immer noch rund fünf Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Die Aktie legte deshalb nachbörslich um rund sieben Prozent zu.

Während das Geschäft mit Betriebssystemen und der Office-Palette zurückging, legte Microsoft umsatzmässig im Cloud-Geschäft zu. Der Umsatz stieg dort um fünf Prozent auf 6,34 Milliarden Dollar.

Starke Steigerung bei Visa

FILE - In this Jan. 21, 2015, file photo, a sign indicating Visa credit cards are accepted is posted at a New York business. Visa reports financial results, Thursday, Jan. 28, 2016. (AP Photo/Mark Lennihan, File)

Visa verdient bei jeder Transaktion mit einer ihrer Kreditkarten, und zwar gut.
Bild: Mark Lennihan/AP/KEYSTONE

Ebenfalls seine Quartalszahlen vorgelegt hat der Kreditkarten-Anbieter Visa. Das Unternehmen hat seinen Gewinn zum Jahresende trotz Belastung durch den starken Dollar überraschend deutlich gesteigert. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember kletterte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von 1,6 auf 1,9 Milliarden Dollar. Die Erlöse wuchsen um etwa fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar.

«Wir sind mit unserer Leistung weiter zufrieden angesichts der unausgewogenen Lage der Weltwirtschaft und des anhaltenden negativen Einflusses durch den starken US-Dollar», kommentierte Konzernchef Charlie Scharf. Ohne den Einfluss des Wechselkurses hätten die Erlöse im vergangenen Quartal um acht Prozent zugelegt. Der starke Dollar verringert die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung. (trs/sda/reu/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Typu 29.01.2016 07:25
    Highlight Highlight Apple und Amazon glänzen, Aktien schmieren böse ab. Microsoft schwächelt, Aktie steigt. Lernt das Kids, es zählt nicht die Leistung, sondern wie sie wahrgenommen wird. Irgendwie tragisch. Früher zählte noch ersteres.
    • DerTaran 19.02.2016 08:46
      Highlight Highlight Bei Aktien zählt die Hoffnung, nicht die Leistung. Warum soll ich in ein Unternehmen investieren, das schon alles richtig macht (und sich deshalb nur schwer verbessern kann). Es ist doch viel Sinnvoller Aktien von Unternehmen zu kaufen, bei denen ich erwarte, dass sie trotz schwächelnden Geschäft in Zukunft durchstarten (so wie Microsoft bei der Cloud). Buy on bad news, sell on good news!

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