Wirtschaft
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Mitt Romney hat Donald Trump in die Suppe gespuckt

Der Präsident ist im Impeachment-Prozess freigesprochen worden. Doch als Held in die Geschichte eingehen wird der Senator aus Utah.



Keine Zeugen im Impeachment-Prozess, die Demokraten verkacken die Primärwahlen in Iowa, die Finanzmärkte stecken auch das Coronavirus locker weg, und bei der State-of-the-union-Rede kann sich der Präsident schamlos selbst rühmen: In den letzten Tagen schien alles für Trump zu laufen.

Dann kam Mitt Romney.

Vor der Abstimmung, ob der Präsident aus seinem Amt vertrieben werden sollte, stellte sich der republikanische Senator aus Utah ans Rednerpult und trug seine Rede vor. «Ich habe vor Gott einen Eid geschworen, ein unparteiisches Urteil zu fällen», sagte er. «Ich bin ein tief gläubiger Mensch. Mein Glaube bestimmt, was ich bin.»

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Mitt Romney begründet seine Haltung in einem Interview mit Chris Wallace. Video: YouTube/Fox News

Nach dieser mit stockender Stimme vorgetragenen Einleitung kam Romney zum Kern seiner «Hier-stehe-ich-und-kann-nicht-anders»-Rede: «Die schwerwiegende Frage, welche die Verfassung den Senatoren auferlegt, lautet, ob der Präsident etwas so Extremes und Schädliches getan hat, dass es die Kriterien von ‹hohe Verbrechen und Vergehen› erfüllt. Ja, er tat es.»

Damit hat Romney offen eingestanden, was seine Parteikollegen mit allen Mitteln unter den Tisch wischen wollten: Der Präsident hat die ihm zur Last gelegten Taten begangen. Sie wurden einwandfrei bewiesen, und gemäss Verfassung müssten ihn die Senatoren deswegen aus seinem Amt verjagen.

Romney weiss, dass er mit seiner Tat eine wahre Hassflut von Trump, seinen Kollegen in der Grand Old Party (GOP) und den konservativen Medien auslösen wird. Er werde wohl Beleidigungen vom Präsidenten hören, führte er aus. «Aber sollte ich für parteiische Zwecke alle Beweise ignorieren, dann würde ich meinen Charakter dem Tadel der Geschichte und der Zensur meines Gewissens aussetzen.»

Die Rache des Präsidenten folgte denn auch auf dem Fuss. Romney sei «ein heimlicher Trumpf der Demokraten», twitterte er umgehend. Sein Sohn forderte derweil den Ausschluss des Senators aus der GOP.

Donald Trump Jr. campaigns for former U.S. Ambassador to Japan Bill Hagerty Tuesday, Jan. 28, 2020, in Gallatin, Tenn. Hagerty is running for U.S. Senate. (AP Photo/Mark Humphrey)
Donald Trump Jr

Fordert den Ausschluss Romneys aus der GOP: Donald Trump Jr. Bild: AP

Auf Fox News überboten sich Sean Hannity, Laura Ingraham & Co. mit wüsten Beleidigungen an die Adresse von Romney. Er sei ein schlechter Verlierer und wolle sich dafür rächen, dass er 2012 gegen Barack Obama unterlegen sei, so die Erklärung für den vermeintlichen «Verrat».

Dabei hat Romney bloss ausgesprochen, was alle wissen. Sein Verbrechen besteht darin, dass er gegen die Partei-Loyalität verstossen hat. Kein einziges Mitglied der GOP dürfe mit dem Feind stimmen, so die Losung der Republikaner. Dieses Ziel hat Romney vermasselt und damit auch die Heuchelei aller anderen offen gelegt.

Deshalb geraten nun einige republikanische Senatoren in liberalen Bundesstaaten unter Druck, allen voran Susan Collins in Maine. Sie hatte zwar noch mit Romney dafür gestimmt, dass Zeugen vorgeladen werden sollen. In der Schlussabstimmung jedoch gab sie klein bei und sprach Trump ebenfalls frei, das Impeachment sei ihm eine Lehre gewesen. Das war so lachhaft, dass Collins wenige Stunden später zurückgekrebst ist.

Mitt Romney war nicht der einzige Held des gestrigen Tages. Doug Jones, Senator aus Alabama, stimmte wie alle Demokraten für eine Amtsenthebung des Präsidenten im Wissen, dass er damit wohl seinen Senatssitz im kommenden Herbst verlieren wird. «Viele werden mich nun wegen meines Muts rühmen», erklärte er. «Das stimmt nicht. Es geht darum, was richtig ist und was nicht.»

Das Impeachment des Präsidenten ist nun vorbei. Es hat die Politlandschaft kaum verändert. Wie die Armeen im Ersten Weltkrieg sind die Parteien tief in ihre Schützengräben eingebuddelt und in wenig fruchtbare Abnützungsschlachten verwickelt.

Sen. Doug Jones, D-Ala., center, walks on Capitol Hill in Washington during the impeachment trial of President Donald Trump on charges of abuse of power and obstruction of Congress, Wednesday, Feb. 5, 2020. (AP Photo/Patrick Semansky)
Doug Jones

Ist seinem Gewissen gefolgt: Doug Jones, Senator aus Alabama. Bild: AP

Die Scharmützel werden weitergehen. Die Demokraten im Abgeordnetenhaus wollen nun den ehemaligen Sicherheitsberater John Bolton vorladen, nachdem die republikanischen Senatoren dies verhindert haben. Die Republikaner im Senat ihrerseits wollen das Gleiche mit Hunter Biden tun.

Die entscheidende Schlacht wird jedoch am 8. November stattfinden. Dann werden die Amerikanerinnen und Amerikaner nach dem wohl dreckigsten Wahlkampf aller Zeiten zur Urne schreiten.

Einer ist bereits heute mit sich im Reinen. «Senator Mitt Romney hat die Ruhmeshalle der Legislatoren betreten, wie Männer wie John Quincy Adams oder John McCain, die Prinzipien über Parteiinteressen gestellt haben», stellt Dana Milbank in der «Washington Post» fest.

Alle Impeachment Titel von Philipp Löpfe

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    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 07.02.2020 08:58
    Highlight Highlight And the Winner is: Mitt Romney.
  • äuä scho! 07.02.2020 05:16
    Highlight Highlight And the winner is: Vladimir Putin!
    Es ist unglaublich, wie sehr Russland die USA mit seiner Wahlmanipulatiion damals geschädigt hat.

    Wirtschaftlich mag es den USA im Moment noch gut gehen. Aber die Demokratie ist nachhaltig vergiftet. Es fragt sich, wie lange es noch geht, bis es knallt.
  • JoeyOnewood 06.02.2020 21:45
    Highlight Highlight Traurig ist ja die Tatsache, dass ein unverbesserlicher Opportunist wie Romney der einzige ist, der überhaupt einigermassen gerade Stehen kann in dieser Partei, weil er als Milliardär nicht auf Trumps/GOPs Geldtöpfe angewiesen ist.

    Das sollte uns ein Mahnmal für unsere Parteifinanzierungsgesetze sein.
  • Pasionaria 06.02.2020 21:44
    Highlight Highlight In dieser leider perversen Politiklandschaft weiss man tatsächlich nicht mehr, wem zu trauen ist.
    Das eigentliche durchaus begrüssenswerte, ja mutige Verhalten von Romney könnte, wie einzelne Kommentatoren deutlich ansprachen, auch eine gekonte Finte sein?
    Ob er ev. als kluger Opportunist zuerst die trump'sche Harfe strich, um nun beim erhofften polit. Umschwung auf die Pauke zu hauen? Alles Egoismus?
    Nur eine Frage, u.a. auch ausgelöst durch sein fromnes Getue. Solche Leute, die sich intensiv auf 'ihren' Gott beziehen, sind ganz bes. suspekt! Anderseits punktet er damit auch bei den Fundis.

  • Count Suduku 06.02.2020 21:23
    Highlight Highlight All die welche sich Romney Poster bestellt haben, seit bereit es einzurahmen, sonst könnt es beim Auf- und Abhängen leicht einreissen.
  • Grümscheli 06.02.2020 20:34
    Highlight Highlight Da ist er jetzt aber betroffen, schläft sicher schlecht und hat richtig ein schlechtes Gewissen, der Trump.
    In welcher Traumwelt lebt ihr eigentlich? Das Impeachment überstanden, eine Wählerbasis die ihn, egal was er für Scheisse baut, unterstützt und die Wiederwahl vor Augen, da macht ein Mitt Romney sicher keinen Unterschied.
  • Gregor Hast 06.02.2020 20:06
    Highlight Highlight Tja, Watson, auch bei der zweiten Schlacht wird Trump als Sieger hervorgehen.
  • CH-Bürger 06.02.2020 19:29
    Highlight Highlight Mitt Romney hat genau das gesagt was ich gestern auch gesagt habe.
    Es kann nicht sein, dass man einen offiziellen kriminellen Präsident freispricht.
    Sein Junior soll seinen Latz halten, aber auch hier grenzenlose Arroganz aus der Reihe Trump AG.
  • Basti Spiesser 06.02.2020 19:26
    Highlight Highlight Vielleicht hat Romney ja ein paar gute Freunde, die damals auch bei Burisma gearbeitet haben. Vielleicht....

    Aber wahrscheinlich nicht, solche Zufälle gibts doch kaum.
  • Pinkerton 06.02.2020 18:24
    Highlight Highlight Wir reden vom gleichen Romney, der kurz nach der Wahl von Trump mit ihm dinieren ging und Speichel leckte, weil er unbedingt Secretary of State werden wollte? Und dann eiskalt abserviert wurde? Romney ist in meiner Einschätzung kein Held, sondern ein beleidigter Opportunist.
    Benutzer Bild
  • Basti Spiesser 06.02.2020 18:16
    Highlight Highlight Romney 2/Opportunismus: „Nach monatelangen Spekulationen gab Romney am 16. Februar 2018 bekannt, dass er sich bei der Wahl zum US-Senat 2018 um die Nominierung der Republikaner für den Sitz Orrin Hatchs in Utah bewirbt…Er stimme mit Trumps politischer Agenda für niedrige Steuern und weniger Regulierungen und Bürokratie vollständig überein.“ (Wikipedia)
  • Basti Spiesser 06.02.2020 18:16
    Highlight Highlight Apropos Romney.
    Romney 1: „Am 3. März 2016, nachdem Trump bereits eine Reihe Vorwahlen gewonnen hatte, hielt Romney an der Universität von Utah eine Grundsatzrede vor großem Publikum, in der er von einer Kandidatur Trumps warnte. Er sprach Trump die Eignung für das Präsidentenamt ab; unter anderem würde dessen Politik in eine Rezession führen.“ (Wikipedia)
  • Silvio_soy_yo 06.02.2020 17:16
    Highlight Highlight Long-shot game? Mitt Romney könnte (!) sich damit für eine Post-Trump-Ära auch ein Alleinstellungsmerkmal für einen möglichen Präsidentschafts-Wahlkampf verschaffen...
  • tagomago 06.02.2020 16:53
    Highlight Highlight Wenn Bolton zum Hoffnungsträger wird und Romney zum Mann mit Rückgrad, dann sieht man wie radikal die Republikaner geworden sind. Aber auch, wie verzweifelt die Demokraten versuchen jeden noch so üblen Kerl als integer zu deklarieren. Und damit sich als völlig Lernresistent outen, warum Trump überhaupt and der Macht ist. (Hinweis: Es ist nicht Russland sondern die Korruption der Elite, der Bolton und Romney angehören). Kein Wunder wird Trump nochmals Präsident.
  • ExcuseIess 06.02.2020 16:52
    Highlight Highlight die familie trump fühlt sich wohl gerade so als wären sie werwölfe und die letzten überlebenden beim "werwölflen". noch den letzten dorfbewohner (romney) rauswerfen
  • redeye70 06.02.2020 16:31
    Highlight Highlight Bin sehr beeindruckt von Mitt. Es gibt ihn also noch, den Politiker mit Rückgrat und Staatsräson. Ein Mann mit Prinzipien. Sein Platz in der Geschichte der USA ist ihm sicher – auf der Seite der Guten.
    • Count Suduku 06.02.2020 17:39
      Highlight Highlight Rückgrat hat dieser Mann keinesfalls. Seine Ansichten bezüglich Abtreibung ändern sich meist abhängig davon wo er sich zu was wählen lassen will. Auch Trumps Wahlempfehlung fand er 2012 geil, dann war Trump plötzlich ein hundsmiserabler Geschäftsmann, dann freut er sich wider über Trumps Wahlempfehlung 2018 zum Utahnischen Senator. Ob er bezüglich Trump recht oder unrecht hat ist egal, wenn Sie aber jedem ein Rückgrat attestieren der ab und zu sich politisch kongruent zu ihrer Einstellung äussert dann ist ihr Gebrauch des Wortes im besten Fall inflationär.
    • redeye70 06.02.2020 18:51
      Highlight Highlight Ich denke dieses Verhalten zeugt eher von einem Loyalitätskonflikt gegenüber der Partei. Man weiss ja wie die Druck erzeugt und Kadavergehorsamkeit fordert. Jetzt hat er endlich richtig entschieden im vollen Wissen was nun auf ihn zukommt. Ich hoffe er wird gut geschützt, sonst schiesst noch ein durchgeknallter Trumpfanboy den «Verräter» nieder.
  • häxxebäse 06.02.2020 16:29
    Highlight Highlight Danke mitt ❤ dass Du es ausgesprochen hast!
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 06.02.2020 15:58
    Highlight Highlight Am Ende riechen alle aus der GOP irgendwie nach Trumpmief. Auch das krampfartige immer wieder aufstehen und klatschen sieht nicht gesund aus. Ob das wirklich ein Sieg ist?
    • Bruuslii 06.02.2020 16:53
      Highlight Highlight genau: da hab ich mich auch gewundert.

      bei kim jong un stehen dessen parteimitglieder auch sicher nach jedem satz des "führers" auf und klatschen. das hat die gop sicher von da übernommen.
  • Bruno Wüthrich 06.02.2020 15:37
    Highlight Highlight Man muss nicht alle seine Meinungen teilen. Aber man darf ruhig seinen Charakter bewundern.
    • redeye70 06.02.2020 16:32
      Highlight Highlight Darum geht es doch in der Demokratie. Meinungen muss man nicht teilen aber dafür respektieren.
  • JPEG 06.02.2020 15:18
    Highlight Highlight Romney hat sich damit gerade als DER Präsidentschaftskandidat der Republikaner positioniert, sollten die den Mal zur Gesinnung kommen.

    Wobei ich immer noch damit rechne, das Trump es versuchen wird, die Amtszeit des Präsidenten auf unbestimmt zu verlängern, seine Kollegen habens ja schon alle gemacht.
  • De-Saint-Ex 06.02.2020 15:10
    Highlight Highlight Nö. Trump fehlt die dafür notwendige Sensibilität. Aber Romney hat seinen Senatskollegen ihr hässliches Spiegelbild vor die Augen geführt. Chapeau!
  • banda69 06.02.2020 14:51
    Highlight Highlight Wenigstens einer zeigt Rückgrat. Bravo.

    Nun kriegt er sein Fett ab. Wie hässlich Rechtspopulisten mit "Kollegen", die nicht stramm auf Parteilinie sind umgehen, kennen wir ja auch von der SVP.
    • Triumvir 06.02.2020 15:21
      Highlight Highlight Und um noch ein extremeres Beispiel zu nennen -> von den Nazis! Die haben Abweichler kurzerhand ermordet.
    • Hoci 06.02.2020 16:32
      Highlight Highlight Alle Dikatoren tun das. In Pseudodiktaturen oder beginnenden werden sie rausgeschmissen, mundtot gemacht und noch später eingebuchtet. Bei definitiven Diktaturen erst versteckt später auch offen umgebracht.
      Trump und Reps sind am Ende der Stufe 1 zur Diktatur. Allein was er mit den Medien macht. Die Engländer versuchen es ja auch seit neuestem bzw. Schon lönger.
  • MartinZH 06.02.2020 14:36
    Highlight Highlight Mitt Romney, der einzige republikanische Senator mit Charakter und Courage! 👍

    Leider hat Romney seine politische Karriere damit beendet – das weiss er aber auch selber.

    Es ist nur zu hoffen, dass Rudy Giulianis Schlägertrupps ihm nicht noch irgendwo auflauern werden..! 😔
    • Hades69 06.02.2020 14:49
      Highlight Highlight Lol Mitt ist wohl immernoch nachtragend und nutzt die Gunst der Stunde.
    • Der_Andere 06.02.2020 17:45
      Highlight Highlight Nachtragend für was? Die Niederlage gegen Obama? Weil er gegen einen Demokraten verloren hat, solidarisiert er sich jetzt mit den Demokraten? Wo ist den da die Logik?

      Und die Gunst der Stunde nutzen? Romney war Gouverneur, Präsidentschaftskandidat und ist jetzt Senator. Ich mag seine Positionen überhaupt nicht, weil er (wie in der Rede von ihm selbst gesagt) ultrareligiös ist. Aber was Romney politisch erreicht hat, erreichen nur wenige.
    • Hades69 06.02.2020 21:34
      Highlight Highlight Ehm Romney und Trump wollten beide 2016 President werden. Einer hats dann geschafft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gehirnistonline 06.02.2020 14:27
    Highlight Highlight DJT hat es selbst schon gesagt: Abikibaar Trump Sakaar. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Falls jemand dies übersetzen kann: Bitte melden (Gemäss Trump ist es Hindu)
    • Gubbe 06.02.2020 15:10
      Highlight Highlight અભિક્રિબર ટ્રમ્પ સાકાર
      Erkenne Trump und lass ihn wahr werden.
  • Bababobo 06.02.2020 14:21
    Highlight Highlight Irgendwie passt das nicht zusammen. Einer der Gründer von Bein Capital, einer Private Equity Gesellschaft, die einige Existenten auf dem Gewissen hat.
    Jetzt aber muss Grösse gezeigt werden! Hauptsache Öffentlichkeitswirksam.
    Es scheint als ob die Politik selbstdarsteller anzieht .
    • Mijasma 06.02.2020 16:01
      Highlight Highlight Oh wie sind wir jetzt alle Überrascht. Dachten wir doch immer nur die Stillen Introwertierten gehen in die Politik.

      Ich habe noch eine wahnsinnig News. Wen die Sonne aufgeht ist es Morgen.
    • M. Bakunin 06.02.2020 16:53
      Highlight Highlight Jemandem mit diesem Anzeigebild muss nicht erklärt werden, das jemand der Macht erlangt hat, immer nach mehr Macht strebt. Von Links bis Rechts dient die Politik hauptsächlich zur Selbstdarstellung einiger Politikern oder zum Ausbau/Erhalten der Macht.

      Egal ob links oder rechts, egal, was sie uns versprechen, egal wie schön sie lächeln können - sie belügen und kontrollieren uns und drücken uns ihren Willen auf. Sie bringen uns weder Freiheit noch ein würdevolles Leben.

      Gegen Gott, Staat und Kapital
      Für die Anarchie
    • Bababobo 06.02.2020 18:42
      Highlight Highlight @mijasma
      Danke für deine Polemik. Du kannst weiter deine Knechtschaft akzeptieren, es gibt ja genug Leute die sich für eine bessere Welt einsetzen. Durch Leute wie Romney wird das Prekariat ausgebaut und das wird wenn man der Statistik glaubt auch irgendwann dich betreffen. Auch wenn mein Kommentar offensichtlicher nicht sein kann, muss es so oft es geht angesprochen werden.

      @bakunin
      Auch wenn die Anarchie zu unseren Lebzeiten wohl eine Utopie bleiben wird, es ist ein Ideal, für welches sich man einsetzen sollte.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 06.02.2020 14:09
    Highlight Highlight Finde es lustig, dass Leute die links eingestellt sind, jemand wie Romney nun loben.

    Der Typ ist ein Private Equity Raider wie er im Bilderbuch steht: Keine Moral, keine Rücksicht auf die arbeitende Bevölkerung und ein Rückgrad, biegbar wie Kaugummi. Aber hey, wenn er sich gegen Trump stellt, loben wir ihn.

    Dumm nur, dass die selbstsüchtigen Aktionen von Leuten wie ihm, den Weg für jemanden wie Trump erst geebnet haben...
    • bcZcity 06.02.2020 15:59
      Highlight Highlight Das ist ja das verrückte, dass Typen wie Romney neben Trump richtig gut aussehen. Er wäre bei allen Fehlern, mit Sicherheit der bessere Präsident. Mit grosser Sicherheit!

      Rücksichtlose, religiös fanatische Kapitalisten sind viele Politiker in den USA.....aber Trump ist dazu noch viel mehr was nicht schmeckt¨!
    • äti 06.02.2020 16:34
      Highlight Highlight Man freut sich eben immer wenn jemand was Gutes tut.
    • Bruuslii 06.02.2020 17:02
      Highlight Highlight mann muss mitts meinungen nicht teilen. aber praktisch jeder vernünftige leser hier, ist sicher der meinung, dass wenn jemand das richtige tut (auch wenn dieser sonst scheisse baut), dass man das anerkennen darf.

      ich weiss ja nicht wie du erzogen wurdest, aber lob auszusprechen, wenn jemand das richtige tut, ist ungleich wirksamer als zu tadeln (auch wenn dies in bestimmten fällen leider nötig ist).
    Weitere Antworten anzeigen
  • irgendwie so: 06.02.2020 13:58
    Highlight Highlight Ich frage mich manchmal, ob der Impeachment-Sieg der GOP sich nicht als Pyrrhussieg erweisen wird. Die ganze Partei suhlt sich jetzt im Trump-Mief - es wird vielleicht (?) der Tag kommen, an dem sie diesen ganz schnell wieder los werden möchten... Die GOP- Senatorinnen und Senatoren haben nun eine korrupte Ausdünstung, die doch nur noch hartgesottene Trump-Fans aushalten können.

    Chapeau den beiden, die Wahrhaftigkeit vor Kadavergehorsam gestellt haben.
    • Picker 06.02.2020 15:50
      Highlight Highlight Das habe ich mich auch schon gefragt. Wenn ich ein moderater US Bürger wäre und mehrheitlich R wähle, dann wären mitunter für mich persönlich alle Mitglieder der R Partei komplett unwählbar.
    • Kyle C. 06.02.2020 15:53
      Highlight Highlight "Die GOP- Senatorinnen und Senatoren haben nun eine korrupte Ausdünstung, die doch nur noch hartgesottene Trump-Fans aushalten können."

      Hervorragende Umschreibung! Kompliment! Ich bin auch der Meinung, dass dieser vermeintliche Sieg sich über Kurz oder Lang sehr negativ auf die GOP auswirken wird.
    • Hoci 06.02.2020 16:34
      Highlight Highlight Oder sie leugnen es strikt auch vor sich selber. Menschen sind Meister darin, bis jemand das Kartehaus zusammen brechen lösst und die Ratten fliehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 06.02.2020 13:57
    Highlight Highlight Respekt! Hätte er doch rechtzeitig ein paar weitere gläubige Republikaner überzeugen können...
  • N. Y. P. 06.02.2020 13:51
    Highlight Highlight Mit dieser kleinen Rede, hat er mehr Rückgrat bewiesen, als etwelcher Republikaner in seiner ganzen Karriere.



    • Dominik Treier 06.02.2020 19:18
      Highlight Highlight Ich finde es lustig, dass genau die beiden ehemaligen Gegner von Obama bei den Wahlen, Romney und McCain schlussendlich die einzigen waren, denen man zumindest noch Rückgrat und ein moralisches Gewissen attestieren konnte.

      McCain ist leider verschieden und Romney wird jetzt wohl von seinen "Kollegen" terrorisiert werden so fest es nur geht.
    • Dominik Treier 06.02.2020 19:21
      Highlight Highlight Das war meiner Meinung nach immer der grösste Fehler der Rechts-Konservativen. Im Notfall verfallen sie in ein Klandenken von Wir gegen alle Anderen und sie sind dabei oft deswegen noch erfolgreich und bieten so solchen Individuen wie Trump, von dem die Meisten definitiv wissen, dass er ein Lügner, Betrüger und Egomane ist, noch eher Unterstützung für ihre Pläne, als Fehler zuzugeben.

      Man muss sich wirklich fragen, wer schlimmer ist. Trump, der offensichtlich alles, was er tut, für vollkommen gerechtfertigt hält, oder die, die ihn aus Opportunismus, wider besseres Wissen, weiter schützen...
    • AdvocatusDiaboli 06.02.2020 22:47
      Highlight Highlight Natürlich verkauft Romney das alles nun so, aber das hatte rein gar nichts mit Rückgrat zu tun. Romney ist ein alter establishment Republikaner und somit ein Erzfeind von Donald Trump. Denn Trump hat das traditionelle republikanische Establishment kaputt gemacht. Dazu hat Trump immer wieder Romney wegen seiner schlechten Leistung im Wahlkampf mit Obama blossgestellt. Romney nutzte nun diese seltene Gelegenheit um ihm eins heimzuzahlen. Bewirkt hat es allerdings nichts.
  • Sapere Aude 06.02.2020 13:44
    Highlight Highlight Wieder mal ein Versuch, dem Rommney journalistisch ein Rückgrat einzupflanzen, wo keines vorhanden ist. Lasst euch nicht ständig von den Reps so einfach hinters Licht führen.
    • MarGo 06.02.2020 14:10
      Highlight Highlight Man kann von ihm halten, was man will (und ich halte bestimmt nicht sehr viel von ihm), aber diese Aktion war vorbildhaft, das kannst du drehen und wenden, wie du willst... Im Prinzip hat er gerade politischen Selbstmord begangen, wenn er nicht ab 2021 zu den Dems wechseln will ;) :D
    • Sapere Aude 06.02.2020 14:18
      Highlight Highlight @MarGo sehr vorbildhaft und mutig von einem Senator, dann wenn es nichts zu verlieren gibt, gegen den Präsident zu stimmen. Rommney muss erst 2024 wieder antreten und sitzt in seinem Bundesstaat fest im Sattel. Er ist auch nicht auf die Unterstützung Trumps angewiesen. Rommney ist Opportunist, so wie die ganze GOP.
    • Marshawn 06.02.2020 14:25
      Highlight Highlight Ohne etwas von seiner Tag wegnehmen zu wollen, sein Sitz in Utah wackelt nicht.
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  • BratmirnenStorch 06.02.2020 13:40
    Highlight Highlight Mich interessiert an dieser Stelle, was Trump Junior dazu bewegt, ein politisches Statement abzugeben. Geht‘s eigentlich noch?
    • Astrogator 06.02.2020 13:54
      Highlight Highlight Autokraten funktionieren so, Familienmitglieder sind ein Garant für Machterhalt, von Erdogan über Putin bis zu Trump.

    • BöserOnkel 06.02.2020 13:57
      Highlight Highlight Das zeigt nur, wie kaputt das amerikanische Politsystem inzwischen ist. Da darf inzwischen jeder dahergelaufene Fatze sich aufplustern und im Namen der Reps irgendwelche Forderungen verbreiten.
      Ironischerweise wurde Trump ja von vielen Wählern gerade deshalb gewählt, weil sie ihn als Gegenkandidat des Establishments halten. Als einen der Ihren. Dämlicher geht's kaum!
    • MarGo 06.02.2020 13:57
      Highlight Highlight Ich denke als Sohn dieses Psychos versucht er seinem Alten zu imponieren... er will doch nur gestreichelt werden... :DD
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  • Raphael Stein 06.02.2020 13:38
    Highlight Highlight Ein Schmierentheater.

Analyse

Nach New Hampshire ist klar: Diese Frau kann Trump schlagen

Amy Klobuchar ist die Überraschung der Primärwahlen in New Hampshire. Die Senatorin aus Minnesota hat das Zeug, Trump aus dem Weissen Haus zu verjagen.

«Hallo Amerika. Ich bin Amy Klobuchar, und ich werde Donald Trump schlagen!», so begann die Senatorin ihre Rede nach dem überraschenden Resultat der Primärwahlen in New Hamsphire. «Wie bitte, Amy wer?», werden sich viele fragen. «Ist die Frau übergeschnappt?»

Nicht wirklich. Klobuchar (ausgesprochen «Klobutschar») mag der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt sein. Doch sie hat eine Chance, die erste Präsidentin der USA zu werden, und zwar wenn es so läuft:

Elizabeth Warren gibt auf. Als …

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