Wirtschaft
Frankreich

Fertig mit privaten Taxis? Uber stellt Vermittlung von Fahrern in Frankreich vorerst ein

Übergriffe auf Uber-Chauffeure: In Frankreich zieht das Unternehmen jetzt die Notbremse aus Angst um die Fahrer. 
Übergriffe auf Uber-Chauffeure: In Frankreich zieht das Unternehmen jetzt die Notbremse aus Angst um die Fahrer. Bild: Michel Euler/AP/KEYSTONE

Fertig mit privaten Taxis? Uber stellt Vermittlung von Fahrern in Frankreich vorerst ein

03.07.2015, 13:2503.07.2015, 15:56

Nach den Protesten von Taxifahrern, bei denen es vergangene Woche zu Ausschreitungen gekommen ist, setzt der Fahrdienstvermittler Uber seine Vermittlung von privaten Chauffeuren in Frankreich vorerst ein.

Uber-Frankreich-Chef Thibaud Simphal begründete die Einstellung von UberPop in einem Interview der Zeitung «Le Monde» in erster Linie mit der Sicherheit der Uber-Chauffeure. «Sie waren in den letzten Tagen Opfer von Gewalttaten», sagte er. Zudem wolle Uber eine Entscheidung des Verfassungsgerichts abwarten.

Über UberPop können sich Privatleute mit ihren Autos als Fahrer anbieten. Da sie keine Lizenz haben und keine Sozialabgaben zahlen, ist dies in Frankreich illegal. Trotzdem waren bislang Fahrzeuge unterwegs. Uber hatte den Fahrer zugesagt, fällige Strafzahlungen zu übernehmen. (sda/dpa)

Fährst du noch mit den klassischen Taxis?
An dieser Umfrage haben insgesamt 806 Personen teilgenommen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Trotz «Keine 10-Millionen-Schweiz!»-Initiative: SVP-Unternehmer rekrutieren in der EU
Während die SVP für ihre Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» Stimmung gegen Zuwanderung macht, wirbt die Firma EMS-Chemie aktiv in der EU um Mitarbeitende. Chefin Magdalena Martullo-Blocher ist Vizepräsidentin der Schweizerischen Volkspartei.
Zur Story