Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Greek Finance Minister Yanis Varoufakis (C) speaks to other lawmakers during a parliamentary session in Athens, Greece June 28, 2015. Greek Prime Minister Alexis Tsipras called a referendum on austerity demands from foreign creditors on Saturday, rejecting an

Yanis Varoufakis debattiert im Parlament in Athen. Bild: YANNIS BEHRAKIS/REUTERS

Die EU wird deutsch und deutlich – und die Griechen werden geopfert

An Griechenland soll jetzt ein Exempel statuiert, Tsipras und Varoufakis sollen zum Teufel gejagt werden. Doch letztlich geht es nur um Eines: Eine gescheiterte Austeritätspolitik zu vertuschen.



Fast über Nacht hat sich in Europa ein neuer Konsens herausgebildet. Er lautet wie folgt: Die Austeritätspolitik war ein Erfolg. Spanien, Portugal und Irland befinden sich auf einem guten Weg. Nur die störrischen und heimtückischen Griechen wollen einfach nicht mitziehen. Deshalb gehörten Tsipras, Varoufakis & Co. in den Worten des ARD-Brüssel-Korrespondenten Rolf-Dieter Krause «zum Teufel gejagt». 

Wer das Geschehen in Euroland nicht erst seit 14 Tagen beobachtet, reibt sich verwundert die Augen: Noch im Frühjahr hat es ganz anders getönt. Da hat sich die deutsche Bundesbank mit Händen und Füssen gegen die Geldpolitik von Mario Draghi und die Europäische Zentralbank (EZB) gewehrt. Da wurde lauthals darüber geklagt, dass Frankreich einmal mehr die Kriterien der jährlichen Neuverschuldung nicht einhalten und Italien keine Reformen durchführen kann.

«Was wir in der gegenwärtigen Situation am dringendsten brauchen, ist ein europäisches Investitionsprogramm in zweistelliger Milliardenhöhe.» 

Helmut Schmidt

Nun ist plötzlich Ruhe im Karton. Obwohl François Hollande seinen Wahlkampf um das Präsidentenamt gegen die deutsche Austeritätspolitik geführt hat, herrscht aus Paris Funkstille. Auch Rom verhält sich still.

Die Griechen haben Mist gebaut und einen hohen Preis dafür bezahlt

Die Reihen haben sich geschlossen: An Griechenland muss ein Exempel statuiert werden. Dass dabei der ökonomische Verstand baden geht, spielt keine Rolle. «Die immer neuen Deadlines haben nur einen Zweck: Die Griechen dazu zwingen, das Nicht-Akzeptable zu akzeptieren», stellt dazu der Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz fest. 

Die Griechen haben Mist gebaut und über ihre Verhältnisse gelebt, kein Zweifel. Doch sie haben dafür bereits jetzt einen hohen Preis bezahlt. Unter dem Diktat der Troika haben sie harte Sparmassnahmen durchgeführt und dabei hinnehmen müssen, dass ihr Bruttoinlandprodukt um einen Viertel eingebrochen und die Arbeitslosigkeit gegen 30 Prozent gestiegen ist. Kein anderes Land hat eine solche Rosskur durchgeführt.

epa04824702 (14/25) Unemployed Iakovos, 41, searches for aluminum cans in a recycle bin in the suburb of Chalandri, northernAthens, Greece, 27 March 2015. To supplement his income and pay the bills for his house, Iakovos collects aluminium cans.

Armut in Athen. Bild: EPA/ANA-MPA

Diese Politik weiterzuführen, wäre Irrsinn, denn sie hat nicht zu einer Verminderung der Staatsschulden geführt. Im Gegenteil: Griechenland hat heute Schulden in der Höhe von rund 320 Milliarden Euro. «Und wir müssen begreifen, dass ein Teil der griechischen Schulden gestrichen werden muss. Dieses Geld wird niemals zurückfliessen», wie Helmut Schmidt in der «Zeit» schreibt.

Ein Mini-Marshallplan für Europa

Der hoch angesehene Ex-Bundeskanzler sagt auch klar, welcher Weg aus der Krise führen würde: «Was wir in der gegenwärtigen Situation am dringendsten brauchen, ist ein europäisches Investitionsprogramm in zweistelliger Milliardenhöhe.» Mit anderen Worten: Griechenland kann nur mit einem Schuldenschnitt und einem Mini-Marshallplan wieder auf die Beine kommen.

In seinem Buch «Der globale Minotaurus» kommt Yanis Varoufakis zu ähnlichen Schlüssen. Er analysiert darin die Entwicklung der Weltwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Und übrigens: Varoufakis ist ein anerkannter Wissenschaftler, der an mehreren Universitäten – unter anderem in Cambridge – gelehrt hat.

Länder sind keine Unternehmen

Er denkt in der angelsächsischen Tradition der Ökonomie. Diese unterscheidet strikt zwischen Betriebs- und Volkswirtschaft. Will heissen: Länder verhalten sich wirtschaftlich nach anderen Gesetzmässigkeiten als Unternehmen. Eurozone und die USA befinden sich nicht in einem Wettbewerb um Marktanteile wie beispielsweise Coca-Cola und Pepsi. Das Gesetz des komparativen Wettbewerbsvorteils besagt vielmehr, dass Handel zwischen den Ländern zu mehr Wohlstand für alle führt.

Der komparative Wettbewerbsvorteil funktioniert jedoch nur dann, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden. Die wichtigste dieser Regeln ist, dass kein Land dauerhaft massive Exportüberschüsse zulasten der anderen Länder erwirtschaften darf. Genau dies macht Deutschland, und zwar in wachsendem Ausmass.

Der Exportwahn der Deutschen geht zulasten der anderen Mitglieder der Eurozone. Insgesamt sind in Euroland seit der Krise mehr als sechs Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. In Deutschland sind jedoch rund 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen worden.

«Indem sie Griechenland und andere EU-Länder in ein gescheitertes wirtschaftliches Experiment sperrt – den Euro – zerstört die EU derzeit mutwillig Wohlstand, Stabilität und die europäische Solidarität.»

Gideon Rachman, «Financial Times» 

Für Varoufakis ist klar, dass diese wirtschaftlichen Ungleichgewichte auch zu einer politischen Gefahr werden müssen. Er stellt deshalb fest, dass die wichtigste Ursache der Krise übersehen wird: «Das Fehlen eines Mechanismus für das Recycling von Überschüssen innerhalb der Eurozone.»

Mit dieser These ist Varoufakis kein Exot, im Gegenteil, er befindet sich im Mainstream. Ob IWF, US-Regierung oder Harvard: Heerscharen von Ökonomen – nicht wenige mit dem Nobelpreis geadelt – beknien Deutschland seit Jahren, von seinem Exportwahn zu lassen.

epa04709982 Nobel-prize winning economist Professor Paul Krugman attends a meeting with Greek President Prokopis Pavlopoulos (not pictured) in Athens, Greece, 18 April 2015. Krugman, in a press conference said that a policy of strict austerity in Greece must end but advised against an exit from the euro , describing this prospect as 'nightmarish.'  EPA/YANNIS KOLESIDIS

Empfiehlt den Griechen ein Nein: Paul Krugman. Bild: EPA/ANA-MPA

In der angelsächsischen Presse wird deshalb Tsipras und Varoufakis viel mehr Verständnis entgegengebracht als in der deutschen. In der «New York Times» richtet der redaktionelle Kommentar einen Appell an die Eurozone und den IWF, den Griechen endlich eine faire Chance einzuräumen und die Schuldscheine zu zerreissen. Der Kolumnist Paul Krugman – er hat für seine Arbeiten über den komparativen Vorteil den Nobelpreis erhalten – fordert die Griechen auf, Nein zu stimmen.

In der «Financial Times» wirft Gideon Rachman, zuständig für die Geopolitik, der EU unverantwortliches Handeln vor. Er schreibt: «Indem sie Griechenland und andere EU-Länder in ein gescheitertes wirtschaftliches Experiment sperrt – den Euro – zerstört die EU derzeit mutwillig Wohlstand, Stabilität und die europäische Solidarität.» 

Der Sündenfall geschah im Mai 2010

Warum sind die Deutschen trotzdem nicht bereit nachzugeben? Das hat zwei Gründe. Zum einen hat die Kanzlerin im Mai 2010 einen fatalen Fehler gemacht. Anstatt auf die Ökonomen zu hören, die ihr schon damals zu einem raschen Schuldenschnitt für Griechenland geraten haben, hat sie den Griechen ein Hilfspaket gewährt und gleichzeitig ihren Wählern versprochen, das Geld würde auf Heller und Pfennig zurückbezahlt werden. 

German Chancellor Angela Merkel addresses the media after a meeting of party leaders and faction heads at the Chancellery in Berlin, Germany, June 29, 2015.       REUTERS/Fabrizio Bensch

Die Kanzlerin hat sich verzockt. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Mit anderen Worten: Angela Merkel hat getreu der Devise der schwäbischen Hausfrau gehandelt. Die Griechen werden jetzt ihr Haus in Ordnung bringen, und alles wird gut. Ein Detail hat sie dabei unterschlagen: Die Hilfe ist keineswegs den Griechen zugute gekommen. Das Geld wurde nicht in griechische Strassen oder Unternehmen investiert. Es wurde fast vollkommen dazu verwendet, die Banken zu befriedigen. Aus privaten Schulden wurden öffentliche Schulden. 

70 Milliarden Euro sinnlos verbraten

Merkels Rechnung ist nicht aufgegangen. Die unter der Fuchtel der Troika durchgesetzte Austeritätspolitik war ein Desaster. Das Haus wurde nicht in Ordnung gebracht. Im Gegenteil: Griechenland wurde erst Recht zum Chaoten. Auch die Geldpolitik der EZB konnte daran nichts ändern. Die Kanzlerin steht daher vor einem Scherbenhaufen: Sie müsste eingestehen, dass sie rund 70 Milliarden Euro sinnlos verbraten hat. 

Der zweite Grund liegt im Wesen des Ordoliberalismus. Anders als die Angelsachsen akzeptiert die Mehrheit der deutschen Ökonomen die Trennung von Betriebs- und Volkswirtschaft nicht. Sie können daher auch nichts Schlimmes darin erkennen, dass die deutschen Exporte Jahr für Jahr zunehmen. Darin sehen sie einzig den Erfolg der Reformen, die mit der Agenda 2010 durchgeführt worden sind. Deshalb wiederholen sie gebetsmühleartig: Macht ebenfalls ein solches Fitnessprogramm – und alles wird gut.

«Die Deutschen haben noch für viele Generationen Auschwitz im Gepäck.» 

Helmut Schmidt

Über ihre Exporterfolge lassen die Deutschen – mit Ausnahme von wenigen besonnenen Leuten wie Helmut Schmidt – nicht mit sich reden. Sie sind ihnen noch heiliger als der Fussballweltmeister-Titel. Varoufakis hingegen stellt genau diese Export-fixierte Politik in Frage und verstösst damit gegen ein Tabu. Dafür muss er nun büssen. 

Ein Pyrrhus-Sieg für Merkel und Schäuble

So wie es aussieht, werden sich Merkel und Schäuble wohl durchsetzen. Es könnte sich allerdings um einen Pyrrhus-Sieg handeln. Mit einem Grexit würde man zwar die widerborstigen Griechen los. Die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in Europa hingegen bleiben. 

Deshalb sind weitere Konflikte absehbar. Ob die Spanier angesichts einer Arbeitslosenquote von deutlich über 20 Prozent noch lange das Gefühl haben werden, tatsächlich auf einem guten Weg zu sein, wird sich spätestens bei den Wahlen im September zeigen. In Italien ist die EU-kritische «Fünf-Sterne»-Bewegung weiter auf dem Vormarsch. Und dass Frankreich auch nächstes Jahr die Maastricht-Kriterien nicht erfüllen wird, darauf können Sie jetzt schon viel Geld wetten.

Deutschland reisst alte Wunden auf

Kommt dazu, dass Deutschland mit seinem kompromisslosen Kurs gegen Griechenland alte Wunden aufreisst, Wunden, die noch lange nicht verheilt sind. Oder wie Helmut Schmidt sich ausdrückt: «Die Deutschen haben noch für viele Generationen Auschwitz im Gepäck.» 

Die Stadionruinen von Athen – jetzt werden sie erst recht nicht saniert

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

87
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Einfache Meinung 15.11.2016 22:27
    Highlight Highlight Haben die ersten zwei großen Kriege nicht aus ähnlichen Gründen stattgefunden???
    1 0 Melden
  • herschweizer 12.07.2015 12:49
    Highlight Highlight Liebe Fritzlis
    Kann mir hier wer den Unterschied zwischen EZB IWF und "den Gläubigern" genau erklären?
    1 0 Melden
  • sowhat 01.07.2015 23:22
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Es ist kaum noch auszuhalten welche Stimmungsmache gegen Griechenland in deutschsprachigen Publikationen zu lesen ist. Da ist dieser Text ein erholsamer Wechsel des Blickwinkels.
    34 15 Melden
  • Thomas Binder 01.07.2015 17:33
    Highlight Highlight Würden die vielen wunderbaren Menschen realisieren, dass ihr grösster Feind nicht scheinbar bösartige fremde Menschen sind, sondern die extremen Fundamentalisten in den scheinbar eigenen Reihen, schwere "bösartige" Narzissten, welche den "gutartigen" Narzissmus in uns allen bedienen, ihren eigenen Narzissmus überwinden, sich ihnen mit Herz und mit Rückgrat entgegenstellen und sie ins Pfefferland schicken, wäre schon sehr viel gewonnen.

    Yesterday I was clever, so I wanted to change the world.
    Today I am wise, so I am changing myself.
    (Rumi)
    12 4 Melden
  • Thomas Binder 01.07.2015 17:32
    Highlight Highlight Sollten mittlerweile nicht auch Hinz und Kunz realisieren, dass nach 30 Jahren die Politik der Ökonomie das Primat wieder entreissen und der Homo empathicus cooperativus den Homo egomanus oeconomicus entmachten und bei Bedarf sicher verwahren muss?
    15 5 Melden
    • HansDampf_CH 02.07.2015 08:45
      Highlight Highlight schön Philosophisch.

      Was nützt mir rede und Pressefreiheit, wenn die die anprangern will die selbigen alle besitzen?

      Internet macht die doofen doofer und nur die schlauen schlauer!

      Wann hätten die mächtigen jemals freiwillig auf die Macht verzichtet, frage ich Sie...
      11 0 Melden
  • CreatorsWolf 01.07.2015 17:31
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Wer eine alternative Sichtweise hören will sei dieser Link empfohlen. Deutschland hat das vorgegebene Inflationsziel für den Euro deutlich unterschritten und damit eine künstliche Wettbewerbsfähigkeit geschaffen. Gleichzeitig stagnierten ihre Löhne seit zwanzig Jahren. Dies führte dazu, dass die südlichen Länder ihre Marktanteile an Deutschland verloren und diese ein "Exportwunder" erlebten. Doch fragen Sie sich einmal wie ein Land, welches in einer Rezession jemals seine Schulden zurückzahlen soll?
    7 8 Melden
  • mei nung 01.07.2015 13:08
    Highlight Highlight Die nationalen Wahlen in Spanien sind voraussichtlich im November, im September wählen nur die KatalanInnen.
    0 1 Melden
  • ck1968 01.07.2015 11:16
    Highlight Highlight Was ist das für ein Geschwurbel????? Exportwahn!!!???? Dank der deutschen Industrie liefern Schweizer KMU..... Merkel wie ein schwäbische Hausfrau.... Goht's no??? Löpfe hat Zenit überschritten.... Die Griechen haben hausgemachte Probleme und eine populistische Regierung mit einem Spieltheoretiker als federführender Minister....
    22 36 Melden
    • Philipp Löpfe 01.07.2015 11:41
      Highlight Highlight Falls es dir entgangen sein sollte: Angela Merkel bezeichnet sich selbst als «schwäbische Hausfrau».
      21 13 Melden
    • ck1968 02.07.2015 00:04
      Highlight Highlight @Loepfe - nicht ganz: (...) als Bundeskanzlerin Angela Merkel 2008 in Stuttgart an ihre Weisheit appellierte. „Man hätte einfach nur die schwäbische Hausfrau fragen sollen“, sagte Merkel damals. „Sie hätte uns eine Lebensweisheit gesagt: Man kann nicht auf Dauer über seine Verhältnisse leben.“
      18 2 Melden
    • ck1968 02.07.2015 14:30
      Highlight Highlight http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/schulden-die-schwaebische-hausfrau-1979097.html die Quelle zur schwäbischen Hausfrau.... 2010 in der FAZ schön aufgearbeitet...
      4 2 Melden
  • Qwertz 30.06.2015 23:12
    Highlight Highlight Ja, Griechenland braucht einen Schuldenschnitt. Aber noch nicht jetzt. Und sicher nicht 2010.

    Bevor man einem Land wie Griechenland die Schulden erlassen kann, muss man sicher sein können, dass das Land nicht wieder in der Schuldenfalle versinkt. Dazu muss der Staatsapparat so effizient sein, dass er auf eigenen Füssen stehen kann. Bei Griechenland ist das jetzt noch nicht der Fall (jaja, ich weiss, trotz positiver Bilanz vor den Zinsen). Der Schlendrian in der Verwaltung ist noch nicht vollständig ausgetrieben. Die Rosskur ist noch nicht fertig. Sollte es aber so weit sein, dann ist ein Schuldenschnitt sinnvoll, damit sich das Land wieder erholen kann (analog zur BRD nach den 2.WK).
    Jetzt wäre ein Schuldenschnitt aber noch herausgeschmissenes Geld, was der Autor anders sieht.
    15 18 Melden
    • phreko 01.07.2015 08:34
      Highlight Highlight also noch 20 jahre das Land niederwirtschaften? Tolle Aussicht und komplett unnötig. Höchstens gefährlich!
      17 5 Melden
  • Ulrich Berner 30.06.2015 21:42
    Highlight Highlight Sehr falsch, dieser artikel. Wer weiss, dass er das geld der anderen ausgeben kann, ohne dass er die konsequenzen dafür tragen muss, wird es wieder tun. Deshalb braucht europa dieses exempel. Blinde investitionen mögen einen tropfen auf den heissen stein sein, zuerst müssen jedoch die strukturen (viel zu hohe ausgaben) bereinigt werden.
    42 73 Melden
    • HansDampf_CH 30.06.2015 22:42
      Highlight Highlight Ja Herr Berner was machen alle Staaten? Keiner zählt Geld zurück, Sie erneuern die Schulden nur....
      22 4 Melden
  • HansDampf_CH 30.06.2015 20:37
    Highlight Highlight Das Geld ist Weg so oder so!
    Überlegt mal eine Bank kann für 100 EUR 1000 EUR Kredite vergeben. 1:10

    Wenn Sie Kredite an X geben haben Sie 1000 EUR in den Büchern, der Schuldner kann nicht Zahlen. Die Bank verkauft den Schuldschein für 400 EUR an Hedgefonds. Die machen Druck und einigen sich auf 50% Schuldenschnitt.

    Die Bank hat 100 Eingesetzt, 400 erhalten. Der Hedgefonds hat noch 100 verdient. Das Geld das "flöten" ging gab es gar nie!!!
    Lernt mal die Grundlagen der Modernen Ökonomie!
    42 9 Melden
    • AdiB 30.06.2015 20:57
      Highlight Highlight ich denke die meisten haben kapiert dass, das geld auf dem papier nie in dem masse exestiert. das ganz banksystem und geldsystem ist eine verarsche und grosse lüge.
      36 10 Melden
    • KurtKlaus 30.06.2015 21:10
      Highlight Highlight Was Sie schreiben ist schlicht und einfach kreuz falsch. Eine Bank kann nur so viele Kredite vergeben wie sie auch Einlagen hat. Sie verwechseln hier die Kreditvergabe mit den Mindestreserven.
      17 40 Melden
    • HansDampf_CH 30.06.2015 21:35
      Highlight Highlight Eine Bank kann Geld aus dem Nichts erschaffen... Das ist ja der Witz am System
      38 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf_CH 30.06.2015 20:34
    Highlight Highlight Endlich einmal kommen die Stimmen der Vernunft. Es kann wohl nicht sein, was nicht sein darf. Die Deutschen haben dazu gelernt. Ein Volk von billigstarbeitskräften. Rund 20% !!! Der Menschen die Arbeit haben müssen aufstocken, um überhaupt auf hartz 4 zu kommen. China Dumping in einem anderen Gesicht.

    Und verkaufen Ihre Rüstungsgüter an die Griechen und alle anderen. ICH ERINNERE AN SCHÄUBLE UND DIE SCHREIBER AFFÄRE!!! AUFTRÄGE FÜR WAFFENPRODUZENTEN Alles Prostituierte schanzen wenigen Profit zu...

    Play Icon


    Wer hat wohl am meissten davon profitiert?
    26 7 Melden
  • Hierundjetzt 30.06.2015 19:00
    Highlight Highlight Jetzt übertragen wir Herrn Loepfes Logik auf die CH. Gehen wir doch mit gutem Beispiel voran, verringern wir unsere bösen CH-Überschüsse, jagen dadurch die Arbeitslosigkeit hoch. Hauptsache die armen Griechen gehts danach besser. Lieber Herr Loepfe, merken Sie was?
    40 39 Melden
    • HansDampf_CH 30.06.2015 20:29
      Highlight Highlight Wenn man keine Ahnung hat sollte man den Ball flach halten... Das gebietet die Intelligenz und der Anstand. Beides fehlt hier wohl gleichermassen.
      27 25 Melden
    • Nico Rharennon 30.06.2015 20:48
      Highlight Highlight Hierundjetzt, wie läufts denn hier? Ist es denn nicht so, dass man sich Gegenseitig unter die Arme greift? Vom Bund, über die Kantone und Gemeinden? Von wirtschaftlich starken Regionen zu den Schwächeren?
      17 3 Melden
    • HansDampf_CH 30.06.2015 21:48
      Highlight Highlight >Ein System mit dauernden einseitigen Überschüssen führt zum früher oder später zum Krieg oder zum Kollaps...
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Binder 30.06.2015 18:19
    Highlight Highlight Philipp Löpfe hat den Durchblick und bei watson darf er diesen sogar publizieren - danke!
    55 10 Melden
    • chillsmann 01.07.2015 00:47
      Highlight Highlight Ein Schenkelklopfer sondergleichen
      5 10 Melden
  • KurtKlaus 30.06.2015 18:11
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Autor (Teil 2)

    Das Problem liegt aber am Euro selbst, da es Im Euroraum kein Wechselkurs gibt kann sich die Handelsbilanz auch nicht angleichen.

    Der zweite Punkt ist das Signal, welches ein Schuldenschnitt für Griechenland ausstrahlt. Sie gehen mit keinem Wort auf die möglichen Auswirkungen ein, sondern verlangen nur einen Schnitt. Welches Signal hätte dies wohl für alle anderen Schuldner und Gläubiger auf diesem Planeten?

    Mit freundlichen Grüssen

    KurtKlaus
    22 11 Melden
    • Matthias Studer 30.06.2015 19:38
      Highlight Highlight Auch ihr kann man widersprechen. Deutschland selber hatte einen Schuldenerlass. Und dank dem konnte sich Deutschland auch entwickeln. Profitiert haben am Schluss alle Gläubigen. Das wäre langfristig immer noch besser als der Zustand jetzt. Zusätzlich kann man noch erwähnen, dass Schulderlass nicht ungewöhnliches ist, ausserhalb Europas. In den USA geht man damit freier um. Dort soll man wieder eine Chance erhalten, genau so kennt man das bei Juden, die regelmäßig Schulden erlassen.
      18 5 Melden
  • KurtKlaus 30.06.2015 18:10
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Autor (Teil 1)

    Ich finde Ihren Artikel sehr einseitig und alles andere als objektiv. Aus meiner Sicht werden zwei wesentliche Elemente nicht erwähnt.
    Sie schreiben: "kein Land [darf] dauerhaft massive Exportüberschüsse zulasten der anderen Ländern erwirtschaften“. Diese Aussage ist so unvollständig. Handelsüberschüsse korrigieren sich von selbst über den Wechselkurs. Ein Exportüberschuss ist somit volkswirtschaftlich nichts Schlechtes und muss nicht bekämpft werden. Zudem entstehen Handelsüberschüssen nicht „zulasten“ der anderen, diese profitieren von den Importen.
    18 15 Melden
    • Matthias Studer 30.06.2015 19:33
      Highlight Highlight Stimmt so auch nicht. Südeuropa zieht den Euro massiv runter. Davon profitiert in der Produktion fast nur Deutschland.
      20 6 Melden
    • strieler 01.07.2015 03:38
      Highlight Highlight vor allem profitiert deutschland als wirtschaftslokomotive von den niedrigen zinsen, mit welchen sie ihre staatsanleihen berappen können.. deutschland profitiert wie kein anderes eu land von der krise (aller südeuropäer).
      7 2 Melden
  • kaiser 30.06.2015 18:05
    Highlight Highlight "Was wir in der gegenwärtigen Situation am dringendsten brauchen, ist ein europäisches Investitionsprogramm in zweistelliger Milliardenhöhe."

    Was ist denn mit dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI)? Dafür sollen doch 315 Milliarden ausgegeben werden? Das ist doch stark an den Marshallplan angelehnt und bereits aktiv, oder?
    10 6 Melden
    • kaiser 30.06.2015 21:52
      Highlight Highlight Ich habe eine Frage gestellt und erhalte Blitze aber keine Antwort. Schade :(
      9 4 Melden
  • nixxda 30.06.2015 18:01
    Highlight Highlight Der griechengeschüttelte Krisenstaat.
    8 3 Melden
  • Abel Emini 30.06.2015 17:36
    Highlight Highlight Griechenland wird nicht geopfert, die Griechen haben jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt! Zudem hat Griechenland Milliarden verschlungen, nicht nur in den letzten 5 Jahren sondern auch schon länger.

    Raus mit Griechenland aus der Eurozone und aus der EU!
    31 48 Melden
    • Jol Bear 30.06.2015 18:00
      Highlight Highlight Zweifellos hat die griechische Politik versagt, über Jahrzehnte, schon vor Tsipras. Trotzdem lautet die vorläufige Bilanz der EU seit Einführung des Euro und Personenfreizügigkeit: die Ungleichgewichte haben sich massiv verstärkt, die wirtschaftlich schwächeren sind nochmals stark abgesackt (bes. Südeuropa) und die bisher Starken sind noch stärker und haben an Macht gewonnen. Als nächstes sind wohl soziale Unruhen zu erwarten, begleitet von Gewinnen von rechts- und linksextremen Kräften. Das "Friedensprojekt" Europa droht aufgrund politischer Fehler zu scheitern.
      51 0 Melden
    • AdiB 30.06.2015 18:48
      Highlight Highlight die griechen haben jahrelang die bücher verfälscht um besser da zu stehen. sie sind selber schuld und sie haben gelogen. viele versprächen um geld zu sparen und um an geld zu kommen haben sie nicht erfühlt.
      die reichen wurden nicht zur kasse gebeten und man hat dem normal bürger noch mehr kohle aus der tasche genommen. die politiker und such die jetzige regierung lebt immer noch in saus und praus.
      eigendlich müsste die regierung ihre private kohle her geben.
      12 19 Melden
    • HansDampf_CH 30.06.2015 20:39
      Highlight Highlight WIR ALLE LEBEN ÜBER UNSERE VERHÄLTNISSE!!!
      Ob es zum Crash kommt hängt nur davon ab, dass alle immer weiter Mitspielen und den Einsatz erhöhen!

      Die Schwächsten gehen zuerst drauf.
      17 2 Melden
  • stadtzuercher 30.06.2015 16:51
    Highlight Highlight tadellose analyse. danke.
    68 18 Melden
  • G. Schmidt 30.06.2015 16:44
    Highlight Highlight Statt die EU wegen ihrer Austeritätspolitik zu kritisieren, sollte vielleicht ein Blick auf die Staatsausgaben vor der Krise geworfen werden, hatte Griechenland ein Budgetdefizit von ca. -6% (OECD, 2006) des BIP. Das die Bilanz im Vorfeld gefälscht worden sind verbessert die Tatsache auch nicht.
    Nun werden hier die angelsächsischen Tradition hochgelobt, jedoch der Govermental Shutdown 2013 in den USA vergessen. Die USA haben ihren Staatshaushalt ebenfalls nicht im Griff haben, jedoch sind sie Weltmacht Nr. 1 und können sich eine FED-Bilanz mit 4.5 Trillionen USD leisten. Griechenland nicht.
    42 17 Melden
    • Nico Rharennon 30.06.2015 16:55
      Highlight Highlight G. Schmidt, ich kann ihrer Argumentation durchaus etwas abgewinnen, möchte jedoch auf die Situation nach dem 2. Weltkrieg verweisen... Das Wirtschaftswunder wurde hauptsächlich aufgrund eines Schuldenerlasses und dem Marshallplan möglich. Mit der Austeritätspolitik (siehe Ende 1.Weltkrieg) könnten sie vielleicht heute noch da und dort zerbombte Häuser oder sogar Stadtteile sehen.
      57 9 Melden
    • G. Schmidt 30.06.2015 17:29
      Highlight Highlight Dank für die Antwort.
      Dieser Meinung bin ich auch. Das grosse Problem in Griechenland ist meiner Meinung nach die falsche Umsetzung der Austeritätspolitik. Dies war auch der Knackpunkt in den Verhandlungen mit dem IWF, statt Verwaltungsreformen durchzuführen will die Griechische Regierung die Steuern zu Lasten der Unternehmen erhöhen, dass die Wirtschaft noch mehr abwürgt.
      Bei einem Anteil von 20% Staatsbediensteten (vgl. Spanien: 13%, Schweiz 14%) und einem gesetzlichen Pensionierungsalter von 58 Jahren ein ziemlich fragwürdiger Schritt. Schuldenschnitt ja, aber zuerst Reformen.
      22 4 Melden
    • _kokolorix 30.06.2015 18:25
      Highlight Highlight Die griechische Regierung ist doch schon lange nicht mehr handlungsfähig. Wenn 300% des Staatshaushaltes für den Schuldendienst aufgewendet werden müssen ist ein Land Bankrott! Die von euch geforderten Reformen kann ein derart gebeutelter Staat unmöglich aufgleisen, denn das kostet erstmal was. Die Steuern einzutreiben geht nicht ohne Beamte die ebendiese Arbeit tun. Es braucht Zeit und eine geeignete Führungsstruktur um diese Arbeit erfolgreich umzusetzten. Wenn ständig das Messer am Hals sitzt ist das einfach nicht möglich.
      8 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sveitsi 30.06.2015 16:25
    Highlight Highlight Danke für den Artikel! Durch ihn habe ich das ganze Griechenland-EU-Chaos besser verstanden und die wirtschaftlichen Hintergründe sind sehr interessant.
    58 10 Melden
  • dracului 30.06.2015 16:24
    Highlight Highlight Zwei Dinge fallen mir schwer: Die Tipps aus dem angelsächsische, wilden Westen ernst zu nehmen, die selber nur Schuldenobergrenzenakrobatik betreibt. Der andere Punkt ist der Vergleich mit dem Nationalsozialismus: Wenn Mama Merkel zahlt, dann ist die Welt in Ordnung und wenn nicht, dann greift man auf den Nationalsozialismus zurück. Im Moment gibt es aus meiner Sicht vor allem eines: Menschen die nicht miteinander umgehen können und dabei viele andere ins Unglück reissen!
    44 23 Melden
    • Alex23 30.06.2015 17:50
      Highlight Highlight Herr Löpfe zeichnet ein recht einseitiges Bild. Der ewige Rückgriff auf Deutschlands Vergangenheit ist übrigens auch etwas billig, aber offensichtlich immer ein gefundenes Fressen.
      Bezüglich Marshall-Plan: Das Deutschland der Nachkriegszeit ist nicht mit dem Griechenland von heute zu vergleichen. Damals hat man Deutschland auf die Beine stellen wollen, um zu verhindern, dass Westdeutschland in "kommunistische Hände" fällt, wie bereits der Ostteil.
      Aber davon ganz abgesehen, es ist ja nicht so, dass Griechenland nicht bereits massiv geholfen wurde. Dies wäre ja auch auch weiterhin vorgesehen gewesen.
      Und der Ökonom Stiglitz ist für alle diejenigen eine Koryphäe, die Löpfes Sichtweise teilen. Es gibt aber noch jede Menge namhafter Ökonomen, die dessen Thesen nicht teilen.
      Aber klar, jeder stützt sich auf die Theorie , die ihm für die eigene Argumentation genehm ist.
      19 10 Melden
    • _kokolorix 30.06.2015 18:33
      Highlight Highlight @Alessandra
      Wie wurde denn Griechenland massiv geholfen bitte? Geholfen wurde einzig den Banken, welche fahrlässig den vorherigen, korrupten, greichischen Regierungen Milliardenkredite gaben. Sie spekulierten darauf, dass die öffentliche Hand den Schlamassel für sie bereinigt. Und sie bekamen Recht! Dank Merkel und Schäuble sind die Schulden jetzt bei den europäischen Steuerzahlern angelangt, die Banken sind bereits fein raus und spielen das gleiche Spiel jetzt gegen Spanien, Portugal, Frankreich und auch Deutschland. Am Ende wird ganz Europa abgewirtschaftet sein.
      16 4 Melden
    • phreko 30.06.2015 18:35
      Highlight Highlight Ich könnte weinen ab der ganzen Unwissenheit. Wohin praktisch das ganze Geld geflossen? Zu deutschen und französischen Banken (und weiteren Banken und Funds)
      15 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 30.06.2015 16:21
    Highlight Highlight Danke Watson und Danke Philipp. Ihr seit so ziemlich das einzige News Portal, das auch mal eine andere Sicht als die von DE übernommende Polemik schreibt. Und an alle die jetzt wieder motzen: Dieser Bericht ist nicht eine persönliche Meinung des Autors, es werden reihenweise namhafte Ökonomen zitiert. Und dass die Austritäts-Politik alles noch schlimmer macht sieht man in Griechenland, Italien, Spanien usw. Dort ist nämlich nichts besser als vor 5 Jahren, das wird nur gerne erzählt. In Spanien stehen ganze Städte leer weil sich keiner mehr eine eigene Wohnung leisten kann.
    70 16 Melden
    • mbr72 01.07.2015 02:34
      Highlight Highlight Dazu ist noch zu ergänzen - und da haben wohl die meisten Austeritätsfanatiker und Neoliberalen in der Geschichststunde geschlafen - , dass genau diese (Wirtschafts)-Politik nach dem ersten Weltkrieg in Windeseile in den schlimmsten Krieg der Menschheitsgeschichte geführt hat. Aber es ist der Menschheit wohl nicht gegeben, aus vergangenen Fehlern zu lernen.
      1 2 Melden
  • Hackphresse 30.06.2015 16:10
    Highlight Highlight Danke Herr Löpfe! Danke Danke Danke für ihre besonnenen Artikel. Es sind glaub ich die Einzig übrigen in der Schweizer Medienlandschaft, welche sachlich fundiert und deren Gedächtnis über die letzten 21 Tage zurück geht.
    Und ich muss es wissen. Sitze ich doch permanent am Smartphone oder PC um News zu lesen.
    55 11 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 30.06.2015 17:05
      Highlight Highlight Watson ist von allen am Besten. Doch generell berichten die Schweizer Medien im Moment wesentlich neutraler wie Deutsche. Es wurde bereits einmal in einer Talksendung gesagt, doch leider stimmt es auch, die ARD Sendungen sind im Moment reinste Propaganda im Dienste der Merkel Regierung.
      25 7 Melden
    • Hackphresse 30.06.2015 17:42
      Highlight Highlight Wenn mich diese Entwicklung doch nur nicht an den Geschichtsunterricht erinnern würde -.-
      11 6 Melden
    • BeatBox 30.06.2015 19:44
      Highlight Highlight Mich leider auch. Die Griechen haben sicher auch viele Fehler gemacht, aber wenn man als Gläubiger sein Geld wieder sehen will ist es wohl das dümmste die Wirtschaft zu Stillstand zu bringen. Kein Geld im Umlauf wegen vielen Arbeitslosen und noch schlimmer wegen den vielen, die um ihre Zukunft bangen. Da würde jeder von und den Franken zweimal umdrehen!
      9 2 Melden
  • poga 30.06.2015 16:00
    Highlight Highlight Was mach bei diversen Artikel in dieser Richtung stört ist, dass ausgeblendet wird was auch die Griechen in diesen 5 Jahren verbockt gaben. Sie haben es versäumt endlich ein mal Steuern einzutreiben. Sie schaffen nicht die nötige Sicherheit für ausländische Investoren. Und (mein Bauchgefühl) sie garantieren nicht dass es nach einem Schnitt besser wird.
    36 32 Melden
    • Hackphresse 30.06.2015 16:13
      Highlight Highlight Die Rechtsbürgerliche Regierung VOR Tsirpas und Varaoufakis ist dafür Verantwortlich! Das war die Wirtschaftselite wie bei uns es SVP/FDP/BDP sind. Das sollten sie vieleicht noch mit in betracht ziehen.
      48 19 Melden
    • Nico Rharennon 30.06.2015 16:47
      Highlight Highlight "stören, ausblenden"... Harte Worte. Ein Blick in den Artikel: "Die Griechen haben Mist gebaut und über ihre Verhältnisse gelebt, kein Zweifel. Doch sie haben dafür bereits jetzt einen hohen Preis bezahlt."
      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
      31 5 Melden
    • TheMan 30.06.2015 17:16
      Highlight Highlight @Hackfresse ist ja immer sehr einfach den Rechten daran schuld zu geben. Aber denken Sie daran. Ohne SVP wären wir schon lange in diesem Lügengebilde EU. Wir hätten laschere Gesetzte ohne SVP. Und mehr Ausländer in der Schweiz.
      13 30 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Writer Formerly Known as Peter 30.06.2015 15:53
    Highlight Highlight Verschiedene Kommentatoren versuchen die Kompetenz von Varoufakis anzuzweifeln und Ihn in den Dreck zu ziehen. Zuletzt ein Professor Harris Dellas, Grieche und Doktor der Wirtschaftswissenschaften, im Bund (http://www.derbund.ch/ausland/europa/In-Griechenland-macht-man-nicht-durch-Leistung-Karriere/story/26607422). Man würde Herr Varoufakis nicht einmal an einer Fachhochschule anstellen... Selten so ein Mist gelesen... Man kann von Varoufakis halten was man will, doch sein Leistungsausweis ist tadellos. Sein Buch und sein Blog hochinteressant. Ich bin froh, sieht das auch Herr Löpfe so.
    60 8 Melden
    • capture 30.06.2015 16:26
      Highlight Highlight Danke für den Link zum Beitrag. Mich stört in diesem Interview die Aussage: "... Nicht mal an einer Fachhochschule anstellen".

      Auch wenn es nichts mit dem Thema zu tun hat, sind es aus meiner Sicht doch eher die praktisch-studierten der FH, statt die Theoretiker, die die Industrie antreiben.
      38 5 Melden

Geräuschlose Zeiten für Elektroautos sind vorbei – Blindenverband will weitere Massnahmen

Ab dem 1. Juli 2019 müssen alle neuen Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge in der EU Geräusche von sich geben. Die Schweiz schliesst sich den europäischen Vorgaben an und arbeitet derzeit an deren Umsetzung, wie die NZZ am Sonntag berichtet. Damit soll zur Unfallverhütung beigetragen werden.

Künftig wird bei allen neuen Elektrofahrzeugen das Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) über Lautsprecher Lärm erzeugen – je nach Hersteller werden die imitierten …

Artikel lesen
Link to Article