DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Falkland-Konflikt: Argentinien verbietet Öl- und Gasförderung

27.06.2015, 18:5828.06.2015, 14:50

Im schwelenden Konflikt um die Falklandinseln im Südatlantik hat Argentinien die Förderung von Gas und Öl in der Region untersagt. Eine Bundesrichterin ordnete die Sperrung von Firmenkonten an, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Samstag mitteilte.

Ausserdem sollten fünf Schiffe, eine Plattform und ein Schwimmdock beschlagnahmt werden. Der Wert der blockierten Aktiva beträgt 156 Millionen Dollar. Die Unternehmen aus Grossbritannien und den USA würden illegal Öl und Gas fördern, hiess es zu Begründung.

Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet, das von Argentinien beansprucht wird. 2013 hatten sich die Bewohner mit grosser Mehrheit für den Verbleib bei Grossbritannien ausgesprochen. 

Im gut zweimonatigen Falklandkrieg 1982 kamen rund 900 Menschen ums Leben. Seit der Entdeckung neuer Öl- und Gasvorkommen vor den Inseln ist der Konflikt wieder neu aufgeflammt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Macron will Frankreich mit Milliarden-Investitionen wieder zu starkem Industrieland machen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat einen 30 Milliarden Euro schweren Investitionsplan zur wirtschaftlichen Modernisierung des Landes präsentiert. Frankreich solle wieder stärker zu einem Industriestandort und einem Innovationsland werden, sagte Macron bei der Vorstellung des Plans «Frankreich 2030» am Dienstag in Paris.

Der Plan ziele darauf ab, der französischen Wirtschaft die Möglichkeit zu mehr Wachstum über Innovationen zu geben. Die Investitionen sollen in den kommenden fünf …

Artikel lesen
Link zum Artikel