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Trump investierte vor China-Reise Millionen Dollar in Apple

Trump investierte vor China-Reise Millionen Dollar in Apple

US-Präsident Donald Trump hat in den Monaten vor seiner China-Reise kräftig in den Tech-Konzern Apple investiert, dessen Chef Tim Cook ihn in Peking begleitet.
15.05.2026, 05:0115.05.2026, 05:01

Bis zu 7,2 Millionen Dollar (knapp 5,7 Millionen Franken) investierte Trump in den ersten drei Monaten des Jahres in Apple, wie aus Daten der US-Behörde für Regierungsethik hervorgeht. Die genauen Geldbeträge lassen sich nicht ablesen, angegeben sind in der verpflichtenden Aufstellung wie üblich nur ungefähre Spannweiten.

Apple CEO Tim Cook, Tesla CEO Elon Musk, U.S. Defense Secretary Pete Hegseth and U.S. Treasury Secretary Scott Bessent attend the welcome ceremony for U.S. President Donald Trump by Chinese President  ...
Tim Cook (links) begleitete Donald Trump und die US-Delegation beim Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping.Bild: keystone

Seine Investitionen in Apple hat Trump allerdings erheblich aufgestockt, wie aus den Daten hervorgeht. Der grösste Zukauf ist auf Anfang Februar datiert und hatte einen Wert zwischen einer und fünf Millionen Dollar. Ob die Investitionen in Aktien oder andere Finanzinstrumente flossen, wird aus den Daten nicht klar.

Auch mit Boeing und Nvidia trieb Trump Handel

Der US-Präsident wird bei seinem Staatsbesuch von einer grossen Wirtschaftsdelegation begleitet, darunter Tech-Milliardär Elon Musk, Apple-Chef Cook sowie der Chef des Chipherstellers Nvidia, Jensen Huang, und Boeing-Chef Kelly Ortberg. Auch mit Papieren ihrer Firmen trieb Trump in den Monaten zuvor regen Handel, allerdings lässt sich dort keine klare Tendenz ablesen, ob Käufe oder Verkäufe überwogen.

Boeing sicherte sich in China einen Auftrag über 300 Flugzeuge im Wert von über 37 Milliarden Dollar, den auch Trump verkündete – dabei allerdings eine andere Zahl nannte. An der Börse war derweil ein noch grösserer Auftrag erwartet worden, weshalb die Aktie deutlich verlor.

Millionenschwere Verkäufe von Meta, Amazon und Microsoft

Nvidia versucht gerade, wieder in den chinesischen Markt reinzukommen. Der Konzern, der die führende Rolle bei Chips für Künstliche Intelligenz spielt, machte einst auch in China Milliardengeschäfte. Doch dann kamen Exportbeschränkungen der US-Regierung sowie Anweisungen Pekings, Technik eigener Hersteller wie Huawei zu kaufen. Für Nvidia geht es bei den Beziehungen zu China um viel Geld: Dem Konzern entgehen nach Schätzung Huangs allein in diesem Jahr China-Erlöse von rund 50 Milliarden Dollar.

Bemerkenswert ist in Trumps Aufstellung auch die Menge der Transaktionen, die der wohlhabende einstige Immobilienunternehmer nun meldet: Allein bei den Zukäufen finden sich für die drei Monate über 2'300 Einträge. Zumindest ein Teil der Transaktionen wurden allerdings nicht von Trump selbst, sondern von verwalteten Konten gesteuert. Die grössten Geschäfte stellten Verkäufe von Tech-Werten dar. Sowohl von Microsoft als auch von Amazon und Meta verkaufte Trump demnach Einzelpapiere im Wert von bis zu 25 Millionen Dollar – allesamt am 10. Februar. (sda/dpa)

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11 Kommentare
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001537.6fc397e9@apple
15.05.2026 05:57registriert August 2025
das passiert, wenn ein grosser teil einer bevölkerung daran glaubt, dass man einen staat wie eine gigantische firma leiten und führen könne und es dem volk dann besser gehen würde.
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Eckhardt
15.05.2026 05:34registriert Juni 2024
Einmal mehr: Es würde einen nichts erstaunen bei Trump. Auch dass seine politischen Handlungen wie jetzt die Reise (die ‚grösste, wichtigste,..‘) nach China alles in allem nichts weiter als ein Projekt einer Gruppe von Männern ist, die allesamt in erster Linie ihre persönliche wirtschaftliche Situation optimineren wollen. Bis ganz hinauf zum aktuellen, sich als schlechter ‚Manager‘ der USA aufführenden Trump.
Unter dem Tarnmäntelchen von ‚Politik und Volkswohl‘ wird nichts als Eigennutz und Selbstbereicherung angestrebt. Mit Börsengeschäften, priv. Investitionen und Familie im Schlepptau.
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closer2edit
15.05.2026 06:34registriert September 2023
Sperrt ihn endlich ein wegen Insiderhandel.

Und wohl das ganze Umfeld ebenso.
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