DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Phase der Stagnation ist vorbei: die Foto-App Snapchat konnte im letzten Quartal wieder deutlich Nutzer hinzugewinnen. (Symbolbild)

Die Nutzerzahlen von Snapchat nehmen wieder zu. Bild: EPA

Snapchat überrascht mit deutlichem Nutzer-Zuwachs



Die Foto-App Snapchat kann nach einer langen Zeit der Stagnation wieder deutlich mehr Nutzer anlocken. Im vergangenen Quartal wuchs die Zahl täglich aktiver Nutzer binnen drei Monaten von 190 auf 203 Millionen, wie die Betreiberfirma Snap am Dienstag mitteilte.

Es war der stärkste Anstieg seit dem Snap-Börsengang im Jahr 2017. Im vergangenen Jahr hing die Nutzerzahl unter 190 Millionen fest und das löste bei Investoren massive Sorgen um die Zukunftsaussichten von Snapchat aus.

Die App wurde einst vor allem für ihre von alleine verschwindenden Fotos bekannt und galt mit der Popularität vor allem bei jungen Nutzern als künftiger Herausforderer von Facebook und Instagram. Doch dann bremste sich das Wachstum stark ab und ein Versuch, mit einem Umbau der App mehr ältere Nutzer zu gewinnen, schlug fehl.

Der nun wieder deutliche Zuwachs könnte unter anderem damit zusammenhängen, dass Snapchat endlich die Dauer-Probleme bei seiner Android-App beheben konnte. Nach Angaben des Unternehmens gingen sie aber zu grossen Teilen auch auf die Einführung neuer Foto-Filter zurück.

Weiterhin rote Zahlen

In Nordamerika steigerte Snapchat die Nutzer-Zahl von 80 auf 83 Millionen, in Europa von 61 auf 64 Millionen und im Rest der Welt noch einmal deutlicher von 49 auf 56 Millionen.

Eine hohe Nutzer-Zahl ist wichtig für Snapchat - sie hilft, Werbekunden zu überzeugen. Facebooks Foto-Plattform Instagram, die als ein zentraler Konkurrent von Snapchat gilt, kommt auf mehr als eine Milliarde Nutzer.

Den Umsatz steigerte Snap im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 48 Prozent auf 388 Millionen Dollar. Unterm Strich gab es weiterhin rote Zahlen - der Verlust lag mit knapp 255.2 Millionen Dollar aber deutlich unter dem Vorjahresminus von 353.3 Millionen. Anleger honorierten die Fortschritte mit einem Kurssprung von mehr als neun Prozent im nachbörslichen Handel. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

AI Portraits verwandelt Porträt-Fotos in Kunstwerke

1 / 29
AI Portraits verwandelt Porträt-Fotos in Kunstwerke
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Es ist nicht wie 1999!»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Lage an US-Tankstellen verschärft sich – Prügeleien an der Zapfsäule

Nach dem Hacker-Angriff auf eine der wichtigsten Kraftstoff-Pipelines in den USA wird das Benzin knapp. Das sorgt für Panik bei Autofahrern. Einige greifen nun zu ungewöhnlichen Methoden an der Zapfsäule.

Angesichts von Panikkäufen nach dem Hackerangriff auf eine US-Pipeline hat sich die Lage an den Tankstellen des Landes weiter verschärft. Tausende Tankstellen im Osten der USA hatten am Mittwoch kein Benzin mehr, an noch funktionierenden Zapfsäulen bildeten sich lange Schlangen. Die Behörden warnten Autofahrer sogar davor, Benzin in Mülltüten zu füllen, nachdem entsprechende Bilder auf Online-Plattformen zirkulierten. US-Medien veröffentlichten auch Videos von Schlägereien an …

Artikel lesen
Link zum Artikel