Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
An investor laughs as he speaks to another investor in front of an electronic board showing stock information at a brokerage house in Nantong, Jiangsu province, China, October 16, 2015. China stocks rose on Friday to seven-week highs, with main indexes registering their best weekly performance in four-and-a-half months after data showed Chinese loans surged in September. REUTERS/China Daily CHINA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN CHINA

Ein chinesischer Investor vor einer Kursanzeige in Nantong.
Bild: CHINA DAILY/REUTERS

Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 6,9 Prozent

Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal auf 6.9 Prozent abgeschwächt. Damit rutschte das Plus erstmals seit der globalen Rezession Anfang 2009 unter die Marke von sieben Prozent. Allerdings fielen die Daten etwas besser aus als erwartet.

19.10.15, 06:35 19.10.15, 09:08


Die Wirtschaft sei immer noch einem Abwärtsdruck ausgesetzt, teilte das chinesische Statistikbüro am Montag mit. Das Wachstum liege aber in einem angemessenen Rahmen.

Chinas Führung hatte am Wochenende vor übertriebenen Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gewarnt. «Wir machen uns Sorgen um die chinesische Wirtschaft», sagte Präsident Xi Jinping in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Ministerpräsident Li Keqiang sprach von Schwierigkeiten, das Wachstumsziel zu erfüllen. Der für 2015 angepeilte BIP-Anstieg von um die sieben Prozent sei angesichts der globalen Abkühlung nicht einfach zu erreichen.

Die Wirtschaft der Volksrepublik befindet sich derzeit im grössten Umbau seit Jahrzehnten. Wegen steigender Lohnkosten, einer alternden Gesellschaft und günstigerer Konkurrenz aus Staaten in Südostasien und Afrika funktioniert das alte Geschäftsmodell «als Werkbank der Welt» nicht mehr so gut wie früher.

Chinas Regierung will deshalb erreichen, dass die Unternehmen des Landes innovativer werden. Mit hochwertiger Technologie sollen sie in Zukunft den grossen Konzernen in westlichen Industrieländern auf den Weltmärkten Konkurrenz machen. Zudem sollen der Dienstleistungssektor und der Binnenkonsum des Landes gestärkt werden. (dwi/sda/reu/dpa)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 19.10.2015 16:28
    Highlight Die Uneinigkeit von Vietnam, den Philippinen, Japan und Malaysia ist Chinas Stärke. Bevor diese Länder sich versehen, wird China im Südchinesischen Meer Fakten geschaffen haben, die sich nicht einmal durch militärische Präsenz der USA rückgängig machen lassen. Der Hinweis auf die Farbrevolutionen darf in diesem Zusammenhang durchaus als trans-pazifischer Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden.
    2 0 Melden
  • meerblau 19.10.2015 13:06
    Highlight Wächst die Wirtschaft tatsächlich oder bläht sich lediglich eine Blase weiter auf?
    0 1 Melden
  • Zeit_Genosse 19.10.2015 09:07
    Highlight Vom Schwellenland zu einer Weltmacht mit neuen Sorgen der hochentwickelten Wirtschaftsnationen. China stabilisiert sich und schwenkt auf die notgedrungenen "Tugenden" der entwickelten Volkswirtschaften ein. Ob vom Kopierer und Billigproduzent der Shift zu einer innovativen Wirtschaftsmacht gelingt, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. China selbst lagert die Produktionen in Billigländer aus. Für Innovation ist aber eine offene und (spielerische) Kultur notwendig, weil man Ideen nicht diktatorisch erzeugen kann. Das heisst auch gesellschaftlich-demokratische Öffnung. Und da liegt die Krux.
    0 1 Melden
    • Hayek1902 19.10.2015 09:39
      Highlight ich stimme dir nicht zu. es gibt keinen zusammenhang zwischen wirtschaftlicher entwicklung und der regierungsform, nur zwischen good & bad governance. Beispiele Singapur, Griechenland, Golfstaaten, ...Die Schweizer Pharmaindustrie hat übrigens früher auch einfach zu meist das bestehende kopiert.
      0 1 Melden
    • Zeit_Genosse 19.10.2015 10:10
      Highlight Da war ich undeutlich @Hayek1902
      China beweis mit ihrer Regierungsform, dass es für den Erfolg keine geöffnete oder demokratische Struktur braucht. Da bin ich ganz auf Ihrer Seite. Doch Innovation entsteht unter Druck meist nur auf der negativen Seite wie im Nationalsozialismus, wo man für die Kriegsindustrie sehr innovativ war. Für eine zivile Innovationsentwicklung sehe ich Vorteile bei offenen und demokratischen Formen, die neue Ideen begünstigen. Doch die Finanzierung von Innovation ist diktatorisch einfacher, als wenn Investoren gesucht werden müssen, die nur die Skalierbarkeit suchen.
      1 1 Melden

Schweizer Firmen spenden 1,7 Millionen an Trumps Partei

Tochterfirmen hiesiger Konzerne spenden bei den Zwischenwahlen für beide Parteien. Allein die Lobbygruppe der UBS hat im Wahlzyklus 2018 bis Ende September eine Million Dollar an amerikanische Politiker gespendet.

Die amerikanischen Gesetze sind eigentlich glasklar. Ausländische Personen, seien es Individuen oder Firmen, dürfen sich nicht finanziell im Wahlkampf engagieren. Wer gegen diese Auflage verstösst, gerät schnell ins Visier der Strafverfolgungsbehörden. Doch es gibt Schlupflöcher.

US-Tochtergesellschaften von ausländischen Konzernen etwa dürfen bei ihren Mitarbeitern Spenden einsammeln und an Politiker verteilen. Bedingung ist: Das Geld muss von US-Bürgern stammen. Und nur US-Bürger dürfen …

Artikel lesen