Wirtschaft
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Wegen dieses (rassistischen) Werbespots müssen Dolce & Gabbana gerade einiges einstecken



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Um diesen Werbesport geht es. Video: YouTube/jacobwithu

Nach Rassismusvorwürfen haben die Gründer des italienischen Modehauses Dolce & Gabbana ihre chinesischen Kunden in einem Video persönlich um Verzeihung gebeten. «Unsere Familien haben uns beigebracht, die unterschiedlichen Kulturen dieser Welt zu respektieren. Deshalb möchten wir Sie um Verzeihung bitten, falls wir Ihre Kultur falsch wiedergegeben haben», sagte Domenico Dolce in einem Video, das am Freitag im chinesischen Online-Netzwerk Weibo veröffentlicht wurde.

Sorry!

Zuvor hatten Werbespots von Dolce & Gabbana im Online-Dienst Instagram für Ärger gesorgt, in dem eine chinesisch aussehende Frau auf Anweisung einer Männerstimme versuchte, Pizza, Spaghetti oder Baguette mit Stäbchen zu essen.

Für zusätzlichen Zündstoff sorgte ein auf Instagram veröffentlichtes Bild eines Chats, in dem Label-Mitgründer Stefano Gabbana sich abfällig über China und die Chinesen äusserte und dies mit fünf lachenden Kothaufen-Emojis illustrierte.

Rund drei Stunden später waren mehr als 100'000 Kommentare zu dem Video eingegangen. Chinesische Internetnutzer überzeugte die Entschuldigung nicht. Die Modemacher verneigten sich lediglich vor dem Geld, das sie in China verdienen könnten, schrieb ein Nutzer.

Eine für Mittwoch geplante Modenschau in Shanghai hatte das Modeunternehmen kurzfristig abgesagt, nachdem chinesische Prominente zum Boykott der Veranstaltung aufgerufen hatten. Zahlreiche chinesische Onlinehändler nahmen die Produkte des Luxus-Labels aus ihrem Sortiment.

Dolce & Gabbana versicherte, die Instagram-Konten der Firma und von Gabbana seien gehackt worden. «Wir möchten uns bei allen Chinesen weltweit entschuldigen. Und wir nehmen diese Entschuldigung und Botschaft sehr ernst», sagte Stefano Gabbana in dem Video, in dem die beiden Gründer des Luxus-Labels auch auf Mandarin «Entschuldigung» sagten. China ist der weltweit wichtigste Markt für Luxuswaren. (aeg/sda/afp)

Darf sich die Tradition alles erlauben?

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Video: srf

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