Wirtschaft
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Teaserbild Klimaerwärmung Zuwanderung

Bild: shutterstock/watson

Analyse

Die neue Erfolgsformel der Politik: Zuwanderung plus Klimaerwärmung

In Österreich nimmt eine konservativ-grüne Regierung ihre Arbeit auf. Die Zentralbanken zerbrechen sich derweil den Kopf über den Einfluss der Klimaerwärmung auf ihre Geldpolitik.



Erstmals hat sich Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz zu seiner neuen konservativ-grünen Regierung in einem Interview geäussert. Gegenüber der «Financial Times» gab er zu Protokoll:

«Es ist wichtig, dass wir unsere Umwelt schützen, aber es ist auch wichtig, dass wir entscheiden können, wer in unserem Land lebt. Wenn wir die illegale Immigration nicht bekämpfen, wird Europa in 5, 10 oder 20 Jahren nicht mehr der gleiche Kontinent sein. Wenn wir nicht kontrollieren können, wer zu uns kommt, können wir nicht in Sicherheit leben – und unsere Identität behalten.»

In Österreich will nun eine schwarz-grüne Regierung versuchen, Klimaerwärmung und Zuwanderung unter einen Hut zu bringen. Für uns mag dies zunächst befremdlich erscheinen. Schliesslich hält die SVP nicht nur in Sachen Immigration die Fahne am höchsten. Sie poltert auch am lautesten gegen alles Grüne. Chefideologe Roger Köppel schwafelt gar öfters von einer «grün-marxistischen Diktatur».

Doch auch in der Schweiz ist die Formel Ökologie plus Zuwanderungs-Hysterie nicht gänzlich unbekannt. In den Achtzigerjahren versuchte die Nationale Aktion unter der Leitung eines gewissen Valentin Oehen damit zu punkten. Der Sohn eines Käsermeisters schaffte es immerhin in den Nationalrat, bevor er sich auf einen Bio-Bauernhof im Tessin zurückzog.

Oehen wurde zuletzt 2018 auf einem Parteitag der rechtsextremen Pnos gesichtet. Sein Gedankengut lebt in der Ecopop-Bewegung weiter, allerdings ohne rechtsextremen Einschlag und weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

dpatopbilder - 18.07.2018, Bayern, Kirchdorf: Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, schaut während der Grenzkontrollen durch die bayerische Landespolizei am Grenzübergang Kirchdorf durch ein Nachtsichtgerät, dessen Schutzkappen am Tag normalerweise geschlossen bleiben. Die neue bayerische Grenzpolizei beginnt heute mit Kontrollen an der bayerisch-österreichischen Grenze. Foto: Lino Mirgeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Lino Mirgeler)

Auf der Suche nach grünen Wählern: CSU-Chef Markus Söder. Bild: DPA

Die Formel konservativ plus grün besitzt grosses Zukunftspotential. Wie die SVP gibt sich die AfD in Deutschland zwar wirtschaftspolitisch noch stramm neoliberal und klimaskeptisch, doch das kann sich sehr schnell ändern.

Die bayrische CSU hat unter der Führung ihres neuen Leithammels Markus Söder grüne Themen entdeckt, so etwa das Wohl der Bienen. In den Bundesländern Baden-Württemberg und Hessen sind schwarz-grüne Regierungen an der Macht. Bei einem Erfolg könnte das österreichische Experiment Signalwirkung für ganz Europa haben.

Die riesigen Waldbrände in Australien sind ein deutliches Zeichen, dass die Klimaerwärmung die politische Debatte der nächsten Jahre dominieren wird. Das Wef bittet nicht zufällig Greta Thunberg erneut nach Davos. Die versammelte Wirtschafts- und Politelite wird sich vorwiegend mit diesem Thema beschäftigen.

Das tun auch immer mehr Zentralbanker. Klimaerwärmung verändert nicht nur die Umwelt, sie beeinflusst zunehmend auch die Geldpolitik der Notenbanken. Von der Fed über die EZB bis zur SNB wälzen Experten Fragen wie: Ist die Stabilität des Finanzsystems durch Katastrophen wie die Brände in Australien gefährdet? Was sind die Folgen der Klimaerwärmung für das Wachstum des Bruttoinlandprodukts? Können die Zentralbanken mit ihrer Politik helfen, die Klimaerwärmung zu mildern?

Neu steht die Europäische Zentralbank (EZB) unter der Führung von Christine Lagarde. Um 14.30 Uhr tritt sie in dieser Funktion erstmals nach einer Ratsitzung an die Öffentlichkeit. (Archivbild)

Will grüne Obligationen bevorzugen: EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Bild: EPA

In den USA hat der grosse Schatten von Präsident Donald Trump bisher verhindert, dass die amerikanische Notenbank Fed aktive Schritte gegen den Klimawandel unternimmt. Doch weltweit sind bereits 50 Zentralbanken dem NGFS beigetreten, einem Netzwerk, das sich mit den Risiken des Klimawandels befasst. Auch die Schweizerische Nationalbank ist Mitglied dieser Organisation.

Besonders ins grüne Zeug legt sich die Europäische Zentralbank (EZB). Die neue Präsidentin Christine Lagarde hat den Klimawandel zur «kritischen Mission» ihrer Amtszeit erklärt. Sie will künftig den Kauf von «grünen Obligationen» bevorzugen. «Das könnte das Wachstum von grünen Finanzmärkten fördern, indem die Kapitalkosten für die Investitionen von sauberer Energie gegenüber der fossilen Energie sinken», stellt Gavyn Davies in der «Financial Times» fest.

Lagardes Vorgehen ist bei Ökonomen umstritten, insbesondere Jens Weidmann, der Hardliner der deutschen Bundesbank, stemmt sich dagegen. Hingegen kann die EZB-Präsidentin auf politische Unterstützung zählen. Die ebenfalls aus Deutschland stammende Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen Green New Deal zur Priorität der EU-Politik erklärt.

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121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 14.01.2020 06:53
    Highlight Highlight SVP ist sozial- und umweltpolitisch rückständig!

    Wer die Souveränität der Schweiz erhalten möchte und gleichzeitig sozial- und umweltpolitische Fortschritte machen möchte, muss die Schweizer Demokraten (SD) wählen.
    Wo dies nicht möglich ist, sind die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU), das Mouvement citoyens genevois (MCG) oder die Lega Dei Ticinesi wählbare Alternativen.
    • ChlyklassSFI 14.01.2020 08:13
      Highlight Highlight Meinst du das ernst? Die PNOS hast du noch vergessen bei den genannten "Alternativen"... Du machst Werbung für Politik, die sozial und national sein soll. Merkst du etwas?
    • Dragonlord 14.01.2020 08:45
      Highlight Highlight Ihr Kommentar ist ein Stich ins Herz der PNOS! Und ihre politische Einstellung der Untergang der freien Schweiz.
  • Cpt. Jeppesen 13.01.2020 18:06
    Highlight Highlight Das Wort "konservativ" kommt vom lateinischen "conservare", also etwas bewahren, um etwas Sorge tragen. Das haben die konservativen Parteien bis heute nicht verstanden. Stattdessen sind sie reaktionär und rückschrittlich. Wenn sie konservativ ernst nehmen würden, dann würde ihnen auch etwas am Erhalt einer gesunden Umwelt liegen. Dann müsste man auch die Diskussionen um CO2 und Atomenergie nicht führen und die Grünen wären eigentlich überflüssig.
    • PrivatePyle 13.01.2020 18:54
      Highlight Highlight Von wegen reaktionär. Die Grünen sind in der Schweiz ja genau diejenigen, die sich latent gegen wissenschaftlichen Fortschritt und neue Technologien stemmen!
  • Dr no 13.01.2020 17:52
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass das die neue Erfolgsformel ist. Viel logischer ist die Verknüpfung von Klimawandel und Bevölkerungsexplosion. Es wird nur durch Verzicht besser. Und dieser Verzicht beschlägt halt auch die Anzahl Kinder die man hat. Wenn ich mir die Wachstumsraten gewisser Länder bzw. Kontinente anschaue, dann wird mir Angst und Bange (Afrika, Asien z.B.). Und Nein, ich bin deshalb kein Nazi.
    • Elmas Lento 13.01.2020 23:49
      Highlight Highlight Solange der Ressourcenverbrauch pro Kopf in Europa um ein vielfaches höher ist als in den von dir aufgezählten Kontinenten ist es heuchlerisch von "Verzicht auf Kinder" zu schreiben. Das bekommt dann so einen schalen Nachgeschmack nach "schränkt euch gefälligst ein damit wir hier weitermachen können wie bisher".
    • Hans007 14.01.2020 04:39
      Highlight Highlight Das ist sonnenklar. Die grösste CO2-Quelle ist der Mensch, also bringen mehr Menschen auch mehr CO2, da hilft auch Technologie und Fortschritt nicht weiter. Das weiss eigentlich jeder, aber nur wenige sprechen es auch aus. Wachstum ist heilig.
    • Dr no 14.01.2020 09:05
      Highlight Highlight @ Hans: Na ja man muss nicht Einstein sein um zu merken, dass ein System, dass auf unendlichen Wachstum basiert in einer Welt mit beschränkten Ressourcen nicht funktionieren kann.
      @ Elmas: ich weiss was du meinst. Wir müssen uns mässigen, andere aber auch, schau dir doch die schiere Menge an. 2050 hat es in Afrika 2 Mrd. Menschen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 13.01.2020 17:33
    Highlight Highlight Es gibt eine durchaus guten Grund warum sich Zuwanderung und Klimaerwärmung wunderbar kombinieren lassen:

    Je schlimmer die Auswirkungen der Klimaerwärmung sind (Dürre, Wassermangel, Starkregen etc.) desto mehr Menschen werden sich in Richtung Europa auf den Weg machen...
  • Domino 13.01.2020 16:45
    Highlight Highlight Wenn ich mich richtig erinnere gab es vor kurzem in Italien auch ne Regierung aus Rechts- und Linkspopulisten... 5* & Lega...
  • Regas 13.01.2020 16:16
    Highlight Highlight "Chefideologe Roger Köppel schwafelt gar öfters von einer «grün-marxistischen Diktatur»".
    Und genau so ist es, die Grünen sind zum teil Linker als die Linken und wollen alles Verstaatlichen und den Kapitalismus abschaffen. Mit immer mehr Abgaben und Regulierungen soll der Bürger zum Verzicht gezwungen werden. Da bin ich froh dass wenigstens die SVP einen Gegenpool bietet. Und wenn der Bürger einmal merkt was die grüne Ideologie für den einzelnen bedeutet werden die Grünen kaum mehr so viel Zustimmung erhalten.
    • Badummtsss 13.01.2020 19:09
      Highlight Highlight In vier Jahren gibt es wieder einen Rechtsrutsch🤷‍♂️. War so und wird wieder so sein.
      Den da stehen wir vielleicht plötzlich vor einer Finanzkrise
    • Wiesler 13.01.2020 21:12
      Highlight Highlight Dass unser Lebensstanard effektiv mehr kosten muss, als wir jetzt dafür bezahlen, sollte eigentlich jedem klar sein. AHV, Pensionskasse ect. sind unterfinanziert. Nix mit Einsparen - ohne Erhöhung der Abgaben geht da bald nichts mehr.
      Die SVP als Gegenpol zu erwähnen ist kurzsichtig
    • Badummtsss 14.01.2020 06:10
      Highlight Highlight Die SVP gilt als Gegenpol, da in unsicheren Zeiten das Volk eher Rechts wählt.
      Sei dies aus Angst etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fandall 13.01.2020 15:55
    Highlight Highlight Im Grunde ist die Sorge um die Umwelt zutiefst patriotisch, will man doch in einem Land mit intakter Natur leben und nicht in einer Betonwüste.
    Auch hier zeigt sich leider die hässliche Fratze des Neoliberalismus, die zur Anbetung von Geld und Macht aufruft, mit allen üblen Folgen wie Zersiedelung, Monokulturen, Bodenerosion etc...
  • Bene86 13.01.2020 15:31
    Highlight Highlight Rechtskonservativ ist heute also mit "braun" gleichgesetzt.

    Ganz ehrlich, aber solche Aussagen und dann noch von bekannten und grossen öffentlichen Medien machen mir langsam echt noch grössere Sorgen als die "richtigen" Braunen an sich.

    Ich will keine Ideologien, weder von links noch rechts, lasst mich einfach in Ruhe damit!
    • derWolf 13.01.2020 16:23
      Highlight Highlight Solche Kommentare zeigen mir, dass die Menschen von den Extremen langsam die Schnauze voll haben. Wenn ich die Entwicklung der Medien über die letzten Jahre betrachte, scheinen Sie zuletzt doch zu oft über das Ziel hinausgeschossen zu haben. Endlich und Gott sei Dank. Mir macht das Mut und es gibt mir die Kraft langsam wieder daran zu glauben, dass es doch noch nicht zu spät ist. Der Gesinnungsterror der letzten Monate, egal weshalb und aus welcher Richtung, kann und darf so nicht weitergehen..
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 13.01.2020 16:41
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf? Die Frage "Wie braun sind die Grünen?" betrifft einen anderen, verlinkten Artikel aus dem Jahr 2014. Hast du ihn gelesen? Da wird sachlich über die Folgen der Überbevölkerung geschrieben.
  • N. Y. P. 13.01.2020 15:13
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach versuchen die Zentralbanken dieser Welt die obszönen Schuldenberge diverser Länder so zu händeln (Zum Beispiel Italien 2000 Milliarden €, etc, etc) dass uns die ganze 💩💩 nicht um die Ohren fliegt.

    Die periodischen Stresstests der Banken fallen zwar immer zu aller Zufriedenheit aus, obwohl die italienischen Banken marode bis ins Mark sind.

    Das Thema Umwelt ist nicht die vordringendste Sorge der Zentralbanken, sondern, dass das Karusell schön weiterdreht. Kein Dominostein darf umfallen.
    • GraveDigger 13.01.2020 17:16
      Highlight Highlight @N. Y. P.
      Keine Angst der erwähnte "Haufen" wird uns um die Ohren fliegen.
      Viele Staaten sind absolut Pleite und können nur durch die Gelddruckpolitik am Leben gehalten werden. Die EZB kauft ja selber schon die wertlosen Staatsanleihen auf um die Länder zu stützen.
      Der Finanzelite kommt der Umweltschutz genau richtig, man kann nun mit Luft gewinn machen und das auf Zwang durch den Staat. CO2 kann wunderbar dazu verwendet werden noch mehr Geld umzulagern denn es bestraft die untere Schicht am meisten mit irgendwelchen schwachsinnigen Lenkungs Zertifikats weiss der Teufel was für Abgaben.
    • N. Y. P. 13.01.2020 17:45
      Highlight Highlight P.S. Draghi, (ex Goldmann Sachs !) der während Jahren, die Geschicke der EZB geleitet hat, hat tip top geschaut, dass alle Dominosteine stehen bleiben.

      Das System wird uns um die Ohren fliegen, da gebe ich dir recht.
    • dmark 13.01.2020 18:54
      Highlight Highlight Mit Luft zum Gewinn (u.a. auch durch Abgaben, Verordnungen, Steuern und Aufschläge durch die Staaten zu Lasten der Bürger) ist doch eine prima Geschichte. Du musst nichts produzieren, gehst kein geschäftliches Risiko ein, brauchst keine Lagerkosten und verursachst auch keine Umweltverschmutzung damit. Perfekt, oder? Da kommt kräftig "Kohle" (um beim Thema CO2 zu bleiben...) rein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 13.01.2020 15:10
    Highlight Highlight Herbert Kickl im Nationalrat deckt das linke Dilemma rund um die Sicherungshaft auf. Frau Zadic (Grüne/Justiz) muss jetzt das FPÖ Programm umsetzen. Die Zerreissprobe in der Koalition. Die Schadenfreudeder der SPÖ Abgeordneten ab Miunte 2 im Hintergrund ist sichtlich gross
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  • MeinAluhutBrennt 13.01.2020 15:08
    Highlight Highlight Weil ich so ein grosser Humanist bin ist mir eine nachhaltige Bevölkerungsreduktion enorm wichtig!
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 13.01.2020 16:43
      Highlight Highlight Und wie würdest du das angehen? Am vielversprechendsten sind die Ansätze der Entwicklungshilfe, indem in die Ausbildung und in die Stellung der Frau in Entwicklungsländern investiert wird.
  • Auric 13.01.2020 14:55
    Highlight Highlight Willkommen zurück aus dem verdienten Urlaub.

    Jetzt können wir, Gott sei Dank, wieder die Erinnerung an Ausdrücke wie

    "Chefideologe" und "Leithammel"

    auffrischen.
  • stadtzuercher 13.01.2020 14:51
    Highlight Highlight "Wie braun sind die Grünen?"

    Finde es bedenklich, dass die Medien jene, die sich Gedanken über die Zuwanderung machen, als "Braun" bezeichnen (also als Nazis).

    Es gibt wahrscheinlich bloss eine Handvoll Bürger in der Schweiz, die unbegrenzte und unkontrollierte Zuwanderung fordern, mit sofortigen Anspruch auf Sozialleistungen und Einbürgerung. Für den Rest passt diese simple Lösung nicht, da gilts Auszuhandeln, was langfristig funktionieren soll.

    Aber so sind die Medien heute: Lieber Empörung und Denunziation als Raum für Diskurs.
    • Quinn 13.01.2020 15:09
      Highlight Highlight Von DE importiert. Jeder klardenkende kennt die Folgen der masslosen Zuwanderung. Ich habe eine gute analyse:

      Der Klimawandel ist natürlich und es hat ihn schon immer gegeben. Momentan ist er jedoch vom Mensch beschleunigt und muss bekämpft werden.

      Die Migration ist natürlich und es hat sie schon immer gegeben. Momentan ist sie jedoch vom Mensch beschleunigt und muss bekämpft werden.
    • Firefly 13.01.2020 15:58
      Highlight Highlight Ja, darüber müsste man sich mal Gedanken machen... denn die Zuwanderer mit grossem Fussabdruck sind wohl nicht diejenigen aus Kriegsgebieten.

    • Daniel Caduff 13.01.2020 16:35
      Highlight Highlight Tatsächlich wollen wohl nur wenige eine "unbegrenzte und unkontrollierte" Zuwanderung (also zB. 8 Mia Menschen in der Schweiz).

      Deswegen findet das ja auch nicht statt. Es gibt klare gesetzliche Vorgaben. Familiennachzug, Asylverfahren, Arbeits- und Niederlassungsbewilligungen, Kontingente für Drittstaaten, etc. etc.

      Einer ganzer Wulst an Regulierungen und Bedingungen.

      Die Frage ist also: Kennst Du Dich einfach nicht aus, oder ignorierst Du absichtlich die juristischen Fakten?

      Einen Anspruch auf Einbürgerung gibt es imho in keinem Land, ausser Ius Soli.

      Zu viel Paranoia bei Dir?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quinn 13.01.2020 14:44
    Highlight Highlight Ich habe diese Entwicklung auch schon länger im Blick, und finde sie die beste Möglichkeit um dem Volk einen Gefallen zu tun. Migrations - und Aussenpolitik von konservativer Seite, Umweltpolitik von grüner Seite. Es ist ein Kompromiss für die Rechten - sowohl für die Anliegen der linken Seite.

    Natürlich bleiben viele Probleme bestehen. Die werden jedoch auch nicht bei allen anderen behoben - lobbyismus halt.
    • Wiesler 13.01.2020 15:23
      Highlight Highlight Dann noch soziale Institutionen nahe an der SP-Politik und ich würde diese Partei sofort wählen.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 13.01.2020 16:46
      Highlight Highlight @Wiesler

      Soziale Institutionen sind nicht gefragt.
    • Wiesler 13.01.2020 19:43
      Highlight Highlight Das sehe ich anders - Die sind durchaus gefragt. Vorhandene Migrationseinschränkungen, umweltbewusst und augebauter Sozialstaat schliesst sich nicht aus. In der schweizer Politlandschaft schon, aber nicht generell.
      Grüner Nationalsozialsmus wäre das wohl.
      Nicht falsch verstehn!
      Natürlich ohne Einparteiensystem und Rassenhass wie vor 80 Jahren.
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  • MartinZH 13.01.2020 14:32
    Highlight Highlight Christine Lagarde & Ursula von der Leyen; ein richtiges "Dream Team" mit viel grossen Worten, Ankündigungen und Zukunftsstrategien. Oder mag sich jemand an die grossen Erfolge dieser beiden gloriosen Damen – beim IWF oder in der dt. Bundeswehr, bzw. als Familienministerin – erinnern?

    Immer wenn man nach ein paar Jahren hingesehen hat, was von den Ankündigungen alles umgesetzt worden ist, konnte niemand die grossen Erfolge benennen.

    Meistens waren die Zurückgebliebenen nur froh, dass die Damen wieder in ein neues Amt geflüchtet sind. Und jetzt soll's "mit Grün" klappen? Die Skepsis überwiegt.
    • RowRow 13.01.2020 14:54
      Highlight Highlight Pssst, es sind Frauen. Das darf nicht kritisch angesprochen werden. Sonst sind viele in ihrer Ideologie, Frauen = alles wird besser, verletzt und Blitzen dich.
    • DieFeuerlilie 13.01.2020 15:44
      Highlight Highlight Ok, ihr alten weissen Männer.. ;)

      Ja, Ursula von der Leyen ist wirklich kein gutes Beispiel dafür, was Frauen alles besser machen könnten als Männer.
      Sie ist sicher überflüssiger als ein Kropf..

      Aber.. wir könnten ja nun mal darüber diskutieren, wieviel all die vielen Männer vor diesen zwei Frauen von ihren vollmundigen (Wahl-)Versprechen umgesetzt haben.
      Andreas Scheuer und Markus Söder würde ich jetzt mal spontan in die Runde werfen..

      Mit anderen Worten:
      Da können Frauen noch lange _nicht_ liefern, bis sie mit den Männern vor ihnen gleichgezogen haben.. 😁
    • RicoH 13.01.2020 15:47
      Highlight Highlight Nennt jetzt bitte die gloriosen Erfolge aller männlichen Spitzenpolitiker an die man sich erinnert und die auch alles versprochene umgesetzt haben.

      So viele werden es nicht sein. Aber Hauptsache dass man wieder mal auf Damen herumnörgeln konnte.

      Wartet doch zuerst ab, was das bringen wird, bevor ih die Idee von vorne weg kritisiert.
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  • GraveDigger 13.01.2020 14:29
    Highlight Highlight Alle rufen nach Umweltschutz, analog dazu wird jeder m2 zugebaut und mehr Menschen werden in die Städte gestopft, daraus resultiert mehr Verkehr und mehr Umweltbelastung.
    Dann wird gejammert von den Pseudoherrschern ein paar Stühle weiter im Elfenbeinturm zu Bern, dass die schöne grüne Wiese braun wird und wir gefälligst mehr Steuern und Abgaben zu zahlen haben das man das Braun wieder Grün werden lassen kann. Denn nur mehr Geld rettet die Natur und nährt die Welt und macht aus der rechten Ecke ein rundes Zusammensein.
  • Wiesler 13.01.2020 14:29
    Highlight Highlight Ich finde die Koalition aus Konservativen und Grünen eine interresante Kombination. FPÖ, die weniger liberal, dafür sozialer wird, gepaart mit den Grünen, die weniger sozial, dafür liberaler werden. Das hat Potenzial, auch in der Schweiz.
    • Auric 13.01.2020 15:08
      Highlight Highlight
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    • Wiesler 13.01.2020 15:13
      Highlight Highlight Koalition ÖVP Grün meinte ich.
    • CalibriLight 13.01.2020 16:07
      Highlight Highlight @Auric: Gerald Grosz? Echt jetzt? Ein strammer Haider-Jünger und BZÖ-LER. Ist jetzt nicht gerade einer, von dem ICH gerne etwas zitieren möchte.....
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  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 13.01.2020 14:24
    Highlight Highlight Grün-Braun ist nicht so selten. So zum Beispiel Extinction Rebellion Mitbegründer Roger Hallam, der den Holocaust verharmlost.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/extinction-rebellion-mitbegruender-relativiert-den-holocaust-16494687.html
    • Rabbi Jussuf 13.01.2020 16:17
      Highlight Highlight Naja, die Ideale, auch gegensätzlicher Ideologien sehen manchmal zum Verwechseln ähnlich aus.
  • Eron 13.01.2020 13:56
    Highlight Highlight Und wieder ein Artikel der anders denken gleich in die Nazi Ecke drängt: Wie braun ist grün?
    Das ist Watson unwürdig, Diskussionen um die Zuwanderung müssen geführt werden. Gleich vorneweg, Asylsuchen aus Kriegsgebieten muss man unterstützen, sind es doch indirekt wir alle die dafür verantwortlich sind und niemand verlässt seine Heimat freiwillig. Wenn es allerdings Zuwanderung aus wirtschaftlichen Gründen betrifft, muss man die Gründe der Wirtschaft hinterfragen und die Kosten auch auf diese abwälzen, genau so die Frage wie umweltschädlich Zuwanderung ist: Das geschieht nicht!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.01.2020 14:42
      Highlight Highlight Also Diskussionen um die Zuwanderung werden ja täglich geführt. Ich kann mich nicht mehr an das Jahr erinnern, als man einen Tag nicht davon gesprochen hätte, dass man darüber sprechen muss. Mich interessiert die Zuwanderung 0,0%.
    • WID 13.01.2020 14:53
      Highlight Highlight @Eron: weiss Du, Eron, lass die Leute einfach schwätzen. Wenn die meinen, Du seist ein Nazi nur weil Du mit den Auswirkungen von Zuwanderung nicht einverstanden bist und die Zuwanderung begrenzen willst. Mir geht es gleich und ich kann damit leben.
    • Auric 13.01.2020 15:00
      Highlight Highlight So kannst Du das nicht ausdrücken!

      nachdem die Zuwanderer ja da, wo sie her kommen keine Umwelt mehr schädigen können (mangels Anwesenheit) (und evtl. dort für die Umwelt schädlicher waren als hier mit unseren modernen Heiz/Transport/Abfall-Systemen) ist es sehr wohl umweltschützend wenn wir möglichst vielen Erdenbürgern die Chance geben es uns hier gleich zu tun.
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  • Mitläufer 13.01.2020 13:55
    Highlight Highlight Das ist ebenfalls die Erfolgsformel der Medien. Aber das wisst ihr ja.
    • dabaier 13.01.2020 14:34
      Highlight Highlight Nomen est omen, gell
  • Quacksalber 13.01.2020 13:53
    Highlight Highlight Baden-Württemberg hat eine grün-schwarze Regierung. Die CDU ist der Junior.
    • Philipp Löpfe 13.01.2020 14:16
      Highlight Highlight Stimmt, ist aber in diesem Kontext ein bisschen klugscheisserisch...
  • dommen 13.01.2020 13:42
    Highlight Highlight Ein paar letzte Ewiggestrige welche sich verzweifelt an "die gute alte Zeit" klammern und viel zu grossen Einfluss haben, müssen noch beseitigt werden. Dann bin ich mal verhalten zuversichtlich, dass wir mit 2019 den absoluten Tiefpunkt durchschritten haben...
    • Grohenloh 13.01.2020 17:10
      Highlight Highlight Ja, ja. Beseitigen.
      Ich hoffe einfach, du wirst nie beseitigt.
      Zuerst wirst du aber noch als freiwilliger Helfer derjenigen, die die Diktatur aufbauen helfen, richtig?
  • messanger 13.01.2020 13:41
    Highlight Highlight Was lehrt uns das?

    - Die Konservativen tun alles um an der Macht zu bleiben. Aktuell verstehen sie sich als "Grenzen-zumacher Partei". Von tiefen Steuern etc. ist nichts mehr zu hören. => Die Konservativen sind eine 1-Thema Partei geworden.

    - die Grünen sind bereit, Koalitionen einzugehen, sofern sie ihr Hauptthema voranbringen können. => Konservative und SPler müssen um die Gunst der Grünen kämpfen.


    • Perwoll 13.01.2020 14:04
      Highlight Highlight In Bezug auf Österreich sind Sie aber ziemlich auf dem falschen Dampfer. Da werden die Steuersätze von 25% auf 20% von 35% auf 30% und von 42% auf 40% gesenkt. Der höchsten Sätze sollen bleiben.
    • Cédric Wermutstropfen 13.01.2020 14:08
      Highlight Highlight Ende 70er, Anfang 80er gab es, zumindest in Deutschland, einen starken, ethnopluralistischen Flügel bei den Grünen. Wäre schon, wenn sie dahin zurückkehrten, bzw. ihren damaligen Richtungsentscheid revidierten. Für Österreich und die Schweiz fände ich es toll, wenn die Grünen dieses Konzept ebenfalls aufgriffen. Es macht absolut keinen Sinn, Gutmenschentum und verkappten Sozialismus mit ökologischer Politik zu verbinden.
    • PVJ 13.01.2020 16:03
      Highlight Highlight Cédric, ökologische Politik muss nicht sozialistisch sein. Realitätsfremde rechtsextreme Utopien wie den "Ethnopluralismus" braucht es aber noch viel weniger.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnopluralismus


  • tömu 13.01.2020 13:36
    Highlight Highlight Eine politische Verschiebung weg vom Liberalismus hin zu Grün gefiele mir gut. Dann auch bitte gleich das neoliberale, arbeitnehmerunfreundliche FZA kippen.
    • The Emperor 13.01.2020 19:45
      Highlight Highlight Das ist mal eine neuer Ansatz. Darf ich fragen, wo du dich politisch einordnen würdest?
  • Fritz N 13.01.2020 13:34
    Highlight Highlight Jetzt tun alle so als hätte es Grün und Rechts noch nie gegeben.. Das kollektive Gedächtnis ist einfach eher vergesslich ;)
    Also das Reichsnaturschutzgesetz kam imfall nicht von der Resistance
    https://taz.de/Nationalsozialismus-und-Naturschutz/!5203719/
    • Cédric Wermutstropfen 13.01.2020 14:10
      Highlight Highlight Wohl war. Danke für den spannenden Link.
    • Cédric Wermutstropfen 13.01.2020 14:31
      Highlight Highlight 🙄 Sollte natürlich „Wohl wahr“ heissen. Ebenfalls spannend dazu: Die „Lebensreform" um die Jahrhundertwende (19./20. Jhd.). Viele Aushängeschilder dieser liebäugelten mit rechten und rechtsextremen Ideologien. Heute finden sich viele Aspekte dieser Bewegung im grünen Spektrum wieder.
    • WID 13.01.2020 14:55
      Highlight Highlight @Fritz N: Ist nun Naturschutz eine braune Idee?
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Solarpanels werden auf Luzerner Hausdächern bald zur Pflicht

Die Stadt Luzern macht in Sachen erneuerbare Energien vorwärts: Auf Dächern, die grösser sind als 25 Quadratmeter, sollen künftig Solarpanels angebracht werden. Damit geht der Stadtrat auf einen Vorstoss von SP und Grüne ein, in dem sie fordern, dass Luzern «mit Solarstrom endlich durchstartet».

Im ersten Quartal 2021 will der Stadtrat einen Planungsbericht zum Thema vorlegen. Darin sollen die Forderungen aufgenommen werden. Bereits jetzt lässt er seine Absichten durchsickern:

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