Wirtschaft
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Der Handelsstreit zwischen den USA unter der Führung von US-Präsident Donald Trump kostet das Reich der Mitte unter Präsident Xi Jinping viele Milliarden. (Archivbild)

Mögen sich sichtlich: Donald Trump und Xi Jinping. Bild: AP

Interview

«Die Chinesen wären mehr als happy, wenn Trump wiedergewählt würde»

Handelskrieg und Techno-Wettbewerb: Der Westen und China gehen zunehmend auf Konfrontationskurs. Daryl Liew, Portfolio-Manager der Schweizer Bank Reyl in Singapur, erklärt, wie sich diese Konfrontation aus asiatischer Sicht anfühlt und zeigt die Konsequenzen für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte auf.



Uiguren, Hongkong, Handelskrieg und Big Brother. China hatte im Westen seit Jahrzehnten nicht mehr ein so schlechtes Image. Wie wird das in Singapur beurteilt?
In Asien vermeiden wir es grundsätzlich, uns in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Die Problematik mit den Uiguren betrachten wir daher als eine interne Sache der Chinesen.

Hier im Westen ziehen wir Vergleiche zu Konzentrationslagern. Ist das übertrieben?
Die Chinesen betrachten es vor allem als Angriff auf ihre Gemeinschaft.

Weshalb lassen sie den Uiguren nicht ihren Glauben und ihre Lebensweise? Sie stellen ja keine ernsthafte Gefahr dar.
Harmonie ist eines der zentralen Anliegen der chinesischen Kultur. Sie haben Angst, dass das Beispiel der Uiguren Schule machen und auf andere Minderheiten überspringen könnte. Das Ziel besteht darin, Uiguren in die Kultur der Han-Chinesen zu integrieren.

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Daryl Liew ist Portfolio-Manager der Schweizer Bank Reyl in Singapur.

Was ist in Hongkong los?
Auch hier steht Peking offenbar vor einem unlösbaren Problem. Das Motto «ein Land, zwei Systeme» hat lange erstaunlich gut funktioniert. Hongkong hat für China als Finanz- und Handelsplatz lange wertvolle Dienste geleistet.

Was läuft jetzt schief?
In den letzten Jahren haben sich die Menschen in Hongkong immer härter für ihre eigenen Interessen eingesetzt und ihre Lebensweise verteidigt. Auch Peking hat auf stur geschaltet. Die Fronten haben sich auf beiden Seiten verhärtet; und die Tatsache, dass die Regierung von Hongkong inkompetent ist, hat die Situation auch nicht verbessert.

Ist es bloss die Jugend, die rebelliert?
Junge Menschen leiden unter den hohen Lebenskosten in Hongkong, vor allem den hohen Mieten. Dazu kommt die Konkurrenz der zugewanderten Chinesen und der aufstrebenden Städte wie Shenzhen. Das drückt auf die Löhne. Viele Junge haben daher den Glauben an die Zukunft verloren.

Stimmt die These, wonach die Revolte in Hongkong primär von einer verwöhnten Jugend getragen wird?
Nein. Das mag in bei den «Regenschirm-Protesten» im Jahr 2014 noch der Fall gewesen sein. Die aktuellen Demonstrationen werden jedoch von fast allen Einwohnern in Hongkong unterstützt, auch von der älteren Generation. Geschäftsfreunde sagen mir, alle ihre Mitarbeiter seien auf der Seite der Demonstranten. Nur die Gewalt wird abgelehnt.

FILE - In this Sunday, Nov. 17, 2019, file photo, pro-democracy protestors react as police fire tear gas at Hong Kong Polytechnic University in Hong Kong. By day, the small commercial kitchen in a Hong Kong industrial building produces snacks. At night, it turns into a secret laboratory assembling a detox kit to help frontline pro-democracy protesters counter ill-effects from repeated exposure to tear gas. (AP Photo/Kin Cheung, File)

Verhärtete Fronten: In Hongkong spielen sich bürgerkriegsähnliche Szenen ab. Bild: AP

Wie wird dieser Konflikt ausgehen?
Schwer zu sagen. Ich fürchte, er wird noch länger andauern.

Nun hat sich auch Präsident Donald Trump hinter die Demonstranten gestellt. Wird das den Handelskrieg zwischen den USA und China noch verschärfen?
Trump ist vom Kongress dazu gezwungen worden. Er meint es nicht wirklich ernst. Er hat sich auch nicht öffentlich dazu geäussert.

Peking hat jedoch darauf reagiert und Gegenmassnahmen angekündigt.
Es ging einzig darum, das Gesicht zu wahren. Es ist das übliche «Wie-du-mir-so ich-dir»-Spiel, um die eigene Bevölkerung zu beruhigen. Auf die Verhandlungen für ein Handelsabkommen wird das keine Folgen haben.

Wird es überhaupt je ein Handelsabkommen geben?
Wahrscheinlich wird es ein oberflächliches Abkommen geben, das für eine gewisse Ruhe an der Strafzollfront sorgen wird. Doch die strukturellen Probleme werden ungelöst bleiben. Die Positionen sind zu weit entfernt.

«Die aktuellen Demonstrationen werden jedoch von fast allen Einwohnern in Hongkong unterstützt, auch von der älteren Generation.»

Die Chinesen wären froh, wenn Trump die Wahlen im nächsten November gewinnen würde, lautet eine oft gehörte Hypothese. Teilen Sie diese Einschätzung?
Ja. Die Chinesen sind bisher mit den Republikanern besser zurechtgekommen als mit den Demokraten. Deshalb wären sie mehr als happy, wenn Trump wiedergewählt würde.

Im Wahlkampf hat sich Trump jedoch als grosser Gegner Chinas verkauft.
Nun ziehen sich die USA jedoch immer mehr von den Weltmärkten zurück. Das eröffnet China neue Möglichkeiten. So hat Russland soeben eine neue Pipeline nach China eröffnet. In Asien hat Trump den Freihandelsvertrag TPP platzen lassen. Bei diesem Vertrag wäre China ausgeschlossen gewesen. Nun haben sich die asiatischen Länder auf einen Freihandelsvertrag geeinigt, bei dem auch China mit von der Partie ist. Das ist die Grundlage für neue Supply Chains ohne amerikanische Beteiligung.

Wird die neu entdeckte Liebe zwischen China und Russland zu einer Bedrohung des Westens?
Auf jeden Fall. Wir werden noch mehr Kollaboration zwischen Ländern mit Rohstoffen wie Russland und China sehen. Aber auch Brasilien und Andere werden sich vermehrt an China wenden. Dazu gesellt sich der Technokrieg. Gerade für Schwellenländer ist der chinesische IT-Konzern Huawei sehr interessant.

Was bedeutet das für die Weltwirtschaft?
Wir steuern auf eine Balkanisierug zu. Langfristig wird es zwei Supply Chains geben: eine von den USA und eine von China beherrschte. Weil die chinesische Technik deutlich billiger ist, werden sich wahrscheinlich die meisten Schwellenländer China anschliessen, auch die afrikanischen.

epa07996615 Russia President Vladimir Putin (L) and Chinese President Xi Jinping (R), arrive to participate in the BRICS dome session in Brasilia, Brazil, 14 November 2019. The event is part of the XI Summit of the main emerging economies of the BRICS, which brings together Brazil, Russia, India, China and South Africa.  EPA/ANDRE COELHO

Wladimir Putin und Xi Jinping. Sind bald alle gegen den Westen? Bild: EPA

Die Nato betrachtet China als neuen Hauptgegner. Zu Recht?
Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen: Es ist der Westen gegen den Rest der Welt. Das ist auch für die Länder Asiens zunehmend ein Problem. Sie müssen sich entscheiden, ob sie sich dem Westen oder China zuwenden wollen.

Sie kommen aus Singapur. Wie erleben Sie diesen Konflikt?
Wir haben gute Verbindungen auf beide Seiten. Aber ob wir diese an sich komfortable Position langfristig halten können, wird sich weisen. Selbst ein Land wie Japan, das stark mit dem Westen verbunden ist, kann seine Verbindungen nach China nicht mehr kappen. Alle müssen eine heikle Balance finden.

Auch das Gleichgewicht zwischen Arm und Reich ist gestört. Lässt sich die wachsende Ungleichheit noch stoppen?
Kürzlich haben mehrere bedeutende amerikanischen Unternehmensführer und Banker erklärt, die Ära des reinen Shareholder Values sei vorüber. Wir müssten nun ein Zeitalter des sogenannten Stakeholder Values einleiten. Das bedeutet, dass nicht nur das Wohlergehen der Aktionäre wichtig ist, sondern aus das Wohlergehen der Mitarbeiter, der Zulieferer und der Standort eines Unternehmens. Richtig. Die Japaner praktizieren diesen Stakeholder-Value-Ansatz schon seit langem. Auch der Westen muss wieder lernen, dass die Maximierung des Profits nicht das Mass aller Dinge sein kann.

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Triumph für die Börsenhändler: 2019 war ein Superjahr. bild: shutterstock.

Da wir von Profiten sprechen: 2019 war ein ausgezeichnetes Börsenjahr. Müssen wir nun mit Rückschlägen rechnen?
2019 war aussergewöhnlich, vor allem wenn man sich die zahlreichen politischen Risiken vor Augen führt: Handelskriege, politische Unruhen etc. Ich fürchte jedoch, dass die Kursrekorde nicht nachhaltig sein werden. Ich erwarte daher Rückschläge, vor allem in den USA. Für Asien bin ich optimistischer.

Und für Europa und die Schweiz?
Deutschland scheint sich zu erholen. Das ist eine gute Botschaft für Europa. Für die Schweiz sehe ich keine Probleme.

Rücktritte und Entlassungen unter Trump

Hongkong: Klarer Sieg für das Demokratie-Lager

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38
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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Basti Spiesser 09.12.2019 08:36
    Highlight Highlight Interessantes Interview.
  • solo31 09.12.2019 01:15
    Highlight Highlight Habe gerade eine Couchsurferin aus Hong Kong hier. Von der vordersten Front der Proteste, verrückt was da gerade abgeht. Zitat von ihr zu Trump "Only a madman like him has the balls to do something against the chinese." Jeder andere Staatschef kuscht mehr vor China als Trump.
    • Sandro Lightwood 09.12.2019 07:54
      Highlight Highlight Es war ja nicht Trump, der Sanktionen beschlossen hatte wegen der gewaltsamen Zerschlagung der Proteste. Es waren in diesem Fall Dems und Reps gemeinsam. Und da Trump schon einmal das 2/3-Veto kennen gelernt hat, spielt er hier mit und verzichtet auf diese Niederlage.
  • FrancoL 08.12.2019 20:36
    Highlight Highlight Die Frage; sind nun alle gegen den Westen? ist berechtigt und die Antwort kann durchaus mit JA beantwortet werden, denn war der Westen nicht für Jahrzehnte gegen ALLE, gegen die Russen, gegen die Chinesen gegen . . . . ., einfach alle?
    • Antinatalist 09.12.2019 03:00
      Highlight Highlight Warum "war"?
    • FrancoL 09.12.2019 08:29
      Highlight Highlight Weil es heute nicht mehr so wichtig ist was der Westen für eine Position einnimmt, er (der Westen) ist relativiert und wird sich neu ausrichten müssen.

      Dies wäre zudem eine einmalige Chance für Europa, wenn es nicht so zerstritten wäre.
    • Basti Spiesser 09.12.2019 21:00
      Highlight Highlight „denn war der Westen nicht für Jahrzehnte gegen ALLE, gegen die Russen, gegen die Chinesen gegen . . . . ., einfach alle?„

      Da sind sir sogar mal der selben Meinung :)
  • mob barley 08.12.2019 19:58
    Highlight Highlight "Hier im Westen ziehen wir Vergleiche zu Konzentrationslagern. Ist das übertrieben?

    Die Chinesen betrachten es vor allem als Angriff auf ihre Gemeinschaft."

    Da hat Herr Liew irgendwas geantwortet, das überhaupt nichts mit der Frage zu tun hatte. Schade.
    Herr Löpfe, wieso wird in solchen Fällen nicht nachgehakt?
    (Nicht nur in diesem Fall von Ihnen, derlei ist mir schon häufiger aufgefallen).
    • Dubio 09.12.2019 09:04
      Highlight Highlight Hab ich mich auch schon oft gefragt. Meine Vermutung: Dann würde der Interviewte der Publikation nicht mehr zustimmen. Watson, ist das so?
  • Chääschueche 08.12.2019 19:05
    Highlight Highlight Der grosse knall wird kommen. Die Frage ist nur ob er Atomar sein wird oder nicht.

    Ich hoffe nur, dass ich das nicht mehr erlebe.

    Aber die Amis und wir Europäer sind auch selbst schuld 🤷‍♂️
    Wir Verkaufen ja alles an die Chinesen. Sogar kleinunternehmen wie SIGG...🤷‍♂️
  • Hierundjetzt 08.12.2019 18:41
    Highlight Highlight Ach die Chinesen wollen die Uiguren nur integrieren.

    Es gibt zwar China Cables. Aber ok

    Haben übrigens die

    muslimischen Türken mit den christlichen Armenier gemacht

    Japaner mit halb Asien und Korea

    Nazideutschland mit seinen jüdischen Mitbürger.

    Allesamt wurden integriert. Die meisten für immer


    Man mischt sich in Asien nicht ein.

    Ähä

    Chinesen besetzen 2000 km Philippinische und Vietnamesische Inseln, klauen Fisch und Bodenschätze

    Lieber Herr Löpfe, um Gotteswillen, ist Ihr Interview Partner noch der Lehre 🤭


    • Dong 09.12.2019 07:50
      Highlight Highlight Nein, die Chinesen töten die Uiguren nicht.

      Bei aller berechtigten Sorge, die Nazis etc., das war ein ganz anderes Level.
    • Sandro Lightwood 09.12.2019 07:57
      Highlight Highlight oder einfach ein Interessenkonflikt des Interviewten? Er kann ja schlecht über seine Kunden herziehen.
  • Raphael Stein 08.12.2019 18:38
    Highlight Highlight In Asien vermeiden wir es grundsätzlich, uns in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

    Das war mal.

    Harmonie ist eines der zentralen Anliegen der chinesischen Kultur.

    Nur bei entsprechender Tonleiter.

    Das Ziel besteht darin, Uiguren in die Kultur der Han-Chinesen zu integrieren.

    Integrieren?

    Und der Daryl Liew mänätscht Geld anderer Leute?


  • Swen Goldpreis 08.12.2019 18:23
    Highlight Highlight Hat der Autor eigentlich die wirtschaftlichen Verküpfungen der Bank mit China angeschaut? Und kann er ausschliessen, dass diese Aussagen nicht deswegen so chinafreundlich sind, weil er das Geschäft nicht schädigen will? Für mich liest sich zu einem grossen Teil wie chinesische Propaganda.

    Wenn ich mit Einheimischen in Asien und Afrika rede, halten die alle sehr, sehr wenig von China und betrachten das Reich der Mitte eher als grosse Gefahr für die eigene Freiheit.

    Ich glaube auch nicht, dass es ein Konfikt zwischen Westen und Rest der Welt ist, sondern zwischen Autoratie und Demokratie.
    • Antinatalist 08.12.2019 19:14
      Highlight Highlight Die Einheimischen in der Schweiz halten auch sehr sehr wenig vom Ausland im Allgemeinen und fühlen sich permanent davon bedroht.

      Liew spricht aus politischer und ökonomischer Perspektive. Diese hat mit dem einheimischen Fussvolk wenig zu tun.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 08.12.2019 22:47
      Highlight Highlight Der Interviewpartner wertet ja nicht. Daher lese ich die Aussagen auch nicht als chinafreundlich oder gegenteilig.
    • sowhat 09.12.2019 07:31
      Highlight Highlight Wenn einer die Sichtweise von China widergibt ist er nicht zwingend chinafreundlich.
      Wird da wieder mal der Bote gehauen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 08.12.2019 17:42
    Highlight Highlight «Die Chinesen wären mehr als happy, wenn Trump wiedergewählt würde»

    50% der Amerikaner wären ebenfalls häppi.
    • Nilda84 08.12.2019 20:04
      Highlight Highlight @koks - auf welche Zahlen beziehen sie sich? Ich kenne keine Statistik, die das aussagt.
      Er hat ja nicht mal bei seiner Wahl 2016 50% der Stimmen geholt...
    • rodolofo 09.12.2019 14:55
      Highlight Highlight 100% der gentechnisch manipulierten Amerikaner...
    • Antinatalist 09.12.2019 18:24
      Highlight Highlight Mit genügend Koks intus ist alles und jeder wählbar.
  • Donald 08.12.2019 16:56
    Highlight Highlight Auch Löpfe wäre happy. Über was sollte er sonst schreiben. xD
  • Ökonometriker 08.12.2019 16:27
    Highlight Highlight Der Ansatz, dass der Rest dem Westen dienen soll, ist so nun mal nicht nachhaltig. So lange der Westen die Schwellenländer ausnutzt, werden diese nach Möglichkeiten suchen sich gegen den Westen zusammen zu schliessen.
    China mag im Westen unbeliebt sein. In den Schwellenländern wird das Land aber gerne als Vorbild betrachtet, welches dem Westen die Stirn bieten kann. Das sollte uns Sorgen machen.
    So lange der Westen meint, dem Rest alles diktieren zu können, wird er wohl weiter als arrogant wahrgenommen werden. Der Tradewar ist das beste Beispiel für ebendiese Arroganz.
    • Swen Goldpreis 08.12.2019 18:18
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, wie gut du die Schwellenländer aus eigener Erfahrung kennst. Aber aus meinem persönlichen, recht reichhaltigen Erfahrungsschatz kann ich dir versichern: Die meisten Menschen halten sehr, sehr wenig von China und sehr viel vom Westen. Das gleiche habe ich auch in Afrika bei den Einheimischen überall gehört.
      Dass man bislang einen anderen Eindruck bekommt, hängt damit zusammen, dass die korrupten Eliten mit China bessere Geschäfte machen können.
    • Chääschueche 08.12.2019 19:06
      Highlight Highlight Die Chinesen tun das ja nicht gäu 😜
    • Antinatalist 08.12.2019 19:18
      Highlight Highlight @Swen Goldpreis: So direkt hat jetzt hier auch noch keiner gesagt, wie korrupt der Ueli Maurer wirklich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Panna cotta 08.12.2019 16:25
    Highlight Highlight Selbstverständlich! Jeder Unternehmer ist froh, wenn der Chef bei der Konkurrenz ein Idiot ist.
    • DieFeuerlilie 08.12.2019 17:23
      Highlight Highlight 😁 Perfekt auf den Punkt gebracht, panna cotta! 👍
    • Walter Flickenteppich Ballaballa Pillepalle 08.12.2019 18:04
      Highlight Highlight Wir sprechen hier nicht von Haribo und Trolli...
    • Antinatalist 09.12.2019 03:19
      Highlight Highlight @Dä Fussballer Moldowahn: Dann muss es Katjes sein. Klarer Fall.
  • schoscho 08.12.2019 16:24
    Highlight Highlight Logisch sind alle Länder happy, falls Trump wiedergewählt würde, weil ein chrankhafter Narzist ist viel einfacher einzuschätzen.
    • Walter Flickenteppich Ballaballa Pillepalle 08.12.2019 18:20
      Highlight Highlight Habe ich Nazist gelesen?

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