Wirtschaft
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epa04970914 Nobel Prize of Economy Joseph Stiglitz speaks during a conference in the frame of the Annual Meeting of International Monetary Fund (IMF) and World Bank (WB), in Lima, Peru, 09 October 2015. Stiglitz made a call to 'rewrite the rules of the market' to fight against the inequality.  EPA/Ernesto Arias

Sprach vor vollem Haus an der Universität Zürich: Joseph Stiglitz.
Bild: EPA/EFE

Joe Stiglitz was in town! Hier die Highlights – und seine besten Witze

Der amerikanische Starökonom Joseph Stiglitz machte auf dem Weg ans WEF einen Zwischenhalt an der Universität Zürich. Hier die zentralen Aussagen seines Vortrages – und seine besten Witze.



Die Aula der Universität Zürich war platschvoll, und auch die verschiedenen Säle rundherum waren bis auf den letzten Platz besetzt. Joseph Stiglitz hat Rockstar-Status erlangt, etwas, das wenigen Ökonomen vergönnt ist. Er widmete seinen Vortrag dem Thema Klimawandel und seine Auswirkungen auf das Finanzsystem. Hier die zentralen Aussagen:

So weit die Kernpunkte. Joseph Stiglitz reicherte seinen Vortrag mit ein paar gelungenen Witzen an:

Der Ölpreis und die Weltwirtschaft

Wie billiges Öl, Gas und Kupfer die Welt auf den Kopf stellen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Anam.Cara 19.01.2016 07:41
    Highlight Highlight Unser Wirtschaftssystem geht davon aus, dass es unbegrenzt wachsen kann. Und zwar rasend schnell. Den Investoren reichen ja Renditen von 4% nicht aus. Unter 14% wars eine schlechte Investition. Gier hilft nicht, wenn das System instabil zu werden droht.
    • Kronrod 19.01.2016 10:46
      Highlight Highlight Das Wirtschaftssystem hat keinen Willen. Genausogut könnte man einem Wald unterstellen, ewig weiterwachsen zu wollen.

      Und die Zahlen sind auch falsch. Vielen Investoren genügen weniger als 4%. Wenn es anders wäre, würde in der Schweiz nicht so viel gebaut, denn mehr rentieren Immobilien heute nicht mehr.
    • Anam.Cara 19.01.2016 14:18
      Highlight Highlight @Kronrod: einverstanden. Ich hab ungenau formuliert. Leider gibt es viele Beispiele für die blinde Gier von Menschen. Darunter leiden auch Firmen und natürlich auch deren Angestellte. Die % waren allerdings nur ein Beispiel um die Verhältnisse zu dokumentieren.

      Nach meinen Informationen ist Geld im Überfluss auf dem Markt (vgl. Negativzinsen), das aber nicht in Projekte oder Unternehmen mit geringeren Gewinnaussichten investiert wird. Dagegen werden die Goldgruben-Unternehmen in ungesunder Wiese "ausgepresst". Und es fehlen neue Spekulationsmärkte (wie in den letzten Jahren die IT-Branche).
  • dracului 19.01.2016 07:19
    Highlight Highlight Stiglitz verfällt der amerikanische Hybris, dass im Krisenfall alles gelöst werden könnte. Tatsache ist, dass im Moment nichts getan wird. Allen voran die USA, die partout von Umweltschutz nichts wissen will. Wir schaffen es nicht mal gemeinsam die Syriensituation zu bewältigen. Es wird überall verhandelt und gefeilscht, während der Patient stirbt.
    • _kokolorix 19.01.2016 08:39
      Highlight Highlight stiglitz ist wie varouvakis ein brillianter analyst. aber sein einfluss auf die politik der usa ist klein. die macht des geldes ist mittlerweile derart stark, dass nur ein einsehen der reichen oder ein brutaler gewaltakt eine echte veränderung herbeiführen können.
      da nicht alle milliardäre so dumm wie trump & co sind, besteht die chance das sie einsehen, dass die gegenwärtige entwicklung nicht in ihrem und ihrer kinder sinne ist
    • Kronrod 19.01.2016 10:49
      Highlight Highlight Wenn Trump so dumm ist, wieso gewinnt er dann die ganze Zeit?
  • Humbolt 19.01.2016 00:26
    Highlight Highlight Wieso bloss hören sich diese Aussagen wie gesunder Menschenverstand und nicht wie eine sehr komplizierte Sache, die niemand ausser den "Experten" verstehen kann?
    Ich meine keine Sau macht etwas in diese Richtung, da dachte ich als nicht Ökonom, dass die Lösung komplexer ist, als wir müssen aufhören solch einen Mist zu machen!
    Am Ende des Tages wird die eine Hälfte die andere Hälfte der Menscheheit sterben lassen. Weil anscheinend ist dass das humane Verhalten. Ich meine wir haben auch den Neandertaler erfrieren lassen. Unsere Annen waren egoistische Säcke, wie wir es jetzt sind!
    • Duweisches 19.01.2016 07:34
      Highlight Highlight Da drückt das Tier in uns durch, das uns die Regierung und die Kirche Jahrhundertelang abgesprochen haben... Es lässt sich aber kaum mehr verbergen.
  • Kronrod 19.01.2016 00:04
    Highlight Highlight "Das aktuelle Finanzsystem ist nicht in der Lage, seiner Rolle als Vermittler (Intermediär) zwischen Spargeldern und sinnvollen Investition gerecht zu werden. Es ist kurzfristig orientiert, die Investitionen hingegen brauchen einen langfristigen Horizont."

    Aha, die alte Mär, dass an der Börse nur das schnelle Geld gelte. Damit lässt sich aber die hohe Bewertung von Firmen wie Tesla nicht erklären. Die kurzfristige Ausrichtung kommt vom Gesetzgeber, der im Namen der Sicherheit Banken, Versicherungen und Pensionskassen zunehmend davon abhält, langfristige Risiken einzugehen.
    • Anam.Cara 19.01.2016 07:36
      Highlight Highlight @Kronrod: der Staat tut das vielleicht nicht ohne Grund. Der Schlüssel liegt im Wort "Risiko".

      Aber es wird ja immer mit fremdem Geld gezockt. Also warum sollen Versicherungen und Pensionskassen nicht auch unsere Renten langfristig in hochriskanten Werten parkieren? Und wenns schief geht, sind es ja nicht die Zocker, deren Renten vernichtet wurden.

      Oder habe ich Dich falsch interpretiert?
    • Der Rückbauer 19.01.2016 08:23
      Highlight Highlight Hochfrequenzhandel? Was hat das mit Tesla zu tun? Irgendwann geht jedes System kaputt, ob es sich nun selbst auflöst oder per Dekret aufgelöst wird. Also, ihr Finanzleute, nutzt die Restzeit für möglichst schnelle Geschäfte! Irgendwann kommt dann das ultimative "Rien-ne-va-plus".
      Zu PK: Der Gesetzgeber schreibt vor, -0.5% Oblis auf 15 Jahre zu kaufen. Krasse Fehlinvestitionen.
    • saukaibli 19.01.2016 08:33
      Highlight Highlight Also wenn an der Börde eine Aktie durchschnittlich noch 22 Sekunden gehalten wird, bevor sie weiterverkauft wird, dann sehe ich da nicht wirklich eine langfristige Investition darin. Aber vielleicht bin ich einfach zu alt, vielleicht denken die meisten Jungen heute nicht mehr als 22s in die Zukunft. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
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