Wirtschaft
Konsum - Detailhandel

Wegen teurem Benzin: Schweizer Detailhandel mit Umsatzplus

Wegen teurem Sprit: Schweizer Detailhandel legt im April leicht zu

01.06.2026, 09:1001.06.2026, 09:10

Der Schweizer Detailhandel hat im April 2026 etwas mehr umgesetzt als im Vorjahresmonat. Die Umsätze stiegen um 0,6 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Für Rückenwind sorgten insbesondere die Tankstellen, deren Erlöse infolge höherer Ölpreise deutlich anzogen.

Die Treibstoffumsätze erhöhten sich um 6,0 Prozent. Auch der Nicht-Nahrungsmittelsektor entwickelte sich positiv und verzeichnete ein Plus von 1,5 Prozent. Besonders gefragt waren Haushaltswaren sowie Produkte aus dem Versand- und Internethandel. Demgegenüber verharrten die Umsätze mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent praktisch auf dem Vorjahresniveau.

Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte fiel das Wachstum moderater aus. Ohne Tankstellen nahmen die Detailhandelsumsätze nominal um 0,2 Prozent zu. Preisbereinigt ergab sich ein Anstieg von 1,4 Prozent.

Die Detailhandelsumsatzstatistik des BFS basiert auf einer Zufallsstichprobe von rund 3000 Unternehmen. Es handelt sich um eine monatliche Erhebung, wobei die kleinen Unternehmen vierteljährlich zu ihren monatlichen Umsätzen befragt werden. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Sonderbarkeiten an der Tankstelle: Autos
1 / 9
Sonderbarkeiten an der Tankstelle: Autos
Ein Rollschuh
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Die Schweizer lieben Online-Shopping während der Arbeitszeit
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Das sind die grössten Schweizer «Baustellen» bei KI und Digitalisierung
Ein grossangelegtes Forschungsprogramm zeigt: Ob KI uns nützt oder schadet, entscheidet nicht die Software, sondern der Faktor Mensch. Die Forschenden fordern ein Umdenken in Schulen, Medien und auf dem Arbeitsmarkt.
«Die digitale Transformation, also die Veränderungen, die durch die Technik, die künstliche Intelligenz durch Computer auf uns zukommen, ist in vollem Gange und verändert unser tägliches Leben», sagte Abraham Bernstein von der Universität Zürich, Präsident der Leitungsgruppe des Forschungsprogramms, am Donnerstag vor den Medien.
Zur Story