Wirtschaft
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epa07769138 Argentinian President Mauricio Macri of the Juntos por el Cambio party, concedes defeat in the primary elections during an event in Buenos Aires, Argentina, 11 August 2019.  EPA/JUAN IGNACIO RONCORONI

Mauricio Macri musste gestern eine bittere Niederlage einstecken. Bild: EPA

Nach Wahldebakel von Macri: Argentinischer Peso bricht nach Vorwahl dramatisch ein



Der argentinische Peso ist am Montag stark durch die Aussicht auf eine neue Präsidentschaft unter Druck geraten. Gegenüber dem US-Dollar brach die Währung teilweise um bis zu 30 Prozent Prozent auf 65 Peso auf ein Rekordtief ein. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf Trader.

Die Preise für Ausfallversicherungen auf argentinische Staatsanleihen stiegen deutlich. Der Kurs der vor zwei Jahren begebenen Anleihe mit einer extrem langen Laufzeit von 100 Jahren gab im Handel in New York stark nach.

Auslöser der Marktturbulenzen war der Triumph von Alberto Fernandez in den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl. Er ist der frühere Kabinettschef der ehemaligen Präsidentin Cristina Kirchner. Der amtierende Präsident Mauricio Macri erhielt deutlich weniger Stimmen.

epa07769184 Alberto Fernandez (C) speaks to Frente de Todos party supporters during a post-election event in Buenos Aires, Argentina, 11 August 2019. Fernandez has claimed victory in the primaries election after more than half of the ballots were counted, putting him ahead of his opponent, incumbent President Mauricio Macri.  EPA/ENRIQUE GARCIA MEDINA

Alberto Fernandez lässt sich am Sonntagabend in Buenos Aires von seinen Anhängern feiern. Bild: EPA

Kirchner, die sich an der Seite von Fernandez um das Amt der Vizepräsidentin bewirbt, hat ein ausgesprochen angespanntes Verhältnis zu ausländischen Investoren. In ihre Amtszeit fällt der Kampf gegen Anleihebesitzer, die sich nicht an staatlichen Umschuldungen beteiligen, sondern Kapital daraus schlagen wollten.

Mit Kirchners Präsidentschaft wird auch der wirtschaftliche Niedergang des Landes in Verbindung gebracht. Ihrem liberalen Nachfolger Macri ist es jedoch bisher nicht gelungen, Argentinien aus dem wirtschaftlichen Tal zu führen. (sda/awp/dpa)

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