Wirtschaft
Mobile

Sunrise erhöht Preise bei Handyabo: Auch Yallo und Lebara betroffen

Sunrise erhöht Preise ab August 2026 – diese Abos sind betroffen

30.04.2026, 08:3530.04.2026, 08:35

Sunrise erhöht die Preise für Mobilfunk- und Internetabonnements für Privat- und Geschäftskunden ab 1. August 2026. Die monatliche Grundgebühr steigt um 1.50 Franken pro Abo, bei Mehrfach- und Kombi-Abos um 0.75 Franken pro zusätzliches Abo.

Auch bei den Marken Yallo und Lebara werden die Preise je nach Mobilfunkabo um 0.50 bis 2.00 Franken erhöht, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bei den meisten Abos wird die Anpassung 1.00 Franken betragen.

Auch Sunrise-Marken sind betroffen

Die Nebenmarken Swype und CHmobile und spezifische Angebote für Geschäftskunden seien von der Preiserhöhung ausgenommen. Das gleiche gelte für Prepaid- und Home Security-Angebote, Zusatzdienste (Optionen) sowie Ratenzahlungen von Geräten, hiess es. Das Geld will Sunrise in die Qualität von IT- und Netzwerkinfrastrukturen sowie digitalen Services stecken.

Im Februar hatte Sunrise angekündigt, eine Erhöhung von gewissen Preisen ins Auge zu fassen. Allerdings sagte Konzernchef André Krause damals, dass eine erneute generelle Preiserhöhung wie im Frühling 2025 nicht geplant sei.

Swisscom und Salt schlagen ebenfalls auf

Mit den Preiserhöhungen ist Sunrise nicht alleine: Platzhirsch Swisscom hat am 1. April die Preise auf breiter Front nach oben angepasst. Die Aufschläge dürften der Swisscom einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag einbringen, wie Konzernchef Christoph Aeschlimann im Februar gesagt hatte. Es komme allerdings stark darauf an, wie viele Kunden wegen der Preiserhöhung abwandern würden.

Und die Nummer drei der Branche, Salt, erhöht die Preise für gewisse Mobilfunkabos ab 1. Juni 2026 um 1,00 bis 2.00 Franken pro Monat. Mit dem Geld will der Telekomkonzern Investitionen ins Netz und in Dienstleistungen finanzieren. Salt hatte bereits vor einem Jahr aufgeschlagen. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks
1 / 40
Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks
«Wo biiisch!?» watson präsentiert Meilensteine der Schweizer Mobilfunk-Geschichte.
quelle: keystone / martin ruetschi
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Hier wird ein Swisscom-Sendeturm gesprengt
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
39 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
bcZcity
30.04.2026 09:05registriert November 2016
Seit der Pandemie gehen die Preise gefühlt nur noch nach oben und dies fast schon halbjährlich. Jetzt ist der Iran Konflikt wieder Auslöser und Ausrede zugleich, um schnell mal 4-6% mehr für alles zu verlangen....zurück geht es danach natürlich nicht mehr.

Nur die Löhne bleiben gleich, zumindest bei denen die unter 80'000 bis 100'000 im Jahr verdienen.
253
Melden
Zum Kommentar
39
Lösegeld bei Ruag-Erpressung: Spielten US-Interessen eine Rolle? – die Sonntagsnews
Bundesrat Albert Rösti will die Einnahmen aus der CO2-Abgabe künftig in die Bundeskasse lenken und wegen sprachlicher Hürden kam es laut einer Sust-Untersuchung in der Westschweiz fast zu einer Zugkollision: Die Sonntagsnews.
Bundesrat Albert Rösti plant laut «NZZ am Sonntag» einen radikalen Umbau der Klimaabgaben. Demnach will er die CO2-Abgaben auf fossile Brennstoffe nicht mehr der Bevölkerung und der Wirtschaft zurückgeben, sondern das Geld soll vollumfänglich in die Bundeskasse gehen. Der Umweltminister wolle ab 2030 auf ein Emissionshandelssystem setzen. Mit dem Wegfall der CO2-Abgabe entfalle auch die heutige Rückverteilung, zitiert das Blatt Röstis Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek). Der Bund wolle mit den so generierten zusätzlichen Einnahmen von mutmasslich mehreren hundert Millionen Franken pro Jahr neue klimapolitische Massnahmen finanzieren. Die Menschen in der Schweiz erhielten das Geld bisher als Rabatt auf ihre Prämien für die obligatorische Krankenversicherung gutgeschrieben. Kritik komme auch aus Röstis eigener Partei, der SVP. «Wir sehen das sehr kritisch», zitierte die Zeitung den Solothurner Nationalrat Christian Imark.
Zur Story