Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bling, Bling

Uhren- und Schmuckmesse: «Baselworld» öffnet Tore 

View of the Jacob & Co. booth at the world watch and jewellery show Baselworld in Basel, Switzerland, on Wednesday, March 26, 2014. Baselworld opens it's doors from March 27 to April 3, 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Ohne geht es nicht: Hostessen an der Uhrenmesse Bild: Keystone

Ab Donnerstag steht Basel im Mittelpunkt der Uhren- und Schmuckbranche: Mehr als 150‘000 Besucher werden an der weltweit bedeutendsten Messe der Branche «Baselworld» erwartet. Neben lukrativen Geschäften betreibt die Branche einmal mehr viel Nabelschau. 

Die Medienkonferenz für die 4000 angereisten Journalisten liess keine Wünsche offen: Multimedial, vielsprachig und dramaturgisch perfekt durchkomponiert, machte sie am Mittwoch von Beginn an den Anspruch der Messebetreiberin Messe Schweiz (MCH Group) klar.

Und dies nicht ganz unberechtigt: Die Basler Messe ist nach wie vor das wichtigste Treffen der Uhren- und Schmuckbranche. Vertreten sind alle Marken, die Rang und Namen haben.

Eingang der «Baselworld» Bild: EPA

Die grossen Player breiten ihre Stände in der prestigeträchtigen Halle 1 aus. Standesgemäss wird die Messe von einem Bundesrat eröffnet. In diesem Jahr darf Verteidigungsminister Ueli Maurer seinen goldenen Gripen-Stecker präsentieren. 

Die Uhrenbranche könnte ihre Deals eigentlich auch an einem nüchternen Tisch machen, doch die Messe ist Schauplatz für Markenpflege. Die Show soll das Image prägen, und Journalisten dieses in die Welt tragen. «Baselworld» bietet unangefochten den grössten Weltklasse-«Bling-Bling»

Trotz allem Spektakel und Glamour geht es an der achttägigen Messe aber vorwiegend ums Geschäft. Juweliere und Uhrenhändler bestellen bei den Herstellern und entscheiden, wie ihr Sortiment für das laufende Jahr ausschaut. Die Uhrenbranche erzielt bis zur Hälfte ihrer Umsätze an der Basler Messe. Diese dient damit auch als Formbarometer der Branche. 

Der Fokus verlagere sich dabei immer mehr in den fernen Osten, sagte Baselworld-Direktorin Sylvie Ritter vor den Medien. China, Hongkong, Malaysia und Indonesien zählen zu den Wachstumsmärkten. 

A clockmaker ist working at the booth of Girard-Perregaux at the world watch and jewellery show Baselworld in Basel, Switzerland, on Wednesday, March 26, 2014. Baselworld opens it's doors from March 27 to April 3, 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Eine Uhrenmacherin präsentiert an einem der Stände ihr Können Bild: Keystone

Freuen dürfte diese Entwicklung auch die helvetische Uhrenindustrie, deren Exporte zur Hälfte nach Asien gehen. Die hiesige Branche befindet sich nach wie vor in blendender Verfassung. Im letzten Jahr erreichte sie erneut einen neuen Exportrekord. Sorgen bereitet der Branche allerdings das Ja zur Zuwanderungsinitiative der SVP. (tvr/sda)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Besorgniserregende Entwicklung»: Bis zu 19 Prozent des Einkommens für Krankenkasse

In den letzten Jahren sind die Krankenkassenprämien enorm gestiegen, wie aus Zahlen des Bundes hervorgeht. Laut dem Tages-Anzeiger verspüren das insbesondere finanzschwache Haushalte.

Eine in Zürich wohnhafte Familie mit zwei Kindern und einem jährlichen Einkommen von 70'000 Franken musste 2017 rund 17 Prozent davon für die Prämien opfern – vor zehn Jahren waren es noch 10 Prozent. In Bern ist die Situation noch schlimmer: Hier müsste die Familie 19 Prozent aufwenden. 

Für die Caritas …

Artikel lesen
Link to Article