Wirtschaft
Russland

Ex-Sowjetrepubliken gründen Eurasische Wirtschaftsunion

Putin nahm an der Unterzeichnung teil

Ex-Sowjetrepubliken gründen Eurasische Wirtschaftsunion

29.05.2014, 13:0629.05.2014, 15:15

Russland und die zwei Ex-Sowjetrepubliken Weissrussland und Kasachstan haben in Konkurrenz zur EU eine Eurasische Wirtschaftsunion mit 170 Millionen Einwohnern gegründet. Es handelt sich dabei um ein neues Modell der wirtschaftlichen Zusammenarbeit im postsowjetischen Raum. Dies sagte der kasachische Staatspräsident Nursultan Nasarbajew am Donnerstag in der Hauptstadt Astana. An der Idee für diese Union werde seit 20 Jahren gearbeitet, sagte Nasarbajew bei der im russischen Staatsfernsehen übertragenen Gründungszeremonie. 

Auch Kremlchef Wladimir Putin und der weissrussische Präsident Alexander Lukaschenko nahmen an der Vertragsunterzeichnung teil. Die Union habe eine «historische Bedeutung», sagte Putin. Besiegelt worden sei die Zusammenarbeit in der Energiewirtschaft, in der Industrie, Landwirtschaft und im Verkehrswesen. Die Union soll am 1. Januar 2015 ihre Arbeit aufnehmen. Die drei Staaten sind bereits durch eine Zollunion verbunden. Auch die früheren Sowjetrepubliken Armenien und Kirgistan baten um eine Aufnahme in die neue Union. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Schweizer Börse startet schwach ins Schlussquartal
Der Schweizer Aktienmarkt steht am Donnerstag im frühen Geschäft klar im Minus. Laut einem Händler fehlt derzeit trotz einer tendenziell weiter positiven Grundstimmung der entscheidende Funke für wieder steigende Märkte.
Zur Story