Wirtschaft
Schweiz

KOF-Barometer bricht in der Schweiz ein

Wirtschaftsaussichten in der Schweiz markant schlechter – die wichtigsten Punkte

30.03.2026, 09:0430.03.2026, 10:22

Was ist passiert?

Die Erwartungen für die Schweizer Wirtschaft haben sich im März gemäss dem KOF-Konjunkturbarometer deutlich eingetrübt. Der Frühindikator ist klar unter den langjährigen Durchschnittswert gefallen.

So sank das Barometer um satte 7,7 Punkte auf 96,1 Zähler, wie das KOF Institut der ETH Zürich am Montag mitteilte. Der langfristige Durchschnittswert von 100 Punkten wurde letztmals nach dem Zollschock im August und September 2025 unterschritten.

Wurde das erwartet?

Nein – der neuerliche Fall unter die 100-Punkte-Marke kommt überraschend. Ökonomen hatten im Vorfeld gemäss einer Umfrage der Nachrichtenagentur AWP mit Werten von 100 bis 104 Punkten gerechnet.

Was sind die Gründe?

Die konjunkturelle Eintrübung erfolgt laut dem KOF Institut auf breiter Front. Sowohl die entstehungsseitig als auch die nachfrageseitig ins Konjunkturbarometer einfliessenden Indikatorenbündel spiegelten die getrübten Aussichten wider. Insbesondere die Indikatorenbündel des Verarbeitenden Gewerbes sowie der Auslandsnachfrage müssten deutlich zurückstecken.

Was genau ist der KOF-Barometer?

Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein sogenannter vorlaufender Sammelindikator. Es basiert auf einer Vielzahl von Indikatoren und soll anzeigen, wie sich die Schweizer Konjunktur in der nahen Zukunft entwickelt. (dab/awp/sda)

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