Wirtschaft
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Steuern direkt vom Lohn abziehen – SP will gegen Steuer-Schulden vorgehen und läuft auf



ARCHIVBILD ZUR ZUNAHME DER SELBSTANZEIGEN VON STEUERSUENDERN BEI DEN KANTONEN -- A stamper of the Uster tax administration  in the tax administration in the town hall of Uster, Switzerland, pictured on October 30, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Stempel des Steueramts Uster auf dem Steueramt im Stadthaus Uster, aufgenommen am 30. Oktober 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Angestellte im Kanton Bern sollen sich die Steuern direkt vom Lohn abziehen lassen können. Mit dieser Forderung möchte die SP Steuerschulden vermindern. Die Regierung winkt jedoch ab.

Sie verweist auf ein ähnliches Anliegen aus dem Jahr 2016, das der Grosse Rat abgelehnt hatte. Schon damals konnte sich die Regierung mit dem Ziel einverstanden erklären, nicht aber mit dem Weg. Denn: Personen in schwierigen finanziellen Verhältnissen würden den Direktabzug der Steuern vom Lohn ablehnen, betonte der Regierungsrat.

Umfrage

Steuern direkt vom Lohn abziehen - gute Idee?

  • Abstimmen

4,333

  • Ja, das würde ich machen.78%
  • Nein, so, wie es jetzt ist, ist es besser.7%
  • Wenn es freiwillig ist, finde ich es okay.15%

Die Betroffenen würden in den meisten Fällen lieber den vollen Lohn ausbezahlt erhalten, um damit aktuelle Verpflichtungen zu bezahlen, namentlich etwa Telefon- und Stromrechnungen, Leasing- oder Mietzinsraten. Ausserdem würde ein solcher Direktabzug zu unverhältnismässig hohen Kosten und Aufwendungen führen.

Die SP-JUSO-PSA-Fraktion stellt sich auf den Standpunkt, dass mit dem Vorgehen sehr wohl die Zahl der Steuerbetreibungen reduziert werden könnte. Heute komme es im Kanton Bern pro Jahr zu 60'000 bis 65'000 Betreibungen wegen Steuerschulden. Dies entspreche einem Betrag von weit über 200 Mio. Franken.

Das Problem betreffe oft unselbständig Erwerbende aller Einkommensklassen. Ein freiwilliger Direktabzug würde zu einem echten Nettolohn führen, von dem man nicht noch einen Batzen für die Steuern beiseite legen müsse.

Ähnliche Vorstösse wurden auch im Kanton Basel-Stadt und im Kanton Zürich eingereicht, an beiden Orten setzte sich die Forderung nicht durch. Der bernische Regierungsrat empfiehlt dem Parlament den Vorstoss der SP-JUSO-PSA-Fraktion abzulehnen. (aeg/sda)

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183Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ihre Dudeigkeit 07.05.2019 13:30
    Highlight Highlight Bin schon lange dafür, frag mich echt wieso so lange darum debattiert wird, im Ausland läuft es schon lange so. Es gibt viele welche so um die 20 i rum in die Schuldenfalle geraten sind weil sie andere Ausgaben den Steuern vorgezogen haben. Klar einige werden sich bevormundet fühlen, die grosse Mehrheit sieht das aber als Erleichterung. - Das Argument mit das Geld kurzfrisitg für andere Ausgaben zur Verfügung haben.... wenn es soweit ist es eh schon 5 vor 12 und es sollten unbedingt die Steuern bezahlt werden.
  • PeteZahad 07.05.2019 09:14
    Highlight Highlight Klingt zunächst gut. Jedoch wird der Aufwand hier an die Wirtschaft ausgelagert (Lohnbuchhaltung) was sich je nachdem wieder auf die Produktpreise auswirkt. Funktioniert nur wenn gleichzeitig bei den Steuerbehörden entsprechend Stellen abgebaut wird - wage zu bezweifeln dass dies geschieht. Unter dem Strich würden wir for diese Änderung aus meiner Sicht indirekt mehr bezahlen als beim status quo.
  • Didabelju68 07.05.2019 07:09
    Highlight Highlight Sehr gute Idee! Zahlen muss ich die Steuern ja so oder so. Sparpotential beim Staat, Gemeindeverwaltungen und Betreibungsämtern wäre die Folge (Personal). Diese Fachkräfte könnten umgeschult werden auf neue Jobs z. B. in der Informatik oder sozialen Berufe, zwei Branchen die nach gutem Fachpersonal suchen.
    • PeteZahad 07.05.2019 09:10
      Highlight Highlight Ähm, dann wird der Aufwand einfach auf die Wirtschaft (Lohnbuchhaltung) und somit auf die Produktpreise abgewälzt. Ob das dann günstiger kommt und die Behörden ihren Personalaufwand Dann wirklich minimieren sei dahingestellt.
  • The Destiny // Team Telegram 06.05.2019 22:33
    Highlight Highlight Ja klar und nachher den Abzügen hinterherrennen, mega lustig, nop nop.
  • wolge 06.05.2019 22:02
    Highlight Highlight Ja bitte unbedingt schweizweit die Steuern direkt vom Lohn abziehen!
  • Bangarang 06.05.2019 21:47
    Highlight Highlight Wieso nicht wiefolgt: Nach einer Steuerbetreibung wird 5 jahre lang automatisch abgezogen.

    Sonst nicht
    • The Destiny // Team Telegram 07.05.2019 08:40
      Highlight Highlight Wohl der einzig schlaue Kommentar hier.
    • Bangarang 07.05.2019 15:42
      Highlight Highlight Danke! :-)
  • rodman 06.05.2019 20:49
    Highlight Highlight Wir könnten ja auch gleich noch die Krankenkasse und die Miete direkt vom Lohm abziehen. Ebenso die Billag/Serafe und den Strom, den Festnetzanschluss und den Chämifeger....

    Stellt sich halt die Frage, inwieweit der Arbeitgeber auch gleich noch der persönliche Buchhalter des Mitarbeitenden sein muss.
  • Mooncat 06.05.2019 20:47
    Highlight Highlight Unbedingt! Sofort!
    Es wäre ja nicht so, dass es was Neues wäre. Alle ausländischen Angestellten mit B-Ausweis kriegen die Steuern direkt abgezogen. Teilweise wird der Steueranteil auch gleich vom Lohn von Schweizern gepfändet. Warum also nicht für alle Angestellten?
    Oder wenn nicht generell für Angestellte diese wenigstens freiwillig wählen können, ob sie Direktabzug wollen oder nicht.
    Aber das passiert nicht, solange die Verzugszinsen auf Steuerschulden den Apparat fleissig ölen - oder endlich mal das Volk darüber abstimmen darf, ohne dass die Kantone via Ständemehr es abschmettern können.
  • Isodor 06.05.2019 20:09
    Highlight Highlight Grundsätzlich wäre ich dafür, aber schlussentlich kann es genausogut selber pro Monat Geld zu den Steuern senden, kommt genau aufs glieche an, nur dass ich selber bestimmen kann.
    • FrancoL 06.05.2019 20:48
      Highlight Highlight Und sich viele an dieses monatliche Einzahlen nicht halten und so immer mehr Schulden haben.
    • walsi 06.05.2019 21:02
      Highlight Highlight @Franco: Wenn einer nicht in der Lage ist die Steuern regelmäßig zu bezahlen ist er auch bei vielen anderen Dingen überfordert, vielleicht braucht er einen Vormund.
    • sowhat 06.05.2019 22:27
      Highlight Highlight @walsi,das mit dem Vormund ist bisschen heftig. Aber ich finde auch soviel Selbstverantwortung muss sein, dass jeder sein Einkommen managen sollte. Ich möchte jedenfalls nicht, dass mit der Staat einfach was abzieht bevor ich meine Deklaration gemacht hab. Besser, die Menschen lernen mit Ihren Einkommen umzugehen.
      Für mich geht des schon in Richtung Entmündigung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 06.05.2019 19:48
    Highlight Highlight Müsste dann wohl als Initiative lanciert werden... käme sicher durch.
  • PrivatePyle 06.05.2019 19:22
    Highlight Highlight Solche Forderungen zeigen wiedermal, dass die SP dem Staat mehr vertraut als den Bürgern. Denn der (grundgemeine) Arbeitnehmer könnte ja seine Einnahmen noch optimieren und damit weniger Steuern bezahlen. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser.

    Genau wegen solchen Forderungen kann man nie genug davor warnen, linke Parteien zu wählen, wenn einem noch etwas an freiheitlichen Werten liegt.
    • FrancoL 06.05.2019 20:50
      Highlight Highlight Die vielen Betreibungen in Sachen Steuern zeigen dass die SP richtig liegt. Du musst Du schon ein besseres Argument bringen bei dem Bashing gegen links.
    • Blutgrätscher 06.05.2019 21:19
      Highlight Highlight Nur um amorosas Aussagen in ein wenig Kontext zu bringen: sein Profilbild ist Elliot Rodger, ein Mann der aus Frauenhass 6 Menschen ermordete und 14 verletzte. Muss eine sehr reife Person sein.
    • El Veitie 06.05.2019 22:02
      Highlight Highlight amorosa Du bist Dir aber schon im Klaren darüber, das auch Quellenbesteuerte, eine Steuererklärung ausfüllen und Abzüge geltend machen können. Und wenn sie es nicht machen, ist es nicht die Schuld der SP.
  • Biotop 06.05.2019 19:20
    Highlight Highlight Eine diesbezügliche Systemänderung müsste wohl überlegt sein. Rentner wären somit von der Einkommensteuer befreit, da Abzüge auf Renten nicht zulässig sind.
  • koks 06.05.2019 19:13
    Highlight Highlight Früher hat sich die SP für die Büezer eingesetzt, damit sie genügend Lohn zum Leben erhalten.

    Heute fordern sie einen Abgabenzwang, damit der Staat privilegierten und schnellen Zugriff auf die Steuerabgaben der Ärmsten hat.

    Besser könnte man die Wandlung der Linken Politik nicht darstellen.
  • Wennli 06.05.2019 18:46
    Highlight Highlight Freiwillig? Der Arbeitgeber wird sich bei denjenigen bestimmt entsprechend für den Mehraufwand bedanken...
  • DichterLenz 06.05.2019 18:46
    Highlight Highlight Es wäre dann wahrscheinlich nur für die Lohnsteuer (Einkommensteuer) dieses Arbeitgebers. Der Rest (Vermögenssteuer, Abzüge etc). müsste immer noch über die Schnittstelle Arbeitnehmer - Steueramt gehen. Also einfacher wirds sicher nicht.

    Und wenn jemand mehrere Arbeitgeber hat funktionierts auch nicht richtig (Progression etc).
  • häxxebäse 06.05.2019 18:35
    Highlight Highlight Endlich
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 21:34
      Highlight Highlight Wieso endlich?
  • Jekyll & Hyde 06.05.2019 18:34
    Highlight Highlight Ich würde sogar noch radikaler vorgehen:
    Von sämtlichen einnahmen (Lohn, Miete, Dividenden etc.) gehen automatisch 10% ans Steueramt.

    Ich mache das seit rund 10 Jahren schon so. Entweder gibts nach dem einreichen der Steuereklärung etwas zurück oder man muss nur einen kleinen Betrag dazuzahlen.

    • Bangarang 06.05.2019 21:48
      Highlight Highlight Bei mir sinds 25%, da entscheide ich dann lieber selber wann ...
    • Zwerg Zwack 06.05.2019 21:56
      Highlight Highlight Tönt super! Aber wie genau machst du das? Per Dauerauftrag ans Steueramt, oder einfach auf ein separates privates Konto? Hat man beim Steueramt quasi ein eigenes Konto, auf welches man beliebig oft einzahlen kann?
  • Evan 06.05.2019 18:04
    Highlight Highlight Ich habe mit der Gemeinde abgemacht, dass ich monatlich einen Betrag überweise, an dem Tag an dem ich den Lohn erhalte. Führt zum gleichen Resultat.
    • p4trick 06.05.2019 18:45
      Highlight Highlight Ich denke das ist in allen Gemeinden möglich eine Dauerauftrag zu erfassen aber viele die den Steuerabzug fördern haben sich wohl noch nie erkundet was es da für Möglichkeiten gibt
    • FrancoL 06.05.2019 20:53
      Highlight Highlight Das ist schön und gut, aber Du scheinst nicht damit zu rechnen, dass viele die ihre Steuern nicht bezahlen, dies nicht tun weil sie nicht wissen wie man die Einzahlungen gestalten muss, sondern weil sie schlichtewegs das Geld für Anderes ausgeben.
    • Evan 06.05.2019 21:27
      Highlight Highlight @FrancoL, nun, ich mache das genau, damit ich das Geld nicht für anderes ausgebe. Also doch, genau damit rechne ich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 06.05.2019 17:59
    Highlight Highlight Easy. Habe ich bereits.

    Habe mir einen Dauerauftrag eingerichtet, der Monatlich einen gewissen Betrag an die Steuerverwaltung überweist. Ende Jahr passt es dann auch meist.

    Einmal im Jahr ein wenig Aufwand (Referenz Nummer ändern, eventuell Betrag korrigieren [Kanton Bern]).

    Sehe das Problem nicht. Alle mit einem Ja und Freiwillig in der Umfrage können dies sofort umsetzen.

    Meldet euch bei mir, wenn ich euch noch weitere Probleme lösen soll. Adieu mersi.
    • p4trick 06.05.2019 18:46
      Highlight Highlight Die Referenz Nummer musst du nicht Mal wirklich ändern die buchen das einfach deinem Konto gut was auch immer noch offen ist...
    • Miikee 06.05.2019 20:19
      Highlight Highlight Ich weiss, mags aber wenn es schön und richtig aussieht bzw. direkt auf das richtige Jahr gebucht wird ¯\_(ツ)_/¯

    • El Veitie 06.05.2019 22:12
      Highlight Highlight @p4trick also bei der BS klappts nicht, hatte mal eine Betreibung, weil ich aus versehen, die Referenznummer vom letzten Jahr für die Einzahlung verwendet habe. Geld war da, leider auf dem falschen Konto.
  • na ja 06.05.2019 17:54
    Highlight Highlight Ja, sehr gerne, nur muss dann noch eine Kleinigkeit geändert werden, nämlich dass Ehepaare seperat besteuert werden müssen. Kann ja sein, dass der eine Selbstständig ist und das Gegenüber angestellt.
  • Toerpe Zwerg 06.05.2019 17:50
    Highlight Highlight Da bin ich selbstredend dagegen. Erstens lässt sich der Steuerbetrag anhand des Lohneinkommens gar nicht berechnen, zweitens geht den Arbeitgeber meine tatsächliche Steuerlast nichts an und drittens möchte ich nicht, dass der Staat direkten Zugriff auf meinen Arbeitgeber und meine Lohneinkünfte erhält.
    • TJ Müller 06.05.2019 18:07
      Highlight Highlight Wie ist es denn zur Zeit mit zB der AHV? Hat da der Staat nicht schon jetzt direkten Zugriff auf deinen Arbeitgeber und deine Lohneinkünfte?
    • ingmarbergman 06.05.2019 18:09
      Highlight Highlight Was für ein Nonsense! 🤦🏻‍♂️
      Der Staat hat sowieso Zugriff auf deine Lohndaten, denn du schickst sie ihm ja zu.
      Der Arbeitgeber muss gar nicht wissen, in welcher Steuerklasse du bist, dafür reicht eine Pauschale. Wenn du darüber bist, kriegst du am Ende Geld zurück. Wird heute schon mit Dividenden gemacht und funktioniert tiptop. Schnell einfach und was ich am Ende zurückkriege, darf ich dann ausgeben wofür ich will.
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 18:54
      Highlight Highlight Es ist doch ein Unterschied, ob der Staat Zugriff auf die Einkünfte oder bloss auf die Daten hat ...

      Man kann eben nicht eine für alle gleiche %-tuale Pauschale nach Einkommen anwenden. Es macht viel aus, ob jemand vier Kinder hat oder nicht. Wieso sollten diese Personen dem Staat einen Kredit gewähren müssen. Deshalb ist das auch nicht mit der Verrechnungssteuer auf Dividendeneinkünften zu vergleichen.

      Der AHV-Vergleich hilft auch nicht weiter, da sind die Abgaben ja klar.

      Simplizissimus hilft selten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Forrest Gump 06.05.2019 17:40
    Highlight Highlight Guter Vorstoss der SP, allerdings sollte das nicht auf freiwilliger Basis geschehen. Gäbe einiges an Mehreinnahmen und weniger Aufwand beim Staat. Mehraufwand bei den Arbeitgebern hält sich nach kurzer Anlaufphase in Grenzen. AHV und Quellensteuer für Ausländer müssen ja bereits abgerechnet werden. Aber die Bürgerlichen fühlen sich da wieder bevormundet..
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 17:47
      Highlight Highlight Es gäbe weder Mehreinnahmen noch weniger Aufwand beim Staat. Wieso denn auch?
    • Forrest Gump 06.05.2019 18:01
      Highlight Highlight Mehreinnahmen wegen weniger Steuerausfällen, weniger Aufwand weil sehr viel Aufwand für Mahnungen und Betreibungen entfällt.
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 18:30
      Highlight Highlight Die zusätzliche Administration durch das Verbuchen der vielen à Kto Zahlungen, den Verkehr mit den Arbeitgebern allgemein, bei Arbeitsplatzwechseln zusätzlich, das erstellen von zusätzlichen Abrechnungen, die individuelle Berechnung der à Kto Abzüge etc. pp. wiegen den Aufwand für Mahnungen bei Weitem auf und der Aufwand für Betreibungen wird bezahlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ville_16 06.05.2019 17:25
    Highlight Highlight Für mich absolut unverständlich dass es nicht schon lange so ist.
    • The Destiny // Team Telegram 06.05.2019 22:37
      Highlight Highlight Für mich absolut unverständlich warum es so sein soll.
    • Ville_16 07.05.2019 08:58
      Highlight Highlight Fast die ganze Welt macht es so, weil es für alle beteiligten besser ist. Man stelle sich vor, selbst in Liechtenstein wird es so gehandhabt.
  • Jean de Bolle 06.05.2019 17:13
    Highlight Highlight Finde ich schon mal gut. ABER bevor wir das anpacken gibt es wichtigeres in Sachen Steuern. Nämlich, dass in der Schweiz alle gleich viel Steuern bezahlen. Deutschland kann das mit 90 mio Einwohner, wir mit 8 mio nicht, und da reden wir von EU Beitritt!?
    • P. Silie 06.05.2019 17:39
      Highlight Highlight Sie meinen Kantonal anpassen und alle auf ein Level bringen? Hoffentlich nicht!
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 17:45
      Highlight Highlight Ähm, was genau kann Deutschland?
    • ingmarbergman 06.05.2019 18:12
      Highlight Highlight Alle gleich viel Steuern?? Wieso soll ich gleich viel Steuern bezahlen wie jemand der eine Milliarde Einkommen hat? Das wären ja mehr Steuern als ich in einem Leben überhaupt verdiene.

      Und wenn du eine flat tax meinst, solltest du dich mal mit dem Sinn der Progression befassen. Flattax ist ein neoliberaler Unsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randalf 06.05.2019 17:11
    Highlight Highlight
    Aber hallo, klingelts bei Euch.

    Voller Lohn, damit die aktuellen Rechnungen bezahlt werden können!!!

    Und dann kommen sie wieder mit dem Medianlohn.

    Negativzinsen auf der Bank.

    Teuerungsausgleich und Lohnerhöhung - Vergiss es!!!

    Kaufkraft - zurückgegangen.

    Und dann jedes Jahr die Steuern. Natürlich würde der Direktabzug der arbeitender Masse helfen sich weniger zu verschulden.

    Wann merken die das endlich?
  • walsi 06.05.2019 17:11
    Highlight Highlight Ich habe ein separates Konto auf das jeden Monat per Dauerauftrag das nötige Geld für die Steuern über Wiesen wird. Wenn die Rechnung kommt kostet mich das ein lächeln und sie wird bezahlt, funktioniert bestens. Warum soll das der Chef für mich machen? Der Vorschlag der Juso ist eine Symptobekämpfung. Man sollte mal über die Gründe reden weshalb so viele Leute mit dem Geld nicht umgehenkönnen.
    • P. Silie 06.05.2019 17:40
      Highlight Highlight Auf ein Konto welches Ihnen 0% Zinsen zahlt, somit Sie eigentlich aufgrund der Kontogebühren noch drauflegen müssen. Ihre Logik machte noch Sinn als man das Ersparte zu 6% anlegen konnte.. Heute nicht mehr.
    • lucasm 06.05.2019 17:41
      Highlight Highlight Du bezahlst mit deinen steuern aktuell einfach auch noch die steuerausfälle derjenigen, die sich lieber ein neues auto etc gekauft haben und nun ihre steuern nicht mehr bezahlen können.
    • walsi 06.05.2019 20:58
      Highlight Highlight Ich zahle keine Gebühren bei meiner Bank. Vielleicht sollten sie mal mit ihrer Bank sprechen oder gleich wechseln.
  • The IT Guy 06.05.2019 17:07
    Highlight Highlight Brauche ich nicht.

    Ich habe ein eigenes Konto wo das meiste darauf für die Steuern verwendet wird. Eingezahlt wird per Dauerauftrag ein monatlicher Betrag, welcher 1/12 dem geschätzten Steuerbetrag (inkl. Wehrpflichersatz etc. p.p.) entspricht.

    Grundsätzlich laufen die meisten Zahlungen bei mir automatisch ab. Sparen, Säule 3a (VIAC) etc.

    Das was die SP möchte, ist eine Symptombekämpfung. Das Problem ist, dass die Leute ihr Geld nicht im Griff haben, nicht wissen wieviele Ausgaben sie haben etc. Solch eine Änderung schützt also nicht vor finanz. Problemen, sondern verschiebt diese nur.
    • P. Silie 06.05.2019 17:42
      Highlight Highlight Falsch - die Bonität würde bei Konsumkrediten wohl anders berechnet werden. Zur Zeit werden Kredite oder Leasing vergeben in der Annahme, dass der 'Käufer' die Steuern wohl bezahlen würde.
    • FrancoL 06.05.2019 21:01
      Highlight Highlight Immerhin ist es ein Schritt in die richtige Richtung und würde manchem helfen zumindest im Sektor Steuern keine Schulden anzuhäufen.
    • sowhat 06.05.2019 22:52
      Highlight Highlight Nein, Franco. Ich bin sonst sehr oft deiner Meinung, aber hier geht es in Richtung Entmündigung. Es wäre besser, die Leute zu befähigen, mit ihrem Geld umzugehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichsagstrotzdem 06.05.2019 16:59
    Highlight Highlight Erbschaftssteuer erhöhen und Kapitalgewinnsteuer einführen und dafür die Einkommenssteuer komplett streichen.
    Damit würde die Wertschöpfung entlastet und die Produktivität erhöht.
    • The IT Guy 06.05.2019 17:43
      Highlight Highlight Eigentlich interessanter Gedanke...

      Kann man mal machen! Wie hoch würdest du die diese denn ansetzen?
    • Bangarang 06.05.2019 21:51
      Highlight Highlight Dann zahlen die Reichen also Alle Steuern? Ich denk die werden schnell abwandern. Samt Kapital.

      Schnappsidee
    • The IT Guy 07.05.2019 11:10
      Highlight Highlight @Banagarang naja, zahlen die Reichen nicht am meisten Einkommenssteuer dank Steuerprogression? Siehste..
  • Sir Football 06.05.2019 16:53
    Highlight Highlight Alles was dem Volk zu gute kommen könnte, wird von der Lobby in Bern abgelehnt. Ich glaube auch das die die bescheissen später nicht mehr bescheissen können.
  • Madison Pierce 06.05.2019 16:37
    Highlight Highlight Ich denke man sollte mehr in die Finanz-Bildung investieren. Wer nicht fähig ist, etwas von seinem Lohn auf die Seite zu legen, hat auch bei einem direkten Steuerabzug Probleme. Dann einfach mit der Krankenkasse oder den Leasingraten...

    Es ist zum Teil erschreckend, was man von Leuten für Sachen hört. An einem Tag erzählen sie von Betreibungen, am nächsten wollen sie ein Auto leasen. Weil "Kleinwagen gefallen mir nicht". Und das sind Leute mit einem anständigen Lohn.
    • lucasm 06.05.2019 17:45
      Highlight Highlight Lieber bei den leasingraten zahlungsschwierigkeiten, dann schadet es nämlich dem leasinggeber, der den leasingvertrag nicht hätte abschliessen dürfen. Die fehlenden steuereinnahmen sind schlussendlich von den steuerpflichtigen zu berappen, die brav etwas für die steuern auf die seite gelegt haben.
    • Madison Pierce 06.05.2019 18:17
      Highlight Highlight Ja, das stimmt schon. Aber ich finde es etwas zynisch, wenn der Staat sagt "die Leute sind unfähig, mit ihrem Geld umzugehen, also schaue ich, dass ich zu meinem Geld komme, lasse die Leute aber in die Schuldenfalle laufen".

      Überschuldete Leute sind traurige Schicksale. Das gilt es zu verhindern und ich bin sicher, mit mehr Bildung und allenfalls strengeren Kreditgesetzen wäre das möglich.
  • mrgoku 06.05.2019 16:31
    Highlight Highlight Das einzige was Sinn macht!!!

    Keiner reicht die Steuererklärung zu spät ein. Kantone und Gemeinde müssen nicht dem Geld nachrennen und der Bürger verprasst das Geld nicht für Zeug was er nicht braucht, so dass dann die Steuern nicht bezahlt werden können.... so lebt jeder mit dem was ihm tatsächlich auch zur Verfügung steht... viele vergessen dass dann noch eine Rechnung von einigen Tausend kommt... und dann "oooops"
    • Henri Lapin 06.05.2019 17:29
      Highlight Highlight Steuererklärung braucht es trotzdem. Ansonsten haben Sie recht
    • sowhat 06.05.2019 22:57
      Highlight Highlight Nun, ich finde nicht, dass das richtig ist. Das endet im besten Fall da, dass irgendwann der Lohn einbehalten wird und wir ein Taschengeld von Staat kriegen. Wie früher von Mama oder Papa. Da will ich nicht hin.
  • skisandtrail 06.05.2019 16:29
    Highlight Highlight Werde dann meinen Angestellten den zusätzlichen Aufwand dafür auch noch abziehen.. (schliesslich werden die Verwaltungskosten der AHV z.b. auch dem Arbeitgeber belastet).
    In der Theorie gute Idee, für die Praxis: neuer Bürotiger und neue Staatsangestellte.
    • Forrest Gump 06.05.2019 17:35
      Highlight Highlight Neue Staatsangestellte? Ganz im Gegenteil, Finanzverwaltung und Betreibungsamt hätten deutlich weniger Arbeit. Und mit einer Verwaltungsentschädigung analog AHV wäre auch der eher kleine Mehraufwand der Unternehmen finanziert.
    • skisandtrail 06.05.2019 17:53
      Highlight Highlight Denke nicht. Das betreibungsamt betreibt dann nur nicht mehr im auftrag des staates,sondern der privatwirtschaft. Wer nicht für die steuern sparen kann,gibt das geld wohl auch so aus.
      Kontrollieren muss das ganze ja dann auch jemand,nehme mal an,dass dies die finanzverwaltung macht.

      Wer bezahlt denn den verwaltungsaufwand?bei mir ist das auf der ahv abrechnung-somit bezahlen das die unternehmen.

      Grundsätzlich:denke nicht,dass den meisten bewusst ist,dass in der ch weit über 80% kmu sind-wenn immer über unternehmen abgelästert wird.Dort sind auch kleine aufwände verhältnismässig sehr gross.
  • Dominik Treier (1) 06.05.2019 16:26
    Highlight Highlight Wie ich mir das gut vorstellen könnte wäre, dass man in eine Einkommenskategorie eingeteilt wir und dann danach ein Akontoprozentsatz z.B. 5-25% direkt vom Lohn abgezogen wird und auf das eigene "Steuerkonto" geht und wenn die Steuererklärung eingereicht wurde, wird alles verrechnet. So wären nicht nur die Probleme mit Steuerschulden behoben, sondern der Staat müsste auch keine kostenintensiven Kredite fürs laufende Budget mehr aufnehmen. Ausserdem für die Zukunft; Vereinfachung und Schweizweit einheitliche Steuern mit Finanzausgleich je nach Gemeindegrösse und Aufwand!
    • Bene883 06.05.2019 16:42
      Highlight Highlight Ich stimme Ihnen zu, ausser dass es im Moment eh keine "kostenintensiven" Kredite gibt, das Geld gibts zum Nulltarif :)
    • Dominik Treier (1) 06.05.2019 17:02
      Highlight Highlight Im Moment schon... Nur liegt die Betonung auf im Moment...
    • Bene883 06.05.2019 22:29
      Highlight Highlight Da die Politiker nur bis zu den nächsten Wahlen denken...
  • Lausannois86 06.05.2019 16:20
    Highlight Highlight Wer so was will, kann einen monatlichen Dauerauftrag einrichten und überweist einen entsprechenden Betrag. wenn der Arbeitgeber dies muss, führt es zu massiv mehr Bürokratie - je nach Kanton sollte es dann mehr oder weniger sein, zudem wollen es wohl gewisse, andere nicht. Je nach Zivilstand versteuert jemand mehr oder weniger, das heisst es müssen nochmals Steuern nachgezahlt oder zurückgefordert werden. Kurzum: viel Zusatzaufwand für alle.
  • Posersalami 06.05.2019 16:19
    Highlight Highlight Würde gerne gleich die Steuern abgebucht haben!

    So habe ich halt einen Dauerauftrag eingerichtet der jedes Jahr erneuert wird, und mir sofort bei Lohneingang 1200.- den Behörden überweist. Mühsam ists einfach im Januar, wenn ich den neuen Einzahlungsscheinen hinterher rennen muss.

  • Pisti 06.05.2019 16:13
    Highlight Highlight Besser mal die provisorische Steuerforderung abschaffen. Frage mich bis heute was der Schwachsinn soll.
    Vor allem bei schwankendem Einkommen kommen da einige in finanzielle Schwierigkeiten.
    • TJ Müller 06.05.2019 18:10
      Highlight Highlight Hatte da noch nie Probleme, ein Telefon oder Mail reicht. Mir wurde auch schon gesagt, dass ich halt einfach die provisorische Rechnung nicht, bez soviel ich vermute, bezahlen soll.
  • RescueHammer 06.05.2019 16:13
    Highlight Highlight Stellt euch bloss vor, was mit den Betreibungsämtern passiert; plötzlich haben die 80% weniger zu tun!
    Die ist schon ein Sonderfall 😳
    Ironie off
  • Interessierter 06.05.2019 16:11
    Highlight Highlight Es ist ja klar, dass die rechten Wirtschaftsparteien dagegen sind. Sie sehen lieber, wenn das Geld mit beiden Händen ausgegeben und konsumiert wird. Die Steuerschulden bleiben dann am Staat bzw. Bund hängen. Das geht sie dann ja nichts mehr an.
    Ich habe einige Jahre in den Staaten gearbeitet. Da wird zu Beginn des Jahres ein Blatt ausgefüllt wo bereits die Abzüge und Zuschläge drauf sind. Ich habe es immer so ausgefüllt, dass ich mehr Steuern als nötig bezahlt habe und kriegte so jedes Jahr einen schönen Batzen von der IRS zurück. Sorgen hatte ich keine, da die Steuern schon bezahlt waren....
    • Pafeld 06.05.2019 17:25
      Highlight Highlight Der Grund, weshalb die bürgerlichen gegen die Quellenbesteuerung sind, ist schlicht und ergreifend, weil dann auch viele Abzugsmöglichkeiten, die heute als Schlupflöcher genutzt werden können, verloren gehen würden. 90% der Bevölkerung profitiert von der Quellenbesteuerung, weil sie Planungssicherheit in Bezug auf einen Geldbetrag in Monatslohnhöhe erhalten würden und eh praktisch keine Abzugsmöglichkeiten haben.
  • adf32 06.05.2019 16:10
    Highlight Highlight Gerade für Kleinstbetriebe wäre das eine zusätzlicher grosser Aufwand. Gewinnen würden vor allem Treuhänder und Anbieter von Lohnbuchhaltungssoftware.
    Mit zwei bis vier Mitarbeiter bin ich bis jetzt ohne spezielle Software ausgekommen.
    Grossfirmen könnten dies wahrscheinlich besser stemmen.
    • Guerzo 06.05.2019 17:21
      Highlight Highlight AHV/IV und andere Abzüge werden jetzt auch gemacht. Warum soll das bei Steuern so viel mehr Aufwand bedeuten?
    • adf32 06.05.2019 17:56
      Highlight Highlight @Guerzo:
      Wenn es ein einfacher Prozentsatz für alle wäre, ging es ja noch knapp. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass dies so einfach wird. Nur schon, weil jeder Mitarbeiter in einer anderen Gemeinde wohnt mit verschiedenen Steuersätzen.
      Wie ich die Formularersteller kenne, macht der Arbeitgeber für jeden Mitarbeiter etwas Steuererklärungsähnliches - und der Mitarbeiter muss selber auch noch eine machen...
  • Garp 06.05.2019 16:07
    Highlight Highlight Ist doch gut, wenn die Steuern gleich abgezogen werden, dann wissen die Leute gleich, ob sie noch etwas leasen können.

    Die Umtriebe Steuerschulden einzutreiben, Lösungen zu finden, sind doch ungleich grösser.

    Es darf einfach nicht zu viel abgezogen werden, dass es dann nicht ständig zu grossen Rückzahlungen kommt.
  • Asmodeus 06.05.2019 16:07
    Highlight Highlight Die Politiker die sich selbst bereichern behaupten für die armen zu sprechen wenn die Realität eher so aussieht, daß sie darum fürchten ihr Geld nicht mehr so einfach hinterziehen zu können.
  • plaga versus 06.05.2019 15:45
    Highlight Highlight Leasingverträge vor Steuern? Darum wäre es ganz zwingend den Nettolohn ausbezahlt zu bekommen. Macht doch Sinn!
  • Ass 06.05.2019 15:42
    Highlight Highlight Die Steuern sind ja nicht das Problem da sie vom Einkommen abhängen. Die KK-Prämien sind das Problem.
    • Dr. Zoidberg 06.05.2019 16:00
      Highlight Highlight quark. das gilt vielleicht für geringverdiener mit kindern. aber auch für die ist es einfacher, wenn sie das geld für die steuern erst gar nicht bekommen. in meinem wohnort kannst du die vorauszahlungen gepflegt ignorieren, die gesamte steuerschuld wird halt im frühjahr des folgejahres fällig. auch wenn das dann "nur" 5000 sfr sind - du hast die entweder beiseite gelegt oder ein problem. wenn du sie beiseite legst, kannst du sie auch direkt abgezogen bekommen. und die anderen bekommen kein problem.

      und: ich zahle etwa 3000 sfr kk und 20000 sfr steuern. was ist da wohl das grössere problem?

    • mrgoku 06.05.2019 16:34
      Highlight Highlight ja die bösen Krankenkassen... sind schon Schweine... kosten 3 bis 4 tausend im Jahr, dafür kriegt man anständige Medizin... die Steuern sind da viel anständiger. Da bezahlt man 20 tausend oder noch mehr im Jahr und sieht aber nicht wo die Kohle hinfliesst... zumindest nirgends wo es mir zu guten kommen soll...bis jetzt....
    • aglio e olio 06.05.2019 17:18
      Highlight Highlight Naja, wer 20k auf seiner Steuerrechnung hat, sollte grundsätzlich nicht über Geldproblem klagen.
      ;)
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  • RatioRegat 06.05.2019 15:39
    Highlight Highlight Meines Erachtens spricht tatsächlich vieles dafür, die Steuern gleich beim Lohn abzuziehen - bei der AHV machen wir das ja auch so.

    Wenn wir die Steuern aber gleich beim Lohn abziehen, sollten wird das auch bei Gewinnen aus Kapitalanlagen tun. Das grosse Geld kann heute nicht mehr mit Erwerbstätigkeit erzielt werden, sondern dadurch, dass man bereits viel Geld hat und dieses inverstiert.
    • Madison Pierce 06.05.2019 16:33
      Highlight Highlight Bei Kapitalgewinnen werden jetzt schon 35% abgezogen. Gibt man sie bei der Steuererklärung an, bekommt man die Differenz zurück. Das hat allerdings nicht den Grund, dass die Leute ihre Steuern sonst nicht bezahlen könnten, sondern dass viele Kapitalgewinne "vergessen" wurden anzugeben.

      Das "grosse Geld" hat man übrigens schon früher mit dem Kapital gemacht und nicht mit eigener Arbeit. Mehr oder teurer arbeiten geht irgendwann nicht mehr, während das Kapital unbegrenzt wachsen kann.
    • RatioRegat 06.05.2019 17:06
      Highlight Highlight Das stimmt. Möglicherweise ist die Verrechnungssteuer aber nicht hoch genug. Es scheint ja immer noch genügend Anreize zu geben, Vermögenswerte zu "vergessen".

      Stimmt. Fraglich ist, ob das Kapital unbegrenzt wachsen soll.
    • MaxHeiri 06.05.2019 20:34
      Highlight Highlight Lieber Madison
      Das stimmt so nicht! Bei Vermögenserträgen wie Zinsen gibt es die Quellensteuer. Der Kapitalgewinn wie Wertzuwachs einer Aktie ist steuerfrei für Privatpersonen
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 06.05.2019 15:39
    Highlight Highlight Steuerbeträge können ganz oder teilweise erlassen werden, wenn der Steuerpflichtige in Not geraten ist oder wenn der geschuldeten Betrag für ihn eine grosse Härte bedeuten würde.

    Eine grosse Härte ist dann gegeben, wenn die Bezahlung des geschuldeten Betrages für den Steuerpflichtigen ein Opfer darstellen würde, das in einem Missverhältnis zu seiner finanziellen Leistungsfähigkeit steht und ihm daher nicht zugemutet werden kann.

    Bei Mietschulden etc. gilt solches nicht - also erst Miete zahlen statt auf der Strasse wohnen, erst dann die Steuern.

    Deshalb kein direkter Steuerabzug.
    • Posersalami 06.05.2019 16:26
      Highlight Highlight Wer wegen Steuern in Not geraten ist, kann wohl nicht mit Geld umgehen. Wer wenig verdient zahlt ja eh fast keine Steuern (mMn absolut richtig so!) und das, was man zahlen muss, fällt ja nicht vom Himmel! Es ist halt nicht attraktiv, jeden Monat einen Teil seines Lohnes beiseite zu legen für die Steuern..
  • Kampfsalami 06.05.2019 15:34
    Highlight Highlight Jeden Monat werden all die Abzüge getätigt(AHV, AL, etc...). Wo ist das Problem wenn ich einfach noch mal so 15% abgezogen bekomme? Ich kann dann am Ende vom Jahr eine Steuererklärung ausfüllen, damit ich eine Rückvergütung bekomme. Diejenigen welche es vergessen (sind diejenigen welche heute von Staateswegen betrieben werden), bekommen kein Geld zurück und werden nicht betrieben. Für alle anderen ist es dann ein netter Zustupf ende Jahr. Und für alle welche sich bevormundet fühlen: Es soll ja freiwillig sein...
    Ich für meinen Teil, wäre sehr sehr dankbar ob dieser Regelung.
  • Lowend 06.05.2019 15:31
    Highlight Highlight Ich kenne das aus Wien und dort waren auch die Beiträge an die Pensionskasse und die Krankenversicherung gleich mit dabei, was dazu führt, dass man den Betrag, der auf dem Konto landet zu 100% für allgemeine Lebenskosten verwenden kann und das genialste war, dass irgendwann während des Jahres sogar noch eine Steuerrückzahlung für die Berufsauslagen und sonstigen Abzüge dazukam, womit meine Freundin und ich uns dann gerne einen kleinen Kurzurlaub finanzierten. ;-)
  • Ikarus 06.05.2019 15:30
    Highlight Highlight Ich seh das so, arbeitnehmer sollten von den steuern befreit werden. Es gibt auch kein grund quellensteuern einzuführen, die ganze steuererklärung muss man dann trotzdem ausfüllen.

    Was es braucht ist ein systemwechsel, firmen bezahlen alle steuern aufgrund der lohnkosten die sie sowieso angeben müssen.
    Würde unzählige unnötige KV jobs vermeiden die wir mit unseren steuern finanzieren müssen.
    • sowhat 06.05.2019 23:10
      Highlight Highlight Hmmm,. Interessante Idee:....
  • einmalquer 06.05.2019 15:28
    Highlight Highlight Für die Linken ist das eine relativ schwierige, für mich nicht nachvollziehbare Argumentation:

    "Die Betroffenen würden ... aktuelle Verpflichtungen ... bezahlen, namentlich etwa Telefon- und Stromrechnungen, Leasing- oder Mietzinsraten."

    Wohnung, Strom, Krankenkasse braucht jeder, ist auch lebensnotwendig, dass man dies bezahlt - vor den Steuern - ist nicht nur nachvollziehbar sondern richtig.

    Wenn wegen des Steuerabzugs zB Miete/Krankenkasse nicht bezahlt werden können, hat das schlimmere Auswirkungen als die nicht bezahlte Steuer.

    Vor allem, solche Personen zahlen eh fast keine.
  • Jeanne d'Arc 06.05.2019 15:25
    Highlight Highlight Als Lohnbuchhalterin sage ich "bitte nicht" 🤦🏼‍♀️

    Das ist jetzt schon beschissen mit den Quellbesteuerten.

    Als Privatperson sage ich "ja gerne!"
    • der_senf_istda 06.05.2019 16:59
      Highlight Highlight Auch als Lohnbuchhalter, einer der all die Lohnpfändungen erfasst, sage ich: bitte ja !
      Es gibt in den Lohnprogrammmen bereits die Quellensteuerfuntionaltät, d.h. es braucht nicht mehr viel um das umzusetzen. Das Clearing beim Kanton ist ev. aufwendiger. Dafür ermöglichen wir aber den Mitarbeitenden eine einfachere Finanzplanung.
    • Jeanne d'Arc 06.05.2019 17:18
      Highlight Highlight willst du echt den Aufwand der Quellensteuer mit den Lohnpfändungen vergleichen?

      Beim Abzug der Steuern gibt es viele potenzielle Fehlerquellen, eine zum Beispiel ist, dass die Steuer vom Wohnkanton abhängig ist. Mitarbeiter melden Umzüge nicht sehr zuverlässig. 🤦🏼‍♀️
    • Dominik Treier (1) 06.05.2019 17:50
      Highlight Highlight Da haben wir ja schon das Problem nichts von Kantonsabhängikeit mehr, sondern schweizweit einheitliche Steuern und eine Finanzverteilung nach Einwohnern, Fläche, Strassennetz und sonstigen Lasten! Dazu keine augeändigen Steuerberechnungen, sondern für die Lohnbuchhalter nur ein einfacher Akontoabzug von 5- 30% je nach Einkommenskategorie...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 06.05.2019 15:21
    Highlight Highlight Würde sicher zu mehr Einnahmen führen. Ich weiss von Arbeitskollegen, die den Lohnausweis für den Teilzeitlohn ihrer Frau nie angegeben, immer „vergessen“ haben. Ob die Systeme das mittlerweile erkennen - keine Ahnung. Ob bei so manchem VR-Honorar dasselbe passiert, weiss ich ebenfalls nicht.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 06.05.2019 15:38
      Highlight Highlight Nun wenn die Person Ausserkantonal arbeitet ists eher möglich.

      Sonst geht ja der 2. Lohnausweis an den Kanton.

      Ausserdem ist der Lohn mit der AHV Nummer gekoppelt, wenn mal geprüft wird könnte es Auffliegen
    • Jeanne d'Arc 06.05.2019 17:19
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht in jedem Kanton so.
      Ich sende keine Lohnausweise an den Kanton.
  • Fischra 06.05.2019 15:20
    Highlight Highlight Ich beneide eigentlich meine Kollegen mit Quellensteuer. Einzig die Steuererklärung zu Geltendmachung von zusätzlichen Ausgaben wäre dann noch das Tüpfchen auf dem Ganzen.
  • fidget 06.05.2019 15:20
    Highlight Highlight So wie es jetzt ist finde ich es gut. Steuern sind nun wirklich keine unplanbaren Ausgaben, nur bei den meisten eben nicht prioritär. Ein Direktabzug vom Lohn würde dem Staat eine bevorzugte Stellung unter den Gläubigern verschaffen. Ich würde es nicht wollen, weil ich es für eine Bevormundung halte (jedenfalls ab dem Moment, wo es nicht mehr freiwillig wäre).
  • Drölf 06.05.2019 15:18
    Highlight Highlight Ich dachte für das gibt es den 13. monatslohn?
    • Chlinezwerg 06.05.2019 15:30
      Highlight Highlight Wenn den alle hätten...
    • Miky 06.05.2019 15:32
      Highlight Highlight Nicht jeder erhält einen 13. Monatslohn, so wie ich zum Beispiel. Kann meine Steuern trotzdem bezahlen :)
    • Aglaya 06.05.2019 15:34
      Highlight Highlight In den wenigsten Kantonen wird ein Monatslohn ausreichen, um die Steuern zu bezahlen (ausser bei sehr tiefen Einkommen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabioactive 06.05.2019 15:10
    Highlight Highlight Gute Idee, alternativ kann man heute schon freiwillig wenn man will die Steuerrechnung auf 11 Monate verteilen. Man muss es nur der Gemeinde melden. Nur leider hilft diese Freiwilligkeit kein bisschen gegen die hohe Anzahl an Betreibungen.
  • FrancoL 06.05.2019 15:08
    Highlight Highlight Grundsätzlich wäre eine solche Lösung mit dem Direktabzug vom Lohn ein gute Idee. Dass man den Steuerbetrag sozusagen als kurzfristig finanzielle Manövriermasse betrachtet ist für mich kein Argument, denn dies führt zu keinem guten Ende.
    Ich denke diese Regelung könnte auch dazu führen, dass der Einzelne sich besser an die real möglichen Einnahmen "gewöhnen" würde.
    • AlteSchachtel 06.05.2019 15:16
      Highlight Highlight "der Einzelne sich besser an die real möglichen Einnahmen "gewöhnen" würde. "

      Und was ist, wenn sich die real möglichen Einnahmen tiefer sind als die real zwingenden Ausgaben?

      (Es gibt nicht wenige Büetzer, die die Steuern erst mit dem 13. Mtl. bezahlen können.)
    • TanookiStormtrooper 06.05.2019 15:16
      Highlight Highlight Das Problem scheint eben zu sein, dass die Leute ihren Lohn ausgeben und dann alle 12 Monate die Erkenntnis kommt, dass da ja noch diese eine grössere Ausgabe ist. So gesehen würde man beim Direktabzug ja kein Geld verlieren, sondern könnte dann einfach weniger gut über die eigenen Verhältnisse leben.
    • FrancoL 06.05.2019 15:26
      Highlight Highlight @Alte Schachtel: In Italien wird vielen die Steuer vom Lohn abgezogen und ist stelle fest, dass dieser "Run" Ende Jahr nicht stattfindet.
      Als Arbeitgeber stelle ich zudem fest, dass der eine oder andere Mitarbeiter gerade gegen Ende Jahr nicht nur den 13. sondern gerne auch einmal einen Vorschuss bezieht um die Steuern zu bezahlen. Das bessert sich selten und es sind immer mehr oder weniger die gleichen die einen Vorschuss verlangen. Das macht keinen Sinn, am Schluss müssen ja die Steuern gleichwohl bezahlt werden, Betreibungen führen zudem in einen Teufelskreis.
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