Wirtschaft
Schweiz

Google-Mitarbeitende protestieren in Zürich gegen Entlassungen

Google-Mitarbeitende protestieren in Zürich gegen Entlassungen

15.03.2023, 14:0515.03.2023, 14:21
epa05724618 The Google logo on the newly opened Google Office in the Sihlpost Building in Zurich, Switzerland 17 January 2017. Google opened its new offices in Zuerich Sihlpost, together with the room ...
Bild: EPA/KEYSTONE

Am Mittwoch haben Google-Mitarbeitende in Zürich gegen die weltweit angeordneten Entlassungen des Internetkonzerns protestiert: Rund 400 bis 500 Personen haben gemäss Angaben der Gewerkschaft Syndicom um 11 Uhr an einem sogenannten «Walkout» teilgenommen.

Im Januar hatte Google angekündigt, weltweit Stellen abbauen zu wollen. Inzwischen ist dieser Schritt für den Standort Zürich konkret geworden: «Jene Mitarbeitenden, deren Rollen betroffen sind, wurden informiert», bestätigte Google auf Anfrage einen Bericht von SRF vom Mittwoch.

Zur genauen Anzahl der in Zürich ausgesprochenen Kündigungen wollte sich das Unternehmen nicht weiter äussern. Die Zahl der betroffenen Stellen soll aber unter dem globalen Durchschnitt liegen. Syndicom spricht von rund fünf Prozent Betroffener, was bei 5000 Mitarbeitenden 250 Personen entsprechen würde.

Mit dem «Walkout» am Mittwoch hätten sich die teilnehmenden Google-Mitarbeitenden solidarisch mit den Entlassenen gezeigt, schreibt die Gewerkschaft in einer Mitteilung vom Mittwoch. Gemeinsam mit der Personalvertretung sei sie nun im Gespräch mit Google, «um einen ausgebauten Sozialplan zu verhandeln». Dabei gelte es auch, die Zahl der Betroffenen zu reduzieren. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wenn Google Schweizer Memes vorliest ...
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
GLP-Moser warnt vor Nein zu neuen EU-Verträgen: «Es wäre ein Brexit auf Raten»
Tiana Moser, Ständerätin der GLP, gibt zu, dass die neuen Verträge mit der EU auch Nachteile haben. Aber die Vorteile überwiegen klar, sagt sie. Gerade auch mit Blick auf das Mitspracherecht.
Frau Moser, Ihre Ständeratskollegin Heidi Z'graggen von der Mitte hat in unserem Interview erklärt, dass sie die neuen EU-Verträge als Ganzes ablehnt. Der Widerstand geht weit über die SVP hinaus und erreicht Mitte und FDP. Haben die Bilateralen III noch eine Chance?
Tiana Moser: Auf jeden Fall. Mit diesem Paket setzen wir den pragmatischen Weg fort, der bisher immer mehrheitsfähig war. Dass wir in Wohlstand und Sicherheit leben, ist alles andere als selbstverständlich. Die Bilateralen sind eine Grundlage dafür. Die Menschen in diesem Land wissen das.
Zur Story