Wirtschaft
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Prämien wieder rauf? Krankenkassen rechnen mit einem Kosten-Anstieg von drei Prozent



Die Atempause beim Anstieg der Krankenkassenprämien ist vorbei. Santésuisse rechnet für 2019 und 2020 mit einem Kostenwachstum im Gesundheitswesen von je rund drei Prozent. In einigen Bereichen könnten die Kosten in den nächsten zwei Jahren gar bis fünf Prozent steigen.

Weniger als drei Prozent, aber stärker als im vergangenen Jahr steigen dürften die Krankenkassenprämien, teilte der Krankenkassenverband Santésuisse am Montag mit. Grund für den etwas geringeren Anstieg seien die Reserven, die die Kassen wegen des in den letzten Jahren tieferen Kostenwachstums hätten aufbauen können.

2019 war die mittlere Prämie um durchschnittlich 1,2 Prozent gestiegen. Gesundheitsminister Alain Berset wertete dies im vergangenen Herbst als Zeichen für die gute Arbeit des Bundesrates und des Parlaments in den letzten Jahren.

Zuwachs bei Physiotherapie und Spitex

Einen überdurchschnittlichen Anstieg erwartet der Verband etwa bei der Physiotherapie, mit einem Plus von je sechs Prozent im Jahr 2019 und 2020 . Als Gründe nennt er die höhere Zahl von Therapeutinnen und Therapeuten und auch die gestiegene Zahl von Behandlungen.

Ebenfalls rund sechs Prozent mehr kosten dürfte die Spitex. Grund ist laut Santésuisse, dass immer mehr Menschen nicht ins Alters- oder Pflegeheim umziehen, sondern sich zuhause von der Spitex versorgen lassen. Die Kosten der Pflegeheime dürften derweil stabil bleiben.

Ein Kostenwachstum von rund fünf Prozent erwartet Santésuisse schliesslich bei den ambulanten Spitalleistungen sowie bei den Laboruntersuchungen. Auch bei den von Ärzten abgegebenen Medikamenten sei in den nächsten zwei Jahren mit einem Kostenwachstum von über drei Prozent zu rechnen.

«Endlich griffige Gegenmassnahmen»

Wegen des befürchteten Anstiegs der Kosten brauche es nun «endlich griffige Gegenmassnahmen», hielt der Verband fest. Vorschläge gibt es zwar. Doch das Problem sei die Umsetzung, sagte Santésuisse-Direktorin Verena Nold in Bern vor den Medien.

Von neun von Experten vorgeschlagenen Massnahmen bei den Medikamenten sind laut Santésuisse lediglich zwei im ersten Kostendämpfungspaket des Bundesrates enthalten. Es sind tiefere Vertriebsmargen und das Referenzpreissystem.

Nicht weiterverfolgt wurde die von Santésuisse geforderte jährliche Überprüfung der Preise mit dem Ausland. Ebenfalls auf der langen Bank liegt laut Santésuisse die Möglichkeit für Patientinnen und Patienten, Medikamente günstiger im Ausland zu kaufen und sich den Preis von der Kasse rückerstatten zu lassen.

Generika kosteten in der Schweiz doppelt so viel wie im Ausland und ihr Anteil im Markt belaufe sich nur auf 20 Prozent, sagte Nold. Das sei im europäischen Vergleich ein sehr kleiner Anteil.

«Zusatzwünsche» kosten

Für Gesundheitseinrichtungen - ob ambulant oder stationär - fordert Santésuisse eine Koordination über die Kantonsgrenzen hinaus. Nötig wären laut Nold auch Pauschalen für ambulant erbrachte Leistungen. Bei den stationär erbrachten Leistungen hätten die Fallpauschalen zu einer Stabilisierung der Preise geführt.

«Zusatzwünsche», die gegenwärtig in der Politik diskutiert werden, könnten die Kosten noch mehr nach oben treiben, so Santésuisse. Zu Milliardenkosten führen würde etwa die Umsetzung der Pflegeinitiative oder eines indirekten Gegenvorschlages. Höhere Kosten befürchtet Santésuisse auch durch die personalisierte Medizin und neue Medikamente. (aeg/sda)

Du weisst, dass du zu viel Zeit mit dem Smartphone verbringst, wenn ...

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    Alle Leser-Kommentare
  • mutter und ehefrau 18.06.2019 06:11
    Highlight Highlight ich gehe selten zum arzt...nun hatte ich aber den gauen star und war nicht schlecht erstaunt,als ich für diesen routineeingriff insgesamt 5 mal zum augenarzt musste vor der op...man hätte alle untersuchungen auch in 3 terminen machen können aus meiner sicht aber gemäss Arzt ist das das normale vorgehen....mein fazit nach dieser erfahrung ich wollte 3 termine,der arzt drösselte alle voruntersuchungen auf 5 termine auf also liegt diese kostentreiberei nicht immer nur beim bösen patienten.....
  • Exodus 17.06.2019 20:04
    Highlight Highlight Mein ehem. Nachbar kann sich gut bewegen. Aber er will den anderen genau das Gegenteil zeigen. Bei ihm kommt täglich die Spitex. Diese wäre gar nicht nötig. Er bevorzugt die jungen Mitarbeiterinnen, weil er von diesen sexuell erregt wird. Wenn eine ältere, dickere Mitarbeiterin oder ein Mann zu Hause kommt, ist er schon vom Anfang an unzufrieden, und verweigert sich zu kooperieren.
    Wenn seine Frau ihm etwas sagt, hat er keine Motivation etwas zu machen. Wenn eine junge Frau ihm seinen Intimbereich wäscht, obwohl er's selber machen konnte, dann ist er überglücklich.
    Das kostet ca 30 000 Fr/Jahr
    • Exodus 18.06.2019 15:27
      Highlight Highlight @Pro-Contra
      Es war gerade mein ehem. Nachbar die er sich
      stolz über gewisse Umstände äusserte. Meine Eltern hatten und haben guten Kontakt mit ihm und seine Frau. Für seine Antriebslosigkeit hat sich seine Frau (mit Verständnis) häufig geärgert.
      Ich mochte das Geschehen nicht verallgemeinern, aber solche Fälle gibt es schon.
  • Fairness 17.06.2019 18:23
    Highlight Highlight Im letzten Jahr nur wegen veränderter Berechnungsmethode relativ wenig ...
  • infomann 17.06.2019 16:18
    Highlight Highlight Gegen höhere Krankenkassen Prämien gäbe es ein sehr einfaches und sehr wirksames Mittel.
    Wenn die Krankenkassen bestimmen könnten mit welchen Ärzten sie zusammen arbeiten wollen.
    Die teuren Ärzte würden so automatisch raus fallen.
    Warum will das die Bevölkerung und die Politik nicht?
    • DasEchteGipfeli 17.06.2019 16:36
      Highlight Highlight Weil es auch in der Schweiz korruption .. äh sorry, Lobbyismus gibt.
  • Markus Casmark 17.06.2019 15:39
    Highlight Highlight Nicht nur die Angebotsseite ist Kosten treibend …vergessen geht häufig, dass von uns Versicherten Leistungen nachgefragt werden, die entweder nicht nötig sind oder gar nicht in den Leistungskatalog einer Grundversicherung gehören: Wir wollen einen Ferrari fahren, sind aber nur bereit, für einen VW zu zahlen.
    • Bidens 17.06.2019 19:14
      Highlight Highlight Danke. Danke vielmals. Das erlebe ich jeden Tag in der Praxis. Die wollen ALLES und wundern sich nachher dass die Kosten steigen. Lehnt der Arzt/die Ärztin etwas ab, werden sie wütend. Smh
  • MajaW 17.06.2019 14:41
    Highlight Highlight Die Bürokratie in der Medizin kostet sehr viel. Das System ist doch krank, wenn Ärzte bis zu 90% ihrer Arbeitszeit vor dem Compi sitzen. Da könnten auch die Krankenkassen mithelfen und weniger Details verlangen.
  • Fairness 17.06.2019 14:29
    Highlight Highlight Lobbyisten-Marionetten-Räte sollen gefälligst bei entsprechenden Abstimmungen in den Ausstand treten müssen. Das wäre zumindest ein Anfang, um den Selbstbedienungsladen Gesundheitsindustrie in den Griff zu kriegen.
  • Maple 17.06.2019 13:48
    Highlight Highlight So lange an den landesweit zu vielen Spitälern nicht gespart wird, geht es so weiter. Weiter dürfen unsere Schweizer Pharmaunternehmen in unserem Land die höheren Preise verlangen wie im Ausland. Auch das ist gerecht... Hauptsache das Steuerdomizil und die Rechtssicherheit dieser Firmen stimmen in der Schweiz. Auch vermögen es die Schweizer Steuerzahler, bald wohl der Mehrheit Prämienvergünstigungen auszusprechen. Die Deppen im
    Mittelstand finanzieren ja alles!
  • Statler 17.06.2019 13:43
    Highlight Highlight Also, ich hab' meinen Prämienschock 1x pro Monat.
  • Helvetiavia Philipp 17.06.2019 13:36
    Highlight Highlight Deshalb Kostenbremse-Initiative der CVP unterschreiben - jetzt!
  • Liselote Meier 17.06.2019 13:23
    Highlight Highlight Würde man die Krankenkassen-Prämien in die Teuerung einrechnen, so glaube ich würde dieser "Druck" schnell mal zu politischen Lösungen führen, die Kosten in den Griff zu kriegen.

  • David Ruppolo 17.06.2019 13:03
    Highlight Highlight Ich bin - wie immer, leider - enttäuscht über die Einseitigkeit der Argumente unserer ach so professionellen Gesundheitsbranche. Nur Zunahmen, nie Abnahmen. Wo nur fliessen die vielen Bemühungen zur Kostenkontrolle hin?
    Spitex-Kosten nehmen zu, weil immer mehr diesen Dienst statt Alters- und Pflegeheimen nutzen. Hiesse das dann nicht, dass die Kosten der Pflege- und Altersheime etwas abnehmen sollten? Darüber hab ich aber noch nie was lesen können. Und das bei einer PFLICHT-Versicherung, ein Chef einer anderen Branche, der so wirkt, wäre schon lange geteert und gefedert...
  • Frère Jacques 17.06.2019 12:56
    Highlight Highlight Der BR soll doch per Notrecht mal die Prämien für fünf Jahre einfrieren. KK runter mit den Gehältern für VR und Management, Kantone Spitalplanung und Zulassung Spezialärzte überdenken, BAG Medipreise anpassen / Parallelimporte zulassen, Katalog der Grundversicherung überarbeiten, Tarmed in die Tonne treten und Ärzte wie Lehrer vom Kanton mittels Verfügung einsetzen/anstellen/entlöhnen, Franchise / SH anpassen und und und. Im Moment ist das Gesundheitswesen ein einziger Selbstbedienungsladen bei welchem die Einnahmen (Prämien) den steigenden Kosten angepasst werden. Es sollte umgekehrt sein.
    • The Destiny // Team Telegram 17.06.2019 16:10
      Highlight Highlight Vorallem das Boni System für Ärzte überarbeiten, aber der Beruf muss attraktiv gehalten werden, damit die Qualität gesichert werden kann.
  • Basubonus 17.06.2019 12:51
    Highlight Highlight - Einheitskasse für die Grundversicherung

    - Nationale Spitalplanung (wir brauchen nicht alle 3 Dörfer ein Spital mit sämtlichen unnützen Spezialgeräten, die dann die Kosten wieder einspielen müssen)

    - Kein Vertragszwang für die Kasse ggüber Ärzten (von mir aus gerne mit Klausel "sobald Kosten XY% über dem Schnitt)

    - Medikamentenpreise endlich in den Griff bekommen

    - Besuch beim Spezialisten ZWINGEND erst nach Abklärung Hausarzt

    - Notfallstationbesucher bezahlen CHF XY Penalty, soferns ein Hausarzt-Fall ist (die Helden, die Sonntags 3h warten, "weil ich habe schon 10 Tage Husten")


  • Gubbe 17.06.2019 12:30
    Highlight Highlight Ich würde dieser Krankenkassenverband Santésuisse auflösen. Da sitzen Leute die absolut nichts für die Gesundheit der Menschen tun. Es ist ein Lobbyistenverband der die Preise hoch hält. So geht die Konkurrenz unter den Kassen futsch. Ich glaube, man merkt, dass ich ob den ständigen Prämienerhöhungen ein ganz klein wenig enerviert bin.
    • bebby 17.06.2019 13:54
      Highlight Highlight Mit Cassis im BR wird das nie ändern.
  • Xumidi23 17.06.2019 12:29
    Highlight Highlight Wie wäre es einfach mit friedlich demonstrieren? So langsam aber sicher reicht es!
  • B-Arche 17.06.2019 12:26
    Highlight Highlight Schweiz goes USA. Mit 20 Jahren Verspätung. Aber der Weg ist exakt derselbe. Steuer senken, Sozialhilfe kürzen, privatisieren, Finanzmarkt und Banken pampern, Wohlhabenden Sonderkonditionen geben über dem normalen Volk, und am Ende gibt's dann eben Trump.
    • Dan Ka 17.06.2019 13:32
      Highlight Highlight Jahrzehntelange bürgerliche Politik... Was war da schon zu erwarten...
    • B-Arche 18.06.2019 00:32
      Highlight Highlight Was denn? Krieg um die 50% zu "Beschäftigen" da die meudalen Familien (Geldadel) um jeden Preis die ewige Macht und den Status erhalten wollen?
  • Karoon 17.06.2019 12:25
    Highlight Highlight Das Versagen des BAG und der nationalen Politik.
  • Blümerant 17.06.2019 12:15
    Highlight Highlight Gibt es eine Liste, wer nicht von der Gesundheitslobby finanziert wird für die nächsten Wahlen?
  • MachoMan 17.06.2019 12:11
    Highlight Highlight Der SVP Glarner wird sich schon um dieses Problem kümmern...........ach, der ist ja beschäftigt seinen geifernden Mob auf eine unschuldige Lehrerin zu hetzen.
    • The Destiny // Team Telegram 17.06.2019 16:13
      Highlight Highlight Kritik fehl am Platz, Hauptsach gegen glarner gell?
  • Tragain 17.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Naja, dass z.B. Physiotherapie und Spitex immer noch günstiger sind als Operationen/Vollzeitpflege wird nicht erwähnt.
    Ich arbeite im Gesundheitswesen und sehe andauernd Patienten, welche einfach mal ein MRI für mehrere tausend CHF machen ohne wirklichen Bedarf. Für ein Bild wird so viel ausgegeben wie für 20-30 Therapie-sessions, auch wenn es so ein Bild gar nicht bräuchte und die Nachbehandlung meistens sowieso wieder physiotherapeutisch erfolgt
  • Der Tom 17.06.2019 12:04
    Highlight Highlight Ja was für eine Überraschung! Ich hätte erwartet dass sie 10% sinken wie jedes Jahr 🥳🤦‍♂️
  • Evan 17.06.2019 12:01
    Highlight Highlight Nur 3%?
  • Thor_Odinson 17.06.2019 11:58
    Highlight Highlight Wann steht das Volk mal endlich auf und sagt: Bis hierher und nicht mehr weiter?
    Diese Abzocke reicht schon lange
    • mrgoku 17.06.2019 12:52
      Highlight Highlight fragt mal die ärzte und nicht die kassen. die kassen sind nicht die, die rechnungen generieren
    • irairata 17.06.2019 13:06
      Highlight Highlight Das Problem ist leider manigfaltig. Der Bundesrat hat keine/wenige Instrumente um die Player zu zwingen Massnahmen umzusetzen, welche den Prämienanstieg verhindern. Und jedes Mal wenn im Parlament über eine Massnahme diskutiert und abgestimmt wird, verhindern unheilige Allianzen Verbesserungen... darum ist es an der Zeit, der Exekutive ein Instrument in die Hand zu geben: www.kostenbremse.ch
      Irgendwo müssen wir anfangen!
  • Lowend 17.06.2019 11:58
    Highlight Highlight So lange wir ein bürgerlich-reaktionäres Parlament haben, wird die Krankenkassen- und Versicherungslobby und die Lobby der Ärzteschaft ihre Macht nicht verlieren.
  • banda69 17.06.2019 11:42
    Highlight Highlight Einheitskasse heisst die Lösung.

    Aber die haben uns die rechten Politiker, allen voran die der volksfeindlichen SVP, ausgeredet. Die haben lieber freie Marktwirtschaft für Abzocker, als tiefe Kosten für das gemeine Volk.
    Benutzer Bild
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 17.06.2019 13:18
      Highlight Highlight Solange die Einheitskasse auch alles bezahlt, wird damit nichts billiger.
    • MachoMan 17.06.2019 13:20
      Highlight Highlight Wenn ich mir diese Liste so ansehe, ist klar warum die SVP dagegen war:

      https://lobbywatch.ch/de/daten/lobbygruppe/2/Krankenkassen

    • banda69 17.06.2019 14:50
      Highlight Highlight @Macho

      ...und die SVP nennt sich "Partei des Volkes".

      Wie verlogen ist das denn...?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Käpt'n Hinkebein 17.06.2019 11:39
    Highlight Highlight Solange gefühlt jeder zweite Parlamentarier in einem Krankenkassen- oder Pharmaverwaltungsrat sitzt, werden da wohl kaum griffige Gegenmassnahmen ergriffen.
  • TheBean 17.06.2019 11:31
    Highlight Highlight Ich wechsel jedes Jahr meine Krankenkasse. Die letzten vier Jahre hab ich mich so von 300 CHF/Monat auf 120 CHF/Monat "heruntergewechselt". Keine Ahnung, wieso alle immer sagen, es wird teurer?
    • VanAllen 17.06.2019 12:46
      Highlight Highlight das geht solange du gesund bist...
    • mrgoku 17.06.2019 12:53
      Highlight Highlight 120.- pro monat? dann hast du prämienverbilligung my friend. also lüge hier nicht herum :)

      zudem machst du das solange du gesund bist. biste mal krank hast du die fudikarte wenn du gerade bei einer billigkasse halt gemacht hast... toitoitoi
    • Royalrider 17.06.2019 12:55
      Highlight Highlight In welcher Gemeinde zahlt man denn so wenig, Narnia?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Diavolino666 17.06.2019 11:31
    Highlight Highlight Warum hab' ich hier nur ein jährliches Déjà-Vu? Irgendwann wird's böse enden...
  • Glenn Quagmire 17.06.2019 11:30
    Highlight Highlight - wie hoch sind die Bonis der KK-Bosse?
    - wieviel gewinn erwirtschaften die KKs?
    - Wie sieht das Werbebudget aus?
    - Wieso sind KKs keine gesetzlich nicht zu Non-Profit verpflichtet?
    • grumit 17.06.2019 12:37
      Highlight Highlight Sind sie. Krankenkassen dürfen mit der Grundversicherung keinen Gewinn erwirtschafen.
    • mrgoku 17.06.2019 12:54
      Highlight Highlight ach Glenn... wenn man keine ahnung hat, einfach mal die......
  • T13 17.06.2019 11:28
    Highlight Highlight Eine einheitskasse direkt beim einkommen abgezogen und gut ist.
    Nicht nur das die kassen kosten (löhne, werbung, usw.)
    Die privaten kosten welche durch die jährlichen preisvergleiche durch privatpersonen angehäuft werden, werden nirgends eingerechnet.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 17.06.2019 13:15
      Highlight Highlight Eine Einheitskasse löst das Problem nicht, dass heutzutage die Ärzte die Nachfrage selbst bestimmen können und die Pharmaindustrie die Preise bestimmt. Patienten auf der anderen Seite haben kein Interesse an tieferen Kosten, da die Krankenkasse die Rechnung bezahlt. Dagegen ist der Markt zwischen den Versicherten und den Krankenkassen heute schon sehr effizient.
  • Noob 17.06.2019 11:23
    Highlight Highlight Homöopathie braucht keiner. Daher könnten die KK damit aufhören diese nicht über dem Placebo Effekt wirksame Therapie zu vergüten. Es wäre also Zeit über die Bücher zu gehen und effektiv nur medizinisch wirksame Therapien zu vergüten. Wer weiterhin auf Homöopathie setzt, der soll, aber dann bitte selber bezahlen!
    • VanAllen 17.06.2019 12:49
      Highlight Highlight genau deiner meinung, aber ich bezweifle, dass die homöopathie der grosse kostentreiber ist
    • mrgoku 17.06.2019 12:55
      Highlight Highlight ach und du weisst dass es nichts bringt aus gründen??
    • fidget 17.06.2019 13:02
      Highlight Highlight Der grosse Kostentreiber ist die Homöopathie wahrscheinlich nicht, aber sie verursacht Kosten ohne nachgewiesene Wirkung (ausser Placeboeffekt). Wer Zuckerkügelchen essen möchte, der soll sie selbst bezahlen. Ich will jedenfalls nicht für den Glauben anderer bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.06.2019 11:22
    Highlight Highlight Und wenn ich die Prämien nicht mehr Zahlen kann?
    • Jarl Ivan 17.06.2019 11:33
      Highlight Highlight Dann geht es dir, wie vielen in der Schweiz. Nur ist dies für unsere Politiker/innen in Bern nicht von Interesse.
    • Steriouser 17.06.2019 11:36
      Highlight Highlight Betreibung, Pfändung etc.
      Ach ja, die Krankenkasse Betreiben einer extrem schnell!
    • Sharkdiver 17.06.2019 12:02
      Highlight Highlight Dann gibt prömienverbilligung
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 17.06.2019 11:21
    Highlight Highlight wieso Schock?
    Sind doch die gleichen news wie jedes jahr, oder?
    • Feuerwanze 17.06.2019 15:12
      Highlight Highlight War auch mein erster Gedanke! Abstumpfung lässt grüssen ...
  • Sakura84 17.06.2019 11:14
    Highlight Highlight ... Jedes Jahr grüsst das Murmeltier...
  • creative 17.06.2019 11:10
    Highlight Highlight 🙄🤮

Für einmal Good News: Krankenkassenprämien steigen 2020 kaum

Die Krankenkassenprämien steigen im Jahr 2020 im Schnitt um 0.2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr, als die Erhöhung 1.1 Prozent betrug, ist dies ein moderater Anstieg. Das Bundesamt für Gesundheit führt dies etwa auf die Massnahmen zur Kostendämpfung zurück.

«Das ist eine sehr gute Neuigkeit», sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Dienstag vor den Medien in Bern. Es handle sich um einen der niedrigsten Anstiege überhaupt. Das sei eine gute, sehr ermunternde Antwort. Sie zeige, dass man gegen die steigenden Gesundheitskosten etwas unternehmen könne.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt den moderaten Anstieg auf die Massnahmen zur Kostendämpfung zurück. So brachte die Revision des Ärztetarifs Tarmed Einsparungen von 500 Millionen Franken. …

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