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Schweizer geben für Fleisch doppelt so viel wie die Deutschen aus



ARCHIV -- ZU DEN EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNGEN VOM SONNTAG, 23. SEPTEMBER 2018, UEBER DIE ERNAEHRUNGSSOUVERAENITAET, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --An employee of butcher Nyffenegger sells meat in the butchery shop, Zollbrueck, Emmental Valley, April 4, 2014. The family-owned business butches every week around 30 pigs and 15 cows. The sausages are produced according to a traditional formula. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 
 
Ein Mitarbeiter der Firma Nyffengger in Zollbrueck, Emmental, verkauft am 4. April 2014 frisches Fleisch. Die Metzgerei Nyffenegger fuehrt neben dem Metzgerei-Laden einen hauseigenen Schlachtbetrieb. Jeden Montag werden um die 30 Schweine und 15 Rinder geschlachtet. Das Fleisch wird jeweils am Dienstag und Mittwoch verarbeitet, am Freitag wird Wurst gemacht. Die Wurtswaren werden nach alter Tradition hergestellt, neben der traditionellen Cervelat auch Schwarten- und Dauierwuerste.   (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Teurer Spass: Fleisch in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Schweizerinnen und Schweizer geben für den Fleischkonsum doppelt so viel Geld aus als die Deutschen. Ein Grund ist die Preisdifferenz. Die Schweizer Haushalte kaufen aber vor allem auch teureres und edleres Fleisch.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat in seinem am Freitag veröffentlichten Marktbericht Fleisch zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Nielsen Schweiz das Kaufverhalten der Konsumenten in beiden Ländern analysiert.

Obwohl der Pro-Kopf-Konsum von Fleisch in der Schweiz mit 52.1 Kilogramm gegenüber 60.1 Kilogramm in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich geringer gewesen sei, seien die Ausgaben für Fleisch hierzulande insgesamt doppelt so hoch gewesen, heisst es.

Es sei allgemein bekannt, dass Konsumentinnen und Konsumenten Fleischprodukte in Deutschland deutlich preisgünstiger einkaufen könnten als in der Schweiz. Diese Tatsache werde generell als einer der Treiber für den Einkaufstourismus eingeschätzt.

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Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Massgeblich beeinflusst werde der Preisunterschied aber auch durch die höheren Schweizer Einkäufe von Frischfleisch im Hochpreissegment. So wird etwa Rindshackfleisch von Schweizer Haushalten von allen beobachteten Produkten am meisten eingekauft, während es in Deutschland deutlich seltener im Einkaufskorb landet. Umgekehrt verhält es sich beim gemischten Hackfleisch, das von deutschen Haushalten deutlich häufiger nachgefragt wird als von Schweizer Haushalten.

Auch Rindssteak oder in geringerem Mass Schweinsfilet wird in der Schweiz deutlich mehr konsumiert als in Deutschland. Auffallend sei auch, dass die relative Preisdifferenz bei weniger edlen Frischfleischprodukten wie Ragout oder Hackfleisch deutlich geringer sei als bei Edelstücken wie Filet, Steak oder Schnitzel, heisst es weiter. (aeg/sda)

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