Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
British comedian known as Lee Nelson (unseen) throws banknotes at FIFA President Sepp Blatter as he arrives for a news conference after the Extraordinary FIFA Executive Committee Meeting at the FIFA headquarters in Zurich, Switzerland in this July 20, 2015 file photo. REUTERS/Arnd Wiegmann/Files

Über Jahre hinweg konnte Blatter das Geheimnis um sein Salär behalten. Nun soll damit Schluss sein.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Das Geheimnis wird gelüftet: FIFA will Blatters letztes Gehalt veröffentlichen



Die FIFA wird im Finanzbericht 2015 im März erstmals den Lohn des ehemaligen Präsidenten Sepp Blatter veröffentlichen. Mit der am Freitag beschlossenen Änderung der FIFA-Statuten wird dies für Blatters Nachfolger Gianni Infantino künftig zur Regel werden. Blatter hatte aus seinem Salär immer ein grosses Geheimnis gemacht und damit auch Raum für Spekulationen gelassen.

Infantino wird zudem als FIFA-Präsident künftig weniger verdienen als sein eigener Generalsekretär. Der noch nicht benannte Top-Manager wird zum bestbezahlten Vertreter des Weltverbandes werden. Als Geschäftsführer bekommt der Generalsekretär in der künftigen Struktur mehr Befugnisse. Der Präsident soll hingegen eher repräsentative Aufgaben ausüben.

Blatters Lohn wird nur noch bis zum Ende des Monats Februar gezahlt. Auch die Miete für sein Appartement in Zürich wird dann nicht mehr von der FIFA übernommen. Der 79-Jährige müsste die Miete künftig selber bezahlen, wenn er dort weiterhin wohnen will. (lhr/sda/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Einst bot er Forschern in der Arktis Schutz vor Kälte, in den letzten Wintersaisons prägte er modisch Schweizer Stadtbilder – der pelzbesetzte Parka, besonders derjenige der Marke Canada Goose. Nun flaut der haarige Hype ab. 

Er war der grosse Renner der letzten Schweizer Winter: der Jackenhersteller Canada Goose. Hätte man für jede Sichtung dieser omnipräsenten Parkas mit Kojotenkapuze einen Franken gekriegt, hätte man sich selbst bald schon eines der teuren Exemplare leisten können. Und das alles trotz heftiger Kritik der Tierschutzorganisationen.

Diese Saison hatten die Status-Parkas aber einen schweren Start. «Im Vergleich zu 2017 ist der Verkauf der Jacken und Mäntel der Marke stark eingebrochen», sagt …

Artikel lesen
Link to Article