Wirtschaft
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Jetzt wird der Pannenzug ein Fall für die Aufsichtskommission



ARCHIVBILD ZUM SBB-FAHRPLANWECHSEL --- Der neue Fernverkehr-Doppelstockzug der SBB

Bild: KEYSTONE

Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK) will die Beschaffung des Bombardier-Pannenzugs FV-Dosto unter die Lupe nehmen. Ihre Untersuchung beschränkt sie aber auf die Frage, wie der Bundesrat seine Interessen als Eigner der SBB wahrnimmt.

Die Verkehrskommission hatte die GPK um eine vertiefte Abklärungen zur Beschaffung der Bombardier-Züge gebeten, soweit dies in ihre Zuständigkeit fällt. Diese umfasst nach Ansicht der Aufsichtskommission die strategische Geschäftsführung des Bundesrates, des Verkehrsdepartements UVEK und des zuständigen Bundesamtes, wie die GPK in einer Mitteilung vom Freitag schreibt.

400 Meter lang, 1300 Passagiere, 4 Jahre Verspätung: Der neue Intercity der SBB ist da

Nicht prüfen will sie hingegen den Vertrag oder die Geschäftsbeziehungen zwischen der SBB und dem Zugbauer Bombardier. Solange keine ernsthafte Gefahr bestehe, dass die strategischen Ziele der SBB verfehlt würden, stelle dies einen unverhältnismässigen Eingriff in die Unternehmensautonomie dar. Die Klärung von Vertragsstreitigkeiten sei Sache der Justiz.

Ebenfalls nicht zuständig sieht sich die GPK für die Untersuchung der finanziellen Auswirkungen, welche die Beschaffung der Doppelstockzüge auf den Bund hat. Sie will diesen Teil des Dossiers an ihre Finanzkommissionen und die Finanzdelegation weiterleiten.

Nach jahrelangen Verspätungen sollten seit Dezember 2018 zwölf der neuen Doppelstockzüge FV-Dosto im fahrplanmässigen SBB-Betrieb eingesetzt werden. Wegen technischer Probleme ist dies nach wie vor nur eingeschränkt möglich. (aeg/sda)

Die SBB renoviert die Züge aus den 90ern

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • pluginbaby 01.03.2019 18:39
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man dort oben eher untersuchen, wieso die SBB gezwungen wurde den billigsten und nicht den besten Hersteller zu nehmen...
    • pluginbaby 01.03.2019 20:23
      Highlight Highlight Die SBB hatte sich zuerst schon für Stadler entschieden, wurde aber zurückgepfiffen da ausländische Anbieter anscheinend benachteiligt wurden. Anschliessend ging Bombardier beim Preis dermassen unten rein, dass die SBB das Angebot annehmen musste.
    • Spi 01.03.2019 20:25
      Highlight Highlight Es war sicher das wirtschaftlich günstigste Angebot. Befasse dich bitte einmal mit dem öffentlichen Beschaffungsrecht anstatt hier eine unqualifizierte Äusserung zu posten. Aber das Pflichtenheft hätte vielleicht etwas Optimierungspotential gehabt. Hier waren wohl keine oder die falschen Berater am Werk.
  • qolume 01.03.2019 17:19
    Highlight Highlight SBB bashing in 3...2..1...

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Ein SBB-Kondukteur erzählt, warum die Schweizer zu dumm für Sparbillette sind

Meine Name ist Dominik. Ich bin Kondukteur bei den SBB. Ja, ich sage immer noch Kondukteur, auch wenn das die SBB nicht gerne hören. Einmal war unsere Bezeichnung Reisezugbegleiter, aktuell lautet sie Kundenbegleiter. Diese Begriffe versteht jedoch kein Mensch.

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