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«Katastrophales» Juli-Wetter

Gähnende Leere in den Schweizer Freibädern 



Badegaeste geniessen das kuehle Wasser im Freibad in Winterthur, am Sonntag, 8. Juni 2014. Strahlend blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen: Puenktlich zu Pfingsten hat sich das Wetter in der Schweiz von seiner praechtigsten Seite gezeigt. Tagsüber erwartet meteonews, dass die Hitzemarke von 30 Grad am Pfingstsonntag sowie am Pfingstmontag teilweise deutlich ueberschritten wird. Danach duerften die Temperaturen langsam etwas zurückgehen, sollten aber bis ueber die Wochenmitte sommerlich bleiben. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

People enjoy the water in the public bath in Winterthur, Switzerland, 08 June 2014. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

So gut gefüllt waren die Badis diesen Sommer selten. Bild: KEYSTONE

In vielen Freibädern herrscht zurzeit gähnende Leere: Die Besucherzahlen für den Monat Juli sind wegen des schlechten Wetters fast überall deutlich tiefer als letztes Jahr.

Nur etwa 52'000 statt wie wie üblich rund 200'000 Besucherinnen und Besucher im Juli zählten die Bademeister im Stadtberner Freibad Marzili. Die Bernerinnen und Berner meiden das Marzili nicht nur wegen des schlechten Wetters, sondern auch weil das Baden in der Aare wegen des Hochwassers zurzeit gefährlich ist.

Das Strandbad Bellerive in Lausanne hatte den schlechtesten Juli seit 14 Jahren, wie Leiter Christophe Bressoud am Dienstag der Nachrichtenagentur SDA sagte. Statt 90'000 wie im Schnitt, zählte das Bad nur 32'000 Gäste.

835'000 und damit rund 10 Prozent weniger Eintritte als letztes Jahr gab es seit Saisonbeginn in den Stadtzürcher Freibädern. Allerdings war 2013 das zweitbeste Jahr in der Geschichte. Der nur leichte Rückgang heuer erklärt sich auch mit dem guten Saisonstart: Am Pfingstwochenende strömten 75'000 Besucherinnen und Besucher in die Einrichtungen.

«Das Wetter im Juli war eine Katastrophe», sagte der Leiter des St. Galler Freibades Lerchenfeld, Dominique Conde. Allerdings ist der Juli laut Conde nicht der wichtigste Monat für das Bad, weil viele Menschen in die Sommerferien verreisen. (aeg/sda)

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