Wirtschaft
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Nestlé baut in Basel bis zu 100 Stellen ab



ARCHIVBILD ZUR GV VON NESTLE, AM DONNERSTAG, 11. APRIL 2019 - Detail view of the headquarters of Nestle in Vevey, Switzerland, on August 16, 2018. (KEYSTONE Gaetan Bally)

Detailaufnahme des Hauptsitzes von Nestle am 16. August 2018 in Vevey. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé stellt seine Fabrik in Basel künftig als «Kompetenzzentrum für Senf und Mayonnaise» auf. Andere Produkte, die heute dort hergestellt werden, sollen ausgelagert oder verkauft werden.

Dabei fallen in Basel bis zu 100 der heute 177 Arbeitsplätze weg. Die Fabrik Basel werde sich in Zukunft ganz auf die Innovation und Produktion von Senf und Mayonnaise konzentrieren, teilte Nestlé Schweiz am Donnerstag mit.

Damit unterstreiche Nestlé Schweiz auch das Bekenntnis zur Marke «Thomy». Das Unternehmen plane, insgesamt 15 Millionen Franken in den Standort zu investieren.

Die Produktion von Salatsaucen und Dips soll dagegen künftig an spezialisierten Nestlé-Standorten in Europa erfolgen, die Produktion von Chicoréekaffee unter der Marke «Incarom» wird an das Kompetenzzentrum für getreidehaltige Getränke in Portugal ausgelagert.

Des weiteren erwägt Nestlé Schweiz einen Verkauf der beiden Marken «Le Parfait» (Brotaufstrich) und «Franck Aroma» (Chicoréegetränk).

Freiwilliger Sozialplan

Der Wegfall von bis zu 100 Stellen durch die geplante Neuausrichtung soll über die nächsten 18 Monate erfolgen. Die Belegschaft inklusive der Personalkommission in Basel sei am Donnerstag über die Pläne informiert worden.

Die betroffenen Mitarbeitenden sollen mit einem freiwilligen Sozialplan unterstützt werden. Dies könnte unter anderem Stellenangebote innerhalb der Nestlé-Gruppe, Frühpensionierungen oder Outplacement-Beratung umfassen.

Zu den Gründen für die Neuausrichtung verweist Nestlé Schweiz auf die «sich immer schneller ändernden Konsumentenwünsche». Marken, die nicht in Einklang mit der strategischen Ausrichtung der Nestlé-Gruppe stehen, will man veräussern.

Darüber hinaus entspreche die Fabrik in Basel mit ihrer Komplexität und der breiten Produktepalette nicht mehr den «heutigen Anforderungen an moderne Produktionsstätten».

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé beschäftigt in der Schweiz rund 9'700 Mitarbeitende. Er betreibt hierzulande elf Fabriken, an vier Standorten wird Forschungsarbeit betrieben. (aeg/sda/awp)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SGR 09.05.2019 13:15
    Highlight Highlight "Die Produktion von Salatsaucen und Dips soll dagegen künftig an spezialisierten Nestlé-Standorten in Europa erfolgen, die Produktion von Chicoréekaffee unter der Marke «Incarom» wird an das Kompetenzzentrum für getreidehaltige Getränke in Portugal ausgelagert."

    also billiger im Ausland produzieren und in der Schweiz viel zu teuer verkaufen.
    und wie kommen die Produkte dann in die Schweiz ?
  • Neruda 09.05.2019 13:05
    Highlight Highlight Cool, dann wird Incarom in Zukunft ja einiges billiger, da im günstigen Ausland produziert... Nicht
  • Olmabrotwurst 09.05.2019 11:17
    Highlight Highlight Auf nach Deutschand... xD
    • !ch der €go 09.05.2019 13:05
      Highlight Highlight Ich glaub es einfach nicht, dass jetzt ausgerechnet die Olmabrotwust auch noch den Senf dazu geben muss! 😉
  • losloco 09.05.2019 10:51
    Highlight Highlight WoW....ein Kompetenzzentrum für Senf und Mayonäse...🏕️😝
  • Donald 09.05.2019 10:38
    Highlight Highlight "Neuausrichtung hin zu einem Kompetenzzentrum für Senf und Mayonnaise" schön, dass ihr Meldungen einfach so aus Pressetexten übernimmt. Nestlé wird euch in Zukunft bei Werbeaufträgen sicher berücksichtigen.

    Aber einfach gesagt, heisst dies offensichtlich, dass man in Zukunft nur noch Senf und Mayonnaise da abfüllt, während der Rest wegfällt.
    • purpletrain 09.05.2019 12:20
      Highlight Highlight Jo steht doch so im Artikel. Auch wohin die anderen Produkte ausgelagert werden...
  • Nubotronic 09.05.2019 10:31
    Highlight Highlight Kompetenzzentrum für Senf und Mayonnaise 😂😂
    • bebby 09.05.2019 10:44
      Highlight Highlight Das sieht nach einer Automatisierung der Produktion aus. Mitarbeiter abbauen und dafür investieren. So bleibt vermutlich die Fabrik auch in Zukunft wettbewerbsfähig. Die Handarbeit fällt dann eher in Ländern an, wo die Arbeit günstiger ist. Für mich überraschend, dass überhaupt noch hier produziert wurde.
    • Donald 09.05.2019 11:09
      Highlight Highlight @bebby
      Relativ einfach. Senf und Mayonnaise brauchen schon lange nicht mehr viel Handarbeit. Zutaten in einen grossen Mixer, alles in Tuben abfüllen, fertig. Nichts mit Investition in Automatisierung. Nur Ablenkung von der Auslagerung.
    • Posersalami 09.05.2019 11:25
      Highlight Highlight 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 09.05.2019 10:29
    Highlight Highlight Ausgelagern nach Deutschland o.ä. aber dann weiterhin zum selben Preis verkaufen 🤓

  • Dave_ 09.05.2019 10:23
    Highlight Highlight Und das alles nur für höhere Dividenden...

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