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[Gestellte Aufnahme / Symbolbild] Online Shopping nach Seife auf dem Portal von Farmy, fotografiert am 20. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

700'000 Pakete pro Tag: Schweizerinnen und Schweizer stürmen derzeit die Onlineshops. Bild: KEYSTONE

«Bitte bestellt nicht mehr so viel»: So ächzen Online-Händler unter dem Shopping-Boom



Velos, Gartenhäuschen, Sofas oder ganze Möbelpackungen: Die Post verschickt derzeit pro Tag rund 700'000 Pakete. Das sind gut 40 Prozent mehr als in normalen Zeiten, wie die Post am Montag mitteilte.

Überfordert mit der Bestellflut sind einige Onlineshops: «Bitte bestellt nicht so viel!», appelliert Roland Brack (47), Chef des Onlinehändlers Brack.ch, an die Kunden. In einem Instagram-Talk mit FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt sagte er, dass sein Unternehmen «fast in Bestellungen ertrinke».

Die Post kommt wegen des Shopping-Booms ebenfalls ans Limit: Um die stark wachsenden Paketmengen verarbeiten und die Dienstleistungen trotz «zunehmend fehlendem Personal» sicherstellen zu können, braucht sie etwas mehr Zeit. «Es kann sein, dass ein Paket einen Tag später zugestellt wird als normal», sagt Post-Sprecher Oliver Flüeler zu watson.

«Es kann sein, dass ein Paket einen Tag später zugestellt wird als normal.»

Post

Damit in Verteilzentren die BAG-Abstandsregeln eingehalten werden können, stellt die Post Sendungen teils am Nachmittag statt morgens zu. Probleme bereitet der Post zudem die Flut an Sperrgutsendungen. Die Post reduziert darum die maximale Grösse der Warensendungen.

Während Brack wegen der Bestellflut am Limit arbeitet, hat sich die Lage bei Digitec-Galaxus langsam wieder etwas normalisiert. «Wir haben den Lieferrückstand auf zwei Tage abbauen können», sagt Sprecher Alex Hämmerli. Der Onlinehändler hat in den letzten 12 Tagen über 200 neue Mitarbeitende eingestellt, um die Orderflut abwickeln zu können.

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(amü)

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quelle: keystone
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