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«Cargo sous terrain»: Bundesrat stösst Türe für Güter-U-Bahn ein bisschen auf

28.10.2020, 11:1528.10.2020, 11:16

Güter sollen in der Schweiz künftig auch unterirdisch durchs Land transportiert werden können. Der Bundesrat hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf ans Parlament verabschiedet. Demnach soll der Zugang zur Güter-U-Bahn allen zu den gleichen Bedingungen offenstehen.

In solchen Wagen könnte die Güter unterirdisch durch die Schweiz fahren.
In solchen Wagen könnte die Güter unterirdisch durch die Schweiz fahren.Bild: Keystone

Der Bund wird sich laut Mitteilung nicht an der Finanzierung von Bau und Betrieb entsprechender Anlagen beteiligen. Über die gesamte Lebensdauer hinweg muss eine Schweizer Eigentümermehrheit an der Anlage sichergestellt werden.

Ein unter anderem von Mobiliar, SBB, Post, Swisscom, Coop und Migros geplantes Vorhaben «Cargo sous terrain» sieht einen unterirdischen dreispurigen Tunnel zwischen wichtigen Logistikzentren im Mittelland und in der Nordwestschweiz vor. Darin sollen Güter rund um die Uhr mit rund 30 Kilometern pro Stunde transportiert werden.

Der Vollausbau soll ein Netz von 500 Kilometer umfassen und bis etwa 2045 abgeschlossen sein. Die Erstellungskosten werden auf 30 bis 35 Milliarden Franken geschätzt. (sda)

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Frische Kost unter Wasser: Gemüseanbau im U-Boot

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Frische Kost unter Wasser: Gemüseanbau im U-Boot
quelle: ap / elise amendola
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Hier wird eine U-Bahn-Station kurzerhand zum Swimmingpool

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Holiduli
28.10.2020 11:58registriert Oktober 2015
Klingt für mich nach einer guten Sache.
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Zensurbalken
28.10.2020 12:25registriert Mai 2020
So sieht Nachhaltigkeit aus. Die Güter müssen transportiert werden nur ist die Frage wie. Weniger Lastwagen auf der Strasse würde auch weniger Verkehr heissen womit diverse Ausbauprojekte jnd Nadelöhre vielleicht verschwinden.
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Jo Kaj
28.10.2020 11:46registriert Juli 2019
Spannend. Hoffentlich bleibt der Enthusiasmus aller Beteiligten über die Jahre bestehen, sodass das Projekt nicht ins Schwanken kommt. Es braucht Mut solche Innovationen umzusetzen. Good news!
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