Wirtschaft
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ZUR ECONOMIESUISSE-STUDIE UEBER DIE FOLGEN DER INITIATIVE GEGEN MASSENEINWANDERUNG UND DER ECOPOPINITIATIVE STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 21. NOVEMBER 2013 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  – Plakat zur Einwanderungsinitiative der SVP in Chur, aufgenommen am Samstag, 20. August 2011. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Bild: KEYSTONE

UBS-Konjunkturanalyse

Die Einwanderung von ausländischen Akademikern erspart uns Ausbildungskosten von bis zu 8 Milliarden Franken

Die UBS hat am Montag ihre Konjunkturanalyse für das dritte Quartal veröffentlicht. Der Bericht legt einen Schwerpunkt auf das Thema Bildung und kommt zum Schluss, dass die Schweiz von der Einwanderung profitiert.



«Die Schweiz hirnt sich reich», schreibt die UBS in ihrer neusten Konjukturanalyse, die sie am Montagmorgen veröffentlichte. In ihrer Analyse zum Schwerpunktthema Bildung hat die Bank analysiert, wie die Schweiz von der Einwanderung profitiert.

Gemäss Schätzungen der UBS kann die Schweiz dank der Einwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften jährlich bis zu acht Milliarden Franken bei der Bildung einsparen. Sie stützt ihre Berechnung auf die netto 20'000 hochqualifizierten Einwanderer. Bei durchschnittlichen Kosten für einen Studiumsabschluss von 300'000 bis 400'000 Franken ergäbe dies Einsparungen von sechs bis acht Milliarden Franken.

Eine weitere Feststellung des Berichtes ist, dass heute zwei von fünf Immigranten hochqualifiziert sind. Während 2003 der Anteil von Ausländern mit einer tertiären Ausbildung rund 21 Prozent betrug, stieg dieser Anteil 2013 auf 32 Prozent.

Bild

Diese Grafik zeigt auf, welche Kantone hochqualifizierte Arbeitskräfte gewinnen und verlieren. Blau: Diese Studenten bleiben auch nach dem Studium in ihrem Kanton. Grün: Diese Kantone konnten Hochqualifizierte gewinnen. Rot: In diesen wanderten Akademiker ab. Bild/Daten: Bundesamt für Statistik/UBS

Die Hochqualifizierten würden sich vor allem in Universitätskantonen niederlassen. Ausnahme sei der Kanton Zug, der mit international tätigen Firmen viele Arbeitskräfte anlockt. 

Wirtschaft erholt sich

In der Konjunkturanalyse spricht die UBS von einer anhaltenden Erholung. «Die Schweizer Wirtschaft wächst solide. Eine leichte Abschwächung des Privatkonsums wurde durch einen starken Aussenhandel und florierende Bauinvestitionen kompensiert», so UBS-Ökonom Bernd Aumann. 

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MediaEye 07.07.2014 19:20
    Highlight Highlight Und ist diese Erkenntnis etwas grundlegend Neues?

    Mitnichten, der BRAIN DRAIN ist so schon lange bekannt, und De importiert aus Polen und Tschechien, diese wiederum aus Rumänien und Bulgarien usw. Alles nur aus #Profitgier der weltweiten Unternehmen, der #Heuschrecken und #Abzocker

    FAZIT: keine Neuheiten oder Erkenntnisgewinn nur leere Luft und spaltenfüller
  • Lumpirr01 07.07.2014 12:20
    Highlight Highlight Ein weiterer Faktor, der die Schweiz in der EU beliebt macht! Wann merkt der Letzte bei uns, dass die wirtschaftliche Tätigkeit basierend auf der vorhandenen Infrastruktur (Universitäten / Schulen / ÖV / Strassen / Wohnungen / Baulandreserven) nicht immer weiter ausgedehnt werden kann?
    • MediaEye 07.07.2014 19:21
      Highlight Highlight ......und darum im November ein JA zur ECOPOP-Initiative; auch @Chr.Denzler
  • Christian Denzler 07.07.2014 12:00
    Highlight Highlight Macht nichts. Wir sollten schon lange wieder mehr in die Bildung investieren. Der bürgerliche Sparwahn in dem Bereich schädigt uns nämlich nachhaltig (was wohl von bürgerlicher Seite durchaus gewollt ist). Danach kann man anfangen wieder in ÖV, Gesundheit und Soziales zu investieren und das Geld bei den Grossfirmen und Reichen anstatt bei uns normalen Bürgern eintreiben. Steuererhöhungen sind in dem Breich längst fällig.
    • Daniel Caduff 07.07.2014 13:14
      Highlight Highlight Schlimmstes Beispiel dafür: Numerus Clausus im Medizinstudium. Selber die Anzahl Ausbildungsplätze beschränken, da die Ausbildung von Medizinern angeblich zu teuer ist, aber anschliessend hunderte Ärzte aus dem Ausland rekrutieren....
  • Daniel Caduff 07.07.2014 10:49
    Highlight Highlight Ich würde viel darum geben, bei diesem Artikel mal all die aussortierten Hass-Kommentare lesen zu dürfen. :-)
    • Daniel Caduff 07.07.2014 13:12
      Highlight Highlight ... aber auch da bekommen wir nur die gefilterten Kommentare zu sehen ;-) Wobei: Das was bei 20min rausgefiltert wird, möchte man eventuell tatsächlich lieber nicht mehr sehen.
    • The Destiny // Team Telegram 07.07.2014 14:23
      Highlight Highlight @pipapo stimmt, das Niveau ist so weit unten dass für die veröffentlichung des kommentars die eigenen Werte des Veröffentlichers stimmen muss. Anders kann ich mir all meine gelöschten kommentare nicht erklären.

Offen gesagt

«Liebe Frau Amherd, wir müssen reden ...»

Sollte die Schweizer Stimmbevölkerung die Beschaffung neuer Kampfjets Ende September auch im zweiten Anlauf ablehnen, wäre das gut für die Schweiz. Sie könnte dann die längst überfällige sicherheitspolitische General-Debatte führen.

Liebe Frau Amherd

Herzliche Gratulation zu den jüngsten «Polls», wie man in Amerika sagen würde. 58 Prozent der Stimmberechtigten gedenken laut einer Tamedia-Umfrage, den Kredit für die Kampfflugzeuge mit «Ja» oder «Eher Ja» anzunehmen.

Aber wie sagt man so schön? «It's not over, until it's over», und solche Abstimmungsbarometer wirken ja eher mobilisierend auf das Lager, das gerade im Rückstand ist.

Für Sie hoffe ich natürlich, dass Sie Ihr erstes grosses Geschäft als Verteidigungsministerin …

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