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KI-Firma lockt in Zürich mit Löhnen von bis zu 56'000 Franken im Monat

KI-Chatbot Claude von Anthropic (Symbolbild)
Anthropic steht hinter der aktuell stark im Fokus stehenden KI-Anwendung «Claude».Bild: imago-images.de

KI-Firma Anthropic lockt in Zürich mit Löhnen von bis zu 56'000 Franken im Monat

Das US-Unternehmen Anthropic baut seinen Standort in Zürich aus und sucht Fachkräfte – mit Gehältern, die weit über dem Branchenschnitt liegen.
14.04.2026, 19:0415.04.2026, 06:32

Der KI-Konzern Anthropic expandiert in Zürich und sucht neue Mitarbeitende im Bereich künstliche Intelligenz. Wie der «Tages-Anzeiger» zuerst berichtet hat, lockt das Unternehmen mit Jahreslöhnen von bis zu 680'000 Franken – das entspricht mehr als 56'000 Franken pro Monat.

Gesucht werden insbesondere Research Scientists und Engineers mit Hintergrund in Informatik, Machine Learning oder verwandten Bereichen. Neben einem Bachelorabschluss werden vertiefte Kenntnisse in Programmierung, etwa in Python, sowie Erfahrung mit grossen KI-Systemen erwartet.

Löhne weit über dem Schweizer Durchschnitt

Die angebotenen Gehälter liegen deutlich über dem üblichen Niveau in der Schweiz. Laut einer Auswertung von Swissdevjobs.ch beträgt der durchschnittliche Jahreslohn für vergleichbare Stellen rund 113'600 Franken.

Allerdings dürften die Spitzenlöhne nur für wenige Top-Kandidaten erreichbar sein. Branchenexperten weisen darauf hin, dass solche Positionen höchste Anforderungen stellen und oft mit hoher Arbeitsbelastung verbunden sind.

Zürich im globalen Wettbewerb um KI-Talente

Die Expansion von Anthropic ist Teil eines internationalen Wettlaufs um die besten KI-Spezialisten. Zürich gilt mit Institutionen wie der ETH Zürich als attraktiver Standort für hochqualifizierte Fachkräfte.

Auch global werden enorme Summen geboten: In den USA versuchen grosse Techfirmen, Top-Talente mit teils extremen Vergütungspaketen abzuwerben.

Mit seinem Schritt in Zürich positioniert sich Anthropic nun stärker im europäischen Markt – und verschärft den Wettbewerb um die begehrten KI-Expertinnen und -Experten zusätzlich.

(mke)

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