Wirtschaft
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Andreas Meyer CEO SBB, spricht waehrend der Bilanzmedienkonferenz der SBB, am Dienstag, 20. Maerz 2018 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SBB-CEO Andreas Meyer fällt unter die 1-Millionen-Franken-Grenze. Bild: KEYSTONE

SBB-Chef Meyer erhielt 2019 weniger Lohn (es waren trotzdem noch 987'442 Franken) 💰💰



Die Toplöhne bei Betrieben des Bundes sinken weiter: Zum ersten Mal seit langem hat der bestverdienende Spitzenkader, SBB-Chef Andreas Meyer, weniger als eine Million Franken verdient. Er erhielt im vergangenen Jahr 987'442 Franken.

2017 wurden ihm noch 1'007'235 Franken aufs Konto überwiesen, wie das am Freitag vom Bundesrat veröffentlichte Kaderlohnreporting zeigt.

Grund für den Rückgang beim Lohn ist die Reduktion der variablen Entschädigung für alle Mitglieder der Konzernleitung auf 40 Prozent. Gleichzeitig wurden die Fixgehälter erhöht.

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON POST CEO SUSANNE RUOFF, AM SONNTAG, 10. JUNI 2018 - Susanne Ruoff, Konzernleiterin Post, spricht waehrend einer Medienkonferenz am Freitag, 23. Juni 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ex-Post-CEO Susanne Ruoff erhielt 2018 einen Jahres-Fixlohn von 620'000 Franken ausbezahlt. Bild: KEYSTONE

Komplizierter ist die Situation bei der Schweizerischen Post. Dort gab es im vergangenen Jahr einen Wechsel an der Spitze. Ulrich Hurni übernahm nach dem Rücktritt von Susanne Ruoff im Juni 2018 interimistisch die Führung. Diese gab er im April 2019 an Roberto Cirillo ab.

Trotzdem erhielt Ruoff 2018 wegen ihrer sechsmonatigen Kündigungsfrist einen Jahres-Fixlohn von 620'000 Franken ausbezahlt. Über die Freigabe der zusätzlichen Boni in Höhe von insgesamt 453'280 Franken wird erst nach Abschluss der Untersuchungen des Bundesamtes für Polizei fedpol zu den Verletzungen des Subventionsrechts im Postauto-Skandal entschieden.

Beim aufgeführten Betrag handelt es sich um das Maximum, welches ausbezahlt werden könnte. Erhält Ruoff diesen, wäre sie im vergangenen Jahr mit einer Entlöhnung von total 1.1 Millionen Franken sogar die Topverdienerin gewesen.

Einfacher ist die Statistik der Postfinance zu lesen. Deren Chef Hansruedi Köng bekam im vergangenen Jahr 828'977 Franken ausbezahlt – Fixlohn und Boni zusammengezählt. Zu den weiteren Topverdienern gehören weiter Ruag-CEO Urs Breitmeier (776'795 Franken) und Suva-Chef Felix Weber (613'375 Franken). Dahinter kommen die Geschäftleiter der Finma, SRG und Skyguide. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Froggr 21.06.2019 22:42
    Highlight Highlight Wie kann eine indirekt vom Bund angestellte Person so viel verdienen? Bei einer Privaten Firma kann er so viel verdienen, wie ihm der Innhaber geben will (oder er sich selber). Aber als Beamter und mit unseren Steuergeldern sicherlich nicht.
  • 54er 21.06.2019 21:43
    Highlight Highlight Ich han grundsätzlich weniger Probleme mit hohen Löhnen.. nur ist die SBB praktisch ein Bundesbetrieb der keine wirckliche Angst von anderen Betrieben haben muss und sich durchsetzen muss.. wir müssen ja die SBB benutzen.. darum han ich bei Ihm recht mühe mit einem Lohn von 1mio pro Jahr..
  • Fairness 21.06.2019 19:36
    Highlight Highlight Lohn der Gesamtentschädigung? Weniger dank anderer Berechnungsmethode? Sollte effektiv die Gsamtentschädigung tiefer sin, merk er es mit Sicherh it weniger als die Normalverdienend n mit ihren eingefrorenen oder sinkenden Löhnen.
  • iss mal ein snickers... 21.06.2019 17:37
    Highlight Highlight Er muss es positiv sehen; jetzt muss er weniger Steuern zahlen...😂
  • Zahlenheini 21.06.2019 16:05
    Highlight Highlight Schon erstaunlich, warum Löhne von bundesnahen Betrieben derart hoch sind. Mit der Monopolstellung gibt es ja faktisch keinen Konkurrenzdruck. Auch bei Krankenkassen eigentlich nicht legitim, denn die Kunden kommen ja per Gesetz zu ihnen. Konkurrenz aus dem Ausland = 0.
  • Vosi 21.06.2019 15:12
    Highlight Highlight Achtung, Falschmeldung im Umlauf zum Lohn von #SBB Chef Meyer: Nur der Nettolohn ist tiefer als letztes Jahr. PK Beiträge wurden von 160k auf 220k erhöht, Arbeitgeber trägt neu 69%. Total ist der Bruttolohn um 40‘000 Franken gestiegen.

    Quelle: Cedric Wermuths twitter account
  • Lowend 21.06.2019 14:30
    Highlight Highlight 1'000'000.- Verdienst sind bei 250 Arbeitstagen noch immer stolze 4000.- pro Tag, was zusammen mit den Spesen in den jeweiligen Unternehmen etwa dem Monatslohn eines einfacheren Angestellten entspricht.

    Der einzige Unterschied ist dabei, dass es ohne diese einfacheren Angestellten meist nicht läuft, aber wenn der Chef mal weg ist, merkt das kaum jemand. 😉
    • Froggr 21.06.2019 17:20
      Highlight Highlight Du willst also sagen, dass wenn ein (ein!) Arbeiter nicht da ist, der Laden nicht mehr läuft? Da musst du aber selber ein bisschen schmunzeln oder? Selbst bei 10 wäre das kein Problem. Sie sind ersetzbar.
  • Team Insomnia 21.06.2019 14:14
    Highlight Highlight Sehr schön. Einem Multimillionär werden einfach so, mir nichts, dir nichts weitere Millionen in den Allerwertesten geschoben. Herrlich diese Ironie 🤦‍♂️.
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 21.06.2019 13:59
    Highlight Highlight Für das bisschen Eier schaukeln auf seinem Sessel, echt jetzt? Die SBB Leute an der Front wären besser, besser bezahlt.

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