DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
CEO of Swiss engineering group ABB Ulrich Spiesshofer gestures during a Reuters interview in Zurich June 23, 2015. ABB faces

Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Währungs-Turbulenzen: ABB-Chef will keine Stellen abbauen, er will Wachstum 



ABB will sich mit Kostensenkungen und Investitionen in den Vertrieb gegen das raue Marktumfeld stemmen. Damit will der Energie- und Automationskonzern den Markt stärker durchdringen, wie ABB-Chef Ulrich Spiesshofer erklärt.

Wachstumschancen sieht Spiesshofer etwa durch die Expansion in stark wachsende Märkte wie die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, wie er im Interview mit der «Sonntagszeitung» ausführte. Verpackte Lebensmittel seien einer der am schnellsten wachsenden Märkte und die Automationsanforderungen seien hoch, was gut für das Geschäft von ABB sei.

Wegen des starken Dollars sowie einer schwächeren Nachfrage in China, den USA und im Öl- und Gasgeschäft kämpft der Energietechnik- und Automationskonzern mit einem Umsatz- und Auftragsrückgang. Im zweiten Quartal wies ABB einen Umsatz von 9,2 Milliarden Dollar aus, zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Der Auftragseingang fiel um 15 Prozent.

Ulrich Spiesshofer, CEO ABB, spricht an der Generalversammlung der Asea Brown Boveri (ABB) ueber das Geschaeftsjahr 2014, am Mittwoch, 30. April 2015, in der Messe Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bei ABB kommt es vorerst zu keinem Stellenabbau. Bild: KEYSTONE

Auch ABB Schweiz spürt Gegenwind. In der ersten Jahreshälfte sank der Umsatz um drei Prozent auf 1,67 Mrd. Franken. Gleichzeitig gingen sieben Prozent weniger Bestellungen als im Vorjahreszeitraum ein. Spiesshofer gab aber bezüglich eines Arbeitsplatzabbaus Entwarnung: «Das sehen wir im Moment nicht», sagte er.

ABB versuche, Mitarbeitende in nicht so gut laufenden Bereichen anderswo einzusetzen, führte Spiesshofer aus. «Im Servicegeschäft etwa, das wir in der Schweiz sehr gezielt ausbauen.» Über Weiterbildung und Umschulung versuche ABB die Mitarbeiter zu halten. (feb/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Du denkst, die Schweiz sei bei Solar- und Windstrom spitze? Du denkst falsch

Bei erneuerbaren Energien hinkt die Schweiz den meisten europäischen Ländern hinterher: Bei der Pro-Kopf-Produktion von Solar- und Windstrom landet sie im Vergleich mit den umliegenden Ländern auf dem zweitletzten Platz.

Die Schweiz ist daran, den Anschluss bei diesen erneuerbaren Energien zu verpassen, wie eine neue Auswertung der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) zeigt, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die Stiftung ruft deshalb die Politik zum Handeln auf.

Nur so könne die Schweiz …

Artikel lesen
Link zum Artikel