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Die Post vermittelt jetzt auch Krankenkassen – Gesundheitspolitiker so: 🤔😳😡

Neu empfiehlt die Post ihren Kunden Beratungsgespräche bei der Concordia-Versicherung. Gesundheitspolitiker sind wenig erfreut und drohen mit weiteren Regulierungen.

Christian Glaus / ch media



Geld einzahlen, Briefe oder Pakete verschicken – und dabei gleich einen Termin für ein Beratungsgespräch mit der Concordia vereinbaren: Die Post agiert neuerdings auch als Vermittlerin für die Krankenkasse.

Ein entsprechendes Pilotprojekt läuft in zehn Filialen im Raum Luzern, wo die Concordia ihren Hauptsitz hat. Mit dabei sind auch neun Filialen in der Region Lausanne.

Regale mit verschiedenen Waren stehen in einer Filliale der Post, aufgenommen am Donnerstag, 9. April 2015, in Zuerich. Die Post will das Angebot von Drittprodukten in ihren Verkaufsstellen straffen. Kuenftig sollen in Schalterraeumen nur noch Artikel mit einem Bezug zur Post verkauft werden. Die Post will damit erreichen, dass das wiederholt kritisierte Angebot besser akzeptiert wird. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Post: Pakete, Mixer, Krankenkassen? Bild: KEYSTONE

Das Ganze funktioniert so: Kommt ein Kunde an den Schalter, nimmt der Mitarbeiter nicht nur den Brief oder das Paket entgegen. Er fragt auch, ob der Kunde an einem Beratungsgespräch mit der Concordia interessiert sei.

Ist er einverstanden, werden seine Daten an die Krankenkasse weitergeleitet, damit diese mit ihm Kontakt aufnehmen kann. Zudem erhält der Kunde einen Flyer – und die Kinder als kleines Präsent ein paar Concordia-Aufkleber.

Das Pilotprojekt wurde vor rund einem Monat gestartet und dauert noch bis Ende Juni, wie die Post chmedia-Recherchen bestätigt.

Mediensprecherin Masha Foursova erklärt: «Es handelt sich um einen Markttest. Dabei wird geprüft, ob Kundinnen und Kunden in Post-Filialen Interesse an einer unverbindlichen Beratung durch einen Krankenversicherer haben.»

Die Post arbeite immer wieder mit unterschiedlichen Partnern zusammen. So könne man am Postschalter etwa Straf- und Betreibungsregisterauszüge bestellen. Auch preisen dort Post-Mitarbeiter Versicherungen der Mobiliar an. Foursova begründet diese Tätigkeiten mit dem stark rückläufigen Schaltergeschäft seit der Jahrtausendwende.

Post erhält kein Geld für Pilot

Der Vorteil der Vermittlung eines Beratungsgesprächs am Postschalter sei, dass der Kunde statt eines anonymen Anrufers ein Gesicht vor sich habe. «Je persönlicher der Kontakt, desto sympathischer», sagt Foursova.

Diese Aussage lässt aufhorchen, denn Anrufe von Vermittlern werden nicht nur von vielen als unsympathisch empfunden. Seit Jahren laufen Bestrebungen, diese zu unterbinden. Erst im Frühjahr haben National- und Ständerat beschlossen, Telefonanrufe zu verbieten. Zudem werden die Provisionen für Makler gedeckelt, die sich auf jährlich rund 74 Millionen Franken beliefen. Die meisten Krankenversicherer stehen hinter diesem Entscheid.

Weichen nun Krankenkassen als Konsequenz vom Telefonhörer auf den Post-Schalter aus, notabene einen bundeseigenen Betrieb? Ein Zusammenhang bestehe nicht, schreibt Concordia-Sprecherin Astrid Brändlin auf Anfrage. Erste Gespräche zwischen Krankenkasse und Post seien bereits vor zwei Jahren geführt worden. Die Initiative sei dabei von der Concordia ausgegangen.

Die Post könnte mit ihren «kundenorientierten Mitarbeitern und ihrem flächendeckenden Filialnetz helfen, neue Kanäle für den Kontakt mit potenziellen Kunden zu schaffen. Es sei aber nicht die Absicht, einen Teil der 200 Concordia-Agenturen und Geschäftsstellen zu schliessen.

Gesundheitspolitiker alarmiert

Für ihre Vermittlungstätigkeit erhalte die Post während des Markttests von der Concordia «keine Provision und keinerlei finanzielle Entschädigung», hält Brändlin fest. Im Vordergrund stünden die Erfahrungen. Von Kunden sei die Vermittlung von Beratungsgesprächen bisher positiv aufgenommen worden, so die Post.

Damian Mueller, FDP-LU, meldet sich zu Wort am ersten Tag der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 4. Maerz 2019 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

«Die Branche riskiert weitere Regulierungen.»: Ständerat Damian Müller. Bild: KEYSTONE

Gesundheitspolitiker reagieren überrascht auf das Pilotprojekt von Post und Concordia. Der Luzerner Ständerat Damian Müller (FDP) fragt sich, ob die Vermittlung eines Beratungsgesprächs zum Service public gehört. An die Adresse der Post sagt er, «sie soll sich auf ihren Leistungsauftrag konzentrieren und diesen so gut wie möglich erfüllen».

Deutlich wird er auch gegenüber der Krankenkasse: «Das Parlament hat klar gesagt, dass es die Vermittlertätigkeiten einschränken will. Wenn die Concordia nun nach neuen Möglichkeiten sucht, riskiert die Branche weitere Regulierungen.»

Gleicher Meinung ist der Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber, der Mitglied der Gesundheits- und Sozialkommission sowie der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen ist. Er findet das Pilotprojekt «sehr heikel – gerade im Kontext der Diskussionen über das Verbot der Telefonvermittlung und der Maklerprovisionen».

Das Telefon könne man immerhin noch aufhängen. Hingegen sei der Gang zum Postschalter in gewissen Fällen unausweichlich. Diese Stellung dürfe sie nicht für Vermittlertätigkeiten ausnützen. «Wenn die Post so weitermacht, kommt sie nie mehr aus den Schlagzeilen.»

ARCHIV --- ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM SONNTAG, 20. OKTOBER 2019, STELLEN WIR IHNEN BILDMATERIAL ZUM THEMA RUECKTRITTE IM STAENDERAT ZUR VERFUEGUNG --- Pascale Bruderer, SP-AG, spricht an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 11. Juni 2018, im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

«Ich gehe davon aus, dass es negative Rückmeldungen geben wird.»: Ständerätin Pascale Bruderer. Bild: KEYSTONE

Die Aargauer SP-Ständerätin Pascale Bruderer hat das Verbot der Telefonvermittlung mit einem Vorstoss ins Rollen gebracht. Sie sagt, die Vermittlung am Postschalter sei mit der oft aggressiven Kaltakquise am Telefon nicht direkt vergleichbar. «Infrage stelle ich aber, ob es sich für die Post auszahlt, ihre traditionell hohe Vertrauenswürdigkeit am Schalter für diesen Dienst zu Verfügung zu stellen.»

Bruderer kann sich nicht vorstellen, dass die Vermittlung von Krankenkassen gut ankommt bei Post-Kunden. «Ich gehe davon aus, dass es negative Rückmeldungen geben wird und sich die Sache somit rasch selbst regulieren wird – ohne staatliche Eingriffe.» (aargauerzeitung.ch)

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Iltis 10.05.2019 14:36
    Highlight Highlight Lieber noch dem Makler 4000.- Provision reinschieben pro übernommene Familie anstatt den Chauffeuren einen anständigen Lohn zahlen. Zum k......en
    Könnten wir die Post nicht ausbürgern?
  • Xiakit 10.05.2019 11:16
    Highlight Highlight Der Laden sollte "Der gelbe Basar" heissen. Wollen sie noch ein Stück Fleischkäse zu ihrem abgeholten Brief?
  • Regentrockner 10.05.2019 11:09
    Highlight Highlight Es braucht in der Schweiz gar keine Poststellen. Andere Dienstleister können die Post-Aufgaben übernehmen, wie das z.B. Migros macht, Denner, Apotheken - mit besseren Öffnungszeiten und optimierter Wegzeit. Ausserdem nehmen die Transaktionen bei der Post laufend und rapide ab. Das Bild der alten Poststelle ist Romantik aus den 60er Jahren.

    Jetzt stellt sich die Frage: Was tun mit den Poststellen? Entweder man füllt sie mit Inhalt (neue Angebote) oder man schliesst sie. Beides scheint aber irgendwie nicht genehm zu sein, was am Ende zu einer für uns Steuerzahler teuren Strukturerhaltung führt.
    • Neruda 10.05.2019 12:29
      Highlight Highlight Schweden hat keine Poststellen mehr. Und es ist die erbärmlichste Post, die ich je erlebt habe. Nicht mal ihre eigentliche Kernkompetenz, Briefe und Pakete zu liefern, beherrschen sie 🙈 Und bei Fragen sind die Angestellten der Agenturen auch nicht so kompetent, wie die in den Schweizer Poststellen.
    • Magnum44 10.05.2019 14:03
      Highlight Highlight Du trägst ein Gerät in deiner Tasche, das auf so ziemlich alle Fragen eine Antwort kennt. Die Bibel des 21 JH. sozusagen.
  • Xonco 10.05.2019 11:07
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt das man bei Vermittlung einer 4 köpfigen Familie seine 2.5k +- Stützli verdient...
  • sherpa 10.05.2019 11:03
    Highlight Highlight Wann endlich konzentriert sich die Post auf ihr Kerngeschäft, anstatt sich als Gemischtwarenladen zu betätigen? Irgend etwas ist da faul an der ganzen Geschichte oder irgend jemand kassiert wieder ganz gehörig ab, wäre ja nicht das erste Mal
    • Magnum44 10.05.2019 14:04
      Highlight Highlight Dieses stets romantisch umworbene Kerngeschäft nimmt kontinuierlich ab und wird in ferner Zukunft ganz verschwinden.
    • Sandro Lightwood 10.05.2019 14:18
      Highlight Highlight Ja und wenn dann die Post hohe Defizite macht und der Steuerzahler dafür aufkommen muss, ist das dann auch wieder nicht recht.

      Da ist mir lieber, die verkaufen irgend einen Quatsch, als das Steuergelder reinfliessen. Aber Vermittlungen von KK müsste jetzt nicht wirklich sein.
  • redneon 10.05.2019 10:38
    Highlight Highlight Die Post kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen. Frage mich ob die da oben überhaupt einen Plan haben! Was die an Geld in Pilots verlochen ist unglaublich. Mal das ganze Managment auswechseln mit Altersdurchschnitt 45/ 50... Da wird dermassen Rumgeeiert... Echt he...
  • Katzenseekatze 10.05.2019 10:19
    Highlight Highlight Noch eine unnötige Dienstleistung mehr?
    • Chanichang 10.05.2019 15:08
      Highlight Highlight „Dienstleistung“? Ich finde eher das grenzt schon fast an Nötigung.
  • Nick Name 10.05.2019 09:37
    Highlight Highlight Die Post baut ihr Image ab, wo sie nur kann.

    Wer sagt es ihr mal so, dass sie es einsieht und dann etwas dagegen tut? ...
  • Mupf 10.05.2019 09:18
    Highlight Highlight Hmm.. wenn ich aber meinen Nachbar weiterempfehle für eine Kostenlose Beratung bei der Concordia und es zu einem Geschäft kommt erhalte ich von der Concordia 100 CHF! Ich kann mir schlicht und einfach das nicht vorstellen das sie Post diese Aktion kostenlos getan hat..
    ah sry Pilotprojekt..
    • Xonco 10.05.2019 11:08
      Highlight Highlight Kollege Mupf, als Vermittler mit entsprechenden Verträgen kannst du mit 400 - 1000 Pro Kopf rechnen, exkl. Superprovision.
    • Mupf 10.05.2019 19:58
      Highlight Highlight Ja als Vermittler vielleicht aber der Vermittler hat einen Aufwand neue Kunden zu suchen bzw. Zu finden wo ein Wechsel in Anspruch nehmen .. das Kostet...und zusätzlich müsste man sehr wahrscheinlich die Beratung selber durchführen.. aber die Post ist kein Vermittler. Mit unseren Steuergelder kostenlos ein Geschäft zu vermitteln.. Frechheit.
  • Käpt'n Hinkebein 10.05.2019 09:13
    Highlight Highlight Straf- und Betreibungsregisterauszug bestellen: Ja, gerne, weil von staatlichen/kantonalen Behörden.

    Post verschicken: Ja gut, dann halt, weil Teilmonopol.

    Beratung zu Krankenversicherungen: Nein, danke. Da macht Ihr Euch gleich sympathisch wie jeder andere, der Flyer verteilt.
  • Bruno S.1988 10.05.2019 08:55
    Highlight Highlight Ich besuche die Post nur noch um meine Zalando Päckli zurück zu schicken.

    Ich lasse mal diese Aussage einfach so ohne weiteren Kommentar stehen.
    • Xonco 10.05.2019 11:09
      Highlight Highlight Zalando? Wie kannst du nur, - nebenbei auf Wish am bestellen.
    • Bruno S.1988 10.05.2019 13:08
      Highlight Highlight Wish? Wie kannst du nur?! Nebenbei auf Aliexpress am bestellen 😁
    • Chanichang 10.05.2019 15:10
      Highlight Highlight Dein Zalando Päckli kannst du auch am Kiosk abgeben. Gute Alternative wenn man so eine ungewollte Versicherungsberatung umgehen kann
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 10.05.2019 08:50
    Highlight Highlight Die Argumentation, wonach das Schaltergeschäft der Post seite der Jahrtausendwende rückläufig sei, ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Nachdem die Post seit der Jahrtausendwende - übrigens wie die SBB - die Schalterkunden systematisch mit Mehrkosten für den Schalterdienst schikaniert und aggresiv die Netz-Dienste pusht, lamentiert man über die selbst verursachten Folgen. Und natürlich regen sich nun dieselben Politiker - noch heuchlerischer - darüber auf, dass der von ihnen mit neoliberaler Ideologie begründete und geforderte Leistungsabbau die Folge ist.
  • Mutbürgerin 10.05.2019 08:47
    Highlight Highlight Super wäre noch, wenn man bei der Post während den Wartezeiten ein Vegimenü bestellen könnte.
    • Xonco 10.05.2019 11:59
      Highlight Highlight Wenn dann nur Vegi-Menü, mit einem echten Vegetarier drin.
    • E-Smoking 10.05.2019 12:46
      Highlight Highlight Vegi Menu? Gaaats no, nix gelernt von der SBB. Vegan soll es sein - da hat keiner mehr Eier.
  • Alter-Sack 10.05.2019 08:18
    Highlight Highlight Wenn die Post nicht ein Monopolstellung hätte, würde ich einen grossen Bogen um dieses Institution machen und nur noch bei ihrem Mitbewerber aufkreuzen. Als nächstes haben sie noch eine Gipfeli Aufbackstation am Schalter.
    • dan2016 10.05.2019 08:44
      Highlight Highlight wo brauchst du die Post im Monopolbereich? Mir persönlich fällt dazu nichts ein.
    • EvilBetty 10.05.2019 09:20
      Highlight Highlight Das wäre ein Flop. Wenn die Post morgens aufmacht haben alle schon lange Gipfeli geholt.
    • x4253 10.05.2019 10:00
      Highlight Highlight Aber nur in Selbstbedienung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrlila 10.05.2019 08:17
    Highlight Highlight Warum auch nicht? Mittlerweile ist ja jeder Asylsuchende Versicherungsvertreter...
    Und wenn man die Provisionen von zwischen Fr. 600.- und 1400.- inkl Superprovisionen bedenkt, gutes Geld...

    Die Post hat ganz klar andere Aufgaben. Ich geh ja auch nicht zur Prostituierten für eine Umarmung. 😂🤪
  • Friedhofsgärtner 10.05.2019 08:10
    Highlight Highlight Buahahah! Ich freu mich schon auf die Gesichter der Anwaltsbüros, die bei ihrem abendlichen Postbesuch jedesmal ein Beratungsgespräch mit der Concordia angeboten bekommen 😂.
  • CH-Bürger 10.05.2019 07:50
    Highlight Highlight Hmmm 😂
    Wissen die eigentlich noch wie man die Post verträgt?
  • leu84 10.05.2019 07:45
    Highlight Highlight Die Post ist CVP-lastig. Concordia aus dem CVP-Kanton Luzern. Passt. Ich bin bei der Concordia versichert und sehr zufrieden. Aber die Post hat andere Aufgaben als Versicherungsvertreter zu spielen.
  • Dä isches gsi 10.05.2019 07:41
    Highlight Highlight Na toll, noch längere Warteschlangen. Da muss man wahrscheinlich noch mehr Zeit mitnehmen als beim Arzt. Ausserdem bin ich überzeugt, dass das ganze Postpersonal darüber auch nicht erfreut ist.
  • Michael Mettler 10.05.2019 07:40
    Highlight Highlight Bitte um Offenlegung der Vereinbarung Post - Concordia!!!
  • Kafi>Tee 10.05.2019 07:24
    Highlight Highlight Haha, Ausrasten der Kundschaft vorprogrammiert 😄 Wirklich eine dumme Idee.. Vor allem die armen Mitarbeiter am Schalter, wie die so die Quittung für alles abbekommen, was die Teppichetage entscheidet.
    Jetzt kommen einem in der Post Winti sogar noch so Leute entgegen "Heyyyy Du...Häsch es Herz für Tier?". Ist glaube ich keine Kernkompetenz der Post 🤔
  • Dosenbier macht Schlau 10.05.2019 07:23
    Highlight Highlight Mir tun die Leute die noch auf die Post gehen (müssen) echt leid, bald muss man zuerst 3 Minuten Werbung gucken bis man mit der Person am Schalter sprechen kann, diese Fragt zuerst ob man Penisvergrösserungspillen oder Haarwuchswundermittel aus China kaufen möchte, Heisse Singles aus deiner Region kennenlernen will, dann werden einem noch gewinnspiellose angedreht da dies ein wichtiger Lohbestandteil für die angestellten ist, erst dann darf ich den vorfrankierten Brief aufgeben...
    • EvilBetty 10.05.2019 13:53
      Highlight Highlight Die Singles aus der Region hocken dabei in so gelben Postchörbli in denen jeweils Briefe rumgeschoben werden und werden auf einem Laufband in der Filiale präsentiert 😂
  • WID 10.05.2019 07:13
    Highlight Highlight Die Post hat grundsätzlich das Problem, personalintensiv zu sein aber grosse Menegen an Kleinstgeschäften zu haben. Das schreit nach hochgradiger Automatisierung und damit Reduktion des Personalbestandes.
  • häxxebäse 10.05.2019 07:05
    Highlight Highlight Nein wir haben kein interesse daran... wenn wir zur post gehen, dann wollen wir irgendwas erledigen, was wir nur auf der post können. also lieber auf das kerngeschäft konzentrieren, dann ziehen die mitarbeiter vllt keinen dauerläätsch.
  • wolge 10.05.2019 07:02
    Highlight Highlight Was ist eigentlich die konkrete Strategie der Post?

    Weiss dies das Management?
  • fdsa 10.05.2019 06:52
    Highlight Highlight Für solche Projekte hat man Geld, aber einen anständigen Service mit Standorten in allen Dörfern ist zu teuer. Ich findes es Schade, mit der Post & SBB gehts nurnoch bergab. Leistungen werden immer gekürzt, aber teurer wird trotzdem alles jedes Jahr.
  • Philboe 10.05.2019 06:44
    Highlight Highlight Ich kann bei der Post Krankenkassen vermittelt bekommen, Kiosk Artikel kaufen und dem Pöstler meine PET Flaschen mitgeben. Aber Pakete zu vernünftigen Preisen zu schicken oder genügend Filialen (auch in Bergregionen und Agglo) zu haben für Kundenbedürfnisse liegt nicht drin. Sagt mal wollt Ihr mich verar***en?
    • Cosmopolitikus 10.05.2019 11:46
      Highlight Highlight Wann waren sie das letzte Mal auf einer Postfiliale? Kioskartikel wurden seit längerer Zeit ausgelistet...
      Typisches Eigengoal!
    • Philboe 10.05.2019 12:51
      Highlight Highlight @cosmopolitikus

      https://www.duden.de/rechtschreibung/Kiosk

      Ich kann immer noch Bücher, SIM Karten Lose etc kaufen...

      Ich empfehle mich...
    • Cosmopolitikus 10.05.2019 13:28
      Highlight Highlight Danke, ich verzichte 👋
  • N. Y. P. 10.05.2019 06:38
    Highlight Highlight Er fragt auch, ob der Kunde an einem Beratungsgespräch mit der Concordia interessiert sei.

    Päng. Man steht also am Schalter. Hinten die Schlange. Und der Mann im gelben Hemd wartet seit 3 Sekunden auf eine Antwort.

    Äh ?

    Was äh ? Wöllen Sie ein Beratungsgespräch ? Ja oder nein.

    Also, ich weiss nicht..

    So, jetzt hoppla Schorsch, entscheiden Sie sich. Wir haben noch andere Kunden. Oder wollen Sie ein Millionenlos ?
    WC -Bäseli ? Autofelgen ?
    Neues Fahrrad ? Ein U-Boot ?
    Oder wie wäre es mit einem Flugzeugträger ?

    Nein, ich hätte gerne einen Brief aufgegeben.
  • Magnum44 10.05.2019 06:36
    Highlight Highlight Der grösste Skandal ist eigentlich, dass die Post für diese Werbeaktion nicht einmal Geld erhält.

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