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Pump am Kiosk: Valora will ins Geschäft mit Konsumkrediten einsteigen



Der Kiosk der zur Valora Gruppe gehoerenden ''k kiosk'' , im Bahnhof Bern, am Montag, 10. November 2014 in Bern. Der Handelskonzern Valora uebernimmt mit Naville (LS Distribution Suisse) den groessten Kioskbetreiber und Pressegrossisten der Westschweiz, wie das Unternehmen am Montag, 10. November 2014 bekannt gab. Mit den 175 Verkaufsstellen von Naville will Valora ihr Kiosk- und Conveniencegeschaeft auf die gesamte Schweiz ausdehnen. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Der Umbau bei Valora geht weiter. Bald schon könnte die Kioskbetreiberin auch ins Geschäft für Konsumkredite einsteigen. Valora verhandelt in diesem Zusammenhang mit der Glarner Kantonalbank (GLKB), welche die Finanzierung bereitstellen soll.

Die GLKB teilte am Mittwoch mit, dass die Bank mit der Valora Gruppe Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen führt.

Laut Communiqué stehen die Verhandlungen im Zusammenhang mit dem von Valora neu gegründeten Schweizer Fintech-Unternehmen. Das Unternehmen fokussiere vor allem auf Angebote für Online-Finanzdienstleistungen, unter anderem auch im Kreditbereich.

Damit bestätigte die GLKB indirekt einen Bericht des Nachrichtenportals Finews.ch. Demnach will Valora ihr landesweites Kiosknetz für Konsumkreditgeschäfte nutzen. Valora selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Die Verbindung von physischer und digitaler Verkaufswelt sehen die Konzernverantwortlichen von Valora schon länger als Chance. Bereits heute bietet der Konzern an seinen Kiosken einige Finanzdienstleistungen wie Geldtransfer und Kartengeschäfte an.

Mit dem Einstieg ins Geschäft mit Privatkrediten könnte sich Valora ein zusätzliches Standbein aufbauen. Denn das Geschäft an den Zeitungs- und Bücherverkaufsstellen (Press&Books) ist rückläufig. «Der Presseschwund wird weitergehen», prognostizierte Konzernchef Michael Mueller im März anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen. (sda)

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